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Logan Newbie
Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 5.Dez 2005 18:04 Titel: Kontoeröffnung für eine ausl. Kapitalgesellschaft: WO? |
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Hallo,
ein guter Bekannter ist GF einer Aktiengesellschaft nach bulg. Recht mit Sitz in Sofia. Er fragte mich, ob ich ihm einen Tipp geben kann, bei welchen Bank in Deutschland (oder im West-Europäischen Umland) er ein Konto eröffnen kann und was er dazu braucht. Es wäre ihm lieb, die Konto-Eröffnung auf dem Korrespondenzweg abzuwickeln, sofern möglich.
Ich hatte schonmal bei meiner Hausbank angefragt, die wollen aber nicht (wörtlich: KEINE ausländischen Kapitalgesellschaften, wohl dank der Ltd.-Welle .
Es geht ihm nur um Zahlungsverkehr (er hat Kunden weltweit), da er in seinem Heimatland immense Bankgebühren für die Annahme von kleinen Zahlungen (unter 100,- EUR) aus dem Ausland anfallen. Er braucht KEINE Kreditlinie etc., sondern ein reines Guthabenkonto, mit Konto-Nummer, BLZ (IBAN/SWIFT), online-Banking und evtl. einer Automatenkarte. Kreditkarte (VISA/MC) wäre nett, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Wer kann mir (bzw. Ihm einen Tipp geben? Welche Banken in Deutschland machen da mit? Wie ist es im Umland (Luxemburg, Belgien, Holland, Österreich, Schweiz, etc.)? Wie ist es mit Spanien (hab hier im Forum was gelesen, weis aber nicht inwieweit es sich auf DIESEN Fall anweden lässt)?
Danke![/b] |
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wealthman Specialist
Anmeldungsdatum: 30.11.2005 Beiträge: 83 Wohnort: Germany/Spanien
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Verfasst am: 9.Dez 2005 20:21 Titel: |
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Guten Abend,
was ich an ihrer Frage so recht nicht verstehe ist warum will dieser Geschäftsmann aus Sofia ausgrechnet ein Konto in Westeuropa. Um Einnahmen zu verschleiern? Um Geld zu waschen?
Ein Geschäftsfreund von mir hat ein Konto bei der HVB Biochim Bank in Bulgarien und erledigt alles über BIC und IBAN, somit könnte auch ihr Freund aus Sofia an dem ganz normalen kostengünstigen europäischem Zahlungsverkehr teilnehmen, er sollte einfach mal bei seiner Bank in Sofia nachfragen.
Ciao. |
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Logan Newbie
Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 10.Dez 2005 13:21 Titel: |
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tja, das ist typisch für diese öffentlichen Foren: Statt Lösungen vorzuschlagen, werden erst mal böswillige Unterstellungen und Besserwissereien gepostet - aber naja...
Fragen Sie Ihren "Geschäftsfreund" doch mal, was seine Bank an Gebühren schnappt, wenn ihm ein Ausländer EUR 15,- überweist. Dann fragen Sie, ob er von diesem Konto seine ausländischen Lieferanten per online-banking bedienen kann ohne dass eine Staatsmacht tausende von Formularen, Nachweisen und Rechtfertigungen verlangt. HVB hört sich ja vertrauenerweckend an, doch hat selbst die bayrischste Bank in post-kommunistischen Ländern, ausser dem Namen und ein paar Beteiligungen geschäfts-politisch zur heutigen Zeit kaum noch was mit der ehrenwerten Muttergesellschaft zu tun.
Sonst irgendwelche konstruktiven Vorschläge in Form von Antworten auf die Frage?
Danke. |
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