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Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3708
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Verfasst am: 5.März 2006 8:57 Titel: die "echte" Kreditkarte |
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Banken entdecken die "echte" Kreditkarte
Ratenzahlung statt Dispo: ING Diba führt neues Instrument für Kunden ein / Bisher in Deutschland wenig bekannt / Verbraucherschützer warnen vor Schuldenspirale
Einst galt sie als Statussymbol, heute ist sie ein einfaches Stück Plastik im Portemonnaie: die Kreditkarte. Mit einem Kredit hat die Karte nur insofern etwas zu tun, als der Betrag erst nach einigen Wochen vom Girokonto abgebucht wird. Ist dort jedoch nicht genügend Geld vorhanden, muss der Dispo aushelfen. Doch dieser Überziehungskredit ist unabhängig von der Kreditkarte - man bekommt ihn auch ohne. In anderen Ländern können Kunden stattdessen selbst entscheiden, wie viel sie von ihren Ausgaben mit der Karte bei der Abrechnung sofort zurückzahlen wollen - und erhalten für die Differenz automatisch einen Ratenkredit.
Die "echte" oder im Fachjargon revolvierend genannte Kreditkarte ist in Deutschland noch wenig verbreitet. Die Dresdner Bank führte eine solche Version 2002 ein, inzwischen hat sie nach Angaben der Allianz-Tochter einen Anteil von acht Prozent. Die Deutsche Bank bietet eine revolvierende Kreditkarte seit kurzem für Abonnenten des Bezahlfernsehsenders Premiere an.
Insgesamt sind aber vor allem ausländische Banken - oft mit Fokus auf dem Konsumentenkreditgeschäft - in dem Segment aktiv. In dieser Woche kündigte der niederländische Finanzkonzern ING an, eine solche Karte in Deutschland einzuführen. Das Angebot richtet sich unter anderem an die mehr als fünf Millionen Kunden der Direktbank-Tochter Diba.
Zinsen wie beim Dispo
Diba-Kunden werden bei Interesse auf ihre Bonität geprüft und erhalten einen Kreditrahmen. Die Schulden, die sich durch das Bezahlen mit der Karte angesammelt haben, müssen sie dann nicht sofort voll zurückzahlen, sondern nur einen vereinbarten Betrag oder Prozentsatz. Das Verfahren ist das gleiche wie beim Konsumentenkredit, nur weniger aufwendig. Die Zinsen sind ähnlich hoch wie beim Dispo.
Aus diesem Prinzip erklärt sich auch, warum jeder Amerikaner im Schnitt fast zehn Kreditkarten hat, während in Deutschland nicht einmal jeder Vierte auch nur eine einzige besitzt: Jede Karte bietet in den USA einen weiteren Kreditrahmen. Wer besonders leichtsinnig ist, zahlt die Schulden der einen Karte mit dem Kredit einer anderen zurück. Verbraucherschützer sind daher eher froh, dass die "echte" Kreditkarte in Deutschland bisher nur selten anzutreffen ist. "Sie wird als Schmankerl angeboten, aber damit beginnt die Schuldenspirale", warnt Helga Springeneer vom Bundesverband Verbraucherzentrale.
Die Banken sind auf solche Einwände vorbereitet. "Wir wollen nicht, dass sich unsere Kunden überschulden", meint Koen Beentjes, bei ING zuständig für das Kartengeschäft. Dafür würden eine Reihe von Hilfen angeboten - bis hin zur Kontrolle der Ausgaben per SMS. Die Kreditkarte ermögliche es, Anschaffungen vorzuziehen - und das auch bei kleineren Beträgen, für die sich ein regulärer Ratenkredit nicht lohne.
Dass in anderen Ländern auch andere Sitten beim Bezahlen herrschen, zeigt eine Reise nach Frankreich, wo Schecks nach wie vor beliebt sind. In Deutschland wird noch viel in bar bezahlt - rund 70 Prozent, schätzt Beentjes. Der Rest verteilt sich vor allem auf EC-Karte und Lastschrift (25 Prozent) und weniger auf die Kreditkarte (fünf Prozent).
Ob die neue Karte ankommt, bleibt daher fraglich. "Bisher haben sich Zahlungsgewohnheiten nur ganz langsam verändert", gibt Hugo Godschalk von der Unternehmensberatung Pay-Sys zu bedenken. Das räumt auch Beentjes ein, der das Thema "ehrgeizig, aber nicht aggressiv" angehen will. Auf mittlere Sicht sei damit zu rechnen, dass bargeldloses Bezahlen in Deutschland weiter zunehme.
FR - VON ALEXANDER MISSAL, DPA |
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Alex2911 Newbie
Anmeldungsdatum: 08.01.2004 Beiträge: 4
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Verfasst am: 6.März 2006 15:19 Titel: |
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| Ratenzahlung statt Dispo: ING Diba führt neues Instrument für Kunden ein / Bisher in Deutschland wenig bekannt / Verbraucherschützer warnen vor Schuldenspirale |
Diese Methode ist in Österreich (zumindest bei Visa) schon länger Standard.
Die einzige Bedingung: Monatlich müssen mind. 10% des offenen Saldos überwiesen werden. |
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carlsson Specialist
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 52
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Verfasst am: 6.März 2006 16:18 Titel: |
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Hallo
Bitte senden Sie Informationen zu.
Meine email. [E-Mail anzeigen]
Gruss Carlsson |
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marcox Specialist
Anmeldungsdatum: 01.01.2006 Beiträge: 86
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Verfasst am: 6.März 2006 18:51 Titel: |
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| macht doch barclays schon lange, andere auch u. a. citibank, rbs |
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mentalman68 Newbie
Anmeldungsdatum: 14.02.2006 Beiträge: 40 Wohnort: Wels
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Verfasst am: 6.März 2006 19:54 Titel: |
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Diese Art der Abdeckung von Rückständen aus Kreditkartenzahlungen ist doch schon einige Jahre üblich, sowohl in Österreich, Deutschland als auch in vielen anderen europäischen Ländern.
Was ist das so neu dran??? |
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Gerry29 Specialist
Anmeldungsdatum: 11.12.2005 Beiträge: 156 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 7.März 2006 23:18 Titel: |
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| Ebenfalls nicht neu ist, dass man dort nur bei perfekter Bonität auch eine Karte bekommt... |
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