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Lutz Spilker * Consulter *

Anmeldungsdatum: 04.05.2004 Beiträge: 1432 Wohnort: Nürnberg
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Verfasst am: 27.Mai 2005 7:58 Titel: Abzocke in der Politik |
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SPD-Raffkes jammern
„Das ganze Geld in Haus und Wahlkampf gesteckt“
Dreister geht’s nimmer!
Erst kassieren zwei SPD-Abgeordnete aus Niedersachsen jah-
relang illegal Hunderttausende Euro vom VW-Konzern. Und jetzt
weigern sie sich auch noch, das Geld zurückzuzahlen!
Es war der Skandal des Jahres! Ende Dezember 2004 kam he-
raus: Die SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Herrmann Wend-
hausen und Ingolf Viereck haben zehn Jahre lang zusätzlich zu
ihren satten Politiker-Diäten (5403 Euro) jeden Monat bis zu
5000 Euro vom Volkswagen-Konzern abkassiert.
Gesamtsumme: Rund 766 000 Euro!
Es kam noch dreister: Um Bestechungsvorwürfe abzuwehren,
konterten die Raffkes, sie hätten für das Geld einige Autover-
käufe vermittelt, Bücher gelesen, Seminare besucht oder Fort-
bildungen absolviert – und dafür in zehn Jahren 800 000 Euro
bekommen.
Alles Unsinn, beschied vor vier Wochen der Landtagspräsident
von Niedersachsen: Die VW-Zahlungen waren „gesetzlich ver-
botene Zuwendungen“.
Die VW-Raffkes müssen deshalb alles zurückgeben.
Viereck (Ex-VW-Vertriebskaufmann, ledig, Einfamilienhaus in
Wolfsburg) soll 343 519 Euro zahlen. Wendhausen (Ex-VW-In-
genieur, verheiratet, zwei Kinder, Haus in Helmstedt) 422 954
Euro.
Zahlungsfrist: heute!
Doch per Fax ließ der Anwalt der Abgeordneten, Peter Rabe,
den Landtag jetzt wissen: „Wir wollen nicht zahlen.“ Rabe zu
BILD: „Wir warten entspannt auf die Klage, dann fechten wir
das vor Gericht auf hohem Niveau aus.“ Raffke Wendhausen
jammerte bereits: „Rückzahlen kann ich das Geld nicht. Ich
habe alles in mein Haus und den Wahlkampf gesteckt.“
Im Klartext: Die dreisten Abzocker stellen sich stur, warten
lieber einen jahrelangen Prozeß ab, bis sie ihre Strafe zahlen.
Die CDU ist empört, warnt vor einem „endlosen juristischen
Geschacher“. Fraktionschef David McAllister: „Ein jahrelanger
Rechtsstreit könnte dem Ansehen des Parlamentes schaden.“
CDU-Fraktionsgeschäftsführer Bernd Althusmann: „Jeder, der
gegen ein Gesetz verstößt, muß seine gerechte Strafe zahlen!“
Nur die SPD-Fraktion zeigt Verständnis für die Genossen: „Na-
türlich haben beide Abgeordneten das Recht, die Sache noch
einmal juristisch prüfen zu lassen.“
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Quelle: Bild.de |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 28.Mai 2005 14:12 Titel: Re: Abzocke in der Politik |
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| Lutz Spilker hat folgendes geschrieben:: |
CDU-Fraktionsgeschäftsführer Bernd Althusmann: „Jeder, der
gegen ein Gesetz verstößt, muß seine gerechte Strafe zahlen!“
Nur die SPD-Fraktion zeigt Verständnis für die Genossen: „Na-
türlich haben beide Abgeordneten das Recht, die Sache noch
einmal juristisch prüfen zu lassen.“
---
Quelle: Bild.de |
@
Das mache mal einem Arbeiter klar, der nur 1000 Euro im Monat nach Hause bringt.
Darum darf man sich auch nicht wundern, was so alles in Deutschlnd noch geschieht.
Grüße
Heinrich |
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