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Gianni Newbie
Anmeldungsdatum: 21.01.2004 Beiträge: 21
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Verfasst am: 21.Jan 2004 18:53 Titel: Keine Inanspruchnahme des Darlehen |
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Hallo ,
habe am 17.12.03 einen Darlehensvertag mit der PSD-BAnk unterschrieben(Tilgungsdarlehen mit Festzins). über einen Aussendienstmitarbeiter der PSD , mittlerweile habe ich erfahren das es auch andere möglichkeiten gibt um einen Hausbau zu finanzieren.
FRAGE: 1. ist es möglich das Darlehen nicht anzunehmen, es ist noch nicht zur Inanspruchnahme gekommen
2. Welche Kosten könnte mir die Bank berechnen im falle einer Kündigung des Darlehenvertrag.
3. Oder lieber alles so Belassen.
Darlehen: 236700,- gesplittet in-
Darlehen1: 145000,- z.Z. 5,05% p.a Nominal
Darlehen2: 91700,- z.Z. 5,25% p.a Nominal |
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plastikbesteck Specialist
Anmeldungsdatum: 14.08.2003 Beiträge: 155
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Verfasst am: 21.Jan 2004 19:52 Titel: Nichtabnahme eines Darlehens |
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Hallo Gianni,
zu 1.
Die Widerrufsfrist ist bereits verstrichen. Eine Nichtabnahme des Darlehens ist natürlich möglich (die Bank wird Ihnen das Geld nicht gewaltsam in Ihre Manteltasche stopfen ), allerdings u.U. nicht mehr kostenlos.
zu 2.
Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Bei Darlehen mit festen Zinsen kann eine Nichtabnahme-Entschädigung berechnet werden, deren Höhe sich an der Differenz zwischen dem aktuellen Zinsniveau und dem bei Vertragsabschluss orientiert (Berechnung ist bissel kompliziert, lasse ich der Kürze wegen hier mal weg). Bei Darlehen mit variablem Zins (dazu zählen auch sog. Cap-Darlehen) wäre m.E. die Bearbeitungs-/Schätzgebühr zu bezahlen sowie eventuell die Cap-Prämie. Daneben gehen die anfallenden Notar-/Grundbuchkosten für eine Umfinanzierung (auch für die Abtretungs-/Löschungserklärung der PSD-Bank, falls Sie zu deren Gunsten schon eine Grundschuld bestellt haben) zu Ihren Lasten.
zu 3.
Das hängt davon ab, ob die finanziellen Vorteile, die Sie sich von Ihrer "neuen" Finanzierung versprechen, deutlich höher sind als die Kosten, die die Nichtabnahme der "alten" verursacht oder nicht.
Übrigens: Falls Sie darauf reflektieren, statt annuitätischer Tilgung nunmehr ein Tilgungssurrogat (Tilgungsaussetzung gegen Abtretung einer Lebensversicherung, Bausparvertrag, Fondssparplan o.ä.) zu nutzen, sollten Sie zu allererst bei der PSD-Bank nachfragen, ob diese Ihre Finanzierung nicht auch tilgungsfrei stellen kann und welche Tilgungsträger akzeptiert werden. Mitunter lässt sich die neue Wunschfinanzierung dann gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr ohne viel Nervkram bei der alten Bank dar- resp. umstellen. Bitte lassen Sie bei Tilgungsaussetzungen jedoch immer - egal, wo Sie finanzieren - größte Sorgfalt bei der Auswahl des Tilgungsträgers walten! Hinterfragen Sie alle Risiken und prüfen Sie Alternativen (betrifft Kapitallebensversicherung genauso wie Bausparvertrag, Fondssparplan oder Fondspolice).
Alles Gute für Sie!
plastikbesteck |
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Crashcard Specialist
Anmeldungsdatum: 29.09.2003 Beiträge: 98 Wohnort: 1150 Wien
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Verfasst am: 21.Jan 2004 20:10 Titel: Tilgungsträger |
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@gianni
möchte den Ausführungen des Users plastikbesteck, noch eine Erklärung über die Wichtigkeit des Tilgungsträgers sowie die absolute und ehrliche Beratung anfügen.
www.gomopa.net/phpBB2/posting.php?mode=quote&p=22796
Würde mir an Ihrer Stelle mehrere Meinungen über die Finanzierungsvarianten einholen.
grüße
Josef Huscava |
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Gianni Newbie
Anmeldungsdatum: 21.01.2004 Beiträge: 21
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Verfasst am: 21.Jan 2004 20:10 Titel: |
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Platickbesteck , Danke für die ausführliche antwort ,
ich bin seit kurzem auf eine zeitschrift aufmerksam geworden, (der Freie Berater) und habe über Britische Fondsgebundene KLV gelesen die auch einen Versicherungsdarlehen vergeben.
Die Geselsch. sind die : Clerical Medical und Standard Life, kennt jemand diese Versicherungen,
und Was hälst du vom Freier Berater Zeitschrift. bzw. WWW.derfreieberater.de- gut oder nur bla bla . ? |
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plastikbesteck Specialist
Anmeldungsdatum: 14.08.2003 Beiträge: 155
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Verfasst am: 21.Jan 2004 21:04 Titel: Der Freie Berater |
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Hallo Gianni,
grundsätzlich gilt für ALLE Finanz-Zeitschriften: Die Artikel aufmerksam lesen, dann aber unbedingt schauen, wer die Anzeigenkunden sind... Da gibts manchmal Zufälle, die gibt's gar nicht... wenn Sie verstehen, was ich meine.
Unabhängig davon ist der "Freie Berater" grundsätzlich eine gute Sache, denn dort werden die Produkte besprochen, die Sie eben vornehmlich bei wirklich freien Beratern finden. Diese sind oft nicht sonderlich bekannt, weil vernünftigerweise weder die Produktgeber noch die Berater Unsummen für Anzeigen ausgeben; die großen Banken, Versicherungen und Vertriebe kein Interesse daran haben, Konkurrenzprodukte bekannt zu machen; und so mancher Artikelverfasser die Produkte schlicht nicht begreift.
Clerical Medical, Standard Life (und nicht zu vergessen Canada Life), alles "alteingesessene" Gesellschaften mit sehr gutem Leumund und Bonität, sind eine Bereicherung für Deutschland hinsichtlich verfügbarer langfristiger Anlageprodukte.
Versicherungsdarlehen vergeben die hier nicht, aber Sie können sie als Tilgungsersatz in Ihrer Baufinanzierung nutzen. Das akzeptieren auch eine Reihe von Banken in Deutschland, z.B. die DSL-Bank (bei der PSD weiss ich's nicht; wenn nicht, mit der annuitätischen Tilgung runtergehen auf 1% und den Rest in eine Anlage Ihrer Wahl. Die braucht dann nicht mal mehr abgetreten werden.).
Die "eierlegende Wollmilchsau" haben aber auch die Briten noch nicht gezüchtet, will sagen, sie sind EINE Option für Ihre Baufi - nicht aber eine ALLGEMEINGÜLTIGE Option für ALLE Baufis. Denn eine solche existiert nicht.
Deshalb möchte Ihnen hier auch keine direkte Empfehlung aussprechen, da ich kaum etwas über Sie weiss.
Finde das unabhängig davon prima, dass Sie sich als "Verbraucher" selbst ein Urteil zu bilden versuchen. Bleiben Sie dabei - denn der einzige, der Ihnen mit 100%iger Sicherheit niemals das Zweitbeste geben würde, wenn er Ihnen auch das Allerbeste geben könnte, sind -- genau, Sie selbst!
Nur, fangen Sie nächstes Mal damit besser schon VOR Abschluss eines Darlehensvertrages damit an (nichts für ungut, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ).
Viele Grüße,
plastikbesteck |
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GTF Austria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 16.09.2003 Beiträge: 416 Wohnort: A-1130 Wien
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Verfasst am: 22.Jan 2004 8:56 Titel: Re: Keine Inanspruchnahme des Darlehen |
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De facto sollten diese von Ihnen erwünschten Informationen eigentlich sowohl im Darlehensvertrag selbst, wie auch möglicherweise in den AGB der Bank festgehalten sein.
In jedem Fall sind vermutlich die Kosten der Bereitsstellungsgebühr zu bedienen, sowie in eventu diverse Pönali.
Bevor Sie den Schritt in Richtung alternative Finanzierung allerdings tatsächlich gehen und dabei Ihre bereits reell existierende Finanzierungsgeber mit einer angedachten Vertragsauflösung vor den Kopf stossen, sehen Sie zu, dass Sie sich nicht selbst zwischen 2 Stühle setzen...
Die von Ihnen geschilderten Finanzierungskonditionen der Darlehensgebenden Bank sind allerdings so brüllend gut nicht, jedoch auch nicht so horrend hoch, dass sie eine wirklich für Sie schlechte Variante darstellen würde.
Uns Rat wäre, dass Sie das nehmen, was Sie bereits haben.
mit besten Empfehlungen
| Gianni hat folgendes geschrieben:: |
Hallo ,
habe am 17.12.03 einen Darlehensvertag mit der PSD-BAnk unterschrieben(Tilgungsdarlehen mit Festzins). über einen Aussendienstmitarbeiter der PSD , mittlerweile habe ich erfahren das es auch andere möglichkeiten gibt um einen Hausbau zu finanzieren.
FRAGE: 1. ist es möglich das Darlehen nicht anzunehmen, es ist noch nicht zur Inanspruchnahme gekommen
2. Welche Kosten könnte mir die Bank berechnen im falle einer Kündigung des Darlehenvertrag.
3. Oder lieber alles so Belassen.
Darlehen: 236700,- gesplittet in-
Darlehen1: 145000,- z.Z. 5,05% p.a Nominal
Darlehen2: 91700,- z.Z. 5,25% p.a Nominal |
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