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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1187 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 6.Jan 2007 17:21 Titel: Die Wahl der richtigen Zigarre |
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Die Wahl einer Zigarre hängt von vielen Faktoren ab. Wie sind die bisherigen Raucherfahrungen? Zu welcher Tageszeit soll die Zigarre geraucht werden? Und zu welchem Anlass?
Zunächst einmal stellt sich die Frage: Longfiller oder Shortfiller? Also handgemacht oder maschinengefertigt? In Deutschland und in den Niederlanden werden fast ausschließlich maschinell gefertigte Shortfiller hergestellt, während der Longfiller eine Domäne der Karibik ist, obwohl auch in Lateinamerika Shortfiller produziert werden, nicht selten auch per Hand.
Grundsätzlich lässt die Machart keinen Hinweis auf die Qualität einer Zigarre zu. Es ist jedenfalls problematisch, Zigarren westeuropäischer Herkunft beispielsweise mit denen karibischer Provenienz zu vergleichen – Äpfel und Birnen lassen grüßen. Es kommt viel mehr auf die Güte des Tabaks an, der verwendet wird, und deshalb ist ein gut gemachter Shortfiller einem schlecht gemachten Longfiller allemal vorzuziehen – es sei denn, der Shortfiller besteht nicht zu 100 Prozent aus Tabak, sondern zum Teil aus Bandtabak, der als Umblatt, mitunter auch als Deckblatt, bei maschinell hergestellten Zigarren zum Einsatz kommt. Bei diesem homogenisierten
Tabak werden fein gemahlener Tabak und Bindemittel zu einem Tabakersatz verarbeitet, wobei überwiegend auf ein Mischungsverhältnis von 85 Prozent Tabak und 15 Prozent Bindemittel vertraut wird. Obwohl dieser Bandtabak dem Lebensmittelgesetz unterliegt, sollte dennoch auf das Qualitätsmerkmal »100 % Tabak« geachtet werden.
Die Frage, ob nun Long- oder Shortfiller, ist auch eine Frage des Geldbeutels, sind doch Longfiller in der Regel bedeutend teurer als Shortfiller. Nicht wenige Raucher rauchen daher im Alltag die Letzteren, während sie sich die Longfiller ihrer Wahl für besondere Anlässe reservieren. Mehr zu diesem Thema z.B. auch unter: www.davidoff.com _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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