Dhaka (AFP) - Die unguten Seiten der modernen Kommunikationsmittel hat ein Dozent in Bangladesch erleben müssen: Er bekam seine Kündigung per SMS. Auf dem Handy des Wirtschaftswissenschaftlers Gazi Saiful Islam erschien die Kurzmitteilung seines Pioneer Colleges in Dhaka, dass er vom Dienst suspendiert worden sei und die Universität nicht mehr betreten dürfe, wie er erbost berichtete: "Das Verfahren für Entlassungen ist genau vorgeschrieben. Eine derart schwerwiegende Entscheidung kann dem Betroffenen doch nicht einfach per SMS übermittelt werden", empörte sich der Dozent.
College-Direktor Khanadakar Mushtaq Ali verteidigte seinen ungewöhnlichen Schritt. Es habe einige schwerwiegende Vorwürfe gegen den Dozenten vorgelegen, unter anderem die Belästigung von Studentinnen. Er sei vom Aufsichtsgremium aufgefordert worden, die Kündigung so schnell wie möglich zu übermitteln - die Zustellung eines förmlichen Entlassungsschreibens per Post hätte zu lange gedauert.
In manchen Fällen ist es doch besser, kein Handy zu besitzen.
Zumindest wird dann der gesellige Abend nicht versaut...
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