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el condor Pathfinder
Anmeldungsdatum: 30.11.2002 Beiträge: 407 Wohnort: deutschland
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Verfasst am: 23.März 2003 16:05 Titel: tilgungsfreie kredite |
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Die Vergabe von Krediten und Darlehen gehört zum Kerngeschäft einer Bank. Die Formen der Kreditvergabe sind sehr unterschiedlich: Sie reichen von Dispositionskrediten bei Girokonten über Konsumentenkredite für größere Anschaffungen bis hin zu Baufinanzierungen.
Die Voraussetzungen für die Kreditvergabe hängen von der Art des Kredites genauso ab wie von der Person des Kreditnehmers.
Die Bezahlung für die Bereitstellung der Gelder ist ebenfalls vielschichtig. Hier kann es von einem erhöhten Zinssatz (Dispositionskredit) über Provisionen (Kontokorrentkredite) bis hin zu vorherigen Einlagen zu niedriger Verzinsung (Bauspardarlehen) gehen.
Auch Kredite werden betrügerisch eingesetzt und zwar in Form von Depositendarlehen oder als zins- und tilgungsfreie Kredite. Hierbei zahlt der Kreditnehmer zuerst einen bestimmten Prozentsatz (i.d.R. 10 - 30 % Vgl. Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände zur Anfrage des Bundesministers der Finanzen (BMF) zum Grauen Kapitalmarkt, S.5) der gewünschten Kreditsumme als Eigenkapital bei dem Anbieter ein. Der vorab eingezahlte Betrag soll durch besonders günstige Anlageformen die Tilgung von Darlehen und Zinsen erwirtschaften, so daß angeblich bei späterer Zahlung des Darlehens keine Rückzahlungen anfallen. Die Anlageformen werden ebensowenig genannt wie die Banken, die das Darlehen gewähren sollen. Der Vermittler verschwindet schließlich mit der Einlage. Eine besondere Variante hiervon ist die Kreditvermittlung, bei der im voraus ein Spesenersatz für Aufwendungen bei Schätzungen, der Einholung von Auskünften, Reisekosten etc. verlangt wird. Zu einer Kreditzuteilung kommt es aufgrund von Ausflüchten jedoch zumeist nicht, z.B. wegen mangelnder Bonität oder unrichtiger Selbstauskunft Ziel (Vgl. Glinig, Manfred (1996) Der internationale Finanzbetrug, Verband Österreichischer Banken & Bankiers, S.27) der Vermittler ist von vornherein alleine die Vereinnahmung der Spesen. Kredite werden häufig in Zeitungen mit Hilfe von Kleinanzeigen angeboten. Der Interessierte muß hier hellhörig werden, wenn innerhalb von kurzer Zeit Renditen erzielt werden sollen, die 70 - 90 % der Kreditsumme ausmachen. Der Anleger muß sich jedoch klar machen, daß es eine natürliche Differenz von Schuld- und Guthabenzinsen gibt. Wenn zudem noch die Anlagen der Vorauszahlungen nicht offengelegt werden, so ist dies ein deutliches Indiz für einen wahrscheinlich betrügerischen Anbieter. Quelle: Grauer Kapitalmarkt und unseriöse Geschäftspraktiken, 1999, Finanzplatz e.V.
http://www.anlageschutzarchiv.de/methoden.php?meth=4 |
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Josef Newbie
Anmeldungsdatum: 14.08.2003 Beiträge: 12 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 5.Okt 2003 8:38 Titel: Info gute und Schlechte |
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Hallo el condor
im prinzip muß ich Ihnen Recht geben.
Dennoch gibt es unter diesen Hypotheken
auch seröse.
So ist es mir passiert.
Mein Abwicklung läuft, aber alles über Notar
meiner Wahl.
Ferner ist im Vertrag die Anlage der Gelder
und die kpl. Ablösung der Hypothek
durch die Bank selbst schriftlich garantiert.
Die Bank( eine absolut bekannte und seriöse)
selbst hat mir jedoch nach Rücksprache
geraten den Namen nicht bekannt zu geben.
Die Sicherheitszahlung liegt derzeit bei dem Notar
auf einem Treuhandkonto.
dieser hat jetzt die Bank bzw. deren Notar informiert
daß das Geld eingezahlt wurde.
Das Geld wird jetzt ebenfalls von der Bank freigegeben
und wiederum auf das Treuhandkonto eingezahlt.
Ferner bekomme ich in den nächsten Tagen vom Notar
die Info, daß die Verträge zur Unterschrift vorliegen
Der Notar prüft und wickelt die Grundbuchsachen,
sowie die Zahlungen an die bisherige Bank etc. ab.
Was soll jetzt daran nicht seriös sein?
Gruß Josef |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 5.Okt 2003 10:13 Titel: |
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was ich anscheinend niemals verstehen werde (oder besser: einsehen will) ist die tatsache, wenn mir jemand geld leihen will, egal in welcher höhe und/oder wofür, dass ich vorher 10-20& der summe dem kreditgeber aushändigen soll.
das wäre so ungefähr das letzte, was mir jemals einfallen würde, da noch kohle hinzubringen.
könnten sie doch vom darlehnsbetrag einbehalten, ist doch einfacher... |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 6.Okt 2003 4:54 Titel: |
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| werner callies hat folgendes geschrieben:: |
könnten sie doch vom darlehnsbetrag einbehalten, ist doch einfacher... |
Wo Er recht hat, hat Er recht, |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 6.Okt 2003 7:38 Titel: |
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| ...zu dem Thema wurde schon ausführlich an anderer Stelle berichtet, vielleicht findet die Url ja der Admin? |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 7.Okt 2003 1:45 Titel: Eigenkapital |
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@ Werner & Heinrich
Wird auch in der Praxis so gehandhabt ( zumindest bei seriösen Anbietern ):
Das Eigenkapital wird dargestellt, aber nicht transferiert.
Dieses EK wird von der späteren Finanzierungssumme abgezogen, also einbehalten.
Geht doch !
Nur bei selbsttilgenden Darlehen gibt es Probleme mit BaFin ( genehmigungspflichtige Bankgeschäfte ), deswegen bieten die Kenner der Materie ja auch ein Modell mit Zins und Tilgung an !
Grüsse
Taeaen |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 7.Okt 2003 5:29 Titel: |
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Danke für die Auskunft lieber Taeaen, denn auch ich bin noch im lernfähigem Alter. Wobei ich einige Jahre mich ganz vom Geschäftsleben zurückgezogen hatte, aber ich finde schon langsam aber sicher den Anschluss.
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Dreier |
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Viventis Consulting AG Specialist
Anmeldungsdatum: 30.06.2003 Beiträge: 134 Wohnort: CH-6362 Stansstad
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Verfasst am: 10.Nov 2003 18:50 Titel: Eigenkapital einbringen |
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Guten Abend zusammen
Also wir kennen es mittlerweile im Immobiliengeschäft in der Schweiz nur noch auf dem Wege das man die eigenen Mittel bei der kreditgebenden Bank einstellen muss und diese dann den gesamten Betrag, EK inkl. Darlehen, entweder der Verkäuferschaft oder dem reglierenden Notar überweisst.
Ich kenne mittlerweile fast keine Bank mehr welche die Eigenmittel nicht direkt auf diesem Wege nachgewiesen haben will.
Sollte jemand andere Abwicklungsmodi kennen, würden wir uns über eine Benachrichtigung freuen.
Mit freundlichen Grüssen
ralphbru |
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volare Pathfinder
Anmeldungsdatum: 07.11.2003 Beiträge: 406 Wohnort: Melk/ Niederösterreich
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Verfasst am: 13.Nov 2003 1:12 Titel: |
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Einen Schönen Morgen!
Das einbringen von Eigenkapital war in Österreich lange Zeit ein Arbeitsinstrument der Bausparkassen. Deshalb verwundert mich die Aussage einerseits zwar nicht, andererseits sehe ich keinen Sinn sein Eigenkapital an eine Treuhand zu übergeben (die Kosten einer Treuhandschaft rechnen sich in Österreich z.b. nach Höhe der Verwalteten Summe).
Normal reicht der Bank doch der einfache Nachweiß über ein Sparbuch.
Und mit Bargeld (auch wenn es auf dem Sparbuch liegt) habe ich ja noch immer die Möglichkeit den Kaufpreis auf die offizielle Kreditsumme anzupassen (den Rest unter der Hand- soll kein Ansporn sein dazu ) und man erspart sich dadurch Eintragungsgebühren usw. und kann dazu noch einen günstigeren Kaufpreis heraus holen.
Aber jede Situation und jede Bank hat in diesen Dingen Ihre eigenen Richtlinien und Gesichtspunkte.
Und vielleicht ist dies ja ein gesonderter Fall bei dem die Bank einfach die Eigenmittel sichergestellt haben möchte (Differenz zwischen Kreditsumme und Kaufpreis).
Mfg |
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Viventis Consulting AG Specialist
Anmeldungsdatum: 30.06.2003 Beiträge: 134 Wohnort: CH-6362 Stansstad
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Verfasst am: 16.Nov 2003 12:05 Titel: EK ausgeweisen |
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Guten Tag zusammen
Wir stellen einfach immer mehr fest das die Banken heute Transparenz wünschen. Bei Immobilienkäufen läuft dies mittlerweile so ab.
Der Kunden beabsichtigt eine Immobilie für z.B. 1 Mio. zu erwerben. Er geht mit diesem Vorhaben zu einer Bank. Diese prüft die Werthaltigkeit der Immobilie und schätzt diese mit einen Verkehswertgutachten ein. Diese Gutachten ergibt z.B. 1,05 Mio. Nun erstellt die Bank für den Kunden nach Prüfung dessen Bonität eine Offerte. Diese bietet eine Beleihung von 0,8 Mio. Als Bedingung stellen wir nun immer mehr fest das der Kunden die Eigenmittel in unserem Beispiel von 0,2 Mio. auf ein Konto von ihm bei der finanzierenden Bank einbringen muss. Diese überweisst nun dem Verkäufer der Liegenschaft den Gesamtbetrag (EK und Fremdkapital). Dies ist mittlerweile in der Schweiz bereits der Normalfall.
Einen schönen Tag wünsche ich allen
ralphbru |
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Günter Beier Newbie
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 1 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: 17.Nov 2003 7:54 Titel: Re: Info gute und Schlechte |
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Hallo Josef, wie lief die Abwicklung nun ab?
Bin erst seit heute im Forum und habe auch 2 Angebot über diese Form der ImmoFin. Bin jedoch sehr skeptisch.
Grüße
Günter Beier |
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