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Dubai2006 Newbie
Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 27.Dez 2005 11:44 Titel: Arbeiten in Dubai |
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Ich spiele mit dem Gedanken nach Dubai zu gehen. Es wird dort ein Logistikspezialist gesucht. Bevor ich mich bewerbe, würde ich gerne ein Paar Informationen bezüglich der Auswanderung bzw. Arbeitsaufnahme in Dubai mit Wohnsitz in Deutschland sammeln.
Was muss man bei einem Abrbeitsvertrag in Dubai beachten?
Was für ein Jahresgehalt sollte nicht unterschritten werden, um ein anständiges Leben in Dubai zu führen?
Darf man Tiere mit nach Dubai nehmen (Hund, Pferd)?
Wie ist die Besteuerung des Einkommens hier in Deutschland?
Was ist mit den Sozialversicherungen? (Rente, Krankenversicherung, ect.)
Was für Risiken gibt es noch?
Wäre für hilfreiche Antworten Dankbar.
Ciao und guten Rutsch |
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Dubai2006 Newbie
Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 28.Dez 2005 14:11 Titel: |
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Keiner da der mir da eine Antwort geben kann?
Schade!!!! |
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tropico * Consulter *

Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Belize City
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Verfasst am: 28.Dez 2005 14:23 Titel: |
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@dubai2006,
gedulden Sie sich ein wenig, da es hier eine Reihe von usern gibt (Woytilla, PECUNIA, wüstenfuchs und andere), die Ihnen sicherlich im Laufe der nächsten Tage hilfreiche Informationen geben werden.
Beste Grüße
tropico |
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Dubai2006 Newbie
Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 28.Dez 2005 14:39 Titel: |
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Danke, ich werde mich in geduld üben.
Guten Rutsch ins neue Jahr |
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PECUNIA Specialist
Anmeldungsdatum: 27.08.2003 Beiträge: 156 Wohnort: Hannover / Dubai
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Verfasst am: 28.Dez 2005 18:38 Titel: |
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@Dubai2006,
ich möchte nicht im Detail Deine Fragen beantworten, nur so viel:
Wer sucht? Eine deutsche Firma?
Wenn ja, kann man womöglich etwas mehr Geld verdienen, wird aber nach der Aufbauphase sowieso rausgeschmissen, da Asiaten die Arbeit dann für ein Bruchteil des Gehaltes eines Deutschen erledigen können.
@Woytilla hat sich über den Mindestverdienst bereits mehrfach hier geäußert.
Jetzt kurz vor Weihnachten sind auch viele Subunternehmer, die für Siemens hier gearbeitet haben nach Hause geschickt worden. Sie sind zu teuer.
Ich kenne einen deutschen Elektromeister, der arbeitet hier in der Jebel Ali Free Zone für exakt 5.000,00 (fünftausend) AED, etwas über 1.000,00 Euro, sechs Tage die Woche und meistens pro Tag 12 Stunden.
Einen hochqualifizierten Asiaten kann man bereits für ca. 3.500,00 AED einstellen. hat keine Probleme mit Visum, Unterkunft, Heimflüge, womöglich noch Schulgeld für die Kinder, Rentenversicherung und Krankenkassenbeiträge in Deutschland usw, da man diesen hier vor Ort sehr leicht rekrutieren kann.
Wenn es sich also nicht um eine europäische Gesellschaft handelt, die diese Position besetzen will, wird das Gehalt dementsprechend gering ausfallen.
Die Sache langsam angehen lassen. Als Jemand, der absolut keine Dubaierfahrung hat, wird es schwer sein, überhaupt die Probezeit zu überstehen.
Folgende Problematik:
Viele Firmen wollen während der Probezeit kein Residenzvisum für den Mitarbeiter beantragen, es kostet nämlich richtig Geld.
Arbeitet man ohne Residenzvisum, ist man ein "Schwarzarbeiter".
Hat man das Residenzvisum, ist man der Sklave des Arbeitgebers. Grundsätzlich wird auch noch der Reisepass entzogen und man ist auf Gedeih und Verderben, seinem Arbeitgeber ausgeliefert.
Zu diesem Problem kann @Wüstenfuchs auch einiges beitragen.
Selbst so renomierte Firmen wir Jumeirah International ( Burj Al Arab ) wenden diese Praktiken an.
Ich hoffe Du bist mir für diese klaren Worte nicht böse.
Viele Grüße aus dem warmen Dubai
PECUNIA |
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Dubai2006 Newbie
Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 29.Dez 2005 7:41 Titel: |
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Danke für diese klaren Worte.
Es ist ein konzerngebundenes dubaisches Unternehmen Entsorgungsunternehmen mit deutscher Leitung. Kennt jemend von euch dieses Unternehmen?
Ich werde mich mal Bewerben und die Konditionen erfragen. Danke euch für eure Hilfe. Ein sollcher Schritt ins Ausland ist ja wirklich nicht ohne. |
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PECUNIA Specialist
Anmeldungsdatum: 27.08.2003 Beiträge: 156 Wohnort: Hannover / Dubai
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Verfasst am: 29.Dez 2005 9:00 Titel: |
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@Dubai2006,
es gibt kein Dubaianisches Unternehmen mit deutscher Leitung. Es kann höchstens ein Deutscher als General Manager, mit eingeschränkten Befugnissen, eingesetzt worden sein. Das letzte Wort spricht der Local (Einheimische)
Deshalb vorsicht, ich verweise gerade in diesem Hinblick auf meine vorhergehenden Ausführungen.
Noch ein kleiner Hinweis:
Wenn Sie in diesem Bereich fitt sind, probieren Sie es doch mal damit:
Die Fa. Abfallwirtschaft Schwaben, Ansprechpartner ist Herr W. F. Abold,
alles weitere unter deren Homepage www.abfallwirtschaft-schwaben.de
wollen sich auf dem hiesigen Markt etablieren und haben schon einiges investiert. Die brauchen bestimmt noch fähige Mitarbeiter.
Viele Grüßee aus dem warmen Dubai
PECUNIA |
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Woytilla Specialist
Anmeldungsdatum: 21.01.2002 Beiträge: 103 Wohnort: Dubai / Berlin
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Verfasst am: 30.Dez 2005 12:19 Titel: Bisschen viel durcheinander |
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Hallo @all,
war leider ein paar Tage ziemlich viel auf Achse und hatte keine Zeit zum Forum-Stöbern.
Nachträglich Frohe Weihnachten und vorab an alle einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
@Dubai2006:
| Zitat: |
| Was muss man bei einem Abrbeitsvertrag in Dubai beachten? |
Es gibt grundsätzlich zwei "Vertragskategorien" - Domestic und Freezone. Die Art des Vertrages bestimmt sich danach, wo das lokale Unternehmen ansässig ist.
Wenn das Unternehmen im Verbund z.B. zu einem deutschen Unternehmen gehört (das lässt Du nicht klar raus), würde ich immer versuchen, einen Arbeitsvertrag nach deutschem Arbeitsrecht zu bekommen und mich dann entsenden zu lassen. Das "UAE Labor Law" ist ziemlich in Richtung Leibeigenschaft angestaubt und wird zudem derzeit laufend - meiner Meinung nach ziemlich dilletantisch - "reformiert". So weiss man eigentlich nie, wo man grad dran ist.
Was Pecunia mit "Sklaverei" meint, ist die (noch) gültige Regel, dass man seinen Arbeitgeber frühestens nach Ablauf von mindestens 1 Jahr wechseln darf, vorher bekommt man einen "6 month ban" = wird entweder des Landes verwiesen, zumindest kann man für 6 Monate keinen neuen Arbeitsvertrag eingehen. Diese Regelungen werden zur Zeit gelockert, je nach Ausbildung, Nationaliät etc. - eben nicht stringent, sondern "mal so mal so".
| Zitat: |
| Was für ein Jahresgehalt sollte nicht unterschritten werden, um ein anständiges Leben in Dubai zu führen? |
Das hängt davon ab, ob Du einfach ein Salary bekommst oder Salary plus Package (Housing, Versicherung, Education für Kids etc.).
Versuche auf jeden Fall, europäischen Standards entsprechendes Housing von der Firma bezahlt zu bekommen! Die Mietpreise hier sind unberechenbar, insbesondere hinsichtlich jährlicher Mietsteigerungen. Sie sind jetzt schon mindestens auf dem Niveau europäischer Großstädte (Paris, London, Rom, München etc.) - teils auch schon drüber.
Wenn also die Firma Housing, Versicherung etc. pauschal übernimmt, sollte das Monatsgehalt im Minimum bei 3 bis 3,5 TEUR liegen (bei Versorgung des exemplarischen 4-Personen-Haushalts).
Wieder für den Fall einer deutschen Firma mit Entsendung Deinerselbst: Vereinbare möglichst Dein Gehalt in EURO, da immer mehr Leute hier damit rechnen, dass nächstes Jahr eine Dirham-Abwertung kommt. Nicht allzu unwahrscheinlich angesichts einer geschätzten Infaltion von 10% p.a.
| Zitat: |
| Darf man Tiere mit nach Dubai nehmen (Hund, Pferd)? |
Ja, ist aber ein schwieriges, langwieriges Quarantäneverfahren - UAE-Botschaft in Berlin oder Konsulat in Frankfurt / München hilft da weiter.
Wir haben damals unsere Katzen weggegeben. Gut bei einem Pferd hätten wir anders entschieden
| Zitat: |
| Wie ist die Besteuerung des Einkommens hier in Deutschland? |
Wenn Du hier Deinen Lebensmittelpunkt hast, unterliegst Du dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen UAE und DE. D.h. Deine Einkünfte werden dort versteuert, wo sie entstehen und nicht nochmal in Deutschland. EST-Satz hier in Dubai: 0,00% You understand?
| Zitat: |
| Was ist mit den Sozialversicherungen? (Rente, Krankenversicherung, ect.) |
Das Einzige, was hier Standard ist, ist eine Health Card, mit der ambulante und rudimentäre Gesundheitsversorgung in Public Hospitals gewährleistet ist. Alles andere muss über (private) ggfls. arbeigeberseitige Versicherungen abgedeckt werden.
| Zitat: |
| Was für Risiken gibt es noch |
Kann man nur sagen: All die Risiken, die Du überall anders auch hast. Berücksichtige immer: Hier (wie auch in vielen anderen Ländern) bist Du als "Resident" mehr oder weniger geduldeter Gast.
Abschließend:
Die tw. Schwarzmalerei von Pecunia teile ich nicht. Klar, es gibt hier zuhauf solche Beispiele. Das ist aber in JEDER pluralistischen Gesellschaft irgendwo normal geworden und deshlab nicht sofort die Regel.
- Asiaten verdienen hier auch sehr gut, wenn sie "Managerials" sind.
- Als Logistikspezialist musst Du konkurrierende Asiaten kaum fürchten, die meisten die ich kenne, können Logistik und Chain Process nicht mal buchstabieren. Ich habe ein halbes Jahr suchen müssen, bis ich einen Logistikpartner für unsere Importe gefunden hatte, der weiss, was er tut.
- Es gibt sehr wohl etliche Firmen unter deutscher / ausländischer Leitung. Als GM hat man normalerweise auch alle Vollmachten. Es gibt aktive und passive "Sponsoren".
Pecunia ist das beste Beispiel (danach komme direkt ich): Wir sind beide GMs in unterschiedlichen "Dubaianer" Unternehmen, die tun und lassen können, wozu sie lustig sind. Obwohl jeder von uns auch einen Local als Sponsor hat. Vielleicht hatte ich bisher von Pecunia einen falschen Eindruck, aber mein Sponsor fuhrwerkt mir nicht mal ansatzweise ins Business.
- Einzug des Reisepasses passiert eher in der Bauindustrie bei Arbeitern. Ist im Übrigen illegal (aber im low-wage Bereich zugegebenermaßen immer noch die Regel). Also ich hab meinen Reisepass bei mir. Und auch meine Labor Card. Und Pecunia sicherlich auch, so oft wie der nach Deutschland fliegt, um nach der Post zu schauen
- Ich kenne ne Menge Deutsche ohne Dubaierfahrung, die hier die Probezeit BESTENS überstanden haben. Mich, meine Frau, so mehere Dutzend Freunde usw. Ist ja auch logo: Jeder, der hier hin gekommen ist, war am Anfang "Newby".
- Klar ist aber auch: es ist kein Automatismus mehr, hier Fuss zu fassen. Ich kenne auch Deutsche, die z.B. vor Weihnachten ihr Dubai-Engagement vorzeitig abgebrochen haben.
Also, Dir viel Erfolg und Glück. Ich für meinen Teil würde den Schritt immer wieder gehen. Cooles Land hier, teils was schizo - aber das ist woanders auch so.
Gruss
Woytilla |
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Dubai2006 Newbie
Anmeldungsdatum: 27.12.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 30.Dez 2005 14:02 Titel: |
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Ich danke euch für die umfassenden Anmerkungen und Ratschläge. Ich habe das richtige Board wohl gefunden.
Ich habe der Firma, die das Personal rekrutiert mal angeschrieben und nach einigen Details gefragt. Mal schauen was die antworten.
Einen guten Rutsch wünsche ich euch.
ich Berichte. |
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y!irrational Newbie
Anmeldungsdatum: 06.01.2006 Beiträge: 2 Wohnort: Europe/AUT/Tyrol
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Verfasst am: 6.Jan 2006 16:12 Titel: Dürfte man sich anschließen.... |
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....denn auch ich beschäftige mich schon länger mit dem Gedanken ins Ausland und da im speziellen nach Dubai zu gehen...natürlich liegt bei mir wieder eine andere Situation vor wie bei Dubai2006. (könnte der grund für den Titel sein)
Bevor ich mir dieses Thema durchgelesen hab' deachte ich doch wirklich noch Dubai wär das land in das man sich für ein oder zwei jahre verdrücken kann um dort mit anständiger & motivierter Arbeit ein klein wenig Geld ansparen könnte. An wohnungspreise (& vermutlich auch lebenserhaltungskosten) die denen in Europäischen Großstädten entsprechen hab ich bis jetzt noch nicht denken wollen.
Motiv: 22 jahre, seit meinem Schulabschluss (unterbrochen durch Zivildienst) beschäftigt in einem ausgezeichnetem Unternehmen (in gewisser weise IT-Abteilung der Tiroler Landesregierung und dennoch GmbH) und jede menge Träume von der großen weiten Welt und davon sich in ihr zurechtzufinden.
Durch ein klein wenig Recherche in internationalen Job-Angeboes-Seiten kann man grundsätzlich schon erkennen dass im IT-Bereich auch in den VAE somanches passiert...könnte da was dabei sein für jemanden mit nicht mal 3 Jahren Berufspraxis, jedoch mit um so mehr interesse an dem was man gerade macht und mit oben schon erwähnter arbeitsmoral ?
naja...ich werd' sicher ofer mal hier rein schaun und würde mich freuen über jede interessante sicht der Dinge über die Arbeit in einem anderen Teil der Welt...
beste Grüße aus Österreich und natürlich nachträglich ein gutes neues Jahr! |
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Wüstenfuchs Newbie
Anmeldungsdatum: 28.09.2005 Beiträge: 27 Wohnort: Dubai - Hor Al Anz (Ziegenweide)
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Verfasst am: 10.Jan 2006 9:24 Titel: |
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| Zitat: |
da es hier eine Reihe von usern gibt (Woytilla, PECUNIA, wüstenfuchs und andere), die Ihnen sicherlich im Laufe der nächsten Tage hilfreiche Informationen geben werden...
Zu diesem Problem kann @Wüstenfuchs auch einiges beitragen... |
Möchte er eigentlich nicht, der Fuchs, den Füchse sind scheu und sollten ihre Grenzen kennen, wenn es darum geht, bei Überschreitung selbiger selbst in Gefahr zu laufen. Negative Äußerungen über ihr „Gastland“ könnten zum Nachteil gereichen, und es wäre Klüger, sich die Informations-Munition für die Zeit der Rückkehr auf bundesdeutsches Hoheitsgebiet aufzusparen, da es sich aus sicherer Deckung besser feuern lässt, ohne gleich selbst den Kopf zu verlieren, und das im wörtlichen Sinne (zu sehen im Court of Dubai, gleich neben der Al Makoum Bridge, die haben einen extra Hof für so was – mit gratis Parkplätzen natürlich…)
@ Dubai 2006
| Zitat: |
| Darf man Tiere mit nach Dubai nehmen (Hund, Pferd)? |
Sie haben ein Pferd ?!? – Kann es sein, dass es sich bei Ihnen um eine Frau handelt (was bisher noch niemand bedacht hat), darüber hinaus alleinstehend:
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| ICH spiele mit dem Gedanken nach Dubai zu gehen. (nicht WIR !!!) |
Einer alleinstehenden (seriösen) Frau würde ich ganz entschieden davon abraten, nach Dubai zu gehen !!!
Harz IV ist wesentlich gefahrloser !!!
Es ist schlimm genug, dass Firmen, insbesondere deutsche Mittelständler, zumeist aus dem Handwerk und der Baubranche ohne jegliche Marktchance hier runtergelockt werden, doch der Exodus des inzwischen von wirtschaftlicher Not, Existenzangst oder Karrieregeilheit in Richtung Middle East getriebenen deutschen Volkes ist schier unerträglich, zumal viele, besonders die ganz Jungen (meist zwischen 19 und 24 in Hotels ausgebeuteten „Trainees“) und natürlich die Mädels sehr schnell in z.T. fürchterliche Abhängigkeiten geraten können, aus denen sie oft ohne Hilfe von Außen nicht mehr rauskommen. Alleine in den letzten acht Wochen haben wir persönlich drei deutschen Mädels „geholfen, wieder nach Hause zu fliegen“ – ich drück mich mal vorsichtig aus…
Werde diese drei Beispiele mal in einem gesonderten Beitrag schildern, da die Fälle jedes Mal anders waren, der Tenor bez. die Ursache jedoch immer die gleiche… Und glauben Sie bitte nicht an das Konsulat oder die Botschaft, die „guten Beziehungen zwischen UAE und BRD“ sind mehr Wert als ein paar Einzelschicksale…
Zu den verschiedenen Arbeitsbedingungen, zu denen Sie hier unten tätig sein können, ein Zitat aus dem Forum von http://www.welcome-dubai.com, direkter Link zum Thema: http://www.welcome-dubai.com/phpBB2/viewtopic.php?t=51, wurde von unserem verehrten Freund Hatschi Halef Omar verfasst. Betrifft im Grunde die Versicherungssituation, ist dennoch ganz aufschlussreich:
| Zitat: |
1.
Deutsche Staatsbürger, welche klugerweise ausschließlich für eine in Dubai voll lizenzierten und etablierten Firma tätig sind und zwar dahingehend, dass sie sich bei der Mother-Company in good old Germany nach deutschen Recht anstellen lassen und nach DXB entsenden lassen und durch den Legal Status der Firma sogleich Ihr Resident-Visa (inkl. Health-Card, siehe hierzu unten) bekommen, bez. dies durch fähige Mitarbeiter vor Ort bereits fertig gestellt wurde und bei der Einreise aktiviert wird (Bloodcheck noch am Day after). Das ist der Idealfall, sprich „Königsweg“, alles andere kann zu nachhaltigen leiblichen und seelischen Schäden führen. Hier gibt es richtigerweise die Möglichkeit, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben, und zwar bis zu maximal 3 Jahren bei nachweislichem Entsendungsvertrag. (Stand Januar 2005, Quelle: TK Karlsruhe – sollte sich hier etwas geändert haben, bitte informieren!) Üblicherweise werden in solchem Fall immer von der Mothercompany projektbezogene Entsendungsverträge ausgestellt, auch wenn der Versicherungsnehmer länger als drei Jahre im Ausland weilt. Private Zusatzversicherung „Ausland“ dennoch sehr zu empfehlen, alles in allem ist es aber wirklich kostengünstiger, sich vollständig privat zu versichern, zumal es ja meist die „jungen und gesunden“ sind, die „freiwillig in die Wüste gehen“, ohnehin: Kranke und Arbeitsunfähige werden sowieso binnen 12 Stunden aus Dubai ausgewiesen wie neulich unser südafrikanische Tierarzt vom Vet-Hospital in der Sheikh Zeyed Road, bei dem der Bloodcheck leider HIV+ ergeben hat.
2.
Deutsche Staatsbürger, welche eine Firma, z.B. Dubai-Branch für eine deutsche Firma aufbauen und bis zur Visa-Fähigkeit der Firma (Erhalt der Company Immigration-Card nach DED und Labour-Dep. Arbeitsgenemigung) und dem dann zu beantragenden Company-Visa auf Tourist-Stage sind und alle 59 Tage nach Doha oder Muskat jetten müssen zum Visa changen. Personen dieser Kategorie sollten sich tunlichst privat Krankenversichern, auch wenn sie durch Ihren Touristen-Status eine kostenfreie Notfallversorgung genießen, über deren Qualität ich mich an dieser Stelle allerdings nicht äußern möchte. (Ohrenbehandlung beim indischen „Dr. In-sha’a Allah“ im Dubai Hospital, April 2005…
3.
Deutsche Staatsbürger, welche bei einer Local Company angestellt sind (und dann durch (gemäß Local Rules) legitimer Abnahme des Passes, Aushändigung der Labour-Card und Verlust ihrer Bewegungsfreiheit und Menschenwürde unter sklavenähnlichen Bedingungen in den Besitz der Firma übergehen. Garantierte Gesundheitsversorgung durch die zusammen mit dem Resident-Visa beantragten Health-Card. Hier gibt es mehrere Standards: z.B. Dubai Private Hospital mit bester Gesundheitsversorgung, meist sparen die Firmen allerdings an ihren (zahlreich freiwillig ins Traum-Emirat Dubai strömenden) Mitarbeiter und genehmigen nur die billigste Variante (Dubai Municipality Hospital). Die Health-Card bedingt einen Gesundheitscheck, den sogenannten “Blood-Check“ (Hep. A,B,C und HIV-Antikörper) und bei „augenscheinlich nicht deutschstämmigen Bundesbürgern“ das Röntgen der Lunge wegen TBC, bei Europäern gibt es einen „No X-Ray“-Stempel vom zuständigen Arzt.
4.
Deutsche Staatsbürger, welche ohne Residentvisa in Dubai tätig sind (oder glauben, tätig zu sein), sprich „Schwarzarbeiter“, welche bei einer in DXB nicht lizenzierten Firma arbeiten oder von einer etablierten, aber bösartigen Firma vorsätzlich (z.B. aus Kostengründen) kein Visa provited bekommen, mit oftmals bösen Folgen für die Betroffenen. Diesen bleibt nur die touristische Notfallversorgung, sprich: Erstbehandlung bei „Dr. In-sha’a Allah“. |
So, und jetzt noch ein bisschen schießen (nicht persönlich böse sein, alter Papst):
@ Woytilla
| Zitat: |
| Was Pecunia mit "Sklaverei" meint, ist die (noch) gültige Regel, dass man seinen Arbeitgeber frühestens nach Ablauf von mindestens 1 Jahr wechseln darf, vorher bekommt man einen "6 month ban" = wird entweder des Landes verwiesen, zumindest kann man für 6 Monate keinen neuen Arbeitsvertrag eingehen. |
Das meint Pecunis sicher nicht mit Sklaverei, das mit dem Arbeitgeberwechseln ist doch noch harmlos!!! Es gilt: Will man vor Ablauf eines Jahres Wechseln und bekommt freiwillig keinen NOC vom alten Arbeitgeber, kann man mit Begründung einen Complain auf dem Labour-Department (gleich um die Ecke bei mir in Hor-Al-Anz) machen, oder Tel.-Nr. (00971 4) 800-5005. Hat er nicht gezahlt oder sich schäbig verhalten, dürfte er verloren haben (es sei denn: Local Company, denn Locals haben immer Recht Ist der Arbeitgeber hingegen Inder und man selbst Deutscher, hat natürlich der Inder verloren – ist doch auch nett, oder ?!?
Verlässt man den alten Arbeitgeber ohne NOC vor Jahresfrist, bekommt man einen Arbeitsbann (übrigens dann kein Transfer in die Free Zones möglich, hab ich abgescheckt!), die hierbei übliche Abschiebung wurde im September abgeschafft (Achtung: Hier gilt das Datum des Visas !!! Alles andere, Offer-Letter etc zählt nicht, auch nicht die Anstellungsverträge z.B. bei der Deutschen Muttergesellschaft (denn für’s Resident Visa werden neue Verträge, Vertragsvorlage vom Labour-Department, geschlossen, diese und nur diese sind hier unten Rechtsgültig!)
| Zitat: |
| Was für Risiken gibt es noch ? - Kann man nur sagen: All die Risiken, die Du überall anders auch hast. |
Woytilla, wenn Du das ernst meinst, kündige ich Dir die Freundschaft. Du kennst wie ich die zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten, sexuellen Übergriffe und Ausbeutereien, wenn Du Schiss hast, Dinge auf den Punkt zu bringen, dann schreib auf solche eine Frage lieber gar nichts, als blauäugigen Deutschen hier die heile Paradieswelt vorzumachen – das ist unverantwortlich !!!
Ja – Dubai ist geil, interessant, spannend, Sharjah ist schön, es macht auch Spaß – aber man muß wissen, was abgeht, wo die Grenzen sind und das nicht alles Gold ist, was glänzt...
Wenn es immer heißt: „Dubai ist westlich orientiert.“ – Dann heißt das ganz klar, es ist eben nicht westlich !!! Es ist eben nur „westlich orientiert“, und die Sharia und die traditionellen Local Rules (die leider oftmals auf beschämender Weise konträr zum Islam stehen) sind Gesetz, auch in Dubai, und auch in Deinen schönen Freizonen !!!!!!!
| Zitat: |
| Die tw. Schwarzmalerei von Pecunia teile ich nicht. |
Pecumia ist gemäßigt. Seine Sekretärin wurde ja auch nicht unschuldig vor seinen Augen verhaftet und unmittelbar abgeschoben, bez. verschwand spurlos und man hofft, dass sie wieder heil bei Ihrer Familie in Goa ist, aber wissen tut man nichts, und es kotzt mich an, das die mich umgebende verheuchelte Welt darum bittet, hierüber zu schweigen.
Fakten sind Fakten und keine Schwarzmalerei… Vielleicht sind auch einfach meine Nerven zu Schwach für diese Land…. Business ist Business und Schnaps ist Schnaps…
| Zitat: |
| Obwohl jeder von uns auch einen Local als Sponsor hat. |
Glaube, wir müssen mal die Unterschiede zwischen den drei Kategorien National Service Agent (NSA), Local Sponsor und Local Partner herausarbeiten, mir wird mit diesen Begriffen zu viel Schindluder getrieben, bez. sie werden dauernd verwechselt und total durcheinander geschmissen…
Mein „Sponsor“ ist zum Beispiel kein Local, sondern eine deutsche Firma – toll, gell…
Bez. ich bin als Manager der Firma mein eigener Sponsor, und da ich gleichzeitig mein Mitarbieter bin, bin ich verpflichtet, mir meinen eigenen Pass abzunehmen und wegzuschließen, da ich mir ja selbst ein Visa mit samt Labour-Card ausgestellt habe… klingt crazy, ich weiß…
| Zitat: |
| Einzug des Reisepasses passiert eher in der Bauindustrie bei Arbeitern. |
Es „passiert“ nicht einfach, es ist Fakt, und zwar nicht nur bei den Arbeitern, sondern selbstverständlich auch bei den Architekten und Ingenieuren… Am Härtesten ist die Praxis allerdings in den Hotels…!!!
| Zitat: |
| Ist im Übrigen illegal. |
Falsch: Es ist Gesetz !!! Ich verstehe es auch dahingehend, dass z.B. arme Subkontinenntler (500,- AED pro Monat Gehalt) hier in Positionen kommen, in denen sie mit für sie sehr hohen Summen Umgang haben. Ab vielleicht 50.000,- Euro ist doch die Verlockung sehr groß, sich in einen Flieger zu setzen und ab nach Indien in den Dschungel, sich für ein paar Rupien einen neuen Pass ausstellen lassen und weg ist die Asche… Das passiert nicht, wenn man seinen Pass eingezogen hat! Bei uns sieht es hingegen schon anders aus: Europol findet mich sogar in jedem Deutschen Mittelgebirge…
| Zitat: |
| Ich kenne auch Deutsche, die z.B. vor Weihnachten ihr Dubai-Engagement vorzeitig abgebrochen haben. |
„ihr Dubai-Engagement vorzeitig abgebrochen“…. Hach, diese Euphemismen… - Schön  |
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refugee2006 neu Newbie
Anmeldungsdatum: 07.01.2006 Beiträge: 8
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Verfasst am: 11.Jan 2006 0:17 Titel: |
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Hallo Wüstenfuchs,
was Du so anführst an "Problematik" bezüglich Dubai ist im Grunde genommen das, was einem überall mit einem "Arbeitsvisum" blühen kann.
Wer mit einem "Arbeitsvisum" in die USA geht, muß auch damit rechnen, von seinem Arbeitgeber ausgenutzt zu werden, DA die NATUR eines solchen Visums einfach dazu führen kann - vorausgesetzt man gerät an die entsprechend asozialen Subjekte gerät, die es aber nun mal überall(!) gibt.
Denn verliert man in den USA seinen (H1B-)Job, hat man gerade mal 14 Tage Zeit seinen Koffer zu packen und das Land zu verlassen, egal, wie lange man dort war.
Wer dagegen/gegen Visa-Bestimmungen verstößt, landet lässig im Knast, Einreiseverbote/-probleme sind default.
Man ist erpressbar mit so einem Visum/als refugee - weltweit. Das ist nix Dubai-spezifisches.
Zu den "Mädels": Wenn die ihre Tickets "vershopped" haben, ist das auch ihr persönliches Problem; das hätten die wahrscheinlich auch in London.
Daneben bin ich mir nicht sicher, ob jemand "gelockt" wird; manchmal verlieren sich die Leute eben irgendwie in ihren Träumen. Siehe der Kollege aus einem vorhergehenden Post, der meint, es täte sich ganz schön was im IT-Bereich in Dubai (...untermtischliegvorlachen...).
Was mich aber besonders interessieren würde ist der Hintergrund zur Aussage, dass SERIOESE-SINGLE-FRAUEN nicht dort hingehen sollten.
Excuse me? - Sollten die nicht besser aus Deutschland weggehen???
Also insgesamt finde ich die Bedingungen für Selbständige in Dubai sehr leicht umsetzbar - im Gegensatz zu anderen Ländern.
Und wer auswandert und es "nicht schafft" - na und?
Passiert auch überall - und besser mal eine Chance versucht als Hartz IV, oder?
Gruß,
r. |
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refugee2006 neu Newbie
Anmeldungsdatum: 07.01.2006 Beiträge: 8
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Verfasst am: 11.Jan 2006 0:23 Titel: |
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...achso, zum einziehen des reisepaß...
soweit ich informiert bin, sollte man bei auslandstätigkeiten doch immer einen zweiten reisepass dabei haben.
wenn man bei den deutschen behörden angibt, dass man im ausland arbeitet, erhält man den doch auch problemlos.
falsch ? |
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Wüstenfuchs Newbie
Anmeldungsdatum: 28.09.2005 Beiträge: 27 Wohnort: Dubai - Hor Al Anz (Ziegenweide)
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y!irrational Newbie
Anmeldungsdatum: 06.01.2006 Beiträge: 2 Wohnort: Europe/AUT/Tyrol
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Verfasst am: 18.Jan 2006 20:48 Titel: |
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| Siehe der Kollege aus einem vorhergehenden Post, der meint, es täte sich ganz schön was im IT-Bereich in Dubai (...untermtischliegvorlachen...). |
Hmmm, Zog meine Schlüsse aus div. Online-Jobbörsen die man schnell mal überfliegt wenn mann voller euphorie einer Idee hinterher jagt.
Ich sehe das Bedürfnis nach Webanwendungen einfach überall, ganz besonders dort wo der Handel so blüht wie z.B. in Dubai. Tourismus...auch gebiet der professionelle Webanwendungen fordert....naja, vielleicht ist mein Blick durch mein bisheriges Tun wirklich verdammt verzerrt.
Einzelne Begriffe zu den Gesellschaftsformen (Locals usw.) sind mir neue und fremd....wieder ein grund der mich meine Träume ein wenig mehr mit Skepsis betrachten lässt....abgesehen davon wage ich zu Behaupten nicht auf den Kopf gefallen zu sein und freue mich über eure offenen und sehr aufschlussreichen Beiträge!
Werd jetzt doch erst mal Bewerbungsschreiben sowie CV in Englisch abtipseln, schaden wirds kaum! |
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Wüstenfuchs Newbie
Anmeldungsdatum: 28.09.2005 Beiträge: 27 Wohnort: Dubai - Hor Al Anz (Ziegenweide)
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Verfasst am: 31.Jan 2006 13:46 Titel: |
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Nachdem sich inzwischen sämtliche Kapazitäten der Dubai-Kompetenz und deren Simulanten zu Wort gemeldet haben, zu Abschluss noch ein Quote meines Freundes JR zu diesem Thema, der die Angelegenheit sehr schön auf den Punkt bringt:
Original-Zitat aus http://www.welcome-dubai.com/phpBB2/viewtopic.php?t=60
| Zitat: |
Verfasst am: Di 31 Jan, 2006 10:06
Lieber Marc,
seit mehr als zehn Jahren, sehe ich die hochmotivierten Arbeitskräfte aus Europa kommen und nach kurzer Zeit, um viele Erfahrungen reicher, aber ohne einen Cent in der Tasche, bei Nacht und Nebel wieder verschwinden.
Wenn man nicht mit einem Entsendevertrag einer deutschen Firma nach Dubai kommt, hat man verloren.
Selbst dieser Vertrag wird in der Regel nach der Anlaufphase gekündigt, da hier die Arbeitskräfte vor Ort, dem Arbeitgeber maximal 10 % von dem Kosten, was sie für einen deutschen Arbeitnehmer ausgeben müssen.
Fazit: Wenn überhaupt, dann in Deutschland eine Firma suchen, die für Dubai Arbeitskräfte sucht. Anders herum wird kein Schuh draus. Eine Firma hier unten zahlt grundsätzlich auch keine Sozialbeiträge. Mit dem Arbeitsvisum beißt sich meist auch immer die Katze in den Schwanz. Ohne Visum ist man ein Schwarzarbeiter, mit Visum ist man ein Sklave.
Was sagte schon immer meine Oma: Bleibe im Land und nähre Dich redlich.
Viele Grüße
Joachim Richter
_________________
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Einen Gruss
aus der Vision Stadt
DUBAI |
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Xtobal Newbie
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 2
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Verfasst am: 4.Feb 2006 0:18 Titel: |
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Eure Beiträge sind doch sehr informativ, DANKE
Wie sagt man doch, da wo viel Sonne scheint gibt es auch viel Schatten!! |
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