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berndffm Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.02.2005 Beiträge: 319
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Verfasst am: 12.Aug 2005 11:56 Titel: |
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@Gast
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| ...dieser Link sozial..... geht mir teilweise zu weit. Soweit möchte ich nicht gehen. Kenne ich doch das Ganze, des ........mus, noch ganz genau... |
Es ging bei den Link mehr um die Quellenangabe.
Wesentlich ist eigentlich das bestehende Erscheinungsbild in unserer Gesellschaft und dessen mögliche Ursachen.
Über die daraus abgeleiteten Schlußfolgerungen kann man unterschiedlicher Meinung sein.
Auch ich habe da so meine persönlichen Erfahrungswerte, in deren Ergebnis ich nicht alles ohne Vorbehalte verinnerliche.
MfG
Bernd |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 12.Aug 2005 20:57 Titel: |
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Sozial (ohne Anhang) werde ich wohl immer bleiben.
Bösartig und fehlgeleitet sind leider derzeit unsere Vertreter der Politik. Der Mittelstand wurde zu Gunsten des Großkapitals vom Kanzler vergessen. Die "Frustrierten Suchenden" bewusst oder unbewusst aufgehetzt. Was wollen diese Politiker ereichen?
Böse Fulhce! (Rechtschreibschwäche!)
Und dann Stoiber! Merkt er nicht, das dieser Schachzug nicht mehr zieht?
Ich habe nichts gegen Protestwähler, allerdings möchte ich das diese von der zukünftigen Politik einbezogen und nicht weiterhin ignoriert, an den Abgrund gedrängt, und übergangen werden.
USA für Deutschland? Nein danke!
Der Mittelstand sollte endlich etwas unternehmen!
Fromme Wünsche... |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 18.Aug 2005 9:54 Titel: |
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Hallo berndffm,
eine "Analyse" vom Wahlprogramm der Union haben die Sozis unter Google eingestellt. Die Frage ist, was machen die denn anders? Bisher haben diese wohl kaum überzeugt.
Manipulationen über Manipulationen...
Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.
George Orwell
MfG Gast ( wahltechnisch ratlos) |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 18.Aug 2005 10:02 Titel: |
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Seit ca. Anfang 1980 (oder war es doch schon ende der 70-ziger?)
stand in Halle - am Eingang der Tunnelunterführung des Riebeckplatzes
Wahlen ändern nichts - sonst wären sie verboten |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 18.Aug 2005 10:12 Titel: |
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Danke A.Henneberg
Das ist doch mal wieder was für den Zyniker in mir. Klasse.
(Wer sagt denn man könne von den "Ossis" nix lernen? Die haben das lange vor uns gemerkt)
Grüsse
Trader |
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berndffm Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.02.2005 Beiträge: 319
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Verfasst am: 18.Aug 2005 11:19 Titel: |
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| Zitat: |
| ...eine "Analyse" vom Wahlprogramm der Union haben die Sozis unter Google eingestellt. Die Frage ist, was machen die denn anders? Bisher haben diese wohl kaum überzeugt... |
Aus meiner persönlichen Sicht fehlen allgemein die für die Praxis tauglichen Ideen für eine Veränderung der derzeitigen Entwicklungen in Deutschland.
Wir brauchen nur in die Runde sehen.
Das zu lösende Kernproblem ist eigentlich, wie bekommt man den "Geldkreislauf" so in den Griff, dass er die Wirtschaft wieder ankurbelt.
Betrachten wir alle Lösungsvorschläge, dann hören wir Sparvorschläge und unzureichende Angebote in steuerlichen Fragen.
Damit sind die vorliegenden Probleme nicht zu lösen, denn sie führen allgemein zu einem zunehmenden Kaufkraftentzug in der Bevölkerung und die steuerlichen Entlastungs- oder auch Umverteilungsangebote sind ebenfalls mit Vorbehalt zu genießen.
Letztlich müssen die Unternehmen dazu angeregt werden, neue Arbeitsplätze zu schaffen und damit zu einem wesentlichen Abbau der heutigen Arbeitslosenzahlen, die mit hohen Steuerausfällen für den Staat verbunden sind, beizutragen.
Ein Unternehmen wird aber nicht in Arbeitsplätze investieren, wenn für seine Produkte keine ausreichende Kaufkraft vorhanden ist.
Natürlich wird es für Steuersenkungen dankbar sein. Nur diese Vergünstigungen werden als zusätzlicher Gewinn verbucht werden.
Eigentlich wird eine Lösung benötigt, die unter die Menschen Geld - eine für die Wirtschaft interessante Kaufkraft - bringt.
Ein Unternehmen wird dann auch in neue Arbeitsplätze investieren, wenn es sich sicher sein kann, dass es eine längerfristige erhöhte Nachfrage gibt, welche mit den derzeitigen Arbeitsplätzen nicht mehr befriedigt werden kann.
Unsere Parteien haben alle ihre Fachleute, welche sich den Kopf zerbrechen. Es ist wirklich interessant zu hören, welche Lösungsvorschläge sie anzubieten haben.
MfG
Bernd |
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Helga Newbie
Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 29
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Verfasst am: 18.Aug 2005 11:43 Titel: |
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Hallo,
ich bin keine Ökonomin, deshalb mal ein paar Fragen:
Ist es denn heute noch so, dass Investitionen und Steigerung der Produktion zwangsläufig den Einsatz menschlicher Arbeitskraft verlangen? Da hat sich doch strukturell etwas grundlegend verändert?
Und selbst, wenn durch höhere Inlandseinkommen mehr Kaufkraft dasein sollte , wer zwingt die Unternehmen, auch im Inland zu produzieren und damit Arbeitsplätze zu schaffen?
Ist es heute nicht lukrativer, bei Vorhandensein größeren Kapitals in den Handel mit Geld als in die Produktion und den Handel mit Gütern zu investieren?
Gruß Helga |
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berndffm Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.02.2005 Beiträge: 319
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Verfasst am: 18.Aug 2005 18:15 Titel: |
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@Helga
| Zitat: |
Ist es denn heute noch so, dass Investitionen und Steigerung der Produktion zwangsläufig den Einsatz menschlicher Arbeitskraft verlangen? Da hat sich doch strukturell etwas grundlegend verändert?
Und selbst, wenn durch höhere Inlandseinkommen mehr Kaufkraft dasein sollte , wer zwingt die Unternehmen, auch im Inland zu produzieren und damit Arbeitsplätze zu schaffen?
Ist es heute nicht lukrativer, bei Vorhandensein größeren Kapitals in den Handel mit Geld als in die Produktion und den Handel mit Gütern zu investieren?
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Die obigen Fragen sind nicht unbegründet.
Arbeitsplätze kann ein weltweit tätiges Unternehmen auch im Ausland schaffen.
Der Geldmarkt ist in den letzten Jahren auch zunehmend attraktiver für Kapital geworden.
Fassen wir alles zusammen, dann werden neben einem funktionierenden Geldkreislauf auch noch andere Regularien benötigt.
Aber hier stoßen wir auf das bisherige Selbstverständnis der Politik und der Wirtschaft.
In unserer Gesellschaft sind das zwei getrennte Schuhe und es ist nicht unbedingt üblich, dass diese Schuhe als Paar durch die Welt wandern wollen.
Allerdings ist die Politik für die Rahmenbedingungen dieser Gesellschaft verantwortlich und kann diese auch gestalten.
Für die Durchsetzung dieser Rahmenbedingungen haben wir dann den Staat.
Jetzt haben wir aber schon sehr lange die Situation, dass die Wirtschaft sich schneller international und weltweit entwickelt, als die Politik arbeitet.
Wir haben zunehmend mit Entscheidungen zu tun, welche auf internationaler Ebene gelöst werden müssen.
Zum Beispiel ist es der Politik immer noch nicht gelungen, eine Harmonisierung der Wirtschaft in der EU zu schaffen.
Dadurch gibt es allein in Deutschland eine Wettbewerbsverzerrung durch Billigangebote, welche aus den unterschiedlichen Voraussetzungen der einzelnen Wirtschaften in der EU resultieren.
Auch international anderes Recht muß in Deutschland in vielen Bereichen anerkannt und geduldet werden.
Die Gründungswelle selbständiger "Einmann-Unternehmen" durch Bürger anderer Länder der EU in Deutschland, ist auch so eine Frage.
Diese Gründungswelle ist nicht im Interesse unserer eigenen Handwerksbetriebe und diese "Unternehmen" sind eigentlich eine billig arbeitende Konkurrenz.
Internationales Recht nimmt keine Rücksicht auf die deutschen Interessen, wenn es gesetzlich zulässig ist.
Unsere Politik hat daher zwei Aufgaben zu lösen:
- Die Schaffung nationaler Rahmenbedingungen für die Bürger und die Wirtschaft in Deutschland;
- Die Mitgestaltung der internationalen Rahmenbedingungen im Interesse des deutschen Staatswesens.
Zunehmend hat dieser internationale Aspekt eine wesentliche Bedeutung für die innere deutsche Entwicklung.
MfG
Bernd |
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Helga Newbie
Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 29
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Verfasst am: 18.Aug 2005 19:29 Titel: |
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Hallo Bernd,
danke für die Antwort.
Was mich an der "Ökonomie" stört, ist, dass sie gwissermaßen sich selbsterklärend, als l'Art pour l'Art, präsentiert und agiert.
Eigentlich sollte sie doch FÜR die Menschen da sein, ihre Bedürfnisse befriedigen. Nun hat sie eine eigene Logik entwickelt, in der der Mensch nur noch marginal als Objekt , sei es als "Humankapital", als Konsument, als potentieller zu bewerbender Konsument, als Lohnerwartungsfaktor auftaucht.
Und wenn Investitionen lukrativ sind, die die Verstümmelung oder Tötung von Menschen vorsehen oder billigend in Kauf nehmen (Gentechnik, Waffenhandel etc.) , so ist es Sinne der Logik der Gewinnmaximierung und des wirtschaftlich sinnvollen Handelns legitim.
Habe vielleicht noch so eine "altmodische" humane, teilweise humanistische Ausbildung genossen.
Es sollte der Mensch wieder mehr ins Zentrum wirtschaftlicher und davon abhängend politischer Entscheidungen treten.
Mir ist durchaus bewußt, dass die liberalen Wirtschaftswissenschaftler jetzt einen Lachkrampf bekommen.
Ich könte noch mehr dazu sagen, muß aber kurz unterbrechen, Melde mich später noch einmal.
MfG Helga |
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berndffm Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.02.2005 Beiträge: 319
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Verfasst am: 18.Aug 2005 20:14 Titel: |
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@Helga
Unsere Gesellschaft ist auf die "Gewinnmaximierung" ausgerichtet. Das liegt in der Natur der Sache, denn der "Kapitalist" muß Gewinne erwirtschaften.
Das ist sogar gesetzlich geregelt.
Allerdings gibt es aber auch eine Pflicht des "Kapitalisten" zum Wohl unseres Staatswesens beizutragen.
Diese Pflicht finden wir im Grundgesetz.
Das Problem besteht nur darin, wie es der Politik gelingt die humanistischen Gesichtspunkte in unserer Gesellschaft nicht zu vergessen und sie vom "Kapitalisten" einzufordern.
MfG
Bernd |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 18.Aug 2005 23:34 Titel: Die Nachbarn, halten Sie sich dran ? |
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Braucht auch Österreich eine neue Linke?
So im Standard zu finden:
http://derstandard.at/?url=/?id=2132510
| Zitat: |
| Diese Frage zu stellen muss in einem postmodernen Zeitalter der zynischen Vernunft mehr als erlaubt sein - also verboten. |
Genus Grande, trefflicher kann man es nun wahrlich nicht mehr ausdrücken. Grüsse Gast |
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BBTommy Newbie
Anmeldungsdatum: 18.07.2005 Beiträge: 4 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19.Aug 2005 7:49 Titel: Was wäre wenn? |
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Es gibt Vorschläge aus der Politik, dass die Lohnebenkosten für Unternehmer entfallen sollen und im Gegenzug zusätzliche Abgaben an die tatsächlichen Gewinne der Unternehmen, egal, wo Sie erzielt werden, gekoppelt werden sollten. Das brächte den Vorteil, dass Unternehmen mit verhältnismäßig vielen Beschäftigten besser dastehen würden und es aufgrund der zu erwartenden Mehrbeschäftigung wieder ein Plus an Kaufkraft gäbe.
Ich gebe zu, dass das ein sehr mutiger Vorschlag ist, letztlich aber konsequent und nicht anders zu machen sein wird, oder?
Was würde noch passieren? |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 19.Aug 2005 8:32 Titel: |
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@ BBTommy,
diese Änderung bewirkt nachhaltig gar nichts. ( Eye Catcher) Sie verschafft den großen Konzernen der EX - Deutschland AG bessere globale Wettbewerbsbedingungen. Dieses Geschenk wird dann aber von denen nur "geschluckt" und definitiv keine Arbeitsmarktbelebung im Inland herbei führen. Der Konsum wird maximal mehrere Monate leicht ansteigen, danach umso tiefer fallen, da die breite Masse der Deutschen mehr Eigenvorsorge in Zukunft leisten muss. US - Angie sei Dank! Dem Mittelstand werden weiterhin die Kunden weglaufen, Kredite deshalb noch mehr erschwert, also noch weniger Arbeitsplätze. Dies lässt sich dann soweit fortführen, bis wir den Sozialstand der USA erreicht haben. In diesem Fall verliert Deutschland innerhalb der nächsten 5 - 10 Jahre ( je nach Überzeugungskraft der jeweiligen Politiker) ca. 50% des Jetzt noch vorhandenen Mittelstandes.
Kurzer Appell an den zukünftigen Innenminister:
"Vorsorglich mehr Gefängnisse bauen!" |
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berndffm Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.02.2005 Beiträge: 319
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Verfasst am: 19.Aug 2005 8:42 Titel: |
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| Zitat: |
| ...Es gibt Vorschläge aus der Politik, dass die Lohnebenkosten für Unternehmer entfallen sollen und im Gegenzug zusätzliche Abgaben an die tatsächlichen Gewinne der Unternehmen, egal, wo Sie erzielt werden, gekoppelt werden sollten. Das brächte den Vorteil, dass Unternehmen mit verhältnismäßig vielen Beschäftigten besser dastehen würden und es aufgrund der zu erwartenden Mehrbeschäftigung wieder ein Plus an Kaufkraft gäbe... |
Das schafft keine Kaufkraft bei den "Arbeitnehmern", sondern führt lediglich dazu, dass die Unternehmen höhere Gewinne einfahren.
Unsere Steuergesetzgebung hat so viele Lücken, dass ich nicht davon ausgehe, dass die Unternehmen wesentlich mehr Steuern zahlen werden und kein Zwang für die Schaffung von Arbeitsplätzen entsteht.
Im vorgenannten Zusammenhang müßte also erst einmal die Steuergesetzgebung reformiert und vereinfacht werden.
Für die Schaffung zusätzlicher Kaufkraft in der breiten Masse unserer Bürger müssen andere Wege gesucht werden.
Was würde zum Beispiel passieren, wenn durch Entlastungen in der Haushaltskasse unserer Bürger, auf einmal im Monat 100 Euro zusätzlich zur Verfügung stehen? Das ist eine gewaltige Kaufkraft, wenn man dieses Geld mit der Bevölkerung unseres Landes summiert!
Wo liegen denn die Hauptbelastungen der Haushaltskassen derzeitig?
- Mieten und Nebenkosten (bis zu 50 Prozent der monatlichen Einnahmen werden für die Haushalte fällig);
- Tabaksteuer (der Raucher hat in den letzten Jahren eine Vervielfachung seiner Ausgaben hinnehmen müssen)
- Benzinsteuer (auch ein massiver Kaufkraftsentzug, denn das Auto ist zunehmend ein Arbeitsmittel)
- Lebensgrundbedarf (die Umstellung von der DM auf den Euro hatte ihre Folgen)
Jetzt brauchen wir uns nicht wundern. Jede Erhöhung in den vorgenannten Bereichen verschlimmert die allgemeine Misere.
MfG
Bernd |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 19.Aug 2005 9:20 Titel: |
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Kaufkraft entsteht automatisch wenn:
- Die Nettoeinkommen sich dauerhaft erhöhen.
- Die Abgabenlast der Bürger gesenkt wird.
- Die Binnenunternehmen tatsächlichen Kapitalzugang haben.
- Planungssicherheit im Lande herrscht. |
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Paulus Newbie
Anmeldungsdatum: 07.04.2004 Beiträge: 46
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Verfasst am: 19.Aug 2005 10:20 Titel: |
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Hallo berndffm,
theoretisch und (heute) praktisch kann man eine beliebige Textlänge vorgeben und alle möglichen Kombinationen der Buchstaben ausdrucken. Dabei würden jeder bisher geschriebene Text, sowohl auch zukünftig geschriebene Texte vorliegen. Die wenigesten wären lesbar und noch weniger hätten eine vernüftigen Inhalt.
Und auch die Beurteilung bedarf längerem Nachdenken. Hüten sollte man sich vor "vorgedachten" Lösungen.
"Wem nutzt es" hört sich nicht intelligent an, hilft aber ungemein bei Betrachtungen.
Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist seine Intelligenz und die Fähigkeit eine Arbeit zu verrichten. Seit dem versucht der Mensch seine Arbeitsproduktivität zu steigern, sprich das ein Mensch einen zweiten miternähren kann. Betrachten Sie das so als erste Form der Rentensicherung. Mit weiterer Steigerung konnte man Pyramiden bauen, wobei die Pyramide eigentlich nicht das Erstaunliche ist, sondern die Idee, etwas relativ unbrauchbares zur Erhaltung der Menschen zu bauen und dabei die Arbeitsproduktivität so zu steigern, das die zigtausend Erbauer mit Lebensmittel versorgt werden konnten. Mit Anhebung der Arbeitsproduktivität konnte man auch richtig Krieg führen. Ferne Armeen ernähren und ausrüsten. Heute ein beliebter Exportschlager der USA. Schafft ungemein Arbeitsplätze im Ausland und Inland.
Der Einzug neuer Technik qualifizierte das System zu dem heutigen Stand, das zur Ernährung der Bevölkerung (in Deutschland) nur noch ein geringer Teil der verfügbaren Arbeitskräfte benötig wird.
Eine Vollbeschäftigung wäre möglich, wenn die Umverteilung der Gewinne geändert wird: kürzere Arbeitzeit, dafür arbeiten alle; längere, bessere Ausbildung; mehr Frei- und Erholungszeit, früherer Ruhestand.
Eine Utopie, solange die Gewinnanhäufung Lebensinhalt ist und allgemein schon als Gesetzmäßigkeit akzeptiert wird. Genährt von der Hoffnung, irgendwann auch mal zu den Reichen zu gehören. Die Warscheinlichkeit dem nächst Hartz4 zu beantragen ist jedoch für den deutschen Arbeiter, Angestellten und heute schon für Mittelständler weitaus größer aber unangenehme Gedanken kann der Mensch verdrängen, mit Hoffnung.
Während der Rest der Menschen sich dem Erzeugen von Produkten den Unterhalt verdienen, kamen andere mit Entstehung des Geldes darauf dieses zu verleihen. Wer und welche Menschen das waren, finden sie bitte selber raus. Sie exisiteren heute noch, nur mit anderen gigantischen Dimensionen.
Das Prinzip ist einfach. Sie verleihen Geld und erhalten etwas später mehr Geld zurück. Richtig geschaffen haben Sie nicht´s, aber haben mehr Geld als vorher.
Verleihen Sie an einen Staat Geld, ist das 1. mehr als an eine Privatperson oder Unternehmen, 2. die Zinszahlung garantiert ein ganzes System mit einem ganzen Volk.
Mit einem ERP fing es für Deutschland an. Heute steht der rückzuzahlende Zins bei c. 70 Milliarden EUR/Jahr. Das sind 30 % des gesamten deutschen Steueraufkommen, also die Mittel die notwendig wären um Renten, Bildung und Krankenkassen zu finanzieren.
Ein völlig ausgespartes Thema in Deutschland, wer erhält denn nun eigentlich die 70 Milliarden Zinsen. Und ist es nicht denkbar, das bei einem solchen Reingewinn sich eine Lobby bildet. Wären deren Interesse nicht, alles so zu belassen wie es ist oder die Verschuldung sprich Zinszahlung höher zu treiben. Unter dem Schutz der Demokratie, alle so lange reden zu lassen bis zum Schluß ein neue Kreditaufnahme ins Haus steht? Da ist doch die bisherige Parteienlandschaft nutzbares Werkzeug gewesen. Um dem Frust der Bevölkerung ein Ventil zu geben, wird sogar die sonst bekämpfte PDS kostenlos aus der Asche gehoben. Warum? Damit man dem ratlosen Wähler den Weg zu NPD abschneidet. Da hätten die Kreditverleiher schlechte Karten. "Das Großkapital hat sich dem Nutzen des Volkes zufügen." wäre aber leider auch fast das einzige, was man mit dieser Partei teilen könnte.
Genießen wir den neue Wahlkampf der Spitzenpolitiker, die Ergüsse der Wirtschaftweisen und Höchstgewinne der Großkonzern in den ach so schlechten Zeiten. Lassen wir die Spitzenleute gewähren, ist fast egal wer sich die Taschen vollstopft, Hauptsache sie gewährleisten per Gesetz, das das Volk ausgeplündert werden kann.
"Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht" für die Mehrheit der Bevölkerung ist das nur noch ein kurzer Weg aber noch eine sehr lange Zeit. Bis dahin können ungehindert Steuererhöhungen - oder in Deutschland hat sich der Begriff Reform dafür eingebürgert - per Gesetz beschlossen und dank Bürokratie rausgepresst werden. Wer die Steuer nicht zahlen will oder kann, ist zukünftig wegen organisierten Verbrechen der Steuerhinterziehung, in Tateinheit von Terror gegen die Steuerbehörde aus Rad zu flechten, weil JVA schon überbelegt ist. An der Datensammlung für alle arbeitet man heute schon.
Jetzt noch einen schönen Tag zu wünschen, wäre zynisch.
Gute Nacht. |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 610
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Verfasst am: 19.Aug 2005 13:22 Titel: |
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Das Ei des Kolumbus....
ich weiß, dieses Beispiel aus der griechischen Geschichte ist heutzutage nicht praktikabel.... warum eigentlich nicht?
Im "alten" Athen gab es mal eine absolute Flaute in der Kasse des Stadtstaates. Da man damals noch nicht die Banken und die Bürger mit "Sparplänen" anzapfen konnte, war guter Rat teuer.
Schließlich fand sich ein Athener, der sich bereit erklärte die Staatsfinanzen zu gesunden.
Er bekam der Auftrag und hatte enormen Erfolg.
Wie?
Nun, er kratzte alles zusammen, was an Staatsgeldern noch vorhanden war und verschenkte es an die Bevölkerung!
Ergebnis: das Geld brannte in den Händen der Bürger, sie gaben es teilweise mit vollen Händen aus. Und nicht nur das: das Gehortete wurde ebenfalls ausgegeben.
Ein Kluger Mann: er kannte die Psyche des Menschen sehr gut.
Leider weiß ich nicht mehr, welcher kluge Mann das war. Weiß einer seinen Namen? Er wurde Jahre später nach Kleinasien (heutige Türkei) in Verbannung geschickt. Nein, nicht desswegen, weil er Athen rettete.
Also, humanistisch Gebildete des Gomopa, wer war das?
Grüße
Brendle |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 19.Aug 2005 15:31 Titel: |
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Aelter werde ich stets, nimmer doch lerne ich aus. (Solon)
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Paulus Newbie
Anmeldungsdatum: 07.04.2004 Beiträge: 46
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Verfasst am: 19.Aug 2005 16:48 Titel: |
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Als eine der ersten Zettelbanken fungierte die Bank der Familie Fugger von Amsterdam im Jahr 1609. Ein Familienunternehmen das den englischen Königen Heinrich VIII. und Eduard VI. Kredite anbot.
In der Blütezeit ihres Unternehmens war die Familie Fugger reicher und mächtiger als die 100 größten Konzerne der Gegenwart.
Heute noch als Fürst Fugger Privatbank KG in Augsburg erhalten.
Etwas später betrieb Mayer Amschel Bauer Frankfurt am Main in der Judengasse seine kleines Geschäft als Geldwechsler.
Wenn ich jetzt sage Rothschild - eine rote Fahne als Symbol der Juden in Europa zu dieser Zeit - brennts Lichtlein? Rothschild wegen dem Roten Schild oder Fahne als "Markenzeichen" über der Tür. Begrüder eines weltweiten Imperium. Zum Glück kommt die Steuerfahnung da nicht ran und rein. 1. Die würden sich da totarbeiten 2. würde man die 70 Millionen kleinen Steuersünderlein in Deutschland sofort zeitweise fallen lassen.
Bis zum Jahr 2000 hat Rothschild fast 40 Regierungen beraten. Also eine kaum nennenswerte Lobby. Die hie und da aus purer Freundschaft einen Kredit vergibt. Kaum Zins verlangt solange man der Beratung folgt.
Hier eine kleine Auswahl der größten Deals die die Rothschilds in den vergangenen Jahren beraten haben:
7 € Millarden Aufkauf von Viterra an EON
3 € Milliarden Aufkauf der Dial Corp. an Henkel
469 € Millionen Euro Aufkauf von König und Licher Brauereien der Holsten AG an Bitburger
Berater Deutsche Bahn (Verkauf von Mitropa AG Anteilen an Compass Grp.plc.)
180 € Millionen Aufkauf von Scout24 AG(Schweiz) an T-Online
6,6 € Milliarden Verkauf von Wella and Procter&Gamble
Wenn man aber die Festlegung von Ur/großvater kennt:
" keine juristische Bestandsaufnahme und keine Veröffentlichung des Vermögens" sollten man doch etwas mehr annehmen.
Bedenkt man das das Haus Rothschild federführen in 5 Staaten die Nationalbank/Zentralbank gründete und durch hilfreiche Kredite an die Regierung die erfolgreiche Teilnahme am II. Weltkrieg überhaupt erst ermöglichte. Stellt Euch vor, der hätte stattgefunden und keine Seite hätte dazu das Geld gehabt. Und die Banken haben ja davon nichts, nur den Zins der Kredite, spärlich paar Milliarden.
Mit den nächsten Steuererhöhungen kann man zwar das Loch nicht stopfen aber ein Teil der Zinsschuld abtragen. Und wenn die nächste Regierung nach unendlich nervtötenden Diskussionen doch die Steuern erhöht, also dem Rat der Regierungsberater folgt, dann sind die Regierenden auch in den Zeitungen wieder die Guten. Zeitungen brauchen auch Geld. Geben Sie einem Hartz4 Empfänger statt der bisher verordneten Zwangsarbeit für 1,- EUR/Stunde, 4 EUR/Stunde und er dreht dafür Granaten, aber dazu braucht man wieder Geld.
Ganz human zeigt man sich bei Staaten, die nun seit Jahren nicht einmal den Zinseszins, geschweige den Zins oder gar den Kredit zahlen können. Unterm Strich macht es nämlich mehr Arbeit, unlesbar große Zahlen zu verwalten und raus kommt doch nichts.
Ja doch es gibt noch ein Bankgeheimnis - nämlich wem sie gehört.
Ganz Fleißige können sich jetzt mal die Provisionen solcher Deals summieren, sortieren und kontieren. |
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