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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 29.Apr 2008 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal die Meldung:
Zitat:
Hamburger Zollbeamte haben einen besonders drastischen Fall von Schwarzarbeit aufgedeckt.

Die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit trauten ihren Augen nicht. Als sie am Montag eine Baustelle im Hamburger Stadtteil Harburg untersuchten, stießen sie auf einen besonders drastischen Fall von Ausbeutung ausländischer Arbeiter.

Die Zollbeamten fanden zehn Bulgaren vor, die ohne Arbeitsgenehmigung Wärmedämmungen an der Außenfassade von Wohnhäusern durchführten. Die Männer hätten für einen Stundenlohn von nur zwei bis drei Euro wöchentlich bis zu 70 Stunden arbeiten müssen, berichtete eine Behördensprecherin an diesem Dienstag.

"Das ist schon sehr, sehr wenig Geld und ein besonders krasser Fall von Ausbeutung", sagte die Sprecherin. Der vorgeschriebene Mindestlohn am Bau betrage 12,50 Euro pro Stunde.

Bei den Vernehmungen stellte sich heraus, dass die Schwarzarbeiter bereits seit zwei Monaten illegal auf der Baustelle beschäftigt waren. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, sie mussten die Tätigkeit einstellen.

Gegen den Unternehmer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Neben der drastischen Unterbezahlung hatte er die Arbeiter auch nicht zur Sozialversicherung angemeldet.
Quelle: wal/ddp

Wie üblich war es niemand. Oder wer ist "Gegen den Unternehmer"? Hat er einen Namen? Sicher hat er.

Wer rafft sich auf und erstellt ein Register der Untiere, die sich als Sklavenhalter gebärden. Die Behördensprecherin kommt auch mit rein. Wegen ihrer Äußerung. Ausbeutung: - ja, aber nicht so krass, bitte.

Als Vorbild könnte, wenn auch in einem anderen Zusammenhang, diese Seite dienen:
Beispiel
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 22.Mai 2008 9:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hilfe, die Deutschen kommen!

Sie kommen in Scharen, sprechen laut und wissen alles besser. Immer mehr Deutsche leben und arbeiten in der Schweiz und machen sich dabei unbeliebt.
Den Spitznamen Gummihälse haben sie sich eingebrockt, weil sie unentwegt nicken, wenn der Chef etwas sagt.

Weltwoche-Autor Bruno Ziauddin wurde vom Traditionsverlag Rowohlt gebeten, sich in einem Buch aus Schweizer Sicht über die Deutschen lustig zu machen, unter besonderer Berücksichtigung der jüngsten Zuwanderungswelle.

So meint der Autor festzustellen:
    Viele Schweizer, übrigens auch die Städter, seien (letztlich) von einer zurückhaltenden Bergler-Mentalität geprägt. Daher würden wir uns nicht jeden Mist aufschwatzen lassen und jedem Idioten hinterherrennen. "Unser Herdentrieb ist weniger ausgeprägt als bei den Deutschen."

oder:
    Deutsche seien stets darauf bedacht, die eigene Position innerhalb der Hierarchie herauszustellen. Sobald sie sich irgendwoher einen Titel ergattert hätten - und sei er noch so unbedeutend oder gar albern -, werde er auf alle Visitenkarten gedruckt. "Damit würde man sich bei uns in der Schweiz zum Affen machen."

auch sehr treffend, nicht nur für Berlin:
    Am Ku-damm in Berlin bleiben die Fussgänger doch tatsächlich bei Rot an der Ampel stehen und warten, bis es grün wird! Selbst dann, wenn schon seit zwei Minuten kein Fahrzeug mehr vorbeigekommen ist. In Zürich würde man mit solch sonderbarem Verhalten die Zwangseinweisung in eine Klinik für Burn-out-Patienten riskieren. So brave, so disziplinierte - so unaggressive Fussgänger, die gibt es sonst nur in Pjöngjang,

oder Begebenheiten wie diese:
    "In meinem Stammlokal wird ein Fussballspiel auf Grossleinwand übertragen. Kommt ein Typ herein und stellt sich genau vor mich hin, obwohl er einen halben Kopf grösser ist und es links und rechts noch genug Platz hat. Ich tippe ihm auf die Schulter und sage: Könnten Sie bitte ein wenig zur Seite stehen, Sie versperren mir die Sicht. Er auf Hochdeutsch: Tja, so bin ich nun mal." - "Ich stehe an der Tramhaltestelle, neben mir eine deutsche Mutter mit Kinderwagen. Als das Tram kommt, frage ich nett, ob ich ihr beim Einsteigen helfen solle. Sie schnauzt zurück: Sehen Sie hier sonst noch jemanden?" - "Wir sitzen zu zweit am Tresen und trinken ein Bier. Das Lokal ist ziemlich voll. Irgendwann kommen zwei deutsche Frauen und fragen freundlich, ob sie nicht rasch etwas bestellen können. Also machen wir Platz und warten, bis sie bedient werden. Nach ein paar Minuten merken wir, dass es sich die Frauen mittlerweile auf unseren Stühlen bequem gemacht haben. Ich gehe zu den beiden hin und erkläre ihnen, dass wir unsere Plätze gerne wiederhätten. Antwortet die eine: Ladiesfirst - kennt man das bei euch in der Schweiz nicht?"

Warum uns die Deutschen manchmal
auf die Nerven gehen
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 6.Jun 2008 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den Vorwahlkämpfen in den USA ist das wohl nervigste Medienereignis seit Beginn des Irak-Kriegs zu Ende gegangen. Die Republikaner haben sich auf den Hardliner John McCain geeinigt.

Am Dienstag nun erreichte der Kandidat der Demokraten, Barack Obama, die für eine Entscheidung notwendige Zahl von 2118 Delegierten seiner Partei. Seine Herausforderin Hillary Clinton hat ihre Niederlage eingestanden und scheint einen Posten als Vizepräsidentin nicht anzustreben. Damit ist endlich Schluss mit den fast täglichen Meldungen über peinliche Versprecher, vermeintliche Skandalenthüllungen und spontane Tränenausbrüche. Barack Obama ist der Favorit für die Wahlen am 4. November.

Aber wer ist er?

Als ein "Ein-Mann-Schmelztiegel" hatte Obama sich während seiner Wahlkampagne bezeichnet. Er lieferte damit eine recht treffende Beschreibung seiner Biografie. Am 4. August 1961 in Honolulu auf Hawaii geboren wuchs der Sohn eines Kenianischen Einwanderers und einer US-Amerikanerin aus Kansas in Indonesien und den USA auf. Barack Obama studierte Jura an der Harvard Law School und spezialisierte sich später auf Bürgerrechte. Er vereinigt damit in seinem persönlichen und beruflichen Werdegang Erfahrungen von Basis und Elite der US-Gesellschaft. "Mein Name stammt aus Kenia", sagte er selbst während der Wahlkampagne, "mein Akzent aus Kansas."

Der Erfolg Barack Obamas bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei hat nun vor allem in Europa große Hoffnungen ausgelöst. Seit Beginn des Irak-Krieges ist das Verhältnis schwer belastet. Nur wenigen ist klar, dass eine Annäherung an den Sympathieträger Obama fast zwangsläufig eine Einbindung der EU-Armeen in die laufenden (und noch bevorstehenden) Kriegszüge Washingtons bedeuten wird.

Zugegeben: Beim Blick auf das Wahlprogramm finden sich wenig Belege für diesen Rückschluss. Obama versprach landauf, landab eine soziale Reform des Wirtschaftssystems. Die US-amerikanische Binnenwirtschaft müsse an das digitale Zeitalter angepasst und die Abhängigkeit von Erdölimporten vermindert werden. Gehe es nach ihm, würde die Regierung in Washington wieder stärker in das Bildungs- und Gesundheitssystem investieren, dessen Abbau die noch amtierende Bush-Führung aktiv betrieben hat. Armut würde ebenso wie der Terrorismus bekämpft. Und vor allem: Als 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werde er, Barack Obama, den Irak-Krieg beenden.

Dieses letzte Versprechen polarisierte. Während der Republikaner McCain, ein 71-jähriger Kriegsveteran, unverhohlen auf einen militärischen Sieg im Zweistromland setzte, brachte Obama eine Exit-Strategie ins Gespräch. Zugleich erklärte er, mit tatsächlichen oder gefühlten Gegnern der USA - Iran, Syrien, Kuba und Venezuela - in Verhandlungen zu treten. Als der Afroamerikaner in einer Chat-Debatte gefragt wurde, ob er zu solchen Gesprächen auch ohne Vorbedingungen bereit wäre, war seine Antwort denkbar simpel: "Ja." Während ihm die Outsider-Rolle zunächst notwendige Medienaufmerksamkeit sicherte, wurde sie in den letzten Wochen zu seinem größten Ballast. Das Image eines zu nachgiebigen Politikers könnte Obama noch immer den Weg an die Spitze der Krieg führenden USA verbauen.

Nur kurz nach seiner Nominierung kam der Schwenk. Obama und Clinton traten am Mittwoch auf dem Kongress der mächtigen Lobbygruppe American Israel Public Affairs Commitee (AIPAC) auf. Im Zentrum aller Reden stand der Iran. Und plötzlich sagte der Kandidat vor über 7000 Delegierten:

    Die Gefahr aus dem Iran ist realistisch, und mein Ziel wird es sein, diese Gefahr zu eliminieren. (…) Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um nukleare Waffen im Iran zu verhindern.

Für Beobachter des Wahlkampfes war es eine durchaus nachvollziehbare Erklärung. Denn gegen Obama spricht nicht nur das Image des Softliners. Der Schulterschluss mit der pro-israelischen Lobby in den USA war auch wegen des Misstrauens zwischen der jüdischen und afroamerikanischen Gemeinde in den USA nötig. "Die Bande zwischen Israel und den Vereinigten Staaten sind unzertrennlich - heute, morgen und für immer", sprach Obama in der Hoffnung, diese Vorurteile auszuräumen.

Dass diese Töne in Europa aufmerksam verfolgt werden sollten, wurde auf einer Veranstaltung am Mittwoch in Berlin klar.

Pünktlich zum Ende des Vorwahlkampfs der US-Demokraten trafen sich auf Einladung der SPD-nahen Friedlich-Ebert-Stiftung US-amerikanische mit deutschen Politikern und Analysten. Michael Signer vom US-Think-Tank Center for American Progress machte die Positionen Obamas schnell deutlich:

Er sei pragmatisch und er mache im Gegensatz zu John McCain klare Ansagen. So habe sich der Kandidat der Demokraten unmissverständlich gegen Wahlen im Gaza-Streifen gewandt, "weil das keine Lösung bringen würde". Die Hamas kontrolliert diesen westlichen Teil des Palästinenser-Gebiets und hat seit Anfang 2006 die absolute Mehrheit im Palästinensischen Legislativrat inne. Signer, der den früh ausgeschiedenen Kandidaten der Demokraten John Edwards beriet, machte zudem die Notwendigkeit einer Exit-Strategie in Irak deutlich. Es gehe mehr darum, Teheran Einhalt zu gebieten.

Amr Hamzawy vom Washingtoner Carnegie Endowment für International Peace teilte die Einschätzung. Angesichts des Scheiterns der US-Politik im Nahen- und Mittleren Osten habe sich eine "aktive regionale Diplomatie" entwickelt. Einer künftigen US-Führung müsse es darum gehen, diese Partner einzubinden. "Wenn wir Krisen lösen wollen, dann dürfen wir niemanden ausschließen", so Hamzawy. Es ginge im Kern um die "Rehabilitierung der Demokratieförderung", die im Verständnis der Zielstaaten von der Drohung eines Regimewechsels abgekoppelt werden müsse.

Es lag auf der Berliner Veranstaltung an dem SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Mützenich, das Resümee aus dem Gesagten zu ziehen:

    Deutschland werde sich unter einem Präsidenten Obama auf ein Engagement in Irak einstellen müssen. Das wird der Preis für die gewünschte Annäherung an Washington sein.

Das war ehrlich. Und es ließ vermuten, dass sich manch ein europäischer Politiker dann rückwirkend einen Sieg der Republikaner wünschen wird.
Quelle: H.Neuber
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 9.Jun 2008 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Sexuell unterversorgte Singles, Lustlosigkeit bei Paaren: Trotzdem sind die Schweizerinnen und Schweizer mehr oder weniger glücklich mit dem Sex, den sie haben - auch wenn er manchmal so selten ist wie Weihnachten.

So das Ergebnis einer aktuellen Sexstudie, an der rund 6.500 Schweizerinnen und Schweizer teilnahmen und die nach dem sexuellen Glück, den Aktivitäten und dem Beziehungsverhalten von Paaren und Singles fragte.

Weitere Erkenntnisse: Zwei Drittel der Schweizer und drei Viertel der Schweizerinnen fühlen sich wohl in ihrer Partnerschaft. Angeblich auch dann, wenn es kriselt.

Jeder dritte Mann und jede zweite Frau gestehen gelegentliche Unlust ein, und erstaunliche 95 Prozent aller sexuellen Aktivitäten finden in festen Beziehungen statt.

Der Rest gehört den Singles, die oft viel Aufwand für kargen Ertrag betreiben müssen.

Pino Aschwanden hat die Studie zum Anlass genommen, Schweizer und Schweizerinnen von 14 bis 69 Jahren über ihr Intimleben erzählen zu lassen. Jugendliche berichten ohne Scheu über ihr Sexleben. Singles reden über Lust und Frust beim Liebesspiel, Paare über Sturm und Stille im Schlafzimmer.

Na dann:

Heute - 23:25 Uhr - 3sat

Sex - was wirklich läuft

Indiskretionen aus Schweizer Schlafzimmern
Film von Pino Aschwanden
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 14.Jun 2008 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schweizer scheinen ein ernsthaftes Problem zu haben. Erst der niederschmetternde Beitrag bei 3sat und nun dies in der renommierten "Weltwoche".

Männer, die wussten, wie man sie alle kriegt:

    Casanova
    Memoiren begründen seinen Ruf als grösster Verführer aller Zeiten. Er kam im 18. Jahrhundert aber auch viel herum, nachdem es mit dem Priestertum nichts geworden war (er fiel betrunken von der Kanzel).

    Heinrich VIII.
    Englands König starb 1547 als krankes Monster. Das Schicksal seiner sechs Gattinnen ist in einem Abzählreim gefasst: "Geschieden, geköpft, gestorben, geschieden, geköpft, überlebt."

    Picasso
    Der Maler hatte Ehefrauen, Geliebte, keusche Lieben - und uneheliche Kinder. Über den Tod sagte er: "Er ist die einzige Frau, die mich nie verlässt."

    John F. Kennedy
    Legendär die Affäre des US-Präsidenten mit der Monroe. Notorisch war er seiner Jackie untreu; der Secret Service sorgte für den Blondinen-Nachschub.

    Warren Beatty
    "Eine vierzigjährige Frau sollte man wie eine Banknote für zwei Zwanziger eintauschen", sagte der Schauspieler, der von Joan Collins bis Madonna, von Cher bis Elle Macpherson alle bekam. Ob er sie beglückte, ist nicht bekannt.

    Mick Jagger
    "Satisfaction" stand auch auf seiner privaten Hitliste ganz oben. Vor, neben und nach den beiden Ehefrauen (Jerry, Bianca) kamen und gingen unter vielen anderen Marianne Faithfull, Uschi Obermaier und Carla Sarkozy, geborene Bruni.

Liebe Schweizer, erhört doch endlich die versteckten, mahnenden Hinweise. Fangt an zu steigen, nein, nicht in die Berge - ins Bett.

Wer noch tiefer eindringen möchte - in das laufende Thema 1 der Eidgenossen dem empfehle ich

Vier erfolgreiche Wilderer über das Jagdrevier Schweiz

Leseprobe gefällig:
Der Körperbau dagegen, der sei ihm «nicht so wichtig»: «Riesige Brüste, Miniaturbrüste, da bin ich flexibel.» Dafür müsse sie einen richtigen «A---h» haben. Und High Heels. «Ich rede nicht von zwölf Zentimetern, aber Absatz gehört einfach dazu. Ich hasse Ballerinas, das törnt mich ab.»
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3959

BeitragVerfasst am: 24.Jun 2008 9:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Greller Lippenstift und hohe Absätze sind neuerdings im nordmalaysischen Bundesstaat Kelantan verboten. Die Richtlinie setzte die dort seit 17 Jahren regierende muslimische Hardlinerpartei PAS durch, berichtete am Dienstag die malaysische Nachrichtenagentur Bernama. Bundesweit ist die Partei in der Opposition.

Die Regierung schickte ein Rundschreiben an alle Unternehmen, die dafür sorgen müssen, dass ihre Angestellten die neuen Anweisungen befolgen. Darin heißt es, muslimische Frauen dürften kein dickes Make-Up, keinen grellen Lippenstift und keine Hackenschuhe mehr tragen, «die klappern». Hochhackige Schuhe mit Gummisohle seien in Ordnung. Wer sich nicht daran halte, könne mit 500 Ringgit (rund 100 Euro) bestraft werden.
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 28.Jun 2008 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wussten Sie, liebe GoMoPa-LeserInnen, dass die Welthauptstadt des Silikonbusens in Kolumbien liegt? Und vergleichsweise billig ist das Runderneuern des Vorbaus auch noch.

Es gibt, so scheint es, kaum eine Bewohnerin dieser Stadt, die kleine oder auch nur ganz gewöhnlich proportionierte Brüste hätte. Und das hat nicht etwa mit einer genetischen Besonderheit der Durchschnittskolumbianerin zu tun.

    Foto: Getty Images
Hunderte Schönheitskliniken gibt es in Medellín, und in allen wird wie am Fließband operiert. Scharenweise kommen Frauen aus den USA, Kanada oder Mexiko in die Stadt, um eine Körbchengröße (oder zwei) zuzulegen.

    Foto: Getty Images
Anreisen:
Die besten Verbindungen nach Kolumbien bieten Air France (über Paris) und Iberia (über Madrid). Direktflüge aus Deutschland gibt es derzeit keine.

Absteigen:
Zum Beispiel im Hotel Park 10, circa 90 Euro pro Nacht, Carrera 36 B, Nr. 11–12, Medellín
www.hotelpark10.com.co

Aufpumpen:
Eine renommierte Schönheitsklinik ist das IQ Interquirofanos. Brustvergrößerungen gibt es dort ab etwa 2500 Euro, Calle 7, Nr. 39–197, Medellín
www.iqinterquirofanos.com

Medellín - Silikon für 2500 Euro
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 28.Jun 2008 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Leserbrief
Zitat:
----- Original Message -----
From: [E-Mail anzeigen]
To: [E-Mail anzeigen]
Sent: Saturday, June 28, 2008 6:57 PM

Das ist nicht nur in Colombia, auch Ecuador und Panama sind da sehr günstig. Ecuador ist zum Bsp. auch sehr günstig, um sich die "Knabberleiste" erneuern zu lassen. Kompletterneuerung mit Porzellanimplantaten kostet ab 6000 Dollar.
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 5.Jul 2008 6:52    Titel: Antworten mit Zitat

So lange man nicht selber davon betroffen ist, sind Mord und Totschlag ein schaurig schönes und vor allem ein beliebtes Thema.

Das beweisen ja allein schon die zahllosen TV-Krimis und die hohen Auflagen von Kriminalromanen. Und da war wohl im Netz eine Mordkarte für Deutschland mehr als überfällig.

Sie gibt es jetzt bei → Mordort.de, und mit ihrer Hilfe ist schnell ein veritabler Serienmörder entdeckt: den Fleischer (!) Carl Großmann. Über ihn heißt es:

"Hingebungsvoll war Carl Großmann angeblich nur zu seinem Zeisig - sein innigster Wunsch soll die Anschaffung dieses Vogels gewesen sein. Weniger gut war er hingegen auf Menschen zu sprechen: Im heute zugeschütteten Engelbecken und im Luisenstädtischen Kanal wurden zwischen 1918 und 1921 Teile seiner mutmaßlichen weiblichen Opfer gefunden."

Nach Schätzungen soll Großmann 20 bis 100 Frauen ermordet haben, drei Fälle konnten ihm allerdings vor Gericht nur nachgewiesen wurden. Es gibt Vermutungen, dass er seine Opfer zu Fleisch- oder Wurstwaren verarbeitet. Und er womöglich eine Neigung zum Kannibalismus besessen habe. Nach seiner Festnahme erhängte sich Großmann am 5. Juli 1922 in seiner Zelle.

Nicht ganz so spektakulär ist der Fall der Serienmörderin Anna Zwanziger: "Die hochschwangere Frau des Kammeramtmanns Gebhard konnte nicht ahnen, dass sie sich den Tod in ihr Haus in Sanspareil holte, als sie Anna Zwanziger am 13. Mai 1809 einziehen ließ. Nach ganzen vier Tagen als Haushälterin war die Zwanziger so verstimmt über die Behandlung im Hause Gebhardt, dass sie beschloss, ihre Hausherrin qualvoll zu vergiften."

Und dann griff die böse Frau Zwanziger nach guter alter Frauenart also zum Gift: "Sie präparierte dazu zwei Krüge Bier mit Rattengift und ,Mückenstein' - grauem Arsen, die bald darauf ihre Wirkung taten und die frisch gebackene Mutter und Ehefrau Gebhards unter großen Schmerzen ins Jenseits beförderten."

Weitere Hintergründe dieser Tat kann man bei Mordort nachlesen, dort wird dann auf einer Karte auch der genaue Tatort angezeigt.

Und wer Lust hat, kann sich bei diesem neuen mörderischen Web 2.0-Projekt beteiligen, kann also aktuelle oder historische Morde eintragen lassen.

Nur selbst begangene Morde sollte man lieber nicht melden, das könnte schlussendlich bös hinter Gittern enden.

Gegründet wurde dieses Projekt Anfang des Jahres. Und nach Aussagen der Betreiber richtet es sich an Krimiliebhaber, Stadtteilforscher, Kulturhistoriker, Krimiautoren und allgemein an Menschen, die mehr über die Umgebung erfahren wollen, in der sie leben.

Also an die üblichen Mordverdächtigen.
Quelle: E.Corinth
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 10.Jul 2008 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Während man das ganze hin und her zum Weltkulturerbe im Dresdner Elbtal kaum noch verstehen kann, Thema auf GoMoPa → hier, ist der ernsthafte Vorstoss von Staatspräsident Nicolas Sarkozy vollends daneben.

Was will der gute Mann von der Unesco zum Weltkulturerbe erklären lassen?

Froschschenkel und Weinbergschnecken!

Sie haben richtig gelesen. Gut 30.000 bis 40.000 Tonnen Schnecken und 5000 Tonnen Froschschenkel verspeisen die Franzosen pro Jahr. Damit ist zumindest der wirtschaftliche Faktor von erheblicher Bedeutung für das Land.

Wenn die obigen Produkte Weltkulturerbe sein sollen - dann bitte, Frau Merkel, reichen Sie "Eisbein" zum Unesco-Stempel ein.

Mehr über Schalentiere, Glibberkram und Kräuterbutter lesen Sie im →
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3959

BeitragVerfasst am: 18.Jul 2008 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Andere Länder - andere Sitten

Dubai verhaftet 40 Männer im Fummel

In der zweitgrößten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate greift die Polizei durch: Sie nahm 40 ausländische Männer im Frauenkleidern fest, ein Richter ließ die "Täter" sofort deportieren.

Die Verhaftung wurde auf der Website der Dubaier Polizei bekannt gegeben: "Jeder Mann und jede Frau, die sich nicht ihrem Geschlecht entsprechend anzieht oder verhält, wird verhört und abgeurteilt", erklärte Polizeichef Dahi Khalfan Tamim. "Ein solches Verhalten widerspricht den Traditionen und Werten der Vereinigten Arabischen Emirate".

Dahi hat bereits seit einigen Monaten mit Festnahmen gedroht, weil "Transvestiten öfter in öffentlichen Plätzen anzutreffen sind, inklusive Einkaufszentren". Seine Kampagne gegen die Bekleidungsfreiheit steht unter dem Motto "Unsere Werte sind wertvoll – lass sie uns beschützen".

Es ist unklar, aus welchen Ländern die Ausgewiesenen stammen. Sie sollen alle Touristen sein.

Die Emirate sind ein kleines Land vergleichbar mit der Fläche Österreichs. Der autoritär regierte, mehrheitlich muslimische Staat liegt auf der arabischen Halbinsel und grenzt an Saudi-Arabien und Oman. Seit Jahrzehnten boomt die Wirtschaft dank großer Erdölvorkommen. Die Bevölkerungszahl stieg von rund 180.000 im Jahr der Unabhängigkeit (1971) auf über fünf Millionen heute. Unter ihnen sind drei Millionen Arbeitsmigranten.

Homosexualität ist in den Verenigten Arabischen Emiraten illegal. Dem Gesetz zufolge könnte nach gleichgeschlechtlichem Sex die Todesstrafe verhängt werden. In der Regel müssen Verurteilte aber "nur" fünf bis sechs Jahre ins Gefängnis. (dk)

Quelle: queer
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 22.Jul 2008 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Drei Bundeswehr-Rekruten sind bei einem Marsch in Regensburg bewusstlos zusammengebrochen. Die jungen Männer mussten bei 27 Grad schwere Rucksäcke fünf Kilometer lang schleppen. Sie klagten über Ermüdung, mussten jedoch weitermarschieren. Die Bundeswehr will den Vorfall prüfen.

Die Rekruten im Alter von 19 und 20 Jahren waren bei dem Marsch in Regensburg völlig erschöpft kollabiert. Ein Bundeswehr-Sprecher bestätigte am Montag einen Bericht der Zeitung «Die Welt». Dem Blatt zufolge musste einer der Rekruten sogar wiederbelebt werden. Dazu wollte sich der Sprecher nicht äußern. Nach ersten Erkenntnissen gebe es kein Fehlverhalten von Vorgesetzten.

Die drei jungen Männer, die sich noch in der Grundausbildung befinden, sollten bei hohen Temperaturen einen fünf Kilometer langen Marsches mit etwa 20 Kilogramm Gepäck bewältigen. Trotz Klagen über Ermüdung mussten sie weitermarschieren. Nach Angaben der Bundeswehr wird einer der Betroffenen immer noch stationär im Krankenhaus behandelt. Ein weiterer Soldat wurde aus der Klinik entlassen, ist aber noch krankgeschrieben. Der dritte macht wieder Dienst bei der Truppe. Der Vorfall ereignete sich bereits am 10. Juli.

Hey "Feind", hast du das gelesen? Brauchst keine Angst vor den Deutschen haben. Immer ein paar Schritte voraus sein und du kannst zugucken wie die Weicheier-Truppe sich selbst entschärft.


Ein schönes Beispiel, wie Nachrichten gemacht werden können.

Was passiert, wenn das Benzin immer teurer wird? Es wird mehr geklaut. Angeblich ist der Benzinklau aus den Autotanks in Großbritannien und vor allem in London bereits zu einer "Epidemie" geworden, berichtet der Telegraph.

Verwiesen wird auf einen Bericht des Autovereins RAC, nach dem sich die Zahl er Benzindiebstähle aus Autos seit Beginn des Jahres verdoppelt, in London gar verfünfacht haben soll. Folge des Benzinklaus sei, dass immer mehr Autofahrern während des Fahrens das Benzin ausgehe.

Was so dramatisch klingt, ist allerdings nur eine sehr kleine Epidemie. 192 Autos kamen im Juni zum Stillstand aufgrund gestohlenen Benzins, im Januar sollen es 90m gewesen sein. Die fünffache Steigerung in London ist kaum als dramatisch zu bezeichnen: von 7 auf 35.

Natürlich meint RAC, das sei nur die Spitze des Eisbergs, und fordert von der Regierung eine Senkung der Spritsteuer. Um die wenig überzeugende Story aufzuwerten, fügt man beim Telegraph an, es gebe auch Berichte über dden Diebstahl von gebrauchten Speiseöl, das man auch tanken könne.

Zitat:
Auch in Deutschland wird Benzin geklaut. Ich wurde schon beglückt. Aufgefallen ist mir das ganze erst als ich eine Pfütze unter meinem Wagen bemerkte. Die Diebe haben nämlich mit einer Akku Bohrmaschine ein Loch in den Tank gebohrt. Zu den 30€ Schaden für den geklauten Sprit kamen also noch 500€ für einen neuen Tank hinzu! In der Werkstatt erzählte man mir das vor mir schon zwei andere Kunden mit Loch im Tank da waren. Ich kann nur hoffen das dieser Trend nicht anhält. Meine Versicherung wird sich das sicherlich nicht mehrfach anschauen.
Zitat:
Letztens hatten sie einem
Pendler hier zweimal hintereinander den vollen (!)
Tank leergemacht. Bei den Preisen kann ich mir
jedenfalls keinen vollen Tank mehr leisten. Ich
tanke nur noch für 10 oder 20 Dollar. Wenn sie
das mopsen, ist der Schaden wenigstens nicht so
groß.

Andererseits ist meine Schüssel mit einem vollen
Tank doppelt so viel wert.
Zitat:
Ein Liter günstiges Speiseöl knapp über 1€. Einige Autos fressen das
auch, ich erinnere mich an die Reportage eines Autoreporters, der
zu Zeiten eines Tankstellenstreiks durch England ist und auf dem
ALDI-Parkplatz getankt hat (2 Paletten in Literflaschen und dann
schön einzeln in den Tank gelitert, die Leute haben ihn zwar für
bekloppt erklärt, sein Golf Diesel hats aber sauber geschluckt).
Hier noch einer:
http://www.ciao.de/VW_Lupo_3L_TDI__Test_1882168

Wer PÖL in einer 50/50-Mischung mit Diesel fährt, hat wohl kaum
Probleme.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3959

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2008 9:16    Titel: Antworten mit Zitat

Heute etwas außergewöhnliches ...

Nur weil er auch schielte - 13 Jahre Haft
Zitat:
Spanier saß 13 Jahre lang unschuldig in Haft

Dreizehn Jahre lang hat ein Spanier unschuldig im Gefängnis gesessen. Presseberichten zufolge, war der heute 48-Jährige 1995 nahe Cadiz im Süden des Landes unter dem Vorwurf festgenommen worden, eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Obwohl er seine Unschuld beteuerte, wurde er zu 36 Jahren Haft verurteilt. Entscheidend war damals die Aussage des Opfers gewesen, das den Mann wegen seines schielenden Auges identifiziert hatte. Vor einem Jahr wurde jedoch ein Vergewaltiger gefasst, der nach einem DNA-Abgleich nun als der tatsächliche Täter überführt werden konnte - auch er schielt.
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 7232

BeitragVerfasst am: 30.Jul 2008 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Sachen gibt's, die gibt's wirklich:

    "Immer mehr Leute sind mit gefälschten oder ungültigen elektronischen Flugtickets unterwegs. Zum Beispiel gibt es Leute, die via Internet einen Flug buchen, das Ticket zu Hause ausdrucken und anschliessend den Flug wieder annullieren. Mit dem nun ungültigen und auch nicht bezahlten Ticket versuchen sie dann einzuchecken.

    Die Flughafenpolizei werde in solchen Fällen jeweils von den Fluggesellschaften gerufen. Insgesamt flogen 346 Fälschungen auf, teilte die Zürcher Flughafenpolizei als Ergebnis für das erste Halbjahr 2008 mit."

Gibt's wirklich, solche Sachen! Und wie viele Flughäfen gibt es auf der Welt?

Wenn Sie es wissen möchten - hier können Sie zählen:
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BeitragVerfasst am: 3.Aug 2008 8:04    Titel: Antworten mit Zitat

Was hat eine Waschmaschine mit einer Koch-Sendung zu tun?

Nein, den Koch meine ich nicht - es geht um diese unsäglichen Brutzel-Sendungen. Speisen, die man am heimischen Herd ohnehin nicht zusammenmaddern würde. Und sei es nur aus Mangel an diesen Gewürzen, von denen man noch nie gehört, und die nur in einer Oase der Wüste Gobi wachsen.

In diesem Jahr steht die Waschmaschine neben dem Fernseher - wegen? Richtig, wegen der Kochsendungen. Und wo? Auch richtig - auf der Internationalen Funkaustellung.

Da kann man die Macher der Ausstellung doch nur noch fragen ob es noch bekloppter geht. Meine Waschmaschine steht im Keller, neben einem Kellerregal in dessen Fächern Hammer, Nägel, Schrauben und ein kaputter Fahrradschlauch liegt.

Für nächstes Jahr bitte ich um Aufnahme dieses Sortiments in die Funkausstellung. Denn - ein Nagel hat den Schlauch seiner Funktion beraubt. Und der Schlauch war im Rad eines Fahrrades. Und mit diesem Fahrrad fahre ich durch die Gegend - ohne Navigationsgerät. Damit habt ihr Ausstellungs-Macher gleich die Begründung zur Sortimentserweiterung für das nächste Jahr.

Ach ja, der Schlauch ist aus Gummi und für Gummi gibt es wohl schon ...

Die Begründung zur erweiterten Funkausstellung, wenn Sie dieser gequirlte Unsinn überhaupt interessiert, können Sie → hier nachlesen.
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BeitragVerfasst am: 12.Aug 2008 8:17    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal die Meldung:

    "Sachsen senkt die Hürden für eine Ausbildung bei der Polizei.

    Wie die Chemnitzer Freie Presse schreibt, soll künftig der Schulabschluss für den mittleren und gehobenen Polizeidienst keine Rolle mehr spielen. Außerdem gebe es nicht mehr so strenge Vorgaben für den sportlichen Leistungstest.

    Hintergrund ist der dringende Bedarf an jungen Polizisten in Sachsen. Der Altersdurchschnitt der Polizisten liegt dem Innenministerium zufolge bei mehr als 42 Jahren. Ab kommendem Jahr sollen daher anstelle von jährlich 100 drei Mal so viele Polizisten ausgebildet werden."


Witze über die mangelnde intellektuelle Leistung der Polizisten sind so alt wie die Existenz dieses Berufs. Und wie die allgemeine Erfahrung zeigt, haben solche Witze immer irgendwie einen realen Bezug.

Freuen wir uns also auf die nächste Generation Polizei oder ist eher Furcht angesagt, wie dieser Beitrag zeigt:

gomopa.net: Der polizeiliche Gewaltausbruch war vollkommen grundlos...
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BeitragVerfasst am: 17.Aug 2008 8:06    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Sonntag-Morgen,

Brötchen mit dem Toaster aufbacken ging bislang noch immer schief.

Oft hören wir, die Welt stecke längst im postindustriellen Zeitalter. Dann überlegen wir kurz, was das wohl bedeuten mag. Schließlich ist doch noch nicht mal die Dienstleistungsgesellschaft in Deutschland angekommen. Dann geht uns auf, was damit gemeint sein muss: Wir leben in einer Zeit, in der keine neuen Produkte mehr erfunden, sondern nur noch existierende variiert werden.

Wie sonst kann es sein, dass zwar Jahr für Jahr Dutzende neue Toaster auf den Markt kommen, aber keiner davon in der Lage ist, ein Brötchen so zu toasten, dass nicht eine Seite unverändert blass und die andere zu Kohle wird?

Stilkritische Menschen werden sagen: Weil so ein Gerät aussehen müsste wie dieses hier.

    Foto: gizmodo
Und bei diesem Anblick denkt man unwillkürlich an das Leid, dass dieses Gerät Hamstern zuführen kann. Und die anschließenden Sammelklagen, mit dem der Hersteller für den Verlust geliebter Haustiere haftbar gemacht werden soll.

Dabei ist dieser Toaster eigentlich toll. Verglichen mit dem Ofen, der bislang meist zum Aufbacken von Brötchen benutzt wird, spart er 70 Prozent Energie, sein Toastschlitz passt sich automatisch der Dicke der eingeschobenen Brotart an, und er löst das alte Problem schnell erkaltenden Toasts mit zwei seitlichen Warmhaltefächern.

Nur der Knopf für die Grillfunktion gibt zu denken. Haben die Konstrukteure doch etwas gegen Hamster?

Brötchentoaster Le grille-pain four
für 59,95 Euro, erhältlich über www.proidee.fr
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BeitragVerfasst am: 31.Aug 2008 9:22    Titel: Antworten mit Zitat

Die Meldungen zum Sonntag:

Gwyneth Card und Michael Dickinson vom California Institute of Technology (Caltech)., hat nach Jahrzehnte langer Forschung herausgefunden, warum es so schwer ist, Fliegen zu erschlagen.

Die denken nämlich zu schnell, bzw. haben bereits vorprogrammierte Fluchtpläne für alle Eventualitäten.

Sobald sie bemerken, aus welcher Richtung eine Bedrohung kommt, wird im Bruchteil ein Fluchtplan aktiviert, so dass die Fliege in die entgegengesetzte Richtung flüchten kann.

Aufgrund von Analysen von Hochgeschwindigkeitsvideos über das Fluchtverhalten von Fruchtfliegen stellte sich heraus, wie Dickinson in Current Biology schreibt, dass die Fruchtfliegen, deren Augen fast einen 360-Grad-Winkel abdecken, innerhalb von 200 Millisekunden die Geschwindigkeit und Richtung einer näherkommenden Bewegung abschätzen, um dann 100 Millisekunden vor der Reaktion ein entsprechendes motorisches Programm zu aktivieren.

Dabei richten sie die sechs Füße und den Schwerpunkt ihres Körpers so aus, dass die Beine sie vom näherkommenden visuellen Reiz abstoßen, um dann in diese Richtung weiter zu fliegen. Die Fliegen planen auch eine Fluchtrichtung, auch wenn sie nicht wegfliegen. Kommt die Gefahr von vorne, lehnt sich Fliege nach hinten, um in diese Richtung loszuspringen, kommt sie von hinten, lehnt sie sich nach vorne, kommt sie von der Seite, lehnt sie sich in die jeweils entgegen gesetzte Richtung.

Als visueller Reiz diente bei den Versuchen eine herunterfallende schwarze Scheibe mit einem Durchmesser von 14 cm, die bei den Versuchen sich den Fliegen in einem Winkel von 50 Grad näherte, also einer Fliegenklatsche oder einer Hand gleicht. Auch wenn andere Reize, beispielsweise ein Luftzug, eine Rolle spielen können, scheinen die Fliegen vor allem auf den visuellen Reiz einer sich nähernden Gefahr zu reagieren.

Aus dem Fluchtverhalten lassen sich Strategien entwickeln, die antizipierenden Fliegen auszutricksen.

Ein Schlag sollte nicht auf den Ort erfolgen, auf dem sich die Fliege vor dem Abflug befindet, weil das Fluchtprogramm darauf optimiert ist. Vielmehr müsste man selbst die Flugrichtung antizipieren, um die Fliege kurz nach dem Abflug auf der Flucht zu erwischen.

Übrigens - Eine Fliege im Picknickkorb schmeckt dasselbe wie ihre unfreiwilligen Gastgeber.

Wissenschaftler von der Universität von Kalifornien in Berkeley haben eine detaillierte genetische Studie über die Geschmacksrezeptoren von Fliegen erstellt. Kristin Scott und ihre Kollegen zeigten, dass Fruchtfliegen Rezeptoren haben, die wie beim Menschen süßen beziehungsweise bitteren Geschmacksrichtungen gewidmet sind.

Während die Geschmacksrezeptoren beim Menschen jedoch auf die Zunge beschränkt sind, sind die Rezeptoren der Fliegen an Borsten angewachsen, die über den ganzen Körper verteilt sind, einschließlich der Beine, der Flügel, dem Rüssel und dem Eiablegeapparat.

"Die dümmsten Bauern haben .."

Je weniger Gehirnaktivität eine Fliege zeigt, desto länger ihr Leben: Diesen "negativen Zusammenhang zwischen einer Verbesserung der Lernkapazitäten einer Fliege und ihrer Lebensdauer" haben nun Forscher belegt.

Das könne man mit der Energie, die das Gehirn verbraucht, erklären, schreiben Tadeusz Kawecki und Joep Burger, die sich am Fachbereich für Ökologie und Evolution der Universität Lausanne auf die evolutionären Grundlagen des Lernens spezialisiert haben, in einer Studie.
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 4.Sep 2008 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Vornehmlich am Sonntag beginnt ein Gebammel und Gedröhne, welches dann wiederum, vom Menschen erhört, diesen in Eile verfallen lässt.

Die Kirchenglocken schellen und etliche Radiostationen unterbrechen das reguläre Programm um die Daheim gebliebenen teilhaben zu lassen.

Nun hat ein Gericht einer Italienerin knapp 60.000 Euro Schadenersatz zugesprochen. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass das markerschütternde Gebimmel das Leben der pensionierten Lehrerin in den vergangenen 23 Jahren ruiniert hat.

Das Haus der Frau befindet sich in dem Ort Lavagna bei Genua unweit des örtlichen Gotteshauses. Das Geld muss nun der zuständige Pfarrer zahlen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag.

Die Klägerin, die den Prozess 2003 angestrengt hatte, erhält 4.600 Euro wegen seelischer Schäden und 9.300 Euro wegen physischer Schäden. Der Restbetrag von 46. 000 Euro bezieht sich auf die Störung des familiären Lebens und der Persönlichkeitsrechte der Frau.

Die Glocken dürften erst dann wieder läuten, wenn ihre Lautstärke auf einen annehmbaren Pegel reduziert worden sei, entschieden die Richter.

"Seelische Schäden" und "Störung des familiären Lebens" - der wackere Gottesmann wollte doch nur seine Schäfchen rufen.
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beih14
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BeitragVerfasst am: 5.Sep 2008 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Da würde ich doch mal der angeblichen gleichen Rechte der Menschen vorschlagen dies im Iran dem Muhezin anzutragen.

Da wollen wir dann sehen was so alles passiert.

( mich hatte vor Jahren keiner gefragt, als ich 3 Wochen auf einer Grenze nach Saudi Arabien neben einem Minarett warten musste, ob mich das psychisch beeinflusste.)
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