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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 6.Dez 2003 5:43 Titel: ein wirtschaftskrimi aus einer nachbargemeinde von mir |
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hallo!
was meint man hierzu:
zwei presseberichte/ ein thema:
ein wirtschaftskrimi aus einer nachbargemeinde von mir:
Hamburg (ots) - Der Maschinenbau-Unternehmer Siegfried Finkenrath fordert von dem Land Baden-Württemberg 2,6 Milliarden Euro Schadenersatz wegen Zerschlagung seiner Unternehmensgruppe und zu Unrecht erlittener Haft. Das berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. Finkenrath war 1996 wegen Betrugs und Bilanzmanipulationen zu zehn Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht hatte geurteilt, er habe Schulden von rund 800 Millionen Mark vertuscht.
Diese Verluste habe es jedoch nie gegeben, schrieben Finkenraths Anwälte nun an Ministerpräsident Erwin Teufel. Nach ihren Angaben hätten Behörden dies inzwischen bestätigt. Die Anwälte verwiesen auf rechtskräftige Steuerunterlagen, die sie erst jetzt zu Gesicht bekommen hätten und die belegten, dass die Firmen vielmehr erhebliche Gewinne gemacht hätten. Finkenraths Anwälte machten Teufel laut stern darauf aufmerksam, dass aufgrund der Schadenhöhe entsprechende Rückstellungen im Landeshaushalt gebildet werden müssten.
Eine international tätige Finanzgesellschaft soll den Hauptteil der bevorstehenden Schadenersatzklage, 1,5 Milliarden Euro, gekauft, die Klage also vorfinanziert haben. Ministerpräsident Teufel erklärte dem stern auf Anfrage: "Der Vorgang ist mir völlig unbekannt." Sein Sprecher Veit Steinle ergänzte: "Wir haben die Anwaltsbriefe des Herrn Finkenrath an die Generalstaatsanwaltschaft in Karlsruhe und die Finanzverwaltung weitergeleitet."
Quelle: stern
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Fall Finkenrath
Land droht Milliardenklage
Stuttgart – Das Land wird von einem der spektakulärsten Wirtschaftsprozesse seiner Geschichte eingeholt. Siegfried Finkenrath, einst angesehener Unternehmer aus Elztal und 1996 zu fast elf Jahren Haft verurteilt, will 2,6 Milliarden Euro Schadenersatz von Baden-Württemberg.
Wie ein Sprecher des 71-Jährigen am Mittwoch den "Stuttgarter Nachrichten" sagte, bereiten die Anwälte eine Schadenersatzklage über 2,6 Milliarden Euro gegen das Land vor. Sie werfen den Justizbehörden vor, der bundesweit angesehene Firmenchef sei 1996 vom Landgericht Mannheim zu Unrecht wegen Kreditbetrugs und Bilanzfälschung zu fast elf Jahren Haft verurteilt worden.
Die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe wies die Kritik und Ansprüche Finkenraths als "haltlos" zurück |
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