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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 17.Apr 2005 12:09 Titel: Die Geburt als Performance |
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Präparierte Menschenleichen als Ausstellungsobjekte und ein Papst, der sein Sterben öffentlich zelebriert, all das hat es schon gegeben. Doch nun stellt ein Berliner Künstlerpaar zum ersten Mal eine Geburt eines Kindes öffentlich zur Schau in einer Kunstgalerie und vor 30 geladenen Gästen.
In dieser Einzelausstellung lässt Winfried Witt die geladenen Besucher an seinem, der seiner Familie und an dem der Situation innewohnenden Erfahrungsprozess teilnehmen." Und das macht dann nach den Worten des Vaters und Künstlers Winfried Witt die Geburt zu einem "existentiellen Kunstobjekt".
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19902/1.html
Blöde, Bescheuert oder nur Gehirnkrank?
Was wird als nächstes als Kunst verkauft?
Wohin drifftet unsere Gesellschaft? |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 17.Apr 2005 20:33 Titel: |
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Hallo Ronal
Ich bin mit Ihnen einer Meinung, außer:
| Zitat: |
| ....ein Papst, der sein Sterben öffentlich zelebriert, .... |
Sind Sie also dafür, alte und kranke Menschen wegzusperren, damit man sie in der Öffentlichkeit nicht mehr zur Kenntnis nehmen muß? Erinnern Alte und Kranke vielleicht zu intensiv an das, was einem vielleicht selbst noch bevorsteht?
Ich denke, der Papst wollte mit seinen öffentlichen Auftritten, alt und krank wie er nunmal war, nur darauf hinweisen, daß Menschen auch dann nichts von Ihrer personalen Würde verlieren, wenn sie alt und krank sind und und schon gar nicht dann, wenn sie sich im Sterben befinden.
Millionen Menschen, und darunter Millionen Jugendliche, haben dies offenbar verstanden und wir alle sollten imstande sein, dies ebenfalls zu verstehen.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 364 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 17.Apr 2005 23:29 Titel: ... öffentliches Strerben .... |
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| Browser hat folgendes geschrieben:: |
Hallo Ronal
Ich bin mit Ihnen einer Meinung, außer:
| Zitat: |
| ....ein Papst, der sein Sterben öffentlich zelebriert, .... |
...
Ich denke, der Papst wollte ... nur darauf hinweisen, daß Menschen ... nichts von Ihrer ... Würde verlieren, wenn sie alt und krank sind und ... sich im Sterben befinden.
Millionen Menschen, und darunter Millionen Jugendliche, haben dies offenbar verstanden und wir alle sollten imstande sein, dies ebenfalls zu verstehen. ... |
@Browser
Auch ich stimme @Ronald bezüglich seiner Meinung zu der "exibitionistischen Kunst" in Berlin zu.
Im übrigen stimme ich Ihnen zu, obwohl ich evangelischer Christ bin. Der Papst hat u.a. immer um die Jugend gekämpft; dafür hat sie ihn in der Sterbestunde nicht alleine gelassen. Dieser Eindruck wurde sichtbar und natürlich von den Medien in die Welt transportiert; er erreichte auch den Papst auf seinem fast öffentlichen Sterbebett. Ich bin überzeugt, er hat diese dankbare Geste der Jugend und der übrigen Gläubigen seiner Kirche ebenso als persönliche Genugtuung für seine (aus seiner Sicht) ehrliche Arbeit empfunden.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
WC.H |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 18.Apr 2005 8:26 Titel: |
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Nein, werter Browser, ich bin nicht der Meinung das Sterben ausgeklammert werden soll. Jeder von uns ist einmal dran.
Was mich stört ist die Medienhysterie dazu.
Wenn ein Mensch von uns geht dann sollte es im Familienkreis geschehen, mit aller Zuwendung der Angehörigen.
Ich würde es für mich wünschen, aber sicherlich werde ich irgendwo im abgeschobenen Altersheim, ohne jegliche Beachtung, meinen letzten Atemzug tun.
Gruß Ronald |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 18.Apr 2005 12:57 Titel: |
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| Zitat: |
| Wenn ein Mensch von uns geht dann sollte es im Familienkreis geschehen, mit aller Zuwendung der Angehörigen. |
Ja, lieber Ronald, und die Familie des Papstes ist die ganze katholische Welt, es sind aber auch jene in der nichtkatholischen Welt, die an seinem Wirken und an seinem Sterben Anteil genommen haben.
Und wenn ich weiß, daß Sie auf dem Sterbebett liegen, komme ich zu Ihnen und auch zu Ihrer Beerdigung, nicht weil ich zu Ihrer Familie gehöre, sondern weil ich Anteil an Ihrem Leben und Sterben nehme.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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Ronald Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2005 Beiträge: 781
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Verfasst am: 18.Apr 2005 14:15 Titel: Leben und Sterben im Altersheim |
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DIE WELT: Können Sie sich vorstellen, in ein Altersheim zu ziehen?
Schönherr: Dort werde ich nicht landen. Das wäre mir unerträglich. Dieses Gängeln, diese Langeweile. Ein großer Einschnitt in die Privatsphäre.
DIE WELT: Sie haben vorhin das traurige Selbstmord-Beispiel geschildert. Könnten Sie sich diesen Weg auch für sich vorstellen?
Schönherr: Das muß jeder für sich selbst entscheiden, auch wenn zum Beispiel die katholische Lehre anderes vorschreibt. Wenn aber etwa die Schmerzen zu groß werden, dann kann man gar nicht gegen eine Selbsttötung argumentieren.
http://www.welt.de/data/2005/04/18/705974.html?s=1 |
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