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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1213 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 25.Sep 2007 14:44 Titel: Zöllner entlassen weil zu wachsam |
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Der Zöllner Stefan R. meldet im November 2002 einen großen Fahndungserfolg. Am Frankfurter Flughafen verhindert er die illegale Ausfuhr von Atomwaffen-Zündern in den Iran. Doch statt den Zöllner zu loben, kündigt ihm die Oberfinanzdirektion Koblenz.
Begründung: Er habe den Dienstweg nicht eingehalten. Durch die Instanzen kämpfen die Beamten der Oberfinanzdirektion darum, den wachsamen Zöllner loszuwerden.Eigentlich will Stefan R. dem Staat dienen, Deutschlands Grenzen als Zöllner schützen. Doch seit drei Jahren ist der ehemalige "Zollsekretär zur Anstellung" arbeitslos, empfängt Hartz IV. Entlassen wurde Stefan R. unter anderem, weil er einen Atomschmuggel aufdeckte. Es war spät nachts, als die Kriminalpolizei wegen einer verdächtigen Lieferung den Zoll am Frankfurter Flughafen alarmierte. Stefan R. forscht nach und schaltet Bundeskriminalamt (BKA) und Zollkriminalamt (ZKA) ein. Das wird ihm zum Verhängnis.
Zwar werden die Hochleistungsschalter für das iranische Atomprogramm rechtzeitig abgefangen, Stefan R. aber muss in seiner Entlassungsverfügung lesen: Er habe "vorsätzlich beziehungsweise grob fahrlässig seine dienstlichen Kompetenzen durch eigenmächtige Korrespondenz mit BKA, ZKA" überschritten.
Quelle: Frontal21 ZDF _________________ Wenn der Staat pleite macht, geht natürlich
nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.
(Carl Fürstenberg, dt. Bankier, 1850-1933)
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