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Marihuana lässt im Gehirn Zellen wachsen

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Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 14.Okt 2005 13:22    Titel: Marihuana lässt im Gehirn Zellen wachsen Antworten mit Zitat

Zitat:
Marihuana lässt im Gehirn Zellen wachsen

Cannabinoid verringert Angstgefühle und Depressionen

Saskatoon (pte) - Eine synthetische Chemikalie, die einem aktiven Wirkstoff von Marihuana ähnlich ist, lässt im Gehirn von Ratten neue Zellen wachsen. Zusätzlich scheint dieser Zellwachstum mit der Verringerung von Angstgefühlen und Depression in Zusammenhang zu stehen. Die Ergebnisse der Forschungen an der University of Saskatchewan http://www.usask.ca legen laut NewScientist nahe, dass Marihuana oder seine Derivate gut für das Gehirn sein könnten. Details der Studie wurden im Journal of Clinical Investigation http://www.jci.org veröffentlicht. Der Neurowissenschaftler Barry Jacobs von der Princeton University http://www.princeton.edu verabreichte Mäusen das natürliche Cannabinoid THC. Er konnte keine Neurogenese nachweisen.

Bei Säugetieren werden im Hippokampus permanent neue Nervenzellen produziert. Dieser Bereich des Gehirns wird mit Lernen, Gedächtnis, Angstgefühlen und Depressionen in Verbindung gebracht. Andere Freizeitdrogen wie Alkohol, Nikotin oder Kokain hemmen das Wachstum dieser Zellen. Das Team um Xia Zhang untersuchte die Auswirkungen des synthetischen Cannabinoids HU210 auf die Gehirne von Ratten. Es zeigte sich, dass HU210 in hohen Dosierungen zwei Mal täglich für die Dauer von zehn Tagen verabreicht, die Bildung von Nervenzellen, die Neurogenese, um rund 40 Prozent erhöhte.

...

Freitag 14. Oktober 2005
http://de.news.yahoo.com/051014/295/4q46l.html
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Wendehals
Insider


Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 630

BeitragVerfasst am: 19.Okt 2005 1:42    Titel: Cannabis harmloser als Tabak Antworten mit Zitat

Cannabis könnte unter Umständen sogar Krebs hemmen:
Zitat:
Rauchen von Cannabis weniger krebserregend als Tabak

Laut Melamede ist Nikotin von entscheidender Bedeutung

Colorado Springs (pte) - Robert Melamede von der University of Colorado http://www.uccs.edu erklärte, dass das Rauchen von Cannabis weniger wahrscheinlich eine Krebserkrankung auslöst als das Rauchen von Tabak. Trotz der chemischen Ähnlichkeit wirke Tabak stärker krebserregend. Laut Melamede sei der Unterschied hauptsächlich auf das Nikotin im Tabak zurückzuführen. Cannabis könne eine Krebserkrankung durch das enthaltene THC unter Umständen sogar hemmen. Gesundheitsaktivisten warnten vor jeder Form von Gleichgültigkeit. Cannabis bleibe die in Großbritannien am häufigsten konsumierte Droge. Laut der British Crime Survey wurde sie im letzten Jahr von einem von zehn Briten konsumiert. In der Vergangenheit wurde bereits ein Zusammenhang mit psychischen Problemen und Atemschwierigkeiten hergestellt. Andererseits wird ebenfalls erforscht, ob Cannabis zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Alzheimer eingesetzt werden kann.

Melamede, der zu den führenden amerikanischen Cannabisexperten gehört, erklärte, dass Nikotin krebserregende Bestandteile aktiviere. Bei THC sei hingegen nachgewiesen, dass es bei Mäusen diese Aktivierung blockiere. "Verbindungen, die in Cannabis enthalten sind, töten nachweisbar verschiedene Krebsarten ab. Dazu gehört Brust-, Prostata- und Hautkrebs sowie Lymphome und Leukämie." Zu einer Interaktion könne es kommen, da Cannabis häufig mit Tabak konsumiert werde. "Es ist möglich, dass sich mit dem Älterwerden der Konsumenten die Langzeitwirkungen des Cannabisrauchens jenen von Tabakrauchern angleichen." Die derzeitigen Forschungsergebnisse legten jedoch nicht nahe, dass das Rauchen von Cannabis ein vergleichbares karzinogenes Potenzial aufweise wie das Rauchen von Tabak. Jean King von Cancer Research UK erklärte laut BBC, dass viele der Studien für die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Krebs und Cannabis gereinigte Cannabinoide eingesetzt hatten. "Die Ergebnisse derartiger Studien dürften nicht die gesamten Auswirkungen des Rauchens von Cannabis berücksichtigen, da insgesamt mehr als 400 Chemikalien eine Rolle spielen."

Dienstag 18. Oktober 2005
http://de.news.yahoo.com/051018/295/4q99c.html
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Donnerfalke
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 19.Okt 2005 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Kiffer oder Forscher?

Zitat:
Marihuana gegen Epilepsie? Endogene Cannaboide schützen das Gehirn vor Übererregung
"Seit dem 15. Jahrhundert gibt es Berichte über eine therapeutische Wirkung von Medikamenten aus Hanf gegen epileptische Anfälle. Jetzt zeigen Tierexperimente in Science (2003: 302: 84-8, dass die psychoaktive Droge aus Cannabis sativa tatsächlich eine Exzitotoxizität im Gehirn verhindern kann...Die Ergebnisse könnten zu neuen Behandlungsstrategien von neurologischen Erkrankungen führen, die mit einer krankhaft erhöhten Nervenzellaktivität einhergehen. Es ist so denkbar, dass Patienten mit einer erhöhten Krampfanfälligkeit von einer Therapie mit Cannaboiden profitieren könnten. Im Internet finden sich zahlreiche Berichte von Anwendern. Bisher fehlt es jedoch an randomisierten Studien, welche die Substanz in dieser Indikation untersucht haben." Mehr im DÄ...





Zitat:
Chronisch Darmerkrankter steht wegen Drogenbesitzes vor Gericht: Er benutzte Mar

Thema: Naturheilkunde und Komplementärmedizin
Geschrieben von admin am 14.02.2001

Chronisch Darmerkrankter steht wegen Drogenbesitzes vor Gericht: Er benutzte Marihuana als Medizin

Frührentner benutzte Marihuana als Medizin
Chronisch Kranker steht wegen Drogenbesitzes vor Gericht
Sabine Deckwerth

In der Wohnung von Michael G. liegt der Joint immer griffbereit im Bad. "Das beruhigt", sagt G. "Wenn es mir morgens wieder einmal schlecht geht, kann ich gleich drei Züge rauchen." Michael G. raucht oft Marihuana und bekennt sich auch dazu. Für den 41-Jährigen ist das Medizin. Für die Justiz aber eine Straftat. Michael G. stand am gestrigen Dienstag wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor dem Amtsgericht Tiergarten. "Wir machen seinen Fall zu einem Präzedenzfall", sagt seine Begleiterin Ulrike Scheibling. Patienten, die mit Marihuana ihre Schmerzen lindern, dürften nicht wie Kriminelle behandelt werden. Ulrike Scheibling gehört zum Vorstand der Berliner Selbsthilfegruppe "Cannabis als Medizin". Der Petitionsausschuss des Bundestages hat im vergangenen Jahr eine Eingabe befürwortet, in der die Selbsthilfegruppe die Legalisierung des Marihuana-Konsums zu therapeutischen Zwecken fordert.
Michael G. leidet seit 1981 an Morbus Crohn, einer chronisch entzündlichen Erkrankung des Verdauungstraktes, die in Schüben auftritt. Morbus Crohn bedeutet blutige Durchfälle, Fisteln im Darmbereich, schmerzhafte Krämpfe und extremer Gewichtsverlust. 1995 wog G. nur noch 53 Kilogramm. Bei der Bewag, wo er als Monteur arbeitete, wurde er erst in den Innendienst versetzt.

Seit 1993 ist er Frührentner. Jahrelang wurde Michael G. mit dem künstlichen Hormon Cortison behandelt. Geholfen habe es nicht viel, sagt er. Dafür seien die Nebenwirkungen verheerend gewesen: "Cortison schwemmt auf und greift die Knochen an." Er versuchte es auch mit Marinol, dem chemisch hergestellten Marihuana-Wirkstoff THC. "Aber Marinol ist in der Qualität nicht so gut wie die natürliche Pflanze."

1997 griff Michael G. erstmals zu Marihuana. "Davor", sagt er, "hatte ich nie mit Drogen zu tun. Ich will mich auch deutlich von der Kiffer-Szene distanzieren." Immer wenn die Schmerzen kommen, raucht er einen Joint und macht Sitzbäder. Offenbar mit Erfolg. Cannabis, sagt er, wirke krampflösend und entzündungshemmend. Michael G. wiegt wieder mehr als 60 Kilogramm. "Ich bin ruhiger geworden und wage mich auch wieder aus dem Haus." Sein Anwalt Sven Lindemann legt vor Gericht ärztliche Atteste vor, die dem Patienten eine deutliche Besserung seines Zustandes bescheinigen. "Ich halte die Einnahme von Cannabis für gut", schreibt ein Arzt in einem Attest.

Wegen des Drogenkonsums droht Michael G. jetzt eine Haftstrafe. Bei einer Hausdurchsuchung im Mai 2000 hatte die Polizei in seiner Wohnung 59 Marihuanapflanzen in Schalen und Kübeln gefunden, die laut Anklage 21,658 Gramm THC enthielten. "Keine geringfügige Menge", wie der Richter sagt. Ein Nachbar hatte damals die Feuerwehr alarmiert, weil er dachte, dass in der Wohnung nebenan eine Leiche liege, es hatte "süßlich" gerochen.

Der Verteidiger von Michael G. erklärt, er habe beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn in einem 111 Seiten langen Papier beantragt, Michael G. den Cannabis-Konsum zu Therapiezwecken zu genehmigen. Zudem zitiert er vor dem Amtsgericht aus mehreren internationalen Studien, wonach Cannabis "ein hochwirksames Medikament ist" und "gerade im Bereich der Schmerztherapie Anwendung finden sollte". Das Gericht will sich mit den Papieren befassen und setzte den Prozess aus. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Michael G. raucht weiter Marihuana. Seitdem seine Pflanzen beschlagnahmt wurden, besorgt er sich die Medizin "auf der Straße".

Quelle: Berliner Zeitung, 14.2.2001

siehe auch:

www.medical-cannabis.org

Hanf in der Medizin

Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6413

BeitragVerfasst am: 19.Jul 2008 3:17    Titel: Antworten mit Zitat

Den niederländischen Behörden ist mit der Beschlagnahmung von 19 Tonnen Marihuana ein bedeutender Schlag gegen die Drogenmafia gelungen.

Der Grenzschutz habe am Freitag auf einem Schiff im Hafen von Amsterdam 19 Tonnen der Droge mit einem Marktwert von knapp 60 Millionen Euro sichergestellt, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

Es handle sich um den grössten Fund des Jahrhunderts. Die Polizei nahm dem Bericht zufolge im Rahmen des Einsatzes vier mutmassliche Drogenhändler fest. Das Marihuana war in Jutesäcken in einem Container versteckt worden.
Quelle: sda
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