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internetkanzlei Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 18 Wohnort: Panamá
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Verfasst am: 9.Feb 2007 16:54 Titel: Brasilien |
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Ich glaube nicht, dass ein Land wie Brasilien der Republik Panama das Wasser reichen kann in Sachen Auswanderung oder Ruhestand. Weder in Sachen Kriminalität - die es in Panama praktisch nicht gibt - , noch in Sachen Rechtssicherheit. Der Dollar ist dort seit über 100 Jahren Landeswährung, die letzten 40 Jahre nie eine Inflation über 2% im Jahr, Militär abgeschafft, zahlreiche steuerliche Vergünstigungen auf Dauer festgeschrieben, viele Mglichkeiten der einfachen Erlangung einer Daueraufenthaltsgenehmigung. Ein Beispiel:
Das Visum für " Pensionäre "
(Turista Pensionado)
Eine Daueraufenthaltsgenehmigung die geknüpft ist an die Bedingung, daß die betreffende Person - Alter ist nach Erreichen des 18. Lebensjahres gleichgültig - eine gesicherte Versorgungszusage eines Staates oder auch eines privaten Unternehmens erhält.
Demnach auch für den klassischen Frühpensionär hervorragend geeignet.
Diese Versorgungszusage (also nicht nur einer staatlichen Institution, sondern auch eines Unternehmens) braucht nicht höher zu sein als der Gegenwert von mindestens
US-Dollar 500,00 im Monat.
* Für Ehepaare muß die Zusage USD 600,00 betragen,
* für jeden weiteren Familienangehörigen weitere USD 100,00.
Die Aufenthaltsgenehmigung ist unbefristet, aber der Geldzugang aus der Versorgungszusage ist alljährlich nachzuweisen. Demnach ist ein Bankkonto in Panamá einzurichten. Die Ausstattung des Kontos mit zusätzlichen Geldmitteln ist hilfreich.
Diese Form der Aufenthalterlaubnis führt nicht zu der Möglichkeit, panamesischer Staatsbürger zu werden. Eher wohl kein Problem, weil dieses Ziel die wenigsten Pensionados verfolgen, denn im Zweifel führt das eher zu einer Kürzung der Versorgungsleistung.
Interessant ist, daß die Versorgungszusage an
kein Mindestalter
geknüpft ist - sieht man vom Volljährigkeitsalter ab.
Und eigentlich klar:
Man muß weitgehend gesund sein (nicht HIV-positiv), man darf also keine gemeingefährlichen Kranheiten einschleppen und braucht einen gültigen Paß des Heimatlandes.
Die Vorteile,
die mit dieser
Daueraufenthaltgenehmigung
verknüpft sind, haben wir an anderer Stelle schon einmal beschrieben, gleichwohl hier nochmals:
* 50% Rabatt auf die meisten Freizeitangebote, Kinobesuche und Besuche von Sportveranstaltungen;
* 30% Rabatt bei Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Busse und Schiffe;
* 25% Rabatt beim Buchen von Flügen mit der "Copa Airline", der panamesischen Fluglinie mit moderner Flotte;
* 50% Rabatt beim Buchen von Hotelzimmern während der Woche bzw. 30% Rabatt an Wochenenden;
* 25% Rabatt in bestimmten Restaurants;
* 15% Rabatt in Fast Food-Restaurants;
* 10% Rabatt beim Kauf von verschreibungspflichtigen Medikamenten;
* 20% Rabatt für Arztbesuche;
* 15% Rabatt für Zahnarztleistungen;
* 25% Rabatt auf Ihre Stromrechnung, wenn diese unter US-Dollar50,00 liegt;
* sowie 25% Rabatt auf Telefon- und Wasserrechnungen.
Zusätzlich kann man
* seinen Haushalt steuerfrei ins Land bringen (bis zu einem Zeitwert des Mitgebrachten von US-Dollar 10.000,00 pro Person, allerdings keine Erhöhung dieses Wertes durch Familienangehörige) und
* alle zwei Jahre ein neues Auto für den Privatgebrauch importieren.
* Auch zahlt man in Panamá keine Einkommensteuer auf im Ausland bezogenes Einkommen - das Land freut sich, wenn dort lebende Ausländer Geld ins Land bringen und bestraft sie nicht noch dafür.
Panamá heißt willkommen! |
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GoMo&Pa .

Anmeldungsdatum: 25.01.2002 Beiträge: 2182
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Verfasst am: 9.Feb 2007 18:10 Titel: |
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| Hallo! Habe Ihren Beitrag geteilt und einen eigenen Thread eröffnet! |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 9.Feb 2007 19:58 Titel: |
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@internetkanzlei
Sie empfehlen also Panama und leben, bzw. firmieren aber unter einer Anschrift in Miami / U.S.A. Warum nicht in Panama?
Welchen Stadtteil in Panama würden Sie mir denn als Wohnsitz empfehlen und wie sieht es mit der Kriminalitätsrate aus. (Ihre obige Aussage zur Kriminalität dürfte wohl verfehlt sein)
Ich hörte, dass es insbesondere in Panama City, aber auch in dem eigentlich als sicher geltenden Stadtteil Bella Vista, immer wieder zu Überfällen und auch zu Raubmorden kommt. Ist das richtig?
Mir persönlich gefällt Isla Contadora ganz gut.
Wäre auch der unbürokratische Erwerb der Staatsbürgerschaft möglich?
Ich würde gerne die Urwaldprovinz Darién, im Grenzraum zu Kolumbien besuchen, sind hier besondere Sicherheitsvorkehrungen zu beachten? Kennen Sie diese Provinz? In diesem Gebiet sollen angeblich auch kolumbianische Paramilitärs operieren. Würden Sie dieses bestätigen und eventuell von einem Besuch abraten? _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 11.Feb 2007 11:20 Titel: internetkanzlei.to geballte Kompetenz? |
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@internetkanzlei
Nun freue ich mich, endlich den wahren „Offshore-Experten“ für Süd- und Mittelamerika gefunden zu haben und erhalte keine Antwort. Den Aufreißern Ihrer Webseite „Tschüß Deutschland. Let’s go offshore“ und „Oh wie schön ist Panama“, würde ich gerne folgen und dabei auch von Ihrem Netzwerk "Schweiz-Panamá-USA-Gibraltar-England-Anguilla-Luxemburg-Bahamas", profitieren. Sofern Sie also nicht nur mit den geographischen Koordinaten Panamas vertraut sind, sondern auch über umfassende und fundamentale Informationen über das Land und die einzelnen Regionen verfügen, wäre ich Ihnen zunächst für die Beantwortung meiner Fragen dankbar.
Sie dürfen mich auch gerne für einen Wohnsitz in Ihrer eigenen Wahlheimat, der Dominikanischen Republik, begeistern. Kennen Sie diese Wohnanlage? http://www.sea-horse-ranch.com/ Die Anlage ist übrigens als sichere Residenz, bei wohlhabenden, deutschen Steuerflüchtlingen und Kapitalanlagebetrüger sehr beliebt. Hier genießen sie, Dank kompetenter Berater, ausgezeichneten Regierungskontakten und ihres gut gefüllten Portfolio, ein sorgenfreies Leben sowie Schutz vor Auslieferung. Ist Ihnen eigentlich Franklin Almeyda Rancier bekannt? _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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internetkanzlei Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 18 Wohnort: Panamá
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Verfasst am: 11.Feb 2007 16:43 Titel: Panamá |
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Nicht immer ist es zeitlich möglich. sofort zu antworten. Es gibt so etwas wie "Nebenbeschäftigungen". Warnung vor allen, die nichts weiter zu tun haben, als nur im Netz zu agieren:
Vorab: Das "Netzwerk Schweiz-Panamá-USA-Gibraltar-England-Anguilla-Luxemburg-Bahamas" ist kein Ort zum wohnen, sondern beschreibt Konstruktionen zur Vermögensverwaltung im Ausland bei Wahrung der Anonymität und Sicherung des Familienvermögens im Todesfall vor fiskalischem Zugriff.
Das Thema hier heißt Panamá:
Wir selbst verlegen unseren oparativen Sitz noch im ersten Halbjahr 2007 nach Panamá, in die Banken- und Finanzmetropole für Mittel- und Südamerika, die erste "Steueroase", der ein Sitz im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen zugefallen ist und die demnächst ein Freihandelsabkommen mit den USA haben wird (wahrscheinliche Inkraftsezung Sommer dieses Jahres).
Bislang operierten wir von der Dominikanischen Republik aus, einem Land ohne funktionierende Post mit der Folge, daß man deshalb(!) Postfachadressen in den USA nutzt - diese Notwendigkeit entfällt demnach im Sommer.
Ernsthafte Kriminalität gibt es in Panamá nicht, die Statistik weist die niedrigsten Werte aus in ganz Mittel- und Südmarika. Etwas höhere Kriminalität ist in Colón zu registrieren, der zweitgrößten Stadt des Landes, dort wo sich das zweitgrößte Zollfreigebiet der ganzen Welt befindet (nach Hongkong).
Und wo soll man leben?
Das ist eine nur individuell zu beantwortende Frage. Wer die Weltstadt liebt geht nach Panamá City, ob er jetzt in einem der zahlreichen Hochhäuser ein Apartement erwerben will oder in der Kolonialzone, Sicherheitsaspekte sind diesbezüglich zu vernachlässigen.
Die Insel Contadora der Perlen Inseln verbindet Ruhe und unberührte Natur (auf den nahegelegenen unbewohnten Nachbarinseln) mit traumhaftem Meer im Golf von Panamá (also Pazifik) mit der Möglichkeit, zweimal am Tag innerhalb von 17 Minuten nach El Capital zu fliegen.
Eine andere Möglichkeit auf dem Festland an der Pazifikküste - weit regenärmer als die Karibikküste, Pearl Islands haben keinen Niederschlag von Dezember bis Mai - findet sich in einer Entfernung von 1½ Stunden per Auito von Panamá City.
Manch einer zieht die kühleren bergigen Regionen vor.
Es gibt Daueraufenthaltberechtigungsprogramme (Visa) die automatisch nach 5 Jahren das Recht beinhalten, die Staatsbürgerschaft des Landes zu erhalten. Ein Programm beinhaltet sehr schnell den Paß Panamás, ohne jedoch die Staatsbürgerschaft damit verliehen zu bekommen.
Das Darién ist ein Naturschutzgebiet hin in Richtung kolumbianische Grenze - wunderschön für den Naturliebhaber. Weniger schön, daß dort kolumbianische Widerständler und kriminelle Banden agieren, und es dort - nur dort - auch immer mal wieder zu Verschleppungen kommt verbunden mit Lösegeldforderungen. Für die Menschen in Panamä endet in östlicher Richtung allerdings das Land mehr oder weniger am "Kanal" - nach Westen öffnet sich ganz Mittelamerika, mit ralativ geringen Problemen könnte man bis Alaska mit seinem Auto fahren. Nicht aber Richtung Kolumbien. In diese Richtung existiert keine als solche zu bezeichnende Straße, die Panamericana bricht in Panamá erst einmal ab.
Die Dominikanische Republik ist keine Alternative mehr. Das Land macht keinerlei Fortschritte, gibt am wenigstens für die Bildung aus in ganz Lateinamerika - das zweitschlechteste Land (Uruguay) gibt schon das Doppelte dieses Karibiklandes aus. Mexiko hat jüngst seinen der Dominikanischen Republik gewährten Überziehungskredit von USD 30 Millionen gekündigt, weil das Land als Schuldner wieder schlechter einzustufen ist. Es existiert keine Rechtssicherheit - die Kriminalität steigt ständig, "Alarmstufe Rot" jetzt für die Provinz Puerto Plata, nicht zuletzt wegen der sich ausbreitenden "Russenmafia" - und in dieser Provinz liegt auch die "Sea Horse Ranch": einmal drinnen angekommen, dort zweifellos sicher. Nicht aber vor Auslieferungen:
Der SPIEGEL bezeichnete die Dominikanische Republik als "Paradies für Schwerverbrecher", aus dem heraus in den letzten sechs Jahren nur ca. 60 kriminelle Deutsche an ihre Heimatjustiz überstellt worden seinen, weil eine Auslieferung nicht vertraglich geregelt sei. Das ist falsch: Nichts ist für einen sachbearbeitenden Staatsanwalt in Deutschland leichter, als eine gesuchte Person deutscher Staatsangehörigkeit aus der Dominikanischen Republik herauszuholen. Der Rechtshilfeverkehr läuft auf vertragsloser Grundlage und damit sehr einfach. Es wird nicht einmal ein Internationaler Haftbefehl benötigt, dieser ist sogar hinderlich. Nationaler Haftbefehl wie ggf. einige weitere Auslieferungsunterlagen sind schlicht in die spanische Amtssprache zu übersetzen. Das wird dann der Deutschen Botschaft in Santo Domingo übermittelt, die Kontakt mit der dominikanischen Interpol aufnimmt. Das Auslieferungsbegehren ist der dominikanischen Regierung, hier der Obersten Justizbehörde, zu "übermitteln". Faktisch läuft das "rein informell", wird abgenickt, es entstehen keinerlei Dokumentationen, die auch nur den Anschein eines rechtsstaatlichen Auslieferungsverfahrens erwecken. Interpol besorgt beim Fiscal (dom. Staatsanwalt) den Haftbefehl zwecks Übergabe der Person an Interpol. Die dergestalt verhaftete Person wird - ohne Möglichkeit, Rechtsschutz vor einer möglichen Willkürverhaftung auch nur beantragen zu können, - teilweise binnen 24 Stunden in einen LTU-Charterflieger zumeist des Flughafens Puerto Plata gesetzt, wo sie von Kriminalbeamten aus Deutschland in Empfang genommen wird, die allerdings auch auf dem Flughafengelände selbst schon auftauchen wie bei dem Gefangenen selbst in dessen vorübergehender dominikanischer Kurzhaft.
Aber vergessen wir den "verblassenden Stern" Dominikanische Republik. Panamá liegt nah: täglich von Santiago aus in zwei Flugstunden zu erreichen - am besten mit "One-Way-Ticket. |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 11.Feb 2007 17:22 Titel: Re: Panamá |
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@internetkanzlei
Vorab: Das "Netzwerk Schweiz-Panamá-USA-Gibraltar-England-Anguilla-Luxemburg-Bahamas" ist kein Ort zum wohnen, (davon bin ich auch nicht ausgegangen) sondern beschreibt Konstruktionen zur Vermögensverwaltung im Ausland bei Wahrung der Anonymität und Sicherung des Familienvermögens im Todesfall vor fiskalischem Zugriff. Da gibt es weitaus besser Lösungen als Panama.
Ein Programm beinhaltet sehr schnell den Paß Panamás, ohne jedoch die Staatsbürgerschaft damit verliehen zu bekommen. Was ist das für ein Programm, wie ist das Abwicklungsprocedere und wie hoch beziffern sich die Kosten?
Nichts ist für einen sachbearbeitenden Staatsanwalt in Deutschland leichter, als eine gesuchte Person deutscher Staatsangehörigkeit aus der Dominikanischen Republik herauszuholen.
Das ist deffinitiv falsch und glauben Sie mir, ich weiß wovon ich spreche.
Leider sagt Ihr obiger Beitrag nicht viel zu Ihrem bestehendem Netzwerk in Panama aus. (Dieses ist aber für potentielle Mandanten ausschlaggebend.) Insbesondere Ihre Behörden- und Regierungskontakte (Ministerebene). Bestehen derartige Kontakte? _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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internetkanzlei Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 18 Wohnort: Panamá
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Verfasst am: 11.Feb 2007 19:40 Titel: Panamá und Visum |
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Nach dieser Antwort dann aber bitte etwas Wochenende:
Wir reden bei der Vermögensverwaltung von einer "Netzwerkstruktur" verschiedener Jurisdiktionen und nicht nur der Panamás.
Das Programm zur Erlangung nur des Passes ohne Staatsbürgerschaft:
Rentista Retirado
Ruheständler mit Privatvermögen
Diese Alternative beinhaltet die Verpflichtung, eine festverzinsliche Bankverbriefung mit einer Laufzeit von 5 Jahren zu erwerben bei der "National Bank of Panama". Aus diesem Zertifikat heraus müssen mindestens USD 750,00 monatlich erzielt werden. Das entspricht derzeit einer
Anlagesumme in Höhe von ca. US-Dollar 260.000,00.
Diese Form der Aufenthaltsgenehmigung ist folgerichtig alle 5 Jahre zu erneuern zusammen mit dem Erwerb eines neuen Zertifikates.
Auf diesem Weg ist auch ein
panamesischer Reisepaß
zu bekommen, der allerdings nicht die panamesische Staatsbürgerschaft mitbeinhaltet. Dieser Paß wird auf Wunsch sehr kurzfristig ausgestellt.
Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Kollegen in Panamá City zusammen, die natürlich demnach automatisch über "Kontakte" verfügen - und wie angedeutet, wir selbst wechseln demnächst in dieses Land.
Wer eher aus hier nicht darlegbaren Gründen einen anderen Paß, vielleicht eine andere Identität sucht, bewegt sich besser in Richtung Paraguay.
Dominikanische Republik:
Natürlich gibt es Menschen, Residenten, die regelmäßig Geld dafür bezahlen, daß ihre Akte bei Interpol immer wieder versandet. Das sind aber weniger als vermutet, und das wird immer schwieriger.
Zur Auslieferung aus der Dominikanischen Republik siehe Website des Bundesministeriums der Justiz: http://64.233.179.104/search?q=cache:KregUuCDfxsJ:www.bmj.bund.de/web/pdf/strafr_staaten/10449.pdf+Dominikanische+Republik+%2B+Auslieferung&hl=de&lr=lang_de
Es ist festzustellen, daß sich deutsche Staatsanwälte allerdings weniger für Gewaltverbrecher und Kinderschänder interessieren, sondern primätr an Personen interessiert sind, denen steuerrechtliche Vergehen vorgeworfen werden. |
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tropico * Consulter *

Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1123 Wohnort: Belize City
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Verfasst am: 16.Feb 2007 18:54 Titel: Re: Panamá und Visum |
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| internetkanzlei hat folgendes geschrieben:: |
| ... panamesischer Reisepaß zu bekommen, |
Cool ! Hat was. Kaufe ich gerne.
Ähm, was nutzt mir als deutschem Staatsangehörigem ein - selbstverständlich ordnungsgemäß erteilter - panamesicher Reisepaß ? Welche VORTEILE habe ich davon ? _________________ Tropico Ltd. - Belize - Offshore Services
Individuelle juristische Strukturierung
von Auslandsgesellschaften,
Firmengründung und Büroservice.
Webseite: http://www.tropico-ltd.bz |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 17.Feb 2007 10:31 Titel: |
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@internetkanzlei
Lassen Sie mich bitte zu Ihrem obigen Beitrag noch folgendes ausführen: Ihre dort eingestellten Informationen kann ich auch jedem Reiseführer und der Webseite der Regierung entnehmen. Dafür benötige ich also nicht zwingend die Hilfe eines Offshore-Consulter. Insoweit bin ich von Ihrer Antwort etwas enttäuscht. Eigentlich hatte ich von Ihnen interessante Insider-Informationen erwartet.
Welche Klientel sprechen Sie mit Ihren Dienstleistungen in erster Linie an? Frühpensionäre, Auswanderer oder Geschäftleute, denen Sie eine Panamá S.A. schmackhaft machen wollen? Die Hauptgründe, warum Panamá einmal eines der beliebtesten Länder für Offshore Firmengründungen war, liegt in der herausragenden Anonymität, Diskretion, Steuerminderung, dem Vermögensschutz sowie dem Bankgeheimnis begründet. Panamá hat zum Beispiel für den Austausch von Bankdaten keine Abkommen mit Drittländern. So steht es jedenfalls in den Gesetzen Panamás und auf den Webseiten verschiedener Firmengründer.
„internetkanzlei“, Sie schreiben folgendes: Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Kollegen in Panamá City zusammen, die natürlich demnach automatisch über "Kontakte" verfügen - und wie angedeutet, wir selbst wechseln demnächst in dieses Land.
Kennen Sie Panamá (Land, Leute, Politik) überhaupt persönlich? Offenbar sind Sie bei der Realisierung von Kundenaufträgen auf die Hilfe Dritter angewiesen, da Sie selbst nicht über eigene, hochrangige Direktkontakte in Panamá verfügen. Es wundert mich auch, dass Sie von Ihren langenjährigen Kollegen nicht darüber aufgeklärt wurden, dass schon alleine aufgrund der historisch bedingten Abhängigkeit Panamás von den USA, sowie dem paranoiden Kontroll- und Dominanzbedürfnis der USA, ein reger und inoffizieller Datenaustausch zwischen Panamá und den USA stattfindet. Dieses gilt gerade für die gesamte Datenüberwachung sowie dem Finanz- und Bankenverkehr. Verschiedene us-amerikanische Behörden verfügen über ein wahres Netz von Verbindungsbüros in Panamá, die einen umfangreichen und inoffiziellen Datenaustausch auf dem kurzen Dienstweg garantieren. Das Cerro Ancón -Balboa- ist heute eine wahre Enklave von us-amerikanischen Diplomaten, Armeeangehörigen und Agenten. Damit aber nicht genug. Im Februar 2006 fanden unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit Verhandlungen zwischen dem panamesischen Justizminister Aníbal Salas sowie dem Unterhändler der US-Botschaft Frederick Becker statt. Hierbei wurde die Übertragung panamesischer Souveränität über Luftraum und Meer an die USA beschlossen. Diese hat nunmehr auch das Recht auf Patrouillen sowie auf das Durchsuchen und Aufhalten "verdächtiger Schiffe".
Dieses sind nur einige Gründe, warum Panamá als Offshore-Land für mich persönlich keine Rolle mehr spielt. Auch würde ich alleine schon aufgrund Ihres eigenen Firmensitzes in Miami / USA, auf jede Geschäftsbeziehungen mit Ihrem Unternehmen verzichten. Sie wollen doch sicherlich nicht ernsthaft behaupten, dass Sie einem Kunden mit Ihrem us-amerikanischen Firmensitz, einen vertraulichen Datenaustausch garantieren können.
Ich bevorzuge daher Steueroasen wie die Cayman Islands, Britisch Virgin Islands, Niederländischen Antillen etc., mit ihren erstklassig entwickelten Bank- und Finanzzentren. Diese Länder haben noch den entscheidenden Vorteil, wirklich unabhängig zu sein, ohne wirtschaftliche und politische Allianzen mit Drittländern. Damit entfallen Meldepflichten, Datenerfassung oder Austauschabkommen. Diese Souveränität ist ihre eigentliche Stärke, die Panamá schon lange nicht mehr vorbehalten ist. _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 220
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Verfasst am: 18.Feb 2007 11:18 Titel: |
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@Honest John
Aufklärung in Ehren, aber ihre Diskrepanz ist kaum zu unterbieten.
Wer heute 2007, noch mit Che Guevara Fahne herumläuft, gleichzeitig vor Mittelamerika als Standort für Offshoregründer warnt u. sich obendrein als Finanz – und Unternehmerratgeber beflügelt, ist einer Bruderschaft mit Münchhausen nicht mehr fern.
Kommentiert:
ihre Bewertungsmethode nach „Dr. Simplicus“ (nach der Methode wie sie ihren Vorgängerer abgehandelt haben).
internetkanzlei schrieb:
| Zitat: |
Nichts ist für einen sachbearbeitenden Staatsanwalt in Deutschland leichter, als eine gesuchte Person deutscher Staatsangehörigkeit aus der Dominikanischen Republik herauszuholen. |
Sie antworteten:
| Zitat: |
| Das ist deffinitiv falsch und glauben Sie mir, ich weiß wovon ich spreche. |
Sie wissen leider nicht wovon sie sprechen, oder nur von einem verspäteten Zugriff der Kripo.
Was sie hier als definitiv falsch zum Besten geben, bin ich bereit den Lesern hier folgendes von meinen Erlebnissen u. Beobachtungen teilhaben zu lassen.
Ich selbst habe 3 x im Hotel Playa Laguna, zwischen Sosua u. Cabarete angrenzend Zaun an Zaun zur erwähnten Ranch jeweils 2 Wochen verbracht.
Dort wussten alle, hin bis zur Bedienung, dass sich gut betuchte deutsche Ganoven in der Ranch eingekauft hatten. Genau definiert handelt es sich um ein Resort.
Ein paar Minuten weiter auf einer Anhöhe entfernt im Mulatta hatte der deutsche Kripobeamte sein Haus.
Sobald definitiv ein Haftbefehl per Interpol eintraf, musste es für diesen klar sein wo er seine erste Suche sofort ansetzen konnte; in jener Ranch, wo sich die grössten Kaliber der bunten Kanarienvögel konzentriert versammelt hatten.
Leichter ging es für deutsche Fahnder doch wirklich nicht.
In diese Gegend kenne ich mich aus u. ich kann nur bestätigen dass sich mein Wissensstand mit den Erfahrungen von internetkanzlei identisch deckt.
Nebenbei, im Hotel gab es jedesmal scherzhafte Bemerkungen, wenn die Polizei wiedereinmal einen sich sicher Geglaubten, abholten. |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 18.Feb 2007 12:55 Titel: |
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@hostaria
Es freut mich, dass es Personen gibt, die sich zu einem Statement über einen Avatar provozieren lassen.
Das Sie 3 x im Hotel Playa Laguna Ihren Urlaub verbringen durften freut mich für Sie. Ich hoffe, Sie konnten die Zeit genießen. Vermutlich haben Sie in Ihrem Urlaub so hochrangige Kontakte in der Dom.Rep. geknüpft, dass Sie natürlich genau wissen wovon Sie sprechen und der deutsche Kripobeamte der dort sein Haus hat, ist inzwischen Ihr bester Freund und Informant geworden. Selbstverständlich kennen Sie sich nach Ihren drei Urlaubsaufenthalten dort auch so gut aus, dass sich Ihr Wissenstand mit den Erfahrungen von „internetkanzlei“ deckt. Ich benötigte für die entsprechenden Kontakte 16 Jahre und arbeite noch immer daran, da die Personen in den entsprechenden Schlüsselstellungen, naturgemäß alle paar Jahre wechseln. Sie gestatten mir daher bitte, dass ich bei Ihrem hohlen Geschwätz nur müde lächle. Ihre Urlaubserlebnisse u. Beobachtungen haben mit der Realität wenig zu tun. Selbstverständlich hat es schon Auslieferungen durch die Justizbehörden der Dom.Rep. gegeben, dass bestreitet doch keiner. Kleine Ganoven, wie z.B. zwei Bankräuber aus Hamburg und Köln. Ich darf Ihnen aber glaubhaft versichern, dass die größten Kaliber der bunten Kanarienvögel, noch immer im besagten Resort leben und Ihnen auch weiterhin „Schutz vor Auslieferung“ gewährt wird. Der letzte, mir persönlich bekannte Kanalienvogel, hat im übrigen vor 4 Monaten sein luxuriöses Privat-Etablissement dort bezogen. Die Gästeliste beinhaltete alle Personen die in der Politik Rang und Namen haben. Warum wohl und was glauben Sie, wen er alles zu seiner Einweihungsparty eingeladen und mit einem großzügigen Gastgeschenk begrüßt hat? Diese Fragen dürften Sie mir als Urlaubstourist aber kaum beantworten können. Maßen Sie sich also bitte nicht an bei Dingen mitzureden, wenn Ihnen der notwendige Background fehlt. Ich kann im übrigen meine zahlreichen Reisen der letzten 16 Jahre in die Dom.Rep. und Panama schon nicht mehr zählen. Wenn Sie also mal einen Fremdenführer benötigen, sprechen Sie mich an, wobei wir hier aber nicht über die langweiligen Stadtrundfahrten reden. _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 220
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Verfasst am: 18.Feb 2007 14:08 Titel: |
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@Honest John
| Zitat: |
| Ich darf Ihnen aber glaubhaft versichern, dass die größten Kaliber der bunten Kanarienvögel, noch immer im besagten Resort leben und Ihnen auch weiterhin „Schutz vor Auslieferung“ gewährt wird. Der letzte, mir persönlich bekannte Kanalienvogel, hat im übrigen vor 4 Monaten sein luxuriöses Privat-Etablissement dort bezogen. Die Gästeliste beinhaltete alle Personen die in der Politik Rang und Namen haben. Warum wohl und was glauben Sie, wen er alles zu seiner Einweihungsparty eingeladen und mit einem großzügigen Gastgeschenk begrüßt hat? |
Gönnen wir ihm seine Zeit.
Mag sein, dass man einen von grossem Kaliber länger gewähren lässt.
Momentan, - oder auf Zeit.
In dieser Situation ist er doch die beste Melkkuh für die Dominikaner, um ganze Familien zu stillen.
Aber wie lange?
Er kann sich keines Morgens sicher sein, dass dieses „Zwangsparadies“ zu Ende läuft.
Warten wir ab.
In dieser Ranch ist schon manch anderem das schnell verdiente Geld knapp geworden. Dann ist die Zeit abgelaufen.
Letztendlich wird permanentes Verweilen in einem Resort auch zum Gefängnis. Inklusive ist der Dauerstress. |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 18.Feb 2007 21:13 Titel: |
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@hostaria
In einigen der von Ihnen oben aufgeführten Punkten gebe ich Ihnen Recht.
Dieses wäre kein Leben für mich.
Aber gehen Sie davon aus, die Preise für verschiedene Dienstleistungen der Dominikaner sind moderater als Sie denken. _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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internetkanzlei Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 18 Wohnort: Panamá
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Verfasst am: 19.Feb 2007 18:02 Titel: Panamá und USA |
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Die Internetkanzlei verlegt ihren Sitz von der Dominikanischen Republik nach Panamá. Sie hat nie in den USA/Miami residiert. Miami ist nur eine Postfachanschrift, weil Briefe, gerichtet an Adressen in der Dominikanischen Republik eine hohe Chance haben, nie anzukommen. Wirkliche "Insider" der Dominikanischen Republik kennen die Verbreitung der "EPS-Anschriften". Wir stehen somit nicht unter der Kontrolle des US-Heimatschutzes.
Nach dem Fall Noriegas hat Panamá sein Militär abgeschafft. Die äußere Sicherheit Panamás wird seither von den USA garantiert (nicht anders ist es in Costa Rica). "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß" funktioniert nicht. Folgerichtig existiert eine hohe militärische Präsenz der USA im Land, folgerichtig auch eine entsprechende "Aufklärung". Dies festzustellen heißt nicht, das gut zu finden.
Ferner ist der Dollar seit mehr als 100 Jahren die Landeswährung Panamás. Auch damit geht eine hohe Einfluß- und Einblicksmöglichkeit einher. Wer lange Jahre in Mittel- bzw. Südamerika gelebt hat weiß allerdings zu schätzen, es wieder mit dem Dollar statt einer Latino-Operettenwährung zu tun zu haben.
Der Druck der USA auf Informationen aus dem Bankensektor in Panamá beschränkt sich auf Konten von Bürgern der USA.
Infolgedessen lehnen viele panameische Banken es von vornherein ab, US-Bürgern Konten einzurichten. Aktiendepots werden Inhabern eines US-Passes nie eröffnet, ebensowenig Offshorekonten, wenn ddie US-Bürger nicht im Land wirklich residieren. So schaffen sich die Banken dort Probleme mit den USA elegant vom Hals - zum Nutzen etwa von Europäern. Diese genießen den gesetzlichen Schutz eines der strengsten Bankgeheimnisse in der ganzen Welt. Ein Bänker, der dagegen verstößt, wird hart bestraft.
Als Option werden die Niederländischen Antillen ins Feld geführt.
Hat sich noch nicht der Fall der "First Curaçao International Bank" (FCIB) herumgesprochen? Unter dem Vorwand, daß Kunden aus Schottland dieser Bank Umsatzsteuerbetrug unter Nutzung von Konten dieser Bank betrieben hatten, hat die holländische Zentralbank gemeinsam mit der der niederländischen Antillen deren Lizenz widerrufen und fordert jetzt von sämtlichen Konteninhabern detaillierte Auskünfte - auch von denen, die zweifelsfrei mit den Schotten nie etwas zu tun hatten. Entweder man legt offen, oder man sieht sein Geld nicht wieder.
Derartiges ist in Panamá unvorstellbar. |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 19.Feb 2007 21:13 Titel: |
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@internetkanzlei
Entschuldigen Sie, aber Ihre Ausführungen haben teilweise schon historischen Charakter. Verstehen Sie es nicht, oder wollen Sie es nicht verstehen?
Wir reden nicht über die militärische Präsenz der USA, oder über die innere- und äußere Sicherheit Panamá's.
Es geht hier um den inoffiziellen Datenaustausch, der zwischen Panamá und den USA, auf dem kurzen Dienstweg stattfindet. Das bei diesem Datenaustausch nicht der kleine Kundenberater der Bank involviert ist und das diese Informationen nicht in der Presse publiziert werden, dürfte doch wohl klar sein.
Die USA interessiert weder das Völkerrecht, noch die Souveränität anderer Staaten. Glauben Sie ernsthaft daran, dass Uncle Sam da vor dem Banken- und Datenschutzrecht einer Bananenrepublik halt macht. Wo leben Sie?
Abschließend möchte ich an dieser Stelle noch eine Frage des User „tropico“ an Sie aufgreifen.
Was nutzt mir als deutschem Staatsangehörigem ein - selbstverständlich ordnungsgemäß erteilter - panamesicher Reisepaß ? Welche VORTEILE habe ich davon ? _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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internetkanzlei Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 18 Wohnort: Panamá
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Verfasst am: 20.Feb 2007 17:49 Titel: Panama und Reisepass |
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Mit einem Pass aus Panamá reist es sich besser als mit vielen Pässen anderer Latinostaaten. Man sollte nicht immer alles allein aus deutscher Sicht bewerten.
Darüberhinaus kann es hilfreich sein, wenn man irgendwo auf der Welt ein Bankkonto errichtet, und man das dann nicht als Deutscher tut .....
Quintessenz:
weil die USA böse sind, arbeiten Sie illegal. Dagegen kann sich Panamá nicht wehren. Etwa die Cayman Islands, etwa irgendein Staat der Karibik oder Mittelamerikas? Etwa Deutschland (Entführung vermeintlicher Terroristen unter Duldung der deutschen Regierung)?
Nochmals: die USA interessieren sich für Drogen, Terroristen (und was sie dafür halten) und die Steuerzahlungen ihrer eigenen Staatsbürger. Ob jemand in Deutschland, Frankreich oder Italien steuerehrlich ist, ist Ihnen schnuppe. Da mischen sie munter sogar mit (Beispiel Gesellschaft aus Delaware). OECD und FATF blitzten bei den USA immer ab, bis es nach dem Septemberereignis zur Terrorismusbekämpfung kam. Allein das interessiert Uncle Sam, nicht die steuerliche Konstruktion anonym handelnder Europäer.
Es wird doch niemand ernstlich bestreiten, daß hohe gesetzlich verankerte Sicherheit - wie sie Panamá nun einmal und auch hier unwidersprochen bietet - zunächst einmal ein Plus auf dem Habensektor darstellt.
Dubiose Verschwörungsszenarien sind austauschbar - von Land zu Land.
Aber das stand nicht im "Bolivianischen Tagebuch" - das wußte von heutigen Verhältnissen noch nichts.
Macchiavelli ist aktueller als Che Guevara. |
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tropico * Consulter *

Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1123 Wohnort: Belize City
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Verfasst am: 20.Feb 2007 18:35 Titel: Re: Panama und Reisepass |
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| internetkanzlei hat folgendes geschrieben:: |
| Mit einem Pass aus Panamá reist es sich besser als mit vielen Pässen anderer Latinostaaten. Man sollte nicht immer alles allein aus deutscher Sicht bewerten. ... |
Dummerweise sind diejenigen, die hier mitlesen nahezu ausschließlich Deutsche. Wer vor diesem Hintergrund eine "Offerte" - Erwerb eines panamesichen Passes - liest und den Unsinn glaubt, er habe dadurch irgendwelche nennenswerten Vorteile, kann vor einem bösen Erwachen stehen:
Weder irgendwelche Offshoreklitschen-Anbieter aus Übersee noch irgendwelche "Passverkäufer" interessieren sich natürlich nicht für die Rechtsfragen des poteniellen Kunden.
Wer hat denn schon einmal etwas von dem StaG (Staatsangehörigkeitsgesetz/ Deutschland) gehört:
"§ 25 Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit
(1) Ein Deutscher verliert (automatisch, Anm. d. Verf.) seine Staatsangehörigkeit mit dem Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit, wenn dieser Erwerb auf seinen Antrag oder auf den Antrag des gesetzlichen Vertreters erfolgt, der Vertretene jedoch nur, wenn die Voraussetzungen vorliegen, unter denen nach § 191 die Entlassung beantragt werden könnte.
(2) Die Staatsangehörigkeit verliert nicht, wer vor dem Erwerbe der ausländischen Staatsangehörigkeit auf seinen Antrag die schriftliche Genehmigung von der zuständigen Behörde zur Beibehaltung seiner Staatsangehörigkeit erhalten hat. Hat ein Antragsteller seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, ist die deutsche Auslandsvertretung zu hören. Bei der Entscheidung über einen Antrag nach Satz 1 sind die öffentlichen und privaten Belange abzuwägen. Bei einem Antragsteller, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat, ist insbesondere zu berücksichtigen, ob er fortbestehende Bindungen an Deutschland glaubhaft machen kann."
hierzu auch: Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Staatsangehörigkeitsrecht (StAR-VwV) vom 13. Dezember 2000
So, und WARUM soll nun ein Deutscher, der hier nun fast ausschließlich liest, ohne Not einem solchen Unfug aufsitzen (mal abgesehen davon, daß es sich mit einem deutschen Paß in Zentralamerika wie anderswo noch am besten reisen läßt). _________________ Tropico Ltd. - Belize - Offshore Services
Individuelle juristische Strukturierung
von Auslandsgesellschaften,
Firmengründung und Büroservice.
Webseite: http://www.tropico-ltd.bz |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 20.Feb 2007 19:17 Titel: Re: Panama und Reisepass |
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Zitat: Mit einem Pass aus Panamá reist es sich besser als mit vielen Pässen anderer Latinostaaten.
Das haben Sie schon ausprobiert?
Zitat: Darüberhinaus kann es hilfreich sein, wenn man irgendwo auf der Welt ein Bankkonto errichtet, und man das dann nicht als Deutscher tut ....
Warum? Wenn ich nichts zu verbergen habe.
@internetkanzlei
Jetzt werden Ihre eigenen Einlassungen für Sie geschäftsschädigend. Wer das liest, was Sie von sich geben, wird sicherlich dankend auf Ihre Dienstleistungen verzichten.
Ich möchte darauf wetten, dass Sie Panamá nur von der Landkarte her kennen.
Es gibt in Panamá eine Vielzahl von erstklassigen und renommierten Anwaltskanzleien, die für ihre Klientel jede Problemstellung adäquat lösen. Offshore-Consulting auf höchstem Niveau. Was Sie aber von sich geben ist einfach nur haaresträubend. _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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internetkanzlei Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 18 Wohnort: Panamá
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Verfasst am: 20.Feb 2007 21:37 Titel: Panama |
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So schnell einigt man sich. Wie schreibt nunmehr Che Guevara ganz richtig:
"Es gibt in Panamá eine Vielzahl von erstklassigen und renommierten Anwaltskanzleien, die für ihre Klientel j e d e Problemstellung adäquat lösen. "
Doch ein gutes Land, unser Panamá! Mehr wollten wir nicht zum Ausdruck bringen an dieser Stelle.
"Auftrag erfüllt!"
§ 25 Staatsangehoerigkeitsgesetz ist ein alter Hut, ein alter deutscher Zopf. Viele europäische Nachbarstaaten sehen das legerer und gestatten einen zweiten Pass - selbst die Schweiz eine zweite Staatsbürgerschaft. Deutschland halt nicht. Da es sich vorliegend nicht um eine neue Staatsangehoerigkeit handelt, liegt der Fall etwas anders als bei einer Naturalisierung.
Der Unterzeichner hat vor etlichen Jahren seine deutsche Staatsangeherigkeit ohne Wehmut aufgegeben - dem muss niemand folgen.
Und vielleicht stolpert mir Che Guevara ab kommender Woche in Panama City, David, Colon oder Contadora ueber die Fuesse. Ich werde ihn an seinem Hertha-Wimpel und der revolutionären Haltung erkennen.
"Wird der Diskutant Dir zur Qual,
erwuerg ihn mit dem Hertha Schal!" |
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Honest John Specialist

Anmeldungsdatum: 30.01.2006 Beiträge: 236 Wohnort: Aubagne, Bouches du Rhône
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Verfasst am: 21.Feb 2007 10:14 Titel: Re: Panama |
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| internetkanzlei hat folgendes geschrieben:: |
Doch ein gutes Land, unser Panamá! |
@internetkanzlei
Dieser Spruch darf von Ihnen nicht kommen. Sie sollten sich auch für eine einheitliche Schreibweise der Umlaute entscheiden, wenn Sie damit zum Ausdruck bringen wollen, dass Sie von Panama aus Ihre Beiträge verfassen.
Aufgrund Ihrer hahnebüchenen Vorstellung hier bleibe ich dabei, Sie kennen Panamá lediglich von der Landkarte her.
Und vom Beratungsniveau einer erstklassigen und renommierten panamesischen Anwaltskanzlei sind Sie noch Lichtjahre entfernt.
Es ist für mich absolut undenkbar, dass ein Privat- oder Geschäftsmann, der Ihre Beiträge hier gelesen hat, eine Zusammenarbeit mit Ihnen anstrebt.
Auf weitere Beiträge verzichte ich nun vorerst. Sie werden es anhand der Userantworten sicherlich auch schon selbst bemerkt haben, dass Ihre Beiträge nicht auf besonders großes Interesse stoßen.
PS
Ersparen Sie mir aber bitte, jetzt auch noch die Geschichte Ernesto Rafael Guevara de la Serna, genannt Che Guevara, mit Ihnen zu diskutieren. Hiervon haben Sie vermutlich genauso viel Ahnung wie vom Offshore-Consulting. Nämlich keine. _________________ In der Defensive zu beharren verrät unzureichende Kräfte; anzugreifen einen Überfluß an Kraft.
Honest John ▪ Quartier Viénot BP 38 ▪ 13 998 MARSEILLE ARMEE |
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