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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5916
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Verfasst am: 20.Dez 2006 6:47 Titel: Warnung vor Schlankheitsmitteln |
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Im Prinzip ist es richtig, sich nicht erst nach den Feiertagen mit womöglicher Leibesfülle zu befassen, denn man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern von Neujahr bis Weihnachten zu.
Aber sich selbst zuliebe sollte das belastende Zuviel weder jetzt noch später mit Crashdiäten oder »Wunderpräparaten« angegangen werden.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnte gerade deutlich vor chinesischen Schlankheitsmitteln, die über das Internet vertrieben werden.
Als Hersteller werde unter anderem die Firma LiDa mit Sitz in den Niederlanden genannt.
Die als rein pflanzliche Nahrungsergänzung deklarierten Produkte firmierten auch unter Namen wie »Evolution Slim & Slender«, »Evolution health« oder »Evolution light«, hieß es in der Presseerklärung.
Sie enthalten, so das Bundesinstitut, den nicht angegebenen Wirkstoff Sibutramin in deutlich höherer Menge als in einem hierzulande zugelassenen verschreibungspflichtigen Medikament. »Die Anwendung des in Deutschland zugelassenen Arzneimittels bedarf wegen seiner möglichen Nebenwirkungen der Kontrolle durch einen Arzt«, wird der Leiter des BfArM, Professor Dr. Reinhard Kurth, in der Information zitiert.
Als Nebenwirkungen seien unter anderem gefährliche Blutdruckerhöhungen, akute Herzerkrankungen und psychische Erkrankungen aufgetreten. Nach Auskunft der Zollbehörden seien in diesem Jahr schon mehr als 125000 der genannten LiDa-Kapseln beschlagnahmt worden.
Auch die Verbraucherzentralen warnen in diesem Zusammenhang immer wieder.
Kürzlich etwa vor unseriösen Diätangeboten im Internet, wonach angeblich begeisterte Kunden innerhalb von vier Wochen 15 Kilo abgenommen haben sollen.
Solche Versprechen, ausschließlich mit Pillen könne man in kürzester Zeit überflüssiges Körpergewicht loswerden, sind »nicht haltbar und daher unseriös«, erklärte Ernährungsexpertin Heidi Schworm von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegenüber AP.
Recherchen hätten ergeben, daß die Anbieter der Pillen in Großbritannien säßen. Und bei »Versendern aus dem Ausland kann die Lebensmittelüberwachung nicht überprüfen, ob krankmachende Wirkstoffe vertrieben werden«, fügte die Expertin hinzu.
Zudem seien im Internet mittlerweile Erfahrungsberichte von Verbrauchern zu lesen, die seit Wochen die Pillen bestellt und bezahlt, aber noch immer nicht erhalten haben ...
(PI/AP) |
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