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GM&P Mod. Team Insider

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 653
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Verfasst am: 5.Feb 2006 18:19 Titel: Kappungen sind baumzerstörend |
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Kappungen sind baumzerstörend - Schadenersatz möglich
Pressemitteilung von: Arbus - Produkte und Medien für den Grünbereich
Schaut man sich im Januar/Februar eines jeden Jahres in einer Stadt um, so entdeckt man an vielen Stellen frisch gekappte Bäume.
Nach geltenden Regelwerken dürfen diese Kappungen nicht durchgeführt werden!
Sie können nicht als Baumpflegemaßnahme bezeichnet werden. Werden sie trotzdem durchgeführt, muss die ausführende Firma mit Schadensersatzforderungen rechnen.
Kappungen machen den Baum nicht sicherer, sondern erhöhen bereits nach wenigen Jahren die Bruchgefahr. Es ist nicht korrekt, dass gekappte Bäume weniger Blattmasse haben. Der Baum braucht die Blätter zum Leben.
Um über die Folgen von baumzerstörenden Kappungen zu informieren, wurde ein Faltblatt erstellt.
Das Faltblatt zum kostenlosen Download sowie weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage http://www.baumpflege-lexikon.de/Infoblaetter.html
| Zitat: |
Das Faltblatt darf ausgedruckt und kostenlos weitergegeben oder bei Nennung der Quelle (Link) auf Homepage-Seiten veröffentlicht werden. Der Text des Faltblattes darf bei Angabe der Quelle veröffentlicht werden.
Für Veröffentlichungen stehen dieser Text sowie Bilder von gekappten Bäumen in guter Qualität auf der Seite http://www.baumpflege-lexikon.de/Presse.html zum Download zur Verfügung.
Steinen, Januar, 2006
P. Klug, Diplom-Forstwirt, öbv Sachverständiger
Arbus – Peter Klug,
Produkte und Medien für den Grünbereich
Sachverständigenbüro: Baumgutachten, Baumkataster, Seminare...
Friedrichstr. 56, 79585 Steinen
Tel: 07627/971989 • Fax: 07627/971990
E-Mail: [E-Mail anzeigen]
www.arbus.de • www.baumpflege-lexikon.de |
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WC.Hofmann Pathfinder
Anmeldungsdatum: 09.12.2004 Beiträge: 357 Wohnort: in der Mitte Europas
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Verfasst am: 5.Feb 2006 18:47 Titel: Re: Kappungen sind baumzerstörend |
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| GM&P Mod. Team hat folgendes geschrieben:: |
| Zitat: |
Kappungen sind baumzerstörend - Schadenersatz möglich
... |
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Dem Satz "Kappungen sind baumzerstörend" möchte ich als Hobby-Gärtner nicht generell beipflichten. Sonst hätte ich einige sog. Baumpflegeschnitte schon von meinem Grossvater falsch aufgenommen. Hier muss man erst mal den Begriff "Kappung" und den damit verbundenen "Einschnitt" in das Leben eines Baumes klar definieren.
Aber für Ihren Hinweis auf diese Homepage http://www.baumpflege-lexikon.de/Infoblaetter.html danke ich Ihnen sehr. Denn dort hat sich ein Fachmann zu Wort gemeldet, und ich habe einige Fakten schon mit grossem Interesse zur Kenntnis genommen.
Vielleicht können Sie zum Frühjahr hier eine "Garten- und Landschaftsecke" einrichten, je nachdem, wie sich dieser Thread entwickelt. Schliesslich betrifft diese Thema auch einen interessanten Wirtschaftszweig.
WC.H |
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gwb Newbie
Anmeldungsdatum: 25.05.2005 Beiträge: 6 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 3.März 2006 15:01 Titel: |
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| Diese Form der Baumpflege die sich in den letzen Jahren immer mehr verbreitet ist nicht nur ein ästhetisches Ärgernis sondern auch ein finanzielles. Die Gemeinden und Landkreise die permanent über finanzielle Engpässe klagen haben genügend Geld um immer grösseres Equipment anzuschaffen. Hinzu kommt ihre Unfähigkeit das ganze vernünftig zu organisieren. Was eine Privatfirma am Samstag mit 3 Arbeitern durchführt, wird von den Öffentlichen unter der Woche, während der Hauptverkehrszeit mit zeitweiligen und natürlich unangekündigten Strassensperrungen durchgeführt. Dazu brauchen sie noch 10 Mann von denen die Hälfte gute Ratschläge gibt. Zur Zeit haben die Bäume Glück, es wird ja gestreikt. |
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gruengeist Specialist
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 113
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Verfasst am: 5.März 2006 11:07 Titel: |
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Kappungen sind Baumzerstörend? Da gibt es aber schlimmeres:
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Schweiz: Für den Bedarf an Toilettenpapier werden täglich 5.000 Bäume benötigt
In der Schweiz gibt es einen täglichen Verbrauch von Hygiene-Papier in Höhe von 427 Tonnen . Neun Zehntel davon wird aus Bäumen hergestellt. Auf diese Weise werden jeden Tag 5.000 Bäume bei der Herstellung von Küchen- und WC-Papier verarbeitet.
Dies entspricht einem Wald mit der Größe von 22 Fußballplätzen . Jim Leape, Generaldirektor von WWF-International, weist darauf hin, dass so Unmengen an Holz als Abfall enden. Auch Holz aus Asien und Lateinamerika werde zu Hygiene-Papier verarbeitet.
Der WWF gibt den Rat, auf Toilettenpapier, das mit Frischfasern hergestellt wird, zu verzichten. |
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