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bhp47 Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2004 Beiträge: 139 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 23.Apr 2005 8:19 Titel: die zukunft der arbeitsplätze |
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nur träumer und ignoranten glauben weiter das märchen, daß der nächste
aufschwung vor der türe steht und millionen neue arbeitsplätze entstehen.
der faktor arbeit ist ganz einfach zu teuer und die lohnnebenkosten
explodieren weiter. darum wurde und wird ausgelagert. bis jetzt äußerst
beliebt die neuen-eu-abzockländer, die mit unseren beiträgen und unseren
kapitalgebern einen scheinbaren wirtschaftsaufschwung erreichten, der
allerdings nur zu lasten der alt-eu-ler ging.
doch jetzt setzt der mischkonzern head ein erstes zeichen. vom tschechischen standort budweis werden mehr als 200 arbeitsplätze nach
china ausgelagert. begründung natürlich, der gewaltige lohnkostenvorteil.
frage an radio eriwan: wie bitte soll deutsches oder österreichisches
unternehmen da noch mithalten können??
cave canem
bhp47 |
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Rainer Dressler Specialist
Anmeldungsdatum: 31.03.2005 Beiträge: 50 Wohnort: Schwarzwald
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Verfasst am: 23.Apr 2005 21:14 Titel: Re: die zukunft der arbeitsplätze |
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| bhp47 hat folgendes geschrieben:: |
nur träumer und ignoranten glauben weiter das märchen, daß der nächste
aufschwung vor der türe steht und millionen neue arbeitsplätze entstehen.
der faktor arbeit ist ganz einfach zu teuer und die lohnnebenkosten
explodieren weiter. darum wurde und wird ausgelagert. bis jetzt äußerst
beliebt die neuen-eu-abzockländer, die mit unseren beiträgen und unseren
kapitalgebern einen scheinbaren wirtschaftsaufschwung erreichten, der
allerdings nur zu lasten der alt-eu-ler ging.
doch jetzt setzt der mischkonzern head ein erstes zeichen. vom tschechischen standort budweis werden mehr als 200 arbeitsplätze nach
china ausgelagert. begründung natürlich, der gewaltige lohnkostenvorteil.
frage an radio eriwan: wie bitte soll deutsches oder österreichisches
unternehmen da noch mithalten können??
cave canem
bhp47 |
Nun ja, China hat zumindest noch momentan einen weiteren, gewichtigen Vorteil:
Kein Schwein schert sich dort um die Umwelt, d.h. die Produktionskosten werden - neben den günstigen Lohnkosten - um einen weiteren grossen Kostenfaktor gesenkt.
Das hatten wir in Tschechien bzw. Slowakien auch. Hat aber nicht lange gehalten, wie man sieht, der Tross zieht weiter.
Man kann gespannt sein, wie lange das noch so in China anhält, die versaufen jetzt schon im Müll.
10 Jahre, maximal.
Welches Land ist dann an der Reihe? Viel Freiraum für Spekulationen.
Mit den besten Grüssen aus dem Schwarzwald.
Rainer |
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