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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6405
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Verfasst am: 3.Dez 2007 19:56 Titel: Seitensprung & Fahrrad |
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Bei dem guten Essen in Italien ist es eigentlich verwunderlich, was jetzt eine Umfrage ans Tageslicht brachte: Die meisten Italiener gehen in der Mittagspause fremd.
Viele Italiener haben mittags mehr Appetit auf einen Seitensprung als auf Pizza oder Salat – Für jeden dritten Ehebruch wird die übliche Mittagspause von 12.30 bis 14.30 Uhr genutzt.
Das ergab eine Umfrage der Zeitschrift „Riza Psicosomatica“ unter 1000 Männern und Frauen von 20 bis 60 Jahren.
„Man behilft sich dabei, so gut man kann“, resümiert das Blatt. „In jedem Fall auf die Schnelle - im Auto, in dem zur Mittagszeit leeren Büro oder sogar in den Toiletten der Lokale.“
Immerhin gab bei der Befragung jeder Zweite an, in diesem Jahr alle Versuchungen abgewehrt zu haben. Wer aber – in der Regel ohne große Reue – seinen Partner betrog, tat dies zumeist mit einem Arbeitskollegen oder einer Zufallsbekanntschaft.
Sex mit seinem Fahrrad hat einem Schotten mächtig Ärger eingebracht. Seit sich der 51-jährige Schotte der Ruhestörung durch den Zweiradakt für schuldig erklärte, werde er mit Namen in unzähligen Internetforen durch den Kakao gezogen, klagte Menschenrechtsanwalt John Scott.
Der Fall werfe die Frage auf, inwieweit Menschen für „Sex mit unbelebten Objekten hinter verschlossenen Türen“ angeprangert werden dürfen.
Der Fahrradfetischist hatte sich mit dem Objekt seiner Begierde in der schottischen Stadt Ayr in einem Hotelzimmer vergnügt. Dummerweise öffneten zwei Zimmermädchen die Tür, als sich niemand auf ihr Klopfen meldete. Sie sahen, wie der Mann mit heruntergelassenen Hosen an dem Rad seine Hüften bewegte und riefen die Polizei, die ihn der „schweren sexuellen Ruhestörung“ beschuldigte. Zudem gingen sie davon aus, dass er sich absichtlich von den Hotelangestellten habe erwischen lassen.
Nachdem sich der Schotte vor einem Gericht schuldig bekannte, wurde der 51-Jährige zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Darüber hinaus wurde sein Name für drei Jahre in das öffentlich zugängliche Register von Sexualstraftätern aufgenommen. Prompt gelangte seine Radaffäre ins Internet. Allein auf der BBC-Website wurde sie mehr als eine Million Mal angeklickt.
Anwalt Scott riet Liebhabern unbelebter Objekte im Falle von Entdeckung, sich nicht wegen Ruhestörung durch Sex schuldig zu bekennen, sondern auf ihre Privatsphäre zu pochen.
„Unter dieser Voraussetzung sollte sie nichts von dieser Art Beschäftigung abhalten.“
Quelle: dpa/wal |
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