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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 13.Sep 2005 9:09 Titel: Wut und Widerstand, ein mittelst. Unternehmen wehrt sich! |
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Wut und Widerstand
Sehr geehrter Leser,
Sie hören die Stimme eines mittelständischen deutschen Unternehmens. Das Unternehmen wurde vor80 Jahren gegründet und beschäftigt heute 270 Mitarbeiter. Seit mehr als 15 Jahren (nach Inkrafttreten der europäischen Maschinenrichtlinie) produzieren wir gesetzwidrige europäische Maschinen. Im gleichen Zeitraum hat sich unser Inlandsgeschäft auf ca. die Hälfte reduziert, so dass der
Exportanteil nun über 80% beträgt. Dennoch erhielten wir vor 3 Jahren die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden Württemberg. Das Verhältnis zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern ist als sehr gut zu bezeichnen. Das Unternehmen geniesst sowohl im unmittelbaren gesellschaftlichen Umfeld, als auch bei den internationalen Kunden eine sehr gute Reputation. Das Problem ist nur, dass dem geschäftsführenden Gesellschafter die Dressur des Staatsapparates
nun zu dumm wird und er deshalb androht, seinen Job und sein Unternehmen an den Nagel zu hängen, wenn nicht von der Politik schleunigst neue Zeichen gesetzt werden. Der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, ist das sogenannte Beitragsentlastungsgesetz für die Sozialversicherungen, welches kurzerhand noch über die Bühne gebracht wurde, während unsere letzte Regierung schon am abdanken war. Das Abstimmungsverhalten bei diesem Gesetz hindert mich definitiv daran, zur Wahlurne zu gehen.
Ich erkläre hiermit, dass ich keine Partei wählen werde, welche sich nicht von dieser unnötigen Gesetzesänderung distanziert und verspricht, sie wieder rückgängig zu machen.
In einer Zeit, in der ganz Deutschland von Bürokratieabbau redet, hat so etwas gerade noch gefehlt!
Nicht genug, dass die Unternehmen ohnehin schon seit Jahrzehnten vom Staat zum Eintreiben von Steuern und Sozialabgaben missbraucht werden. Nun müssen sie die Sozialabgaben schon vor der Lohnabrechnung, also bevor sie die Höhe kennen, abführen. Das übertrumpft noch den Schwachsinn,
den wir zuvor schon dulden mussten und man fragt sich erneut, ob die Politik überhaupt noch zu sinnvollem denken und entscheiden in der Lage ist, oder ob es nur noch um sinnlose Diktate geht. Der finanzielle Effekt dieser neuen Vorschrift ist denkbar gering, weil die Einnahmen der Sozialkassen nicht steigen, sondern lediglich um ca. 18 Tage früher erfolgen. Gespart wird dadurch ohnehin nichts, sondern im Gegenteil: Kassen und Unternehmen müssen die Bürokratie erneut aufblasen, und mit politischer Kosmetik Löcher in den Kassen stopfen.1 Das nächste Diktat dürfte darin bestehen, dass auch die Lohnsteuer schon abgeführt werden muss, bevor ihre Höhe bekannt ist.
Unser Unternehmen wird deshalb zunächst als vorauseilendes Signal die Einzugsermächtigungen für die Kassen widerrufen. Sodann werden wir, falls das Gesetz dann im Januar 2006 immer noch in der neuen Fassung besteht, die vorgezogene Zahlung verweigern und weiterhin, wie bisher, die Beiträge bis zum 15ten des Folgemonats abführen.
Falls Säumniszuschläge erhoben werden und Zwangsmassnahmen erfolgen, so wird der derzeitige geschäftsführende Gesellschafter seinen Hut nehmen und gehen.
Begründungen:
So wie sich die Staatsherrschaft mittlerweile aufführt, kann man ihr m.E. nur noch mit Boykott unter Einsatz der eigenen Möglichkeiten an Macht begegnen. Jeder, der mich kennt, wird wissen, dass das nicht meinem Naturell entspricht. Aber auf die sachliche Kritik aus Volk, Presse, Literatur, diversen Organisationen und aus seinen eigenen Reihen reagiert der Staatsapparat jedoch mit immer mehr neuen und immer noch massloseren Gesetzen.
Genauer gesagt kostet und bringt die Massnahme ziemlich genau soviel an Zins, wie eine Erhöhung des RV-Beitrags von 19,5% auf 19,6%
Jedoch entsteht noch zusätzlich ein unproduktiver und bisher nicht vorhandener Aufwand an Bürokratie.
Meine nach und nach entstandene Wut ist Vorraussetzung um den notwendigen Widerstand gegen masslose Staatsmassnahmen zu leisten.
Das Wort Demo-Kratie hat zwei wesentliche Bestandteile. Offensichtlich hat mittlerweile der zweite einunerträgliches Übergewicht bekommen. Wenn es so weiter geht, so bekommen wir demnächst auch noch gesetzliche Grenzwerte für unseren Blutdruck, Cholesterin und das Körpergewicht vorgeschrieben, weil irgendwelche oberschlauen Wissenschaftler aus noch schlaueren Statistiken deren Gefährlichkeit glauben beweisen zu können. Die Vorbereitungsarbeiten dazu laufen bereits auf Hochtouren. Ulla Schmidt hatte bereits ein sogenanntes Präventionsgesetz als Vorstufe auf dem Tisch. Die Union schlägt in ähnliche Kerben um uns fürsorglich vor den Folgen unseres eigenen Unwissens zu bewahren. Brauchen Deutschlands Bürger und Unternehmen eigentlich unbedingt ein schlechtes Gewissen? Hat schon irgend jemand versucht, den damit verbundenen psychosozialen Stress zu bewerten?
Allein schon die Krankenkassen beschäftigen einige aktuelle Gesetzesvorhaben und die damit verbundene Verteilung von gesetzlich verordneter Abzocke an diverse vorhandene und noch zu gründende Organisationen. So sollte z.B. das bisherige „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ in eine eigenständige „Deutsche Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur“ umgegründet werden, mit dem Ergebnis, dass diese dann von den tangierten Herstellern bezahlt werden muss. Ich bin gespannt, ob eine neue Regierung dieser Verlockung widerstehen kann. Dazu kommen die 14. (!) Novelle zum Arzneimittelgesetz, Änderungen im Heilmittelwerbegesetz, das Informationsfreiheitsgesetz, gesetzliche Regelung der Patientenverfügung, Reform der Pflegeversicherung, und die gesetzliche (!) Regelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.
Brauchen wir das alles, was die meisten kaum kennen? Brauchen wir nicht vielmehr eine Akzeptanz individuell aushandelbarer Freiheits-Spielräume und eine grundlegende Reform des gesamten in sich
höchst kranken Krankenversicherungs-Systems? Vom Staat wird statt dessen an allen Ecken und Enden mit immer noch mehr Gesetzen ineffizient herumgeschustert! Das was man in jüngerer Zeit schon veranstaltet hat, wie z.B. die Umverteilung von 0,45% zu Gunsten der Arbeitgeber und zu Lasten der Arbeitnehmer und zuvor die zusätzlichen 0,25% Pflegeversicherung für Kinderlose und die 10EUR-Pauschalen waren sinnloser und kostspieliger Aktionismus mit weiterer Zunahme der Bürokratie ohne jede grundlegende Reform.
Die sozialen Sicherungssysteme sind allerdings nur ein Bruchteil staatlicher Dressur. Es gibt auch grosse Spielwiesen im Steuerrecht, Schuldrecht, Umweltrecht, Baurecht, Arbeitsrecht usw. Hier tummeln sich Legislative, Judikative und Exekutive gleichermassen ungeniert und undifferenziert. Nachsicht bekommt gelegentlich noch der sozial Schwache oder der Leistungsempfänger. Wer Leistungen erbringen kann und will, findet kaum noch Gnade vor dem sogenannten Recht. Wenn Gesetze nicht reichen, so ergänzt man sie durch Verordnungen. Ungeahnte Dressur-Möglichkeiten bot und bietet auch das Strassenverkehrsrecht, da man hier ausser Geld noch eine ganz erhebliche zusätzliche Zahl von messbaren Grössen hat, wie z.B. die Dauer eines Rotlichts in Sekunden, den Abstand in Metern, die Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde, den Blutalkohol in Promille, und den Schadstoff-Ausstoss in diversen Einheiten. Noch mehr messbare und mit gesetzlichen Grenzwerten belegbare Grössen gibt es nur noch in der Technik mit all ihren mittlerweile nicht mehr freiwilligen sondern gesetzlich verordneten Regeln.
Ausserdem wartet noch die EU mit 700 neuen Richtlinienvorschlägen auf, zusätzlich zu dem, was sie schon alles geleistet hat (wie z.B. die Maschinenrichtlinie mit ihren Folgenormen).
Eine Partei, die ich wählen möchte, müsste zumindest ein Wahlversprechen abgeben, nach dem sie für jedes neue Wort in einem Gesetzestext oder einer Verordnung in jedem Jahr mindestens zwei alte abschaffen will, egal an welcher Stelle.
Schlussworte:
Ich fordere hiermit jeden couragierten Bürger und Unternehmer auf, mit einem angemessenen Mass an Wut, dennoch gewaltlos aber mit den ihm zur Verfügung stehenden anderen Mitteln seiner Macht, gegen die Herrschaft des Staatsapparates Widerstand zu leisten, soweit er es sich wirtschaftlich halbwegs leisten kann, und zwar umso mehr, je unsinniger die Vorschriften sind.
Dieses Schreiben ist eine Anklage, die keinen Richter findet, weil sie sich gegen ein Staatsgebilde namens Demokratie wendet. Da eine Regierung vom Volk gewählt werden muss und darf, kann es sich gegen diese Wahl nicht wehren, auch wenn eine generelle Staatsverdrossenheit unverkennbar ist.
Es entsteht in allen Rechtsbereichen kaum mehr der Anschein, dass sich die staatlichen Organe noch grosse Gedanken darüber machen, ob sie bei ihren Entscheidungen einen breiten Konsens bei ihren Auftraggebern, den Bürgern, finden, sondern eher darüber, wie sie ihre Position im rechtlichen Dschungel behalten oder ausbauen können.
Früher hatte ich den Begriff Demokratie mit freiheitlicher Staatsordnung gleichgesetzt. Erst in den letzten zwei Dekaden habe ich zunehmend gelernt, dass das Wort den Begriff „Herrschaft“ beinhaltet und dass dieser nun vorherrscht. Der moderne Staat hat gelernt, wie er einen permanenten Ausbau seiner Herrschaft hervorragend mit „Fürsorgepflicht“ begründen kann, auch dann, wenn er hierfür vom Wähler keinen Auftrag bekam.
Mein Wille und mein Aufruf zum Widerstand gegen das gegenständliche „Rentenentlastungsgesetz“ ist selbstverständlich, wie schon aus den „Begründungen“ ersichtlich, nicht die wichtigste Grösse im
politischen Geschehen. Ich glaube jedoch, dass es mittlerweile notwendig geworden ist, der Staatsmacht exemplarisch zu zeigen, dass sie von ihrem bisher geübten Aktionismus in Form von immer mehr Bürokratie und Diktat Abstand zu nehmen hat.
Hierfür erscheint mir der Widerstand in diesem Einzelfall ein zunächst noch relativ mildes Mittel.
Andere Unternehmen ergriffen schon drastischere Mittel und flüchteten ins Ausland.
gez. 30.7.2005 Werner Paul
PS:
Dieses Schriftstück unterliegt keinerlei Urheberschutz. Es steht auch demnächst unter www.wp-imnetz.de und www.paul-d.com zur Verfügung.
Der Verfasser freut sich über jede weitere Verbreitung, sofern diese unverfälscht erfolgt.
Vorläufiger 1. Verteiler:
Unsere Krankenkassen (AOK, DAK, TK, .............)
Mitarbeiter der Paul Maschinenfabrik GmbH & Co
Gerhadt Schröder, Bundeskanzler
Angela Merkel, CDU
Guido Westerwelle, FDP
Günther Oettinger, Ministerpräsident BW
Peter Schneider, Landrat Kreis Biberach
Wolfgang Wörner, Bürgermeister Dürmentingen
Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer IHK Ulm
Markus Gruhl, Aktionsgemeinschaft wirtschaftlicher Mittelstand
Nikolaus Piper, Ressortleiter Wirtschaft Süddeutsche Zeitung
Weitere angedachte Verteiler:
Unternehmer in Dürmentingen, Betzenweiler und Riedlingen
Falls vorherrschende Zustimmung von o.g. Verteilern kommt:
Anzeigen und Leserbriefe in der deutschen Presse in reduziertem Umfang. |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 13.Sep 2005 9:16 Titel: Schreibfehler |
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Die Seite heißt:
www.wp-im-netz.de
kleiner Fehlerteufel  |
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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 13.Sep 2005 9:37 Titel: |
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Hallo Herr Paul,
Ihren klaren, wahren Worten ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen als meine volle Zustimmung.
Dieser Staat kann wahrscheinlich wirklich nur noch gerettet werden, wenn ein rot-rot-grünes Chaos-Bündnis die Gängelung die nächsten zwei, drei Jahre soweit treibt, daß diese Politikerkaste aller coleur mit dem Knüppel vom Volk verjagt wird - ist glaub ich noch gar nicht so lange her - in der ehemaligen DDR.
Die Expertokratie, die dann kommt, hat in den ersten sechs Wochen alle Gesetze, Verordnungen, Regelungen durch die Fachministerien auf den Prüfstand zu stellen. Wo nicht explizit der Nutzen für das Volk erkennbar und belegbar ist, wird mit sofortiger Wirkung ersatzlos gestrichen.
Neue Gesetze haben eine maximale Laufzeit von zwei Jahren, müssen dann in Volksabstimmungen bestätigt werden.
Mit diesem Land ist es wie mit einem Süchtigen: Sinnvolle Hilfe ist erst möglich, wenn er/es ganz am Boden ist und um Hilfe wimmert.
Schöne Grüße aussem Pott |
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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 13.Sep 2005 9:40 Titel: |
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Nachtrag:
Wenn Sie hier keine Lust mehr haben - mit Ihrem Sortiment haben Sie sehr gute Chancen in einem Staat mit schönem Wetter, kaum vorhandener Bürokratie, niedrigen Steuersätzen und niedrigem Lohnniveau bei gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern.
Na - und während kreativer Denkpausen halt mit der eigenen Yacht nen bißchen auf den Wellen schaukeln lassen, ein zwei Tauchgänge in farbenfrohen Korallenriffen - und nebenbei den Fisch für das abendliche Grillen fangen.
So schön kann das Leben sein! |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 13.Sep 2005 13:15 Titel: |
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Sehr geehrter Verfasser,
sie haben es auf den Punkt gebracht. Jedoch, nicht wählen gehen heißt diesen Bürokratie- und Einschränkungsaktionismus von CDU, SPD und Grünen weiterhin zu unterstützen.
Deshalb möchte ich sie hiermit eindringlichst auffordern auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Gast |
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hdschulz * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.08.2004 Beiträge: 1051
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Verfasst am: 13.Sep 2005 15:23 Titel: |
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| mhmoeller hat folgendes geschrieben:: |
Mit diesem Land ist es wie mit einem Süchtigen: Sinnvolle Hilfe ist erst möglich, wenn er/es ganz am Boden ist und um Hilfe wimmert.
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Man muß leider befürchten, daß Sie Recht haben.
Dann müßte man wohl die Kommunisten wählen, damit es schneller geht.  |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 13.Sep 2005 17:47 Titel: Das spiegelt das Verhalten Deutschlands wieder. |
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Ich knüpfe noch einmal an meine anderen Threads aus dem Thema: Kontrolle der Benzinpreise an. Folgendes war passiert:
Als ich einer BDS-Einladung hier in der Region letzten Dienstag folgte, wurde dieses Thema zur Sprache gebracht. Es waren ca. 50 Unternehmer anwesend und einige hiesige Politiker der Union. Zudem waren Vorstandsmitglieder des BDS-Süd auch vertreten. Man diskutierte über den Straßenbau in der Region, in welchen Investitionen in Umgehungen getätigt werden sollen. Dabei wurde diskutiert, was politisch versäumt wurde, was noch vorgesehnen wird usw. Ganz normal wie es eben so bei uns in Deutschland abläuft.
Ein älterer Mann stand dann auf und fragte was der BDS eigentlich in Sachen vorgezogenen Rentenbeiträgen unternommen hätte. Dabei entfachte ein kurzer, heftiger Schlagabtausch zw. Ihm und dem Vorstand. Sie hätten das Anliegen natürlich bis ganz nach oben getragen, aber sie sind auf taube Ohren gestoßen. Es sei sinnlos hier weiter zu diskutieren. Während dessen teilte der Mann das schreiben von GF Werner Paul aus und berief sich auf dessen Punkte. Die Vorstandschaft und die pol. Vertreter gingen gar nicht auf seine angesprochenen Punkte ein. Im Gegenteil, Sie hätten ja alles versucht und er soll jetzt endlich damit abfinden (dies auch noch mit einem leicht höhnischem Lächeln). Unbeirrt aber verteilte er das Schreiben weiter und stellte sich der Herausforderung zur Gewinnung von Gleichgesinnten und wiederholte ständig die darin enthaltenen Argumente. Als jeder das Schreiben hatte (das ja für viele schon bekannt war) bat er die Anwesenden doch mindestens um einen Applaus für seinen Einsatz und vor allem den Mut der Fa. Paul. Ein Schweigen durchdrängte den Raum. Ohne dass nur einer zumindest einen Satz sagte oder einmal klatschte, sank dieser wie vor den Kopf gestoßen in seinen Stuhl zurück. Dabei wäre es so einfach gewesen, hätte der Vorstand des BDS-Süd dieses Konzept genommen und zum allgemeinen Widerstand aufgerufen, hätte er sicherlich die Mehrzahl für dieses Vorhaben gewinnen können. Dabei versteckten sie sich aber hinter Ihrer Aufgabe als Sprachrohr des BDS, anstatt die Initiative zu ergreifen und die Vielzahl Ihrer Mitglieder dafür zu nutzen. Befangenheit, Unfähigkeit, Faulheit, nennen Sie wie sie es wollen, in meinen Augen spiegelt diese Situation das Verhalten in ganz Deutschland wieder. Wie gesagt, leichter demonstriert man gegen den Papst, für Schwule und Lesben, gegen die Irakpolitik usw., aber das wesentliche interessiert nur Wenige. Würde sich nur ein Bundesland organisieren und eine Vielzahl von Unternehmer zum geschlossenen Widerstand aufrufen, würde bestimmt schon nach dem 2. Mal die Sache vom Tisch sein. Funktion verfehlt – der Job ist überbezahlt, der Beitrag in die Kasse für die Katz!
Uns kann nur eines weiter helfen und das ist der Zusammenbruch des Renten- und Sozialsystems.
Als mutig und fleißig kann man auch vor allem die Mitarbeiter bezeichnen, welche aufrichtig zu Ihrer Firma Paul und den Aussagen des Chefs stehen und dies auch in der Öffentlichkeit tüchtig propagieren. Es wurde hier zum Gesprächsthema Nr. 1. Weiter so, meine Landsleute! Vielleicht findet sich auch noch der Eine oder Andere, der auf den Zug aufspringt und zeigt, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Übrigens kann man auch sagen, es ist seit langem einmal wieder ein gutes Gefühl etwas positives zu tun um eine Änderung zu bewirken, anstatt nur zu jammern. |
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hempel Newbie
Anmeldungsdatum: 26.10.2003 Beiträge: 1 Wohnort: D-Bergen auf Rügen
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Verfasst am: 14.Sep 2005 7:19 Titel: Wut und Widerstand |
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| Richtig ist, was Sie schreiben, Ausdruck ist Wut und Widerstand, Lösung ist das nicht, weil das Problem nicht gelöst wird. Morgen kommen neue Betroffene hinzu und dem System und deren Vasallen schert das einen Dreck. Die Lösung muss eine ganz andere, eine wirksame sein ! |
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Uwe Hastig Newbie
Anmeldungsdatum: 10.10.2003 Beiträge: 20 Wohnort: Baden-Württemberg
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Verfasst am: 14.Sep 2005 8:58 Titel: Bürger, wählt ab, was euch kaputt macht |
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Die Analysen sind richtig. Aber konsequent engagiert haben wir Bürger uns nicht, sondern wir haben die "anderen", die Funktionäre, die Parteien, die Verbände, die Schwätzer und Gutmenschen machen lassen, während wir unserer Arbeit nachgegangen sind und etwas gleiestet haben.
Jammern allein aber hilft nicht, es muss der "Marsch durch die Instituionen" dazu kommen. Deshalb sage ich - in Anlehnung an den Alt-Achtunsesziger- bzw. Chaoten-, Steinwerfer- und Stiefeltreter-Slagan
"Bürger, wählt ab, was euch kaputt macht!"
Schöne Grüsse |
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eckstein Specialist
Anmeldungsdatum: 09.09.2005 Beiträge: 89
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Verfasst am: 14.Sep 2005 9:22 Titel: Kritik ist Spinnerei-Schau TV |
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| Zitat: |
| Die Lösung muss eine ganz andere, eine wirksame sein ! |
Was ist wirksamer als die Zahlungsverweigerung. Niemand kann zu Höchstleistungen gezwungen werden und damit zu hohen Steuerabgaben.
Durch Zwang enstehen vielleicht 1 Euro Jobs...
Ohne Steuereinnahmen sieht auch der manipulierteste Staatsdiener seine Felle davonschwimmen und muss -schon um des Selbsterhaltungstriebes- ein unternehmerfreundliches Klima schaffen.
Ich habe jede Hoffnung auf politische Vernunft aufgegeben, Politikern zuzutrauen, gerade sie würden den Karren aus dem Dreck ziehen bedeutet den Bock zum Gärtner machen.
Solange irgendeine Steuer auf irgendwas erhoben werden kann, wird es geschehen, an eine Tilgung der Staatsschulden hat ohne hin noch niemand gedacht-solange der Zins irgendwie bedient werden kann schehrt es niemanden. Wenn es nicht mehr geht wird entwertet und das Spiel beginnt von vorn. Nichts Neues in Deutschland.
Ergo: Wer sich bückt, sollte nicht über Rückenschmerzen klagen. |
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Hans Schneider Newbie
Anmeldungsdatum: 10.07.2005 Beiträge: 6 Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: 14.Sep 2005 17:55 Titel: |
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Herr Paul,
das, was Sie Wut nennen hat sich bei uns allen im Lauf der letzten 10 bis 15 Jahre aufgestaut.
Teilweise ging dieser schleichende Prozess von dem Einzelnen unbemerkt voran.
Der Verlust an „common sense“ in der Politik gepaart mit Dilettantismus in der Gesetzgebung, gerade in den letzten Jahren, ist jedoch nicht mehr zu ignorieren.
Die, teilweise ideologisch motivierten, stellenweise einfach nur unprofessionellen Versuche sich in unseren Regelwerken zu verewigen, machen uns das Leben ständig schwerer.
Zusätzlich wird für das Herumstümpern auch noch gemäß der „political correctness“ bedingungslose Zustimmung eingefordert.
Sie haben einiges angesprochen, jedoch ist die Liste der Übelkeiten schier endlos. Deshalb sehe ich eigentlich keine Möglichkeit, in einem überschaubaren Zeitraum, dieses Land wieder zu dem zu machen, was es einmal war und auf das wir Alle mal so stolz waren.
Mitursache für die Misere ist unser Wahlsystem, dass es den Parteien ermöglicht in allen Bereichen unserer Gesellschaft herumzustochern, den Parlamenten aber die Möglichkeit nimmt die Regierung effektiv zu kontrollieren.
Allein wenn wir Parlamente und Regierungen separat wählen könnten, so wäre die Macht nicht mehr so absolut verteilt, dass das, was Sie Staatsherrschaft nennen, sich nicht länger herrschaftlich aufführen könnte.
Die dazu notwendigen Umwälzungen wären so umfangreich, dass soetwas, bei Licht betrachtet, nur durch eine Art von Revolution zu erreichen wäre und dafür sehe ich in unserem Land in den nächsten Jahren keine Plattform.
Trotzdem bin ich Ihrer Meinung, dass wir den Wahlzettel nutzen sollten, auch wenn die Perspektiven, dadurch etwas grundlegend zu verändern, nicht rosig sind.
Gruß
H. Schneider |
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Bankquest Newbie
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 24
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Verfasst am: 21.Sep 2005 17:34 Titel: |
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Diesen Ausführungen kann man nur zustimmen. Allerdings bezweifle ich, das man auch nur das kleinste Zipfelchen ändern kann.
Unser Land wird von Leuten regiert, die den Kontakt zur Bevölkerung verloren haben, bzw. in einer Welt leben die nicht viel mit der Realität zu tun hat.
Diese Leute kann man auch nicht abwählen, es ist nämlich egal wen man wählt. Der gleiche Trog, nur andere Schweine.
Ich für meinen Teil habe mit den Füssen abgestimmt und die unternehmerischen Aktivitäten in Deutschland eingestellt. Es ist einfach nur mühe- und qualvoll in Deutschland einen Betrieb am Leben zu erhalten.
Ich weiss ganz genau, es interessiert niemanden einen Scheissdreck wie viele Unternehmen aus Deutschland abgezogen werden, aber ich fühle mich gut. Und das ist die Hauptsache.
Bankquest |
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Werner Paul
Anmeldungsdatum: 21.09.2005 Beiträge: 0
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Verfasst am: 21.Sep 2005 23:17 Titel: Der Widerstand geht weiter. Ich möchte zu Hause bleiben. |
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Sehr geehrte Teilnehmer an diesem Topic,
nachdem ich nun seit über 1 Woche die Ehre habe, hier präsent zu sein, möchte ich mich zumindest bedanken und kundtun, dass ich hiervon Kenntnis habe und dass es mich noch gibt.
Die Kommentare sind zum Teil sehr progressiv, jedoch fürchte ich, dass diese uns nicht weiter bringen.
Leider ist die Reaktion insgesamt auf meine Aktion bisher eher als bescheiden zu beurteilen. Ich suche noch nach konstruktiven Vorschlägen, wie der Protest mit möglichst wenig Polemik eine breite und überzeugende Basis finden kann.
Ich schätze hierfür wären persönliche Kontakte zu Führungspersönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Verbänden durchaus nützlich. Ohne die als Sprachrohr scheint wenig zu gehen?
Auch wenn ich den teilweise geäusserten Pessimismus teile, habe ich noch nicht aufgegeben und denke zur Zeit noch über eine friedliche Intervention beim "neuen" Bundestagspräsidenten nach, so es denn sein sollte, dass es in absehbarer Zeit einen geben wird. Das wäre besser, als wenn es zum äussersten kommen muss.
Für konstruktive und Erfolg versprechende Vorschläge zum breit angelegten Widerstand gegen die Staats-Dressur bin ich jederzeit dankbar.
Eine eigene Variante wird demnächst als "An den Bundestag" auf meiner
Home-Page und bei vielen Organisationen erscheinen. Mir scheint allerdings, dass ohnehin nichts mehr geht, solange die sich noch die Köpfe einschlagen.
@ Thomas04 in meinem Landkreis:
wegen räumlicher Nähe und wegen des des Engagements würde es mich freuen, wenn Sie sich per E-Mail zu erkennen geben würden.
@ moderator in Bochum:
@ Hans Schneider in Wiesbaden:
wegen räumlicher Entfernung würde es mich freuen, wenn Ihr den Protest breit über die Landesgrenzen von Baden-Württemberg hinaus tragen könntet. Bitte ggf. ebenfalls um Kontaktaufnahme per E-Mail.
Gruss an alle
W. Paul |
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eckstein Specialist
Anmeldungsdatum: 09.09.2005 Beiträge: 89
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Verfasst am: 22.Sep 2005 10:40 Titel: |
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| Zitat: |
Ich suche noch nach konstruktiven Vorschlägen, wie der Protest mit möglichst wenig Polemik eine breite und überzeugende Basis finden kann.
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Suchen Sie gleichgesinnte Unternehmer und belagern Sie (friedlich) mit Ihren Angestellen Sozial-,Arbeits-, etc. ämter...ähnlich wie in Frankreich.
Würde mich mal interessieren, wenn ein KMU seine Abwanderung ankündigt und Angestellte mit Sack und Pack mitnimmt.
Ihr Versuch etwas zu ändern lässt mich an folgende Liedzeilen erinnern..
| Zitat: |
Laß uns diskutieren, denn in unserem schönen Land sind zumindest theoretisch alle furchbar tolerant.
Worte wollen nichts bewegen, Worte tun niemandem weh.
Lass uns drüber reden, Diskusionen sind ok...
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Diskret und wirkungsvoll lässt sich nur eine Änderung herbeiführen wenn die Steuereinnahmen (mehr Geld=mehr Macht für Bürokraten) legal massiv sinken durch
-weniger Konsum (weniger MWST)
-weniger Leistung (weniger Körperschafts-, Gewerbe- Einkommensteuer etc.)
Würden nur 30% der Mittelständler sich genannte Vorschläge zu Herzen nehmen, wäre ein Protest mit Änderungen in die gewünschte Richtung erreicht. Eben aufgrund des Selbsterhaltungstriebes der Bürokraten.
Da ich aber niemanden kenne, der freiwillig bereit wäre, auf Konsum oder Einkommen zu verzichten wird sich die Richtung der Steuer- und Verordnungsspirale nicht ändern. |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 22.Sep 2005 13:01 Titel: |
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Wir unterliegen einem Teufelskreislauf!
Eins ist sicher, wir Deutschen wollen Veränderung, heraus aus dem Kreis der Abwärtsspirale. Die gegenseitige jahrelange Blockade der jetzt geschrumpften Volksparteien hat uns stark geschadet und Ihnen letztendlich auch das verdiente Ergebnis geliefert.
Der Binnenmarkt muss funktionieren. Neue Innovationen müssen finanzierbar werden um neue Industriearbeitsplätze in Deutschland zu schaffen, die dann übrigens auch dem Handwerk wieder Kunden zuführen. Alternative Kapitalzugangsmodelle müssen möglich sein.
Und, und, und...
Deutschland hat gewählt und es hat richtig gewählt. In jeder Partei stecken veränderungswillige aber auch blockierende Politiker. Somit ist der Weg für Veränderung geöffnet. Eine Partei die jetzt nur die Oppositionsrolle annehmen und sich nicht einbringen will wird vom Wähler auch direkt so zukünftig gesehen.
Bleibt es jetzt bei Konzeptlosigkeit und Reduzierung auf die K – Frage sollte unser Bundespräsident beiden anraten zu gehen. Taktik hin, Taktik her.
Wir hatten vor dem Gau, auch schon mehrfach darüber diskutiert siehe:
http://www.gomopa.net/Finanzforum/Wirtschaft/Vom-Mut-nichts-zu-versprechen.html
Allerdings ohne Ergebnis!
Der Mittelstand ist anscheinend tatsächlich noch nicht bereit hier gemeinsam zu wirken, sondern immer nur im alleinigen eigenen Interesse. Und das kann die Politik dann auch gut abwürgen.
MfG vom Gast |
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Werner Paul
Anmeldungsdatum: 21.09.2005 Beiträge: 0
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daianafilm Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2005 Beiträge: 66 Wohnort: München
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Verfasst am: 4.Dez 2005 21:56 Titel: Demokratiewahn |
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@Werner Paul,
kann Sie gut verstehen.Ihre Aktionen in Ehren;es wird sich nicht`s aendern.
Wir befinden uns bereits im Beispiel vom Turm zu Babel.
Was bringt es Ihnen als Einzelkaempfer dieser Bande Rezepte,Fakten,Loesungen aufzuzeigen,wenn sie ihre Sprache nicht versteht?
Habe meine 2 Betriebe bereits vor zwei Jahren dichtgemacht.
Arrivederci!
Gruss daianafilm |
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preusse Specialist
Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 188
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Verfasst am: 17.Dez 2005 0:13 Titel: |
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@Hallo Gast
| Zitat: |
Deshalb möchte ich sie hiermit eindringlichst auffordern auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. |
Habe ich früher auch gedacht. Heute sehe ich das anders. Wer zur Wahl geht, legitimiert diese Politiker und diese Art der Politik.
Mit diesem Selbstverständnis trete die auch auf.
Wenn 60 Prozent nicht zur Wahl gehen steht die Macht der Volksparteien insgesammt auf dem Spiel. Nur diese Angst würde sie dazu bewegen, aus ihrer Selbstbedienungsmentalität aufzuschrecken. Stellen sie sich mal ein paar Landtagswahlen nach diesem Muster vor und dann kommt die Bundestagswahl. Da bekommen sie ein Wahlprogramm was Probleme löst und was ausnahmsweise auch umgesetzt wird.
Noch schöner wäre es, wenn ich als Nichtparteiwähler ein Kreuz setzen dürfte. Ich will keine der angebotenen Parteien, will aber das meine Stimme zählt.
Wer bekommt sie dann?
Otto Normalverbraucher. Nach bestimmten Kriterien zugelassen und ausgelost.
Fazit, in diesem Land ändert sich nur was, wenn die Machtfrage anders geregelt wird. Wir haben keine Demokratie, sonder eine Diktatur der Macht. Die allerdings ist legitimiert. Selber Schuld.
Gruss
Preusse |
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Tomas04 Specialist
Anmeldungsdatum: 21.09.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Ba.-Wü. LK BC
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Verfasst am: 17.Feb 2006 12:33 Titel: Mut zur Veränderung- die Kraft geht vom Volke aus! |
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Sehr geehrte Moderatoren, sehr geehrte User,
unsere Regierung ist nun bald ein halbes Jahr in Ihrer Funktion tätig. Gute Ansätze und Programme sollten uns aus unsere Talsohle langsam wieder nach oben bewegen. Gestern war ich in einer kleinen Gesprächsrunde mit dem Grünen-Landtagsabgeordneten Osswald Metzger mit dabei. Ich stellte fest, dass wir in jeder Partei sehr gute und fähige Leute im Hintergrund, sowie an der Spitze haben. Von vielen wird die Problematik im Lande richtig erkannt und man könnte das Übel schnell und gezielt an der Wurzel packen. Ob Rot, Grün, Gelb, Schwarz oder lila blasblau, haben wir jedoch ein großes Problem: solange sich 30% der Arbeitsplätze hinter dem Beamtentum, Bürokratismus und deren übertrieben Verwaltung verstecken, solange werden alle gute Ansätze im Keim erstickt und Programme hinausgezogen bzw. nur zu Lasten der restlichen Bürger ausgetragen (Vergangenheit&Gegenwart!). Diese Reaktion ist verständlich und bedarf keinerlei Schuldzuweisung.
Das „Sicherheitsdenken“ ist durch den zu lange angehaltenen Wohlstand und durch die Verschleierung der tatsächlichen Situation in Deutschland nicht nur gefüttert worden sondern es wird mit der Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit neu definiert. Wer sägt schon an dem Ast, auf dem er sitzt.
Nehmen wir mal das Aktuellste: Streik von VERDI. Wer Heute bei einer 38 Std.-Woche wegen 18 Min. täglich längerer Arbeit auf die Straße geht und dabei noch Gesichter machen wie 3 Tage Regenwetter, in einem sicheren Job, der tickt nicht mehr richtig. Sogar die IG-Metall hat Ihre einstmaligen hohen Forderungen weit zurück geschraubt, weil sie den Ernst der Situation erkannt hatten.
11% leben in einer „relativen Armut“(fast 10 Mio.Bürger), d.h: sie verdienen weniger als 950 Euro abzüglich Miete und restlichen Kosten. Sie wären froh Arbeit zu haben und würden auch 45 Std. in Kauf nehmen.
Viele unserer Bürger sind bereit zur Veränderung, nur der Gedanke dazu reicht alleine nicht! Gerade der Mittelstand ist die Speerspitze Deutschlands. Sei es im Job oder in der Ausbildung. Hier ist die Zukunftsschmiede an Innovationen, Fachpersonal und das Rückrad unserer Wirtschaft.
Im Mittelstand werden unweigerlich Bremsen und Schrauben angesetzt, welche weder sinnvoll sind, noch vom Volke benötigt wird. Die dabei eingenommen Steuern werden durch Verwaltung und deren unsinnigen und komplizierten Abläufe wieder aufgefressen.
Wo ist die Zumutbarkeitsgrenze unseres Landes, bei dem die Familien mit Kindern auf 750 Euro angesetzt werden, dies aber auf 980 gesetzlich festgeschrieben steht?
Viele solcher hirnrissigen Beispiele die wir alle zu Haufe kennen, rechtfertigt den scheinbaren Beamten- und Verwaltungsstaat und verschlingt alles auf. Ich wage sogar zu sagen, dass Sie bewußt um die Vorgänge wissen und sich somit auch versuchen Ihren Arbeitsplatz zu sichern.
Warum ich mir die Mühe mache und die Zeit in diesen Thread aufbringe?
Damit gebe ich meinen Teil der Unzufriedenheit bekannt und zeige die Solidarität deren, welche für die gleiche Sache kämpfen! Wir sind nicht mehr alleine. Langsam, aber sicher finden sich mehr und mehr zusammen.
Mut zum Aufstand:
Es wird von niemand verlangt irgendwelche Demonstrationen oder sonstige unzumutbare Aktionen zu veranlassen. Der Augenblick ist das einzige was 3 Sek. anhält und dann wieder vergessen wird. Ich bitte jedoch jeden Einzelnen, der sich mit unserer Einstellung identifizieren kann, diesen Thread vorzustellen und an alle möglichen Stellen weiterleitet.
Anbei erhielt ich vom Initiator die Mail mit der Bitte um Weiterleitung.
PS: Es handelt sich hier um keine Spinnerei, sondern es ist eine Bewegung welche immer größere Ausmaße annimmt und hoffentlich bald unsere Regierung zwingt zu handeln! Egal wer regiert!!
| Zitat: |
Die Bundeskanzlerin am 30.11.2005 in ihrer Regierungserklärung:
"Lassen Sie uns mehr Freiheit wagen!
Lassen Sie uns die Wachstumsbremsen lösen! Lassen Sie
uns selbst befreien von Bürokratie und altbackenen
Verordnungen! Viele unserer europäischen Nachbarn
zeigen uns doch, was möglich ist. Deutschland kann
das, was andere können, auch; davon bin ich zutiefst
überzeugt."
Liebe Mitstreiter,
lasst das nicht zur Beruhigungspille werden. Geht an den Ball!
Auch wenn Sie selten etwas von uns hören: Wir sind nicht tot!
Es tut sich einiges.
Besucht bitte unsere "News" und "Links" unter www.contra-staatsdressur.de um auf dem laufenden zu bleiben.
Ausserdem suchen wir in der ganzen Republik nach engagierten Aktivisten gegen die Regulierungswut .
Bitte dieses Mail an euren eigenen Verteiler weiter leiten.
mit freundlichem Gruss aus Oberschwaben
Werner Paul
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 17.Feb 2006 14:19 Titel: Re: Mut zur Veränderung- die Kraft geht vom Volke aus! |
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| Tomas04 hat folgendes geschrieben:: |
PS: Es handelt sich hier um keine Spinnerei, sondern es ist eine Bewegung welche immer größere Ausmaße annimmt und hoffentlich bald unsere Regierung zwingt zu handeln! Egal wer regiert!!
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Alles Gute baucht halt seine Zeit. Doch solange nicht jeder Einzelne begreift, das Er selbst was tun muß,( wollen so die Meisten aber nicht hören und lesen) damit es besser wird, kann es noch länger dauern.
Grüße
Heinrich |
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