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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 20.Feb 2005 1:15 Titel: Vision People |
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Das hier soll jetzt keine Werbung sein und auch keine Untersuchung nach der Art "Schaut mal her, findet Ihr irgendwas schlechtes daran, was ich bisher übersehen habe?".
Ich bin da auch kein Mitglied.
Ich möchte einfach ein klein wenig als Reportage beschreiben, wie ich darauf aufmerksam geworden bin.
Was für manche vielleicht etwas schwierig sein wird: Da ist eine halbe Stunde russische Fernsehbeiträge dabei. Da wir ja hoffentlich alle weitestgehend normale Menschen sind, die irgendwie mit der heutigen Situation klarkommen wollen, bitte ich jetzt mal darum, daß Sie nicht sagen: "Igitt, Herr Böhme, bleiben Sie mir weg mit diesem ausländischen Zeugs", sondern sie kochen sich eine nette Tasse Tee oder so, dann starten Sie den Film und versuchen die Leute einfach mal zu verstehen. Na gut, die sprechen halt anders, aber was die so tun und denken, unterscheidet sich eigentlich nicht so viel von uns hier.
Einfach mal probieren, und dann sieht man, daß Network durchaus eine Möglichkeit ist, wenn man Geschäftsbeziehungen zwischen unterschiedlichen Kulturen ans Laufen bringen möchte. Die Menschen machen die Kontaktarbeit, und die Ware wird halt zentral von irgendwo ausgeliefert.
Schauen Sie sich um, man hat zumindestens den Eindruck, daß die Leute sich Mühe geben.
Vom Präsentationsstil her scheint es so ein wenig amerikanisches Network der 80er-Jahre zu sein, mit großen Veranstaltungen und glücklichen Leuten, die Schecks erhalten, aber jeder sollte ja eigentlich inzwischen wissen, daß es drauf ankommt, daß man letztendlich die Produkte draußen im richtigen Leben unter die Leute bringen kann.
Die Frage an Kritiker wäre, wie man das sonst machen soll, wenn man seine Waren auf diese Weise verkauft und gelegentlich seinen Vertriebsleuten was nettes bieten will. Jeder weiß auch, daß die Motivation solcher Veranstaltungen nicht lange anhält, wenn man an der Front beim Kunden mit der Sache nicht klarkommt.
Was sonst noch anzumerken wäre: Der im Endpreis enthaltene Gesamtvertriebskostenanteil scheint 40 Prozent zu betragen, abgerechnet wird über Differenzprovisionen, und ein Starterkit (optional, die normale Registrierung über das Internet ist kostenlos) kostet 17,- Euro. Das scheint mir mal nicht überzogen.
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Also:
Vision People. Habe den Namen öfters mal gelesen, die Leute sind mir aber nicht als aufdringlich aufgefallen. Sind halt da, anscheinend irgend so ein Network. Nicht spannend, stört mich aber auch nicht.
Aus irgendwelchen Gründen habe ich heute mal auf so einen Link geklickt. Aha, eine Internetseite.
http://www.vipnavigator.de
Klingt manchmal etwas holperig, aber so ist das wohl, wenn Russen versuchen, sich auf Deutsche einzustellen.
Ein netter Onkel erzählt ein paar einleitende Worte, offensichtlich ein europaweit tätiger Konzern, Produktion in Frankreich, ich meine, ich hätte irgendwann gelesen, daß die Produkte schon mal im Weltraum waren, und einen Film über Distributoren gibt es auch:
http://www.vipnavigator.de/news/index.html (bei "T-VISION - DIE ERSTE SENDUNG VOM 31.12.2004" auf "hier herunterladen" klicken, spielt der Media-Player ab, ist in russisch und dauert 26 Minuten und 9 Sekunden.
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Vielleicht fragen Sie sich, was das soll. Ich möchte folgendes sagen:
Wer schon einmal eine Internetseite erstellt hat, der sieht sicherlich, daß diese Seite eine ganze Menge Arbeit war. Es ist eine heutzutage aktuelle Arbeit, und man muß sie zunächst lernen. Und es ist zweifelsohne ein Einsatzbereich für die modernen Computersysteme, die es heute gibt.
Jemand, der früher eine Ausbildung gemacht hat, bringt die notwendige Qualifikation dazu nicht unbedingt mit und wird das sicherlich zunächst lernen müssen, wenn er im Angestelltenbereich einer Network-Firma tätig sein möchte.
Sollte jemand mal ein eigenes Network-Unternehmen aufmachen wollen, dann wäre diese Art eine Maßnahme: Nicht aufdringlich, einfach da sein, sich gelegentlich zeigen. Aber wenn dann mal ein Besucher kommt, dann sollte funktionierendes Material verfügbar sein. Entsprechend sollte man als Verkäufer einer Network-Firma auch darauf eingestellt sein, dann für einen Kunden da zu sein, wenn es dem Kunden genehm ist. Das verträgt sich manchmal allerdings nicht so richtig mit den gängigen Ladenöffnungszeiten.
Aber ich habe auch schon nachts um drei die Computer anderer Leute repariert. Für jemandem im Network ist es halt wichtig, daß der Computer läuft, denn es bleibt nicht aus, daß man mit Leuten zu tun hat, die in anderen Zeitzonen leben.
Also, liebe grundsätzliche MLM-Kritiker, schaut einfach mal ein bißchen in die Welt, Network ist schon eine Sache, die heutzutage in die Umgebung paßt und wo es im Hintergrund vielleicht auch feste Arbeitsplätze gibt. Allerdings paßt man da als deutscher Bürokratenkopf nicht so richtig hinein, sondern man muß offen dafür sein, daß man im Arbeitsalltag auch mit länderübergreifenden Situationen konfrontiert werden kann. Wer im Network arbeiten will, sollte sich davon nicht schrecken lassen, das gehört halt dazu.
Jürgen Böhme |
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