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Korrespondent .

Anmeldungsdatum: 19.01.2006 Beiträge: 65
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Verfasst am: 23.Sep 2008 13:21 Titel: Investmentbanker sind Triebtäter |
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Wir sind alle manisch-depressiv!
Das behauptet der Autor Peter C Whybrow in seinem Buch „ Wenn mehr nicht genug ist: Analyse einer gierigen Gesellschaft“, erschienen im Vedra Verlag.
Darin durchleuchtet der Verhaltensforscher Peter C. Whybrow die amerikanische Gesellschaftsstruktur, die der unseren sehr ähnelt. Wir sind süchtig von der Sucht nach Mehr und bekommen den Hals nicht voll. Diese Obsession lässt uns in tiefe Depression gleiten, so Whybrow.
Exemplarisch für diese Manie führt der Autor Investmentbanker, Manager und Börsianer vor. Sie manipulierten gewissenlos, spekulierten hemmungslos und geben sich jahrelang der Macht des Mammons hin ohne Rücksicht auf sich und andere.
"Ich entdecke in dieser hektischen Jagd (...) die Symptome einer ernsthaften psychischen Erkrankung" , schreibt Whybrow, "einer geistigen Dysfunktion, der Manie. Diese beginnt mit einem erregenden freudigen Gefühl, gaukelt höchste Leistungsfähigkeit vor und kippt dann um in Rücksichtslosigkeit, Reizbarkeit und Verwirrungszustände, gefolgt von dem Absturz in die Depression."
Die Milliarden Dollar, mit denen die US-Regierung und andere Staaten den Sumpf der Gier nun trocken legen wollen, gingen zu Lasten des einfachen Steuerzahlers. Damit werde der einfache Bürger mit in die Depression gerissen.
Nur die tief in uns verwurzelte Empathie könne uns befähigen aus der psychischen Spirale zu entkommen.
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F.W. |
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