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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3949
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Verfasst am: 20.Apr 2007 6:22 Titel: Wenn Menschen spurlos verschwinden |
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Wenn Menschen spurlos verschwinden:
Vorsicht bei Helfern aus dem Internet
Auf den weltweiten Seiten des Internets finden sich gute Helfer wie auch schlechte Ratgeber. Da es für die Unterstützung von Angehörigen von Vermissten weder ein Internet-Angebot von den Behörden noch von karitativen Organisationen gibt, finden sich immer mehr auch dubiose Helfer, die ihre Unterstützung im World Wide Web anbieten. Darauf hat der Autor und Vermisst-Experte Peter Jamin bei der Vorstellung seines neuen Buches „Vermisst – und manchmal Mord“ hingewiesen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, stellte er das Buch Anfang der Woche auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. Erschienen ist es soeben im Verlag Deutsche Polizeiliteratur.
Etwa 100.000 Personen registriert die Polizei in Deutschland jährlich als vermisst, davon rund 45.000 Kinder und Jugendliche und 55.000 Erwachsene. Etwa 80% der Fälle klären sich schnell wieder auf. Ist jemand jedoch für längere Zeit verschwunden, fehlt es an Unterstützung für die Angehörigen. In ihrer Verzweiflung klammern sie sich bei der Suche nach den Vermissten an jedem Strohhalm. Schnell besteht in einem solchen Fall die Gefahr an einen falschen Helfer zu geraten.
So treten etwa Detektive unter dem Deckmantel des sozial engagierten Helfers auf, um Angehörige für Aufträge zu werben. Manche Anbieter von Hilfsangeboten bieten nicht mehr als einige Seiten mit einer Reihe von Suchmeldungen und bitten dafür um Spenden ohne den Status einer gemeinnützigen Organisation zu haben oder fordern Industrie und Handel auf, Werbung auf ihren Internetseiten zu schalten.
Peter Jamin (55) warnt in seinem Sachbuch vor diesen zweifelhaften Unterstützern: „Seien Sie bei diesen Hilfsangeboten grundsätzlich vorsichtig. Insbesondere sollten Sie Angebote gründlich prüfen, die mit der Zahlung von Spenden, Gebühren etc. verbunden sind.“ Jamin beklagt in seinem Buch, dass die deutschen Familien- und Sozialbehörden in Stadt, Land und Bund die Bedürfnisse der Angehörigen von Vermissten ignorieren: „Die deutsche Sozialpolitik überlässt Amateuren und dubiosen Ratgebern die Unterstützung von jährlich rund 500.000 Angehörigen, die unter größten psychischen wie organisatorischen Schwierigkeiten leiden.“
Einen ersten Schritt zur Unterstützung der Angehörigen hat Jamin nun selbst in die Hand genommen. Auf seiner Homepage www.jamin.de startete er die Initiative zur Gründung eines Vermisst-Verbandes im Internet.
| Zitat: |
| Für interessierte Journalisten, Helfer und Betroffene hat der Verlag Deutsche Polizeiliteratur ein kostenloses Informationspaket zum Buch geschnürt (PDF-Format; Inhalt u.a. Leseprobe, Pressemitteilungen zum Buch, Artikel zum Thema). Dieser kann per E-Mail unter der Adresse [E-Mail anzeigen] / Betreff „Vermisst“ direkt beim Verlag bestellt werden. |
Vermisst – und manchmal Mord
Über Menschen, die verschwinden und jene, die sie suchen
Pressemitteilung von: VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3949
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Verfasst am: 23.Mai 2007 8:26 Titel: |
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1653 Eltern suchen ihre Kinder
25. Mai ist «Tag der vermissten Kinder» - Kerzen gegen das Vergessen angezündet
www.vermisste-kinder.de
Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) werden 1653 Kinder und Jugendliche in Deutschland vermisst. Seit zehn Jahren versucht die Eltern-Initiative vermisste Kinder (EvK), verschwundene Töchter und Söhne zurück zu bringen. Die Initiative sucht nicht nur per Internet mit Porträts nach vermissten Kindern, sondern kooperiert in Hamburg und Berlin mit den Betreibern von U-Bahn-TV. Außerdem zeigt sie in Zusammenarbeit mit «TV-Wartezimmer» in tausenden Praxen die Bilder von Kindern wie Hilal auf Bildschirmen.
«Wir haben pro Tag 10 bis 15 Anfragen von Eltern», sagt Carl Bruhns, der mit seinem Sohn Lars und 16 ehrenamtlichen Mitarbeitern das Vermisstenportal betreut. Von 1997 bis 2007 wurden immerhin 49 Kinder, davon 40 aus Deutschland, wiedergefunden. «Ende der 90er Jahre wurde ein vermisstes neunjähriges Mädchen aus Deutschland bei einem Mann in einem Wohnwagen in den USA wiedergefunden», berichtet der 67-jährige Bruhns. Ein anderes Mal konnte ein Kind aus dem Kosovo nach Deutschland zurückgeholt werden. Seit 2003 veranstaltet die Initiative alljährlich bundesweit den «Tag der vermissten Kinder».
Quelle: Auszug MZ-web |
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