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Das Frust-Gen

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frank neidzel
Insider


Anmeldungsdatum: 17.07.2002
Beiträge: 600
Wohnort: bremerhaven

BeitragVerfasst am: 9.Mai 2005 19:36    Titel: Das Frust-Gen Antworten mit Zitat

gut möglich das sie ähnlichkeiten mit lebenden personen entdecken. einige können auch hier im forum genannt sein.

Zitat:
Ein gestörter Schaltkreis im Gehirn bewirkt, dass manche Menschen mimosenhaft und reizbar sind.
Ärger im Job, ein missglücktes Date, Krach im Freundeskreis: Pleiten, Pech und Pannen gehörten zum Leben dazu. Doch während die einen solche Erfahrungen schnell verwinden, machen andere aus jeder Mücke einen Elefanten – den sie auch noch ewig mit sich herumschleppen.

Gestörte Koppelung

Amerikanische Neuro-Wissenschaftler haben nun herausgefunden, warum einigen Menschen die Fähigkeit abgeht, mit misslichen Situationen fertig zu werden: In ihrem Gehirn ist ein bestimmter Schaltkreis gestört, der normalerweise dafür sorgt, dass das Gefühlszentrum nicht überreagiert. Das Ergebnis: Menschen, deren Koppelung in diesem Bereich gestört ist, sind ängstlich, reizbar und reagieren überempfindlich.

Hinter der Störung im Kontrollsystem steckt offenbar ein spezielles Gen, das den Bau des Glückhormons Serotonin beeinflusst. Menschen, die auf unangenehme Erlebnisse überreagieren, tragen offenbar eine kürzere Genvariante als Menschen, die Misslichkeiten leichter nehmen.

Schlechtes Teamwork

Wie das Team um Lukas Pezawas vom National Institute of Health anhand von Computertomografien zeigen konnte, hat dieses Gen einen großen Einfluss auf die Hirnfunktion. Offenbar bewirkt die ungünstige Genvariante, dass die Hirnzentren, die für die Verarbeitung von Gefühlen entscheidend sind, weniger gut zusammenarbeiten und darüber hinaus auch über weniger graue Hirnsubstanz verfügen.

Die Forscher vermuten, dass das Gen den Aufbau und die Verdrahtung des Gehirns schon in der Entwicklungsphase stört. Mit den anhaltenden negativen Stimmungen steigt für die Betroffenen auch das Risiko, an Depressionen zu erkranken.


Quelle: www.wissenschaft.de
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