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vielleicht hat köhler doch recht?

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bhp47
Specialist


Anmeldungsdatum: 14.01.2004
Beiträge: 139
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 12.Sep 2004 16:08    Titel: vielleicht hat köhler doch recht? Antworten mit Zitat

grosses geheule im osten, doch hat der präsident in vielen fällen
nicht doch recht???
wieviele hunderte mill. wurde von superwendehälsen abgesackt, wo
seid ihr geblieben??
tatsache ist aber leider auch, daß viele ossis nicht bereit sind, eine
längere anreise zur arbeit zu akzeptieren. es ist halt bequemer, jeden
abend den eigenen rauchfang zu sehen und nicht reisen zu müssen,
wenn man 700,-- stütze hat und mit einem pfuschtag pro woche
nochmals das gleiche verdient.

suche laufend bauarbeiter für 4 tage woche, garantielohn netto
2.000,--. habe 40 deutsche, davon nur 3 aus dem osten.

irgendwas lauft falsch???

cave canem

bhp47
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 12.Sep 2004 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

@
bhp47

Stell doch mal dein Angebot unter Stellenangebot, denn sicher gibt es noch genug Bauarbeiter im Osten, die auch gerne arbeiten wollen, doch man muß die auch richtig ansprechen können.
Oder mal Herrn Henneberg ansprechen, wo man und wie man im Osten an preißwerte Zeitungswerbung kommt.

Grüße
Heinrich
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bigmike1
Specialist


Anmeldungsdatum: 24.05.2004
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 13.Sep 2004 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

@ bhp47

Du hast ja leider sooo recht! Und Herr Köhler hat auch recht. Nur keiner will es hören, weil es langsam unbequem wird.

Um im Sinne von Alexander Christiani (Unternehmensberater) zu sprechen, müssen all die, die es sich bisher so schön bequem eingerichtet hatten, langsam mal aus ihrer "Komfortzone" herauskommen.

Wir wissen doch alle: Das Geld kann nicht ständig den Menschen in Form von Subventionen, Sozialhilfe etc. hinterher laufen - sondern umgekehrt muss es sein - auch wenn es mal nicht so bequem ist. Übrigens: Arbeit kann wirklich Spass machen!

Wer wagt gewinnt - ist auch so´n schlauer Spruch, der viel Wahrheit in sich hat.

Also: Wagt mal was, statt über Hartz IV zu lamentieren und dafür sogar noch auf die Straße zu gehen. Hartz V kommt unweigerlich und dann wird es erst richtig ungemütlich.

Gruß an alle
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Hasardeur
Specialist


Anmeldungsdatum: 14.03.2003
Beiträge: 88
Wohnort: Weil am Rhein

BeitragVerfasst am: 14.Sep 2004 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

bigmike1 hat folgendes geschrieben::
Wir wissen doch alle: Das Geld kann nicht ständig den Menschen in Form von Subventionen, Sozialhilfe etc. hinterher laufen - sondern umgekehrt muss es sein


Warum muß es denn umgekehrt sein?
Warum muß ich nen riesen Moloch namens Staat (mit-) finanzieren & dessen Beamten- und Politikertum, die nur rumschmarotzen???

@ bhp47

Hört sich ja nach Traumjob an!
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Schwabenpower
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1404
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 14.Sep 2004 18:03    Titel: @Hasardeur Antworten mit Zitat

Du fragst Dich, warum Du alles mitfinanzieren sollst? Benutzt Du keine Straßen? Ist die Polizei für Dich nicht da, wenn was los ist? Im Kindergarten warst Du auch nicht, die Schule hast Du auch nicht besucht?
Studium auch keines? Krankenhausaufenthalt noch nie? etc etc.

Mensch bitte nicht ganz so unsachlich! Wir zahlen hohe Steuern und Sozialbeiträge, weil bei uns alles top ist (Infrastruktur etc) , natürlich gibt es auch Verschwendungen und Fehlinvestitionen, klar! Aber deswegen alles so runter zu machen ist auch nicht gut.....
_________________
Auf Regen folgt Sonne!
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1176

BeitragVerfasst am: 14.Sep 2004 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wer nur Informationen aus der Regenbogenpresse zieht
kann nur so etwas hier schreiben.(Hasardeur ausgenommen)

Dann lest mal dieses Interview , heute morgen im DLF.

Ach ja, DLF = Deutschlandfunk - für diejenigen die nur
Duddelfunk kennen.





Zitat:
Interview
14.9.2004
Verfassungsrichter relativiert Köhler-Äußerungen

Interview mit Ernst-Gottfried Mahrenholz, ehemaliger Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts

Moderation: Friedbert Meurer


Friedbert Meurer: Vermutlich auch an die Demonstranten gerichtet hat Bundespräsident Horst Köhler jetzt gesagt, dass es eben große Unterschiede in den Lebensverhältnissen gebe, von Nord nach Süd und Ost nach West. Wer sie einebnen wolle, so der Bundespräsident, betoniere den Subventionsstaat. Diese Sätze werden heftig diskutiert. Am Telefon möchte ich nun Ernst-Gottfried Mahrenholz begrüßen, ehemals Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts. Herr Mahrenholz, wir haben ja immer gedacht, das Grundgesetz fordert die Gleichwertigkeit oder einst die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse in den Ländern. Ist die Meinung des Bundespräsidenten durch das Grundgesetz gedeckt?

Ernst-Gottfried Mahrenholz: Das Grundgesetz fordert in der Tat die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet. Das ist bei der Verteilung der Steuern zu berücksichtigen. Das steht dort seit langer Zeit drin. Das steht auch an einer anderen Stelle, dass die Gesetzgebung sich auf die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse ausrichten muss. Früher hieß es da auch "einheitliche" Lebensverhältnisse. Mit anderen Worten: Das Grundgesetz hat von Anfang an dafür gesorgt, dass die Schwächeren, die schwächeren Regionen nicht zu kurz kommen, sondern dass hier ein Ausgleich zwischen arm und reich statt findet. Sie kennen ja das Stichwort "Finanzausgleich" und viele Hörer werden es auch kennen. Insofern geht eigentlich durch unser Grundgesetz der Zug zu einem Solidarstaat und nicht zu einem Subventionsstaat. Der Bundespräsident hat ja mit Recht gesagt, die Menschen können sich darauf verlassen, dass wir solidarisch bleiben. Dies ist in der Tat das Entscheidende. Wir müssen sehen, dass dieses Grundgesetz in erster Linie ein Solidargrundgesetz ist und das ist merkwürdigerweise 1949, damals in den Kriegsverhältnissen oder Nachkriegsverhältnissen, wo keiner wusste ob Bayern nun reich wird oder Niedersachsen, schon von Anfang an gesehen worden. Und ich glaube daran müssen wir festhalten und das, was im Osten jetzt an wirtschaftlichem Zurückbleiben gegenüber dem Westen da ist, das müssen wir tatsächlich mit vereinten Kräften in einem langwierigen Prozess zum Ausgleich bringen.

Meurer: Das heißt, Herr Mahrenholz, das Grundgesetz schreibt im Gegensatz zu dem, was der Bundespräsident gesagt hat eben doch vor, dass große Unterschiede eingeebnet werden müssen.

Mahrenholz: Ja natürlich! Er hat gesagt, es geht nicht an, dass alles eingeebnet wird, das geht ja nie. Man kann niemals Siemens-Werke zur Hälfte etwa nach Schleswig-Holstein bringen, bloß weil Bayern sie hat, sondern der Kernpunkt ist immer der, dass kein Gebiet hängen bleiben darf, ohne die Unterstützung der anderen. Es muss sich lohnen, in jeder Region, in jedem Land zu leben. Das ist etwa der Kernpunkt und nicht, dass man unbedingt alle Länder reich machen muss. Ebenso freilich auch nicht - scheint mir -, dass wir einfach nur einen Subventionsstaat haben, den wir zementieren, wie der Bundespräsident das ausgedrückt hat. Wir haben einen Solidarstaat, der manchmal nur über Subventionen zu verwirklichen ist.

Meurer: Braucht es also Subventionen um zu verhindern, dass es in einem Bundesland fünf Prozent Arbeitslosigkeit gibt und in dem anderen 20 Prozent?

Mahrenholz: Natürlich, die braucht es. Und an denen hat es ja von der Seite des Bundes auch nicht gefehlt. Die Anstrengung des Bundes - ich weiß nicht, warum das nicht geschieht - könnte ja wirklich einmal in einem anderen Licht erscheinen. Da ist eine ganze Menge geschehen. Jedenfalls mehr, und da hat der Bundespräsident ja wieder völlig recht, es ist mehr geschehen als man eigentlich tun könnte um nicht - worauf er hinweist - der jungen Generation einen Schuldenstaat zu überlassen. Das ist ja der entscheidende Punkt seiner Aussagen. Wir dürfen nicht soviel subventionieren, dass praktisch die nächste Generation unter einer Schuldenlast stöhnt.

Meurer: Wenn eben in Bayern die Arbeitslosenquote bei fünf Prozent ist und in Sachsen-Anhalt bei 20 Prozent oder in Brandenburg, verstößt dieser deutliche Unterschied gegen das Prinzip der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse?

Mahrenholz: Ja, das ist eindeutig, das verstößt gegen die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Es ist ja nicht nur das, es ist ja auch die Tatsache, dass der Lohn geringer ist, die Gehälter sind geringer. Das darf man ja auch nicht vergessen. So etwas gibt es zwischen Nord und Süd zum Beispiel nicht. Da herrscht gleicher Lohn und so weiter, natürlich je nach Abschluss der Tarifverträge. Aber von vorneherein ist der Osten angetreten und zwar mit dem wirtschaftlich guten Argument: Wenn ihr zuviel Lohn fordert, werden wir nicht genug Arbeitsplätze haben. Im Grunde ist die Lohnpolitik der beiden Seiten bedarfsgerecht gewesen im Osten. Auch wenn ja immer dagegen - mit einem gewissen Recht - gesagt wird, wir wollen endlich mal so leben wie im Westen. Also die Unterschiede dürfen nicht von der Politik ignoriert werden, das ist die klare Aussage des Grundgesetzes.

Meurer: Das heißt unter dem Strich, als Sie von dem Zitat des Bundespräsidenten erfahren haben, so ganz glücklich scheinen Sie damit nicht zu sein.

Mahrenholz: Ich bin nicht ganz glücklich damit gewesen, dass er sagte, wir dürfen nicht den Subventionsstaat zementieren. Was er gemeint hat ist natürlich klar, man kann nicht den Ausgleich der Lebensverhältnisse so weit treiben, dass am Ende der Staat nur Schulden macht, damit es allen Leuten so gut geht wie in Baden-Württemberg. Das ist nicht der Sinn staatlicher Politik. Der Sinn ist eben, dass man nicht einfach nur sagt, wir haben einen Subventionsstaat, nein, wir haben einen Solidarstaat.

Meurer: Aber Horst Köhler sagt es ist unsolidarisch, wenn die Subventionen von den nachwachsenden Generationen bezahlt werden müssen.

Mahrenholz: Ja, das betrifft eben die Frage, wie weit ich Schulden mache. Das ist ja richtig. Wir dürfen nicht - das verhindern ja im Grunde schon die EU-Verpflichtungen, die europäischen Verpflichtungen-, haltlos Schulden machen. Das muss ausgeglichen werden. Aber es kann nicht geleugnet werden, dass wir in einem Solidarstaat leben, der Bundespräsident hat das ja auch gar nicht getan. Er hat gesagt, wir stehen zu den Verpflichtungen dieser Solidargemeinschaft. Auf die Solidarität, wörtlich auf die Gemeinschaft, kann sich Ostdeutschland verlassen und das ist genau das, was ich meine. Was mich etwas irritiert ist, dass der Begriff des "Subventionsstaates" bei ihm ein zu hohes Gewicht hat. Mit so einem "Wir wollen den Staat nicht", aber man kann mit so einem Begriff als Blankettbegriff natürlich auch viele wichtige Hilfen für den Osten in Frage stellen und das sollten wir ja nicht tun.

Meurer: Das war der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Ernst-Gottfried Mahrenholz zur Debatte, die von Bundespräsident Horst Köhler angestoßen worden ist, vielen Dank für das Interview.

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Starskies2000
Insider


Anmeldungsdatum: 15.09.2003
Beiträge: 910
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.Sep 2004 7:09    Titel: Vieleicht hat ja auch nur jeder das gehört was er hören Antworten mit Zitat

wollte?
Ich habe gehört, das er von Nord und Süd und West und Ost sprach.
Das es immer Ecken in dieser Republik geben wird denen es schlechter geht. Das es in einigen Ecken einfach unmöglich sein wird, den Gleichstand herzustellen. Die Frage ist wie weit kann das gehen?
Eine Autobahn für Milliarden in die Tiefe Eifel in ein kleines Kaff oder nach Schleswig-Holstein oder nach MKPom oder Brandenburg nur weil ein Dorf dort eine hohe Arbeitslosigkeit hat?
Was passiert wenn ich dieses hehre Ziel konsequent verfolge?
Ist da nicht manches so verstanden worden wie jeder das hören wollte?
Sind so manche Vorstellungen bezüglich das was der Staat regeln soll in West und Ost oder in Nord und Süd nicht ein wenig überzogen?
Wie paßt das in die Forderung nach weniger Steuern, Abzüge für Sozialkosten etc.?
Mit nachdenklichen Grüssen wünsche ich einen schönen Tag
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tifinaa
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1176

BeitragVerfasst am: 15.Sep 2004 7:40    Titel: Antworten mit Zitat

Genau @Starskies2000,

Sie bringen es kurz und prägnant auf den Punkt.

Einen schönen Tag uns allen
Ronald
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Wolfrum
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 26.04.2003
Beiträge: 371
Wohnort: Oberkirch

BeitragVerfasst am: 15.Sep 2004 9:17    Titel: Antworten mit Zitat

@bigmike1
Hallo
wenn ich das richtig verstehe, so sind Sie ein Befürworter der Diskussion
Neid zwischen West und Ost in Deutschland herbei zu diskutieren.
Viele springen im Moment auf diesen Zug, ist 1989 bereits vergessen, oder wollten wir Wessis das gar nicht.
War nicht allen klar was diese Wiedervereinigung kosten würde.
Heute darüber zu lamentieren ist wohl nicht der richtige Weg zum jetzigen Zeitpunkt.
Bundespräsident Köhler sollte seine Aussage hierzu verifizieren
oder wünscht jemand die früheren Zeiten des kalten Krieges zurück.
Einen schönen Tag wünscht
Wolfrum
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Wolfrum
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 26.04.2003
Beiträge: 371
Wohnort: Oberkirch

BeitragVerfasst am: 16.Sep 2004 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Westdeutschland zählte im Jahr
2003 mit 27,09 Euro je Arbeiterstunde
erneut zu den teuersten Industriestandorten
– vor allem aufgrund der
weltweit höchsten Personalzusatzkosten.
Das ostdeutsche Verarbeitende
Gewerbe kam mit Arbeitskosten
von 16,86 Euro immerhin um gut ein
Drittel günstiger weg als der Westen.
Hier wie dort ist allerdings auch 2004
nicht mit einer sinkenden Kostenlast
zu rechnen.

Meinte das unser Bundespräsident, wenn er Unterschiede zwischen Ost und West sieht.
Gruß aus dem westlichen Schwarzwald
Wolfrum
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Heinrich Dreier
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.09.2003
Beiträge: 2921

BeitragVerfasst am: 19.Sep 2004 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

@

Was der Bundespräsident gemeint hat, weiß ich nicht, doch eine Ossi Wessi Debatte bringt uns gar nicht weiter, sondern es geht um Menschen, und die Menschen müssen was tun sonst nix.

Grüße
Heinrich
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Wolfrum
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 26.04.2003
Beiträge: 371
Wohnort: Oberkirch

BeitragVerfasst am: 20.Sep 2004 8:08    Titel: Antworten mit Zitat

@dreier
Vollkommen richtig.
Solche Debatten werden nur dazu hergenommen, von wichtigerem abzulenken.
Früher nannte man das Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen.
Gruß
Wolfrum
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