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DaMal Insider
Anmeldungsdatum: 21.05.2004 Beiträge: 608
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Verfasst am: 9.Sep 2005 20:14 Titel: Bauchtanz schwingt Schmerz und Stress fort |
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http://de.news.yahoo.com/050909/180/4oj3e.html
Freitag 9. September 2005, 09:47 Uhr
Bauchtanz schwingt Schmerz und Stress fort
Der Ursprung des orientalischen Tanzes wird in den kultischen Initiations-, Fruchtbarkeits- und Geburtstänzen Nordafrikas vermutet. Die Pygmäen brachten ihn schließlich nach Ägypten. Von hier verbreitete er sich weiter nach Asien, Nordafrika, Spanien und Südamerika. Der Durchbruch in der westlichen Welt begann 1893 mit einem Auftritt von Bauchtänzerinnen während der Weltausstellung in Chicago.
Vor allem Frauen genießen die Vorteile des Bauchtanzes: Sie müssen nicht schlank und sportlich sein, um Freude an ihm zu haben. Auch wer schon älter ist, kann ohne Probleme mitmachen. Denn wie temperamentvoll die Bewegungen ausgeführt werden, ist jeder Frau selbst überlassen.
Beckenkreisen als Schwangerschaftsgymnastik
Heute entdecken Frauen wieder, was vermutlich schon ihre Urahnen in Afrika wussten: Die Bewegungen des "Belly dance", wie ihn die Amerikaner nennen, sind eine ideale Geburtsvorbereitung. Denn die kreisenden rhythmischen Bewegungen entspannen und trainieren gleichzeitig die Beckenmuskulatur. Mit fortschreitender Schwangerschaft werden die Übungen einfach etwas langsamer und sanfter ausgeführt. Zudem hat der Nachwuchs bestimmt nichts dagegen, in Muttis Bauch mit leichten Schaukelbewegungen ins Land der Träume befördert zu werden. Später bei der Geburt verhelfen die Tanzübungen zu einer ruhigen und gleichmäßigen Atmung, die sich positiv auf den Wehenschmerz auswirkt.
Die intensiven Bewegungen stärken die Muskeln
Außer als Schwangerschaftsgymnastik hat der Bauchtanz noch viele andere positive Wirkungen:
Die fließenden Bewegungen lindern Menstruationsbeschwerden und bessern Blasenschwäche. Denn die Ursache für den ungewollten Harnverlust liegt häufig in einer Schwächung des Beckenbodens.
Die intensive Beinarbeit strafft die Muskulatur der Füße, Waden und Oberschenkel.
Die Muskeln an Bauch, Po und Hüften werden durch die Beckenbewegungen gestärkt, die der Oberarme und Schultern durch das ausladende Armkreisen.
Regelmäßiges Üben verbessert Koordinationsfähigkeit und Gleichgewichtssinn.
Die Tanzbewegungen kurbeln die Durchblutung der inneren Organe an und wirken anregend auf das Verdauungssystem.
Sehr dynamische Übungen tragen zu einer vertieften Atmung bei. Dadurch wird der ganze Körper besser mit Sauerstoff versorgt.
Die Anmut des eigenen Körpers entdecken
Auch in der Psychotherapie hat sich der exotische Tanz wegen seiner Wirkung auf das seelische Gleichgewicht inzwischen einen Platz gesichert. Denn "Hipp-Hopp", "Schimmy" und Hüftkreisen bieten eine gute Möglichkeit, Stress abzubauen und wieder Freude am eigenen Körper zu empfinden. Die aufrechte und stolze Haltung lässt viele Frauen die Anmut und Erotik ihres Körpers neu entdecken, selbst wenn sie ein paar Pfunde zu viel auf die Waage bringen. Nicht zuletzt kann sich die größere Sensibilität im Beckenbereich positiv auf das Sexualleben auswirken. Darüber hinaus bekommt jede Frau, die die Figuren des Bauchtanzes beherrscht, ganz neue Instrumente der Verführungskunst in die Hand. Und welcher Mann lässt sich nicht gerne vom Schleiertanz der Salome betören. |
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