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ab April nächsten Jahres Einblick in die Konten der Bürger

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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4936
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 22.Dez 2004 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

erhaltene Zuschrift:

Zitat:
Liebe Gomopas,

leider komme ich gerade nicht ins Forum.
Das Bankgeheimnis gibt es nicht mehr. Die Behörden können bereits überall reinschauen. Ich habe ein Guthabenkonto bei der Postbank eröffnet. War echt froh das mir das Guthabenkonto eröffnet wurde. Brauche das für meine Bewerbung, da ich nur eingestellt werden kann, wenn ich ein Konto habe. Das Finanzamt hat 5 Tage nach Eröffnung des Guthabenkonto Kenntnis von dieser Eröffnung gehabt. Das Konto wurde sofort vom Finanzamt gesperrt. Ein Guthabenkonto, gerade eröffnet, für die Zahlung von pfändungsfreien Lohn, falls ich eingestellt werde. Woher wissen die das? Wer gibt solche Informationen weiter? Der Beitrag oben stimmt, die Sitiation ist bereits schlimm in Deutschland. Danke Gomopas für euere Infos und für den Link zum Konto.

Frohes Fest euch allen
euer Detlef
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arcoiris
Newbie


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 22.Dez 2004 19:50    Titel: nummernkonto im ausland Antworten mit Zitat

meines wissens kann man noch in Andorra anonyme Nummernkonten
eröffnen.

wer weiß darüber mehr?
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 22.Dez 2004 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Die Nachricht von Detlev kann ich bestätigen. Nicht nur das Finanzamt, sondern auch eine glitzekleine Owig-Behörde, ausgegliedert vom Landratsamt in ein kleines Provinz-Dorf-Städtchen zur dortigen Belebung der Behördenlandschaft, hat Einblick auf alle Konten.

Mit den besten Wünschen, Browser
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Blindschleichl
Specialist


Anmeldungsdatum: 25.11.2002
Beiträge: 83
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 23.Dez 2004 11:04    Titel: Die sind schon noch da - und wie!!! Antworten mit Zitat

aba2000 hat folgendes geschrieben::
...
Wo sind die Hippies und Blumenkinder hin entschwunden, die in dieser Welt für Ihre Rechte "gekämpft" haben???


Die sitzen nämlich jetzt in der Regierung und scheffeln mächtig Kohle. Siehe Leute wie "Steinewerfer" Fischer und die Grünen.
Vor allem letztere, die entgegen ihrer Doktrin für einen Krieg gestimmt haben nur um in der Regierung zu bleiben und nicht wieder auf Fahrrad, Trabbi oder Ente umsteigen zu müssen sondern im warmen dicken BMW chauffiert zu werden sind aufs extremste zu verurteilen.
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ggeissmann
Newbie


Anmeldungsdatum: 01.12.2003
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.Dez 2004 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man einige Beiträge liest, könnte man meinen, jeder Dorfpolizist habe ab Mai Einblick in die Kontobewegungen.

Richtig ist, dass seit Anfang letzten Jahres alle in Deutschland ansässigen Banken nach KWG 24c die Stammdaten zu Kontoinhabern, Verfügungsberechtigten u.ä. für die Recherchen über das BAFIN vorgehalten werden müssen. Und das in verschlüsselter Form, d.h. die Banken wissen nicht, welche Daten wann abgerufen werden. Damit kann man davon ausgehen, dass den Finanzbehörden alle Kontoverbindungen in Deutschland, auf die man irgendwie Zugriff hat, im Bedarfsfall bekannt sind. Aber eben nicht die Zahlungsbewegungen.

Ab Mai wird nun der "Nutzniesserkreis", der Zugriff auf diese Daten hat, ausgeweitet. Und es ist gut, dass dies durch den Blätterwald rauscht. Denn es geht m.E. nicht so sehr um die Tatsache, dass Kontenverbindungen ausgeschnüffelt werden, sondern um die Tendenz und das mögliche Mißbrauchspotential.

Wer Störgefühle mit der Schnüffelpraxis hat, kann sich ein preiswertes Konto bei der Post in der Schweiz besorgen. Wobei die Frage auftaucht - wozu? Denn wenn dieses Konto für den normalen Zahlungsverkehr genutzt wird, ist es auch schnell bekannt, und damit liegt exakt die Information vor, die auch bei den deutschen Konten vorliegt. Dies gilt auch für Nummernkonten in Lettland, die groß im Kommen sind.

Die Frage ist immer, wozu man ein "anonymes" Konto haben will. Um dann wahrscheinlich festzustellen, dass es eigentlich nur um das Unbehagen vor Schnüffelmethoden geht. Und dagegen helfen nur "politische" Maßnahmen - jedes Einzelnen.

MfG
ggeissmann
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mici1000bo
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.10.2004
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23.Dez 2004 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

wie sieht es denn aus, wenn jemand vom Finanzamt und von vielen Gläubigern verfolgt wird und nur noch bis zum Pfändungsfreien Betrag Lohn bzw. Gehalt oder Einkünfte als Geselschafter beziehen kann?

Lohnt sich hierbei z.B. ein Konto bei der schweizer Postbank oder ein anderes ausländisches Konto, damit niemand die Einkünfte pfändet?

Welche anderen Möglichkeiten gibt es, um wieder ein normales Leben führen zu können?

Gruß!!!
mici1000bo
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Alvaro
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 16.03.2003
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 23.Dez 2004 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Natuerlich,so etwas lohnt sich immer,solange niemand davon Wind bekommt.
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Gast






BeitragVerfasst am: 11.Jan 2005 21:33    Titel: Hat hier noch jemand Geld ? Antworten mit Zitat

Hat hier noch jemand Geld ?

*aufhorch*

Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen !
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4936
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 11.Jan 2005 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

ggeissmann hat folgendes geschrieben::
Wenn man einige Beiträge liest, könnte man meinen, jeder Dorfpolizist habe ab Mai Einblick in die Kontobewegungen.


Ab 1. April kommt das gläserne Konto
Behörden spionieren bald unsere Konten aus!

Sie beantragen Bafög oder Arbeitslosengeld II. Doch statt Ihre Anfrage zu bearbeiten, erkundigt sich die Behörde erstmal bei Ihrer Bank, ob Sie bei Ihrem Antrag nicht ein Konto oder Depot verschwiegen haben. Alles nur ein böser Alptraum? Von wegen! Ab 1. April ist es soweit.
Das gläserne Konto! Finanzamt und Behörden haben dann Zugriff auf die Stammdaten aller 500 Millionen Konten in Deutschland: Auf Name, Geburtsdatum, Anzahl der Konten, Kontonummern, Verfügungsberechtigte. Einfach so. Hegen die Behörden einen Verdacht, können sie auch den Konto- oder Depotstand abfragen!
Zitat:
Dabei erfahren weder der Kontoinhaber noch die zuständige Bank etwas von der Abfrage.“ Die Behörden brauchen keinen begründeten Verdacht und auch keine Genehmigung vom Staatsanwalt

Zitat:
Welche Daten dürfen abgefragt werden?
Alle Stammdaten eines Kontos: Name, Geburtsdatum, Anzahl der Konten, Kontonummern, Zahl und Namen der Verfügungsberechtigten.

Stellen die Behörden eine Unregelmäßigkeit fest, können sie auch den Kontostand abfragen.

Zitat:
Welche Behörden dürfen die Daten abfragen?
Zugriff haben alle Finanzämter, Arbeitsagenturen, Sozialämter, Kinder- und Wohngeldstellen oder auch die Bafög-Ämter.

Wollen die Behörden die Daten abfragen, wenden sie sich an das Bundesamt für Finanzen. Das hat Zugriff auf alle tagesaktuellen Stammdaten der Banken und Sparkassen.

Zitat:
Wann dürfen die Daten abgefragt werden?
Die Stammdaten dürfen ohne Verdachtsmomente abgefragt werden. Es bedarf dazu auch nicht richterlicher oder staatsanwaltschaftlicher Anweisungen.

Zitat:
Werde ich über die Abfrage informiert?
Nein. Weder der Kontoinhaber noch die Bank ehalten über die Abfrage eine Benachrichtigung, auch nicht im Nachhinein.

Kann ich mich dagegen wehren?
Nein! Sie haben keine Chance, eine solche Abfrage zu unterbinden
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gutty
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Anmeldungsdatum: 01.11.2003
Beiträge: 6
Wohnort: Spanien Festland Costa Brava

BeitragVerfasst am: 11.Jan 2005 23:31    Titel: Zurueck zum Tauschhandel Antworten mit Zitat

Wenn ich das in D so verfolge, bin ich froh, nicht mehr dort zu sein.
Als naechster Schritt, wenn das, worueber man sich jetzt ein bisschen aufregt, normal ist, kommen RFID aufs Bargeld und das wars dann wohl komplett.

Gutty
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django
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Anmeldungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 3
Wohnort: Interlaken

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 9:26    Titel: Da lobe ich mir doch wirklich noch unser CH Bankgeheimnis. Antworten mit Zitat

Schlägt selsame Blüten diese wunderbare auch hierzulande ach so gelobte EU-Gesetzgebung....
Hoffe nur ernsthaft, dass wir Schweizer schlau genug sind, dieser Obrikeitsgläubigkeit widerstehen zu können.

Trifft das etwa auch für Konten in der Schweiz zu, die deutschen Staatsangehörigen zugeordnet werden? Wohl kaum, oder?
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Taeaen
User gebannt


Anmeldungsdatum: 10.08.2003
Beiträge: 1940
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

A. Henneberg hat folgendes geschrieben::

Sie beantragen Bafög oder Arbeitslosengeld II. Doch statt Ihre Anfrage zu bearbeiten, erkundigt sich die Behörde erstmal bei Ihrer Bank, ob Sie bei Ihrem Antrag nicht ein Konto oder Depot verschwiegen haben. Alles nur ein böser Alptraum? Von wegen! Ab 1. April ist es soweit.
Das gläserne Konto! Finanzamt und Behörden haben dann Zugriff auf die Stammdaten aller 500 Millionen Konten in Deutschland: Auf Name, Geburtsdatum, Anzahl der Konten, Kontonummern, Verfügungsberechtigte. Einfach so. Hegen die Behörden einen Verdacht, können sie auch den Konto- oder Depotstand abfragen!


Obwohl mir das ganze Thema vom Prinzip her schnurzegal ist, will ich doch einmal etwas dazu sagen:
Die sich deshalb aufregen, sind in erster Linie die Sozialschmarotzer und Betrüger, die Steuerhinterzieher und Schwarzarbeiter. Also all die Leute, deren Leben ich mit meinen ( reichlich ) gezahlten Steuern finanziere.

Für ein ungestörtes Leben in D gibt es zwei einfache Grundsätze:
a) Was ich ausgebe, muss ich zuvor als Einnahme deklariert und davon meine Steuern bezahlt haben. Wenn ich mir also einen Ferrari leiste und diesen bar bezahle, sollte mein Finanzamt schon mindestens das Dreifache als Nettoeinkommen registriert haben, denn von irgendetwas muss ich ja schliesslich noch leben.
b) Wenn jemand meint, in D müsse er zuviel Steuern bezahlen ( was ich sicher nicht abstreite ), dann möge er entweder auswandern und sich ein Billigsteuerland suchen oder seine Einkünfte legal offshore erzielen und hier in D nur soviel versteuern, wie er tatsächlich auch entnimmt, dann gibt es so oder so keinerlei Probleme mit dem Fiskus.

Freundliche Grüße
Taeaen
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luximan
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Anmeldungsdatum: 22.10.2003
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Gläserner Bankkunde wird echt noch zu einem heissen Thema in Deutschland. Ich verstehe beide Seiten. Natürlich ist es wichtig, auf sein Einkommen Steuern zu bezahlen. Ich finde nur, dass es in D keine verhältnismässigkeit mehr gibt. Es ist nicht mehr gerecht und im Vergleich zu anderen Ländern ist der Steuersatz einfach viel zu hoch. Klar kann man auswandern. Ich hab das vor 9 Jahren getan und ich bin froh, diesen Schritt getan zu haben und dankbar, dass ich D "nur" noch als stiller Beobachter sehen muss.
Ich kann jeden Kunden verstehen, der keine Lust hat, dass, überspitzt gesagt, jeder kleiner Sozi-Fuzzy oder jede Bafög-Tante einfach so irgendwelche Anfragen stellen kann. Es gibt keine Kontrolle mehr.
Ich arbeite bei einer luxemburger Privatbank und erlebe es seit einigen Wochen immer wieder, dass deutsche Kunden zu mir kommen und ein Konto eröffnen oder ihr bestehendes Depot weiter aufstocken wollen mit Geldern aus D.
Sie werden weiterhin ihre Erträge daraus in ihrer Steuererklärung in D angeben, d.h. sie bleiben steuerehrlich, aber sie wollen sich einfach dieser direkten Kontrolle entziehen. Und diesen Schritt kann ich persönlich absolut nachvollziehen.
Warum kann D nicht einfach sich an den Vorteilen anderer Länder orientieren? Warum soll es in der EU keinen Steuerwettbewerb geben? Warum soll alles angepasst oder vereinheitlicht werden? Es heisst doch: Wettbewerb belebt das Geschäft! Warum nicht auch EU-weit?
D wird wirklich immer unattraktiver. Erst für die Unternehmen, die reihenweise ihren Firmensitz ins Ausland verlagern (übrigens auch zu einem grossen Teil nach Luxemburg!!!) und nun auch der Kontrollstaat für Privatleute. Na herzlichen Glückwunsch. Armes Deutschland. Naja, ich kann nur eines sagen: Steuerehrlichkeit ist gut - aber verarschen sollte man sich nicht lassen!
Es ist niemanden verboten, sein Geld in der Schweiz oder Luxemburg anzulegen. Und solange Sie Ihre Erträge schön angeben, machen Sie absolut nichts illegales. Ich gebe Ihnen natürlich den Tipp: Legen Sie es in Luxemburg an. Im reichsten (!!!) Land sind auch Sie herzlich willkommen; und das nicht erst ab 2 Mio Euro...

Grüsse aus Luxemburg an alle vermögenden Bankkunden in Deutschland.

luximan
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Diejenigen, die vom Finanzamt näher in Augenschein genommen werden und nach entsprechender Überprüfung mit unangenehmen Sanktionen zu rechnen haben, werden in erster Linie für ihre Dummheit bestraft (und zwar zu recht).
Gestaltet man seinen Aufwand an Lebensqualität aus rein vorsorglichen Gründen nicht ausreichend steuerkompatibel, so ist früher oder später damit zu rechnen, unerwarteten Besuch von lebenserfahrenen Finanzbeamten zu erhalten.

Zum Glück dürften bei den meisten die notwendigen finanziellen Voraussetzungen nicht gegeben sein, oder doch?

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carolus
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Anmeldungsdatum: 03.03.2003
Beiträge: 31
Wohnort: nordhessen

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 10:45    Titel: Gläsernes Konto ab 1.4. Antworten mit Zitat

Halllo Taen,

selig sind die Gerechten.
Aber was wird aus den zahlreichen Menschen, die zu Unrecht beansprucht werden- einfach aufgrund der traumhaften Rechtsprechung in D?
Sieh Dir doch mal den Eröffnungstext an: Ein Mensch versucht, einen Arbeitsplatz zu besetzen, und kann kein Konto für seine pfändungsfreien Bezüge führen- er bleibt arbeitslos!
Oder denk mal, lieber Norbert, an
...die "Kuckucksväter", die sich jetzt gar nicht mehr gegen unberechtigte Unterhaltsansprüche wehren können, weil sie es ohne Zustimmung der betrügerischen Mutter ja nicht mit legalen Mitteln begründen können,
...die Opfer von Immobilien-Betrügereien, an welchen Banken beteiligt sind, die u.a. als Bürgen in Anspruch genommen werden,
... Scheidungsopfer
und und und.
Ich habe selbst schon mal eine betrügerische Unterhaltsklage mit Konten- Sperrung usw. erlebt. Als ich nachweisen konnte, dass der Kindesunterhalt komplett und pünktlich bezahlt war, musste ich die Kosten des Rechtsstreites bezahlen, denn "es hatte das Kind geklagt" (nicht die betrügerische Mutter).
Fahr mal ein wenig im Ferrari durch sauerstoffreiche Natur. Das durchblutet das Hirn ja so wohltuend. Denk darüber nach, ob auf geschützte Grundrechte so einfach verzichtet werden sollte.
Carolus
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Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Was 'luximan' und 'carolus' ansprechen, sind natürlich die andere Seite der Medaille.
In beiden Situationen gilt, daß die Mehrheit der Wähler die Politiker gewählt hat, die für diese Zustände verantwortlich zeigen.
Für einzelne Punkte gibt es jedoch interessante Möglichkeiten, die sich allerdings erst nach Beratung durch einen ausgefinkelten Anwalt öffnen oder auch schon bei aufmerksamer Durchsicht der entsprechenden Forenbeiträge.

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luximan
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Anmeldungsdatum: 22.10.2003
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

hallo taen.

meine kunden sind auch gerecht! sie geben doch ihre erträge ganz normal an und versteuern diese auch. D hat dadurch keinen nachteil. nur die konten sind nicht mehr für jede behörde in D einsehbar. das ist alles. und diese möglichkeit wird, ganz legal, vermehrt genutzt.
das kapital ist einfach scheu wie ein reh, das sollte auch D wissen.
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Schwabenpower
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1404
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 13:17    Titel: Alles klar! Antworten mit Zitat

Habe kein Problem damit, Steuern zu zahlen, tue dies und zwar nicht wenig (richtiger: bis 2004 tat ich dies, ab 2005 nicht mehr in D). Aber womit ich ein Problem habe, ist die Tatsache, daß jemand meine Kontobewegungen sehen kann. Wenn ich meiner Schwiegermutter jeden Monat 200 Euro überweise, ist das mein Bier und geht keinen was an. Und wenn ich jeden Monat von einem Freund 1.000 Euro überwiesen bekomme, weil ich ihm vor Jahren 50.000 geliehen habe, ist das auch mein Bier und geht keinen was an. Also hier habe ich Bauchschmerzen....

Nun denn. Eine interessante Frage : gilt dies für alle Konten, also auch von Firmen, Vereinen, Stiftungen oder nur für Privatpersonen? wer kennt den genauen Text und das "handling"?
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Minou
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Anmeldungsdatum: 09.03.2004
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Das finde ich aber seeeehr merkwürdig in diesem Staat:

Wenn ein Mann wissen will, ob er tatsächlich der Vater des von ihm betreuten und versorgten Kindes ist, hat er kein Recht darauf, sich die Informationen einfach zu besorgen.
Begründung: der Schutz des Persönlichkeitsrechtes des Kindes geht vor.

Wenn der Staat sich aber seinerseits willkürlich mittels seiner Bediensteten Zugriffe auf persönliche Daten (Bankkonto) erlaubt, wird dieses Recht stillschweigend ausser Kraft gesetzt.
Wer wahrt denn hier das Persönlichkeitsrecht des einzelnen Bürgers? Gilt hier nicht das gleiche schützenswerte Recht?

Minou,
reichlich empört
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luximan
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Anmeldungsdatum: 22.10.2003
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13.Jan 2005 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

hallo minou,

wie du selbst bereits festgestellt hast:
Die Rechte werden hier sehr eingeschränkt. Leider nur einseitig.

Grüsse,

luximan
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