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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 23.Feb 2007 9:23 Titel: Börsen-Geheimtipps - Aktien-Spam - Empfehlungen per Mail |
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Die "Welt" berichtet heute:
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Massenweise sind E-Mails mit vermeintlichen Börsen-Geheimtipps im Umlauf. Sie machen längst Totgesagte zu Kursraketen. Die Kurse von Pennystocks explodieren – aber nur kurzzeitig.
So greifen in Deutschland derzeit massenhaft E-Mails mit vermeintlichen Börsen-Geheimtipps (Aktien-Spam) um sich. Wurden bisher im Wesentlichen ausländische Titel als „Kursraketen“ angepriesen, so wird nun auch für hiesige Aktien Stimmung gemacht.
Solche Mails sollten Anleger am besten gleich in den Papierkorb wandern lassen |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 26.März 2007 6:57 Titel: |
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Auszug: vollständig unter: Manager-Magazin
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Abzocke mit windigen Tipps
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| Anlegerschützer warnen vor einer neuen Welle von Spammails. Mit unbegründeten Prognosen locken anonyme Absender zum Kauf wertloser Aktien. Wer den Tipps folgt, riskiert schnellen Totalverlust. Die Aufsichtsbehörde BaFin ermittelt. |
| Zitat: |
| Doch die BaFin ist bereits aktiv geworden. "Es gibt den Verdacht auf Insiderhandel und Kursmanipulation, und wir ermitteln derzeit in verschiedene Richtungen", sagt BaFin-Sprecherin Anja Neukötter. In den vergangenen Wochen gingen bei der BaFin über 60 Hinweise von Anlegern zu acht verschiedenen Gesellschaften ein. Laut Neukötter handelte es sich vorwiegend um mittlerweile insolvente deutsche Gesellschaften, die ehemals am Neuen Markt notiert waren. |
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Dante101 Newbie
Anmeldungsdatum: 23.02.2006 Beiträge: 11
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Verfasst am: 20.Apr 2007 14:26 Titel: |
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| na ja wenn man mails bekommt wo dann eine kaufempfehlung von aktien von elsa oder auch escom angepriesen wird, sollte eigentlich jeder wissen, was da läuft. na gut es kommen auch empfhehlungen für pakete von unbekannten geselschafen aber mal ehrlich wer kauft aktien auf spam empfehlung? |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 11.Jun 2007 7:32 Titel: |
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Täglich wird auch der Moderator mit Mail bedacht, die zum Kauf von Aktien auffordern und dies mit unglaublichen Renditechancen untermauern.
Es sei noch einmal ausdrücklich gesagt, einen Gewinn fährt nur der Initiator dieser " Aktien-Spam " ein.
Nun fragt sich der unbedarfte Aktienneuling: Wie soll das gehen?
Basierend auf einer solchen Aktienempfehlung, gibt es immer wieder sehr viele die dem folgen und kaufen.
Ist eine hohe Nachfrage da, steigt auch der Preis - also der Kurswert der Aktie.
Am höchsten Punkt dieser Entwicklung verkauft der Mailinitiator seinen Bestand und verbucht einen sehr schönen Gewinn. Die Folge - es befindet sich wieder eine Unmenge von Aktien auf dem Markt, die nicht nachgefragt werden - der Kurs geht in den Keller.
Aktuell wird gerade die Aktie der "eteleon e-solutions AG" per Spam beworben.
Erstplatzierung Nov.06 mit 4,39 EUR stetig gefallen, seit Mai im Sturzflug, aktuell bei 3,20 EUR.
Einhellige Expertenmeinung von Anfang an = Finger weg.
Der letzte Satz in dieser sonst belanglosen Mail lautet:
>....und die Aktie bis zu einem Preis von 8,00 Euro zur Zeichnung zu
empfehlen.<
Selbstverständlich gibt es auch die eine oder andere gute Empfehlung, welche per Mail übermittelt wird - diese waren hier nicht das Thema.
Eine angenehme Woche und eine gute "Aktiennase"
Mod. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 25.Jun 2007 10:20 Titel: |
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Es ist eine gigantische Spam-Aktion: Rund fünf Milliarden E-Mails mit einer Aktien-Kaufempfehlung sollen in den vergangenen zwei Tagen die Postfächer überflutet haben. Tatsächlich ist der Wert des Unternehmens kurzzeitig explodiert - verdient hat daran der Spam-Versender.
Irgendeinen Dummen gibt es immer. Einen, der einen Datenanhang öffnet, obwohl die E-Mail mit den Worten beginnt: "Er hat nie einen Stern angeschaut. Auch mit Kamala, und mit den Freuden der Liebe." Oder: "Lass uns ruhigen Herzens warten. Wandelt in Heiligkeit, allem Leid ein Ende zu bereiten." Es gibt noch mehrere Anfänge, denn es sind mehrere E-Mails mit immer demselben Datenanhang, aber immer verschiedenen Absendern im Postfach. 10 Stück, bei manchen sogar 20 oder 30.
Unter diesen Leuten gibt es dann sogar welche, die sich nicht wundern, dass die PDF-Datei aussieht wie ein Börsenbrief, wie eine professionelle Aktien-Kaufempfehlung, die überhaupt nicht zum Text der E-Mail passt. Denen egal ist, dass der Börsenbrief keinerlei Kontaktdaten oder Herausgeber nennt, sondern schlicht in englischer Sprache für die Aktie der Firma Talktech Telemedia wirbt, deren Wert in den fünf kommenden Handelstagen garantiert um 300 Prozent zulegen werde. "Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!", endet das Pamphlet.
Darunter wiederum finden sich Leute, deren Gier über den Verstand hinauswächst: Sie kaufen das Papier.
So wenige dürften das in den vergangenen zwei Tagen nicht gewesen sein, denn der Aktienkurs des Unternehmens ist explodiert: von 0,25 auf 0,35 Euro innerhalb dieses Zeitraums, ein Plus von 40 Prozent - wenn auch weit entfernt von den in der E-Mail prognostizierten 300-Prozent-Steigerung.
"Aktien-Spam" nennen Experten das und sprechen von einer "Pump-and-Dump-Kampagne". "Die anonymen Versender kaufen das Papier zu einem günstigen Kurs. Dann verschicken sie ihre E-Mails, die aussehen wie professionelle Investment-Newsletter. Anschließend, wenn Umsatz und Kurs aufgrund der künstlich erzeugten Nachfrage gestiegen sind, verkaufen sie ihre Aktienpakete mit großem Gewinn", erklärt ein Sprecher der Deutschen Bank die Masche. "So etwas gibt es schon seit längerem."
Allerdings nicht in solchem Umfang: Rund fünf Milliarden E-Mails seien in den vergangenen zwei Tagen verschickt worden, teilt das IT-Sicherheitsunternehmen Ironport Systems mit - Schätzungen zufolge sind das neun Prozent des weltweiten Spam-Aufkommens in dieser Zeit.
"Neu ist, dass der Inhalt nicht mehr als Bild im jpg-Format verschickt wird, sondern als PDF-Anhang", sagt Angelika Felsch von der Münchner Filiale der US-Firma. Der deutsche Anbieter von Sicherheitssoftware Avira erklärt, mit dem PDF-Format würden die Absender versuchen, Spam-Filter zu umgehen. Insgesamt habe das Verschicken von Aktien-Spams seit Jahresanfang um 120 Prozent zugenommen - eine Entwicklung, von der neben den Versendern auch die Produzenten von Sicherheitssoftware profitieren.
Unklar ist auch die Rolle, die das beworbene Unternehmen spielt: Selbst die Wertpapierhandelsbank Peter Koch, die die Aktie an die Frankfurter Börse gebracht hat, besitzt nur wenig Informationen über Talktech Telemedia. "Das Unternehmen hat seinen Sitz in den USA", sagt Peter Koch. Und: "Am 21. Mai wurde das Papier erstmals in Frankfurt notiert."
Womit die Firma Geld verdient, wer der Ansprechpartner in Deutschland ist - keine Angaben. Trotzdem stieg der Kurs nach Erstnotiz von 0,55 auf 0,81 Euro, sank dann allerdings auf 0,25 Euro. "Jetzt versucht jemand, den Wert wieder in die Höhe zu treiben und eine Menge Geld zu verdienen", sagt Koch. Wer das sein könnte? "Keine Ahnung."
Einen ähnlichen Fall habe er aber schon im März erlebt. Da habe die Aktie der Kronos Media AG bei 0,07 Euro notiert. "Dann ging eine Spam-Aktion los, der Kurs stieg um über 100 Prozent auf 0,16 Euro", erinnert sich Koch. "Innerhalb von acht Tagen wurden vier Millionen Aktien umgesetzt." Heute notiert das Papier wieder bei 0,07 Euro.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband rät ausdrücklich dazu, Aktientipps, die per E-Mail eintrudeln, auf keinen Fall zu befolgen. Referentin Carola Elbrecht empfiehlt: "Wer wirklich Informationen über Aktien und Wertpapierhandel benötigt, der fragt am besten ausgewiesene Fachleute."
Ähnliches rät die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Es sei nicht auszuschließen, dass die Verbreitung der Spams nur dazu dient, die Kurse der betroffenen Wertpapiere "ohne realistischen Hintergrund in manipulativer Weise nach oben zu treiben", teilte die Bafin nach dem Kronos-Fall mit.
Die Behörden ermitteln nun, ob gegen das Wertpapierhandelsgesetz oder gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen wurde. Ob man aber überhaupt die Identität des Absenders feststellen könne, sagt Bafin-Sprecherin Anja Neukötter, daran habe sie ihre Zweifel.
Quelle: spiegel |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 27.Jun 2007 9:20 Titel: ach so |
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hallo!
wollte schon hier mal ne anfrage reinsetzen, ob in pdf-anhängen viren enthalten sein können... ( bei pdf.exe ist dies der fall!!)
hatte auch in letzter zeit einige mails mit gleich grossen pdf-anh. erhalten, hatte angst diese zu öffnen.
aber nun weiss ich ja was drin steht..
löschen, löschen, löschen!!
ich recherchiere natürlich meine aktientips alle selbst!
frick hin, spam her! |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 3.Aug 2007 8:35 Titel: |
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Fast täglicher Aktienspam:
| Zitat: |
| Zitat: |
----- Original Message -----
From: Valeriane SCHMIDT <[E-Mail anzeigen]>
To: <[E-Mail anzeigen]>
Sent: Friday, August 03, 2007 3:23 AM
Subject: Massives Umsatzpotenzial |
> Sehr geehrter Investor,
>
> Meldungen zufolge wurde dem Unternehmen HEPAS ASSOCIATED MEDIA AG (ISIN CH0029095327, WKN: A0MJ2U) fuer etwa fuenfzig Programmstunden exklusive Vertriebsvertraege mit vieljaehriger Laufzeit von zwei namhaften Medien Vertriebs- und Produktionsunternehmen angeboten. Die Angebote werden im Augenblick von der Vertriebsleitung HEPAS Associated Media AG geprueft und in Kuerze dem Verwaltungsrat zur Entscheidung vorgelegt. Nach einer erfolgreichen Erfuellung des Projektes bekommt die Gesellschaft ca. 20-50 Mio. Euro, daraus wird die Vervielfachung der Kapitalisierung fast um das dreifache resultieren. Somit wird sich der Kurs der HEPAS Aktie in der Zukunft stark positiv entwickeln.
>
> WKN A0MJ2U
> ISIN CH0029095327
> Boerse Frankfurt
>
>
> TIPP: nach wie vor "akkumulieren"!
>
> Freundliche Gruesse,
> Dr. Valeriane SCHMIDT |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 6.Aug 2007 5:32 Titel: |
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| Zitat: |
Meldungen zufolge wurde dem Unternehmen HEPAS ASSOCIATED MEDIA AG (ISIN CH0029095327, WKN: A0MJ2U) fuer etwa ....
Freundliche Gruesse,
Dr. Valeriane SCHMIDT |
Der gleiche Spam von anderen "Doktoren"
| Zitat: |
From: Luwanna Gonzalez <[E-Mail anzeigen]
Diese Anlageempfehlung wurde vom Versender auf der Grundlage oeffentlich zugaenglichen Informationen erstellt.
Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Luwanna Gonzalez |
| Zitat: |
From: Kontzen <[E-Mail anzeigen]
Diese Anlageempfehlung wurde vom Versender auf der Grundlage oeffentlich zugaenglichen Informationen erstellt.
Mit freundlichen Gruessen,
Dr. Seraphine Kontzen |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 7.Aug 2007 12:16 Titel: |
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5,8 Prozent Rendite verdienen Betrüger durchschnittlich mit sogenanntem Stock Spam.
Die Nachrichten empfehlen, Aktien einer bestimmten Firma zu kaufen, die meistens sehr günstig sind (sogenannte Pennystocks). Die Betrüger selbst erwerben am Tag, bevor sie den Spam verschicken, große Mengen davon und verkaufen sie am Höhepunkt der Preisentwicklung mit Gewinn wieder.
Je stärker die Spamaktivität war, desto stärker wurde die beworbene Aktie gehandelt. |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 18.Sep 2007 7:27 Titel: |
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Kursmanipulation per E-Mail
Im Betreff steht oft "Kaufempfehlung" und sie finden sich zwischen allerlei anderer anrüchiger Post: "Stock-Spams" sind E-Mail-Nachrichten, die zum Kauf von Wertpapieren aufrufen. Derzeit prüft die Finanzaufsicht BaFin, ob damit gezielt Börsenkurse in die Höhe getrieben wurden.
Die Finanzaufsicht BaFin geht möglichen Kursmanipulationen durch Werbe-Mails mit unseriösen Aktienempfehlungen nach. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) prüfe in mehreren Fällen, ob es Anhaltspunkte für solche verbotenen "Stock-Spams" gebe und analysiere den Handel mit Aktien dieser Gesellschaften, teilte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen mit. Die BaFin habe in diesem Zusammenhang Kontakt zu Landespolizeibehörden, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Bundestagspressedienstes.
den vollständigen Artikel finden sie >> hier im Manager-Magazin |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 30.Jul 2008 13:57 Titel: |
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Hier eine aktuelle Sache:
per Mailspam (täglich mehrmals von verschiedenen Absendern)
Return-Path: <[E-Mail anzeigen]>
wird zur zeit die folgende Aktie beworben:
| Zitat: |
Maxx-TV bewirbt sich um Bundesliga-Auslandsrechte
Maxx-TV hat mit der DFL (Deutsche Fußball-Liga), die die Vergabe der TV-Rechte für die Fußballbundesliga steuert, Kontakt aufgenommen. Ziel ist es, Gebote für den Erwerb internationaler und internetbasierter Auswertungsrechte für die Fußballbundesliga abzugeben. Maxx-TV setzt dabei natürlich vorrangig auf die Rechte für den Zielmarkt des Unternehmens, die USA. Die Refinanzierungsmöglichkeiten über selbst vermarktbare Werbefenster wären für den Fall des Zuschlags immens.
Kaufen Sie deshalb spekulativ:
Maxx-TV AG
WKN: A0M0KX, Symbol: M55
Börse Frankfurt
Kurs: ˆ 0.18
Kursziel: ˆ 0.35 / 0.45 auf Sicht von 6 Monaten |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7230
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Verfasst am: 11.Aug 2008 19:10 Titel: |
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Die Fahnder der Börsenaufsicht SEC waren platt, als sie Jonathan Lebed endlich zu sehen bekamen. Über Monate hatte 2001 der erst 15-jährige Schüler unter verschiedenen Decknamen in Web-Aktienforen mit dreisten Lügen wertlose Papiere hochgeschrieben und dann seine Bestände verkauft. Der beste Tagesgewinn habe 74 000 Dollar betragen, räumte er ein und zahlte 285 000 Dollar Strafe.
"Pump and dump" heißt diese Betrugstaktik.
Früher saßen Telefonverkäufer in billigen Büros und verkauften "Penny Stocks", damit die Kurse "aufgepumpt" wurden und die Erstkäufer auf dem Top günstig "abladen" konnten. Heute jagen in einer Minute Millionen E-Mails durch das Web. "Stock Alert" - "Der nächste Super-Gewinner" - "Break Out Situation" sind typische Headlines.
Doch VeriSign will den Zockern das Leben schwerer machen. Der Sicherheitsspezialist startet den ersten "Pump&Dump"-Service im Rahmen seiner Betrugsabwehr. Kunden von VeriSign sind Banken wie HSBC oder der Broker Charles Schwab.
Das Modul soll auf Basis umfassender Finanzmarkt-, Bank- und Kundendaten schon bei der Ordereingabe, etwa auf einer Online-seite, erkennen, ob es sich um eine aktuelle "Pump"-Aktion mit einem der unzähligen Nebenwerte handelt, verspricht Joachim Gebauer von VeriSign Deutschland. In Echtzeit wird unter anderem nachgeprüft, ob vor der Ordererteilung ungewöhnlich viele Transaktionen stattfanden und ob weitere Kunden der Bank gerade überraschend dieses obskure Papier kaufen wollen.
Die Order wird mit dem "klassischen" Kaufmuster verglichen und der "Hacker-Test" gemacht. Betrüger hacken sich gerne in Aktiendepots ein und verkaufen die Bestände, um dann ihre Penny-Stocks zu kaufen. Das ist schwer zurückzuverfolgen oder nachzuweisen. "Solche Aktionen laufen blitzschnell in zwei bis drei Stunden ab", so Gebauer. Sollen Dax-Werte gegen unbekannte Pharmatitel aus dem OTC-Markt getauscht werden, läuten jetzt die Alarmglocken. Dem Kontoinhaber könne dann etwa eine SMS geschickt werden mit Bitte um ausdrückliche Bestätigung der Order. "Das hilft nicht nur dem Kunden", so Gebauer. "Es mindert auch das Haftungsrisiko der Banken."
Solche intelligenten Systeme werden immer wichtiger, weil "Spam-Abwehr" alleine - also Herausfischen von Betrugs-E-Mails - nicht mehr ausreicht, um dem Phänomen Herr zu werden. Die Szene wird immer einfallsreicher. Extrem gefährlich sei sogenanntes "Cross-Site-Scripting", erklärt Candid Wüst von Symantec. Dabei werden unbemerkt vom Webseiteninhaber gefälschte Nachrichtenblöcke auf echten Webseiten eingespielt. "Da hat es schon Fälle gegeben", so Wüst, aber er dürfe sie leider nicht nennen.
"Vorgestern", sagt Oliver Auerbach vom Spam-Spezialisten Avira, "kam der erste Aktien-Spam per ICQ-Chat." Eine "Global Agri-Med" sei ein "todsicherer Verdoppler". Beliebt sind getürkte angebliche Aktien-Analysen als "pdf"-Datei im Mail-Anhang. Die Virenexperten von Symantec schätzen, dass Ende 2008 fast 23 Prozent des Spams nicht mehr Viagra oder Kredite verkaufen soll, sondern dem Aktienbetrug dient. 2007 hat die Börsenaufsicht SEC in einer "Operation Spamalot" genannten Säuberungsaktion 35 Firmen zeitweilig vom unregulierten Handel ("Pink Sheets") ausgeschlossen, die regelmäßig immer wieder in Massenspams vertreten waren.
Doch das Geschäft boomt, auch weil die Dummen nicht aussterben: "Kein Mensch traut einem Tipp, den er im Bus von einem Fremden bekommt. Warum solchen E-Mails?", wundert sich Sophos-Spamjäger Graham Cluley.
Ist das Geld erst einmal weg, ist es schwer wiederzuholen, wie auch der Fall Lebed zeigt. Denn die 285 000 Dollar für die SEC waren nur ein Teil seiner Aktienverdienste. Fast 500 000 Dollar konnte der Teenager letztlich für sich behalten. Es war nicht nachweisbar, dass auch sie "gepumpt" waren.
Quelle: A.Postinett |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3952
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Verfasst am: 24.Aug 2008 8:34 Titel: |
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Einen interessanten und lesenswerten Bericht liefert der Chefredakteur - Armin Brack - vom Geldanlage-Report:
* bitte beachten sie die farbig unterlegten Linkhinweise im Forum
Penny Stocks - Warum sie so gefährlich sind!?
Anleger stürzen sich auf quasi wertlose aber steigende Papiere wie Amitelo und Swiss Hawk in der Hoffnung einen Dümmeren zu finden, der ihnen die Aktien zu einem höheren Preis wieder abkauft. Lesen Sie, warum die Zockerei noch gefährlicher ist, seitdem zusätzlich die Leerverkäufer in dem Spiel mitmischen.
Wenn die Geschäfte schlecht laufen, braucht es neue Ideen. Das gilt auch für die unsäglichen Aktienlistings aus der Schweiz, die dem Anleger in 99 Prozent der Fälle nur eines bringen - Verluste!
Seit bei einigen Brokern das Shorten aller am deutschen Kurszettel gehandelten Aktien möglich ist (wenn auch nicht offiziell erlaubt), haben neue Listings aus der Schweiz im ungeregelten Freiverkehr einen schweren Stand. Kaum wird ein neues Listing an den Markt gebracht, stürzen sich auch schon die ersten Leerverkäufer auf das Papier. Leerverkäufer leihen sich von ihrem Broker Aktien, die sie selbst gar nicht besitzen und verkaufen Sie dann am Markt mit der Absicht, sie später zu günstigeren Kursen wieder zurückzukaufen. Die Differenz kann als Gewinn eingestrichen werden.
Weil gleichzeitig immer weniger deutsche Kleinanleger die Aktien kaufen, bleiben die Initiatoren auf ihren großen Aktienpaketen sitzen.
So weit, so gut. Das Problem: Irgendwoher müssen die geliehenen Aktien ja kommen und wenn sich nicht mehr genügend Aktionäre finden lassen, die ihre Aktien verleihen, ist das Spiel aus. Die Depotbank droht an, die Shortposition glattzustellen, weil sie die Aktien an die Verleiher zurückgeben muss. Es folgen erzwungene Käufe ("Zwangseindeckungen"). Weil diese quasi alle gleichzeitig stattfinden, entsteht kurzfristig eine abnormal hohe Nachfrage und die Aktie schießt in die Höhe (dies nennt man Short-Squeeze).
Für Leerverkäufer, die nicht schnell genug reagieren, kann das sehr teuer werden. Schließlich sind die möglichen prozentualen Kursverluste beim Shorten nach oben unbegrenzt. Das heißt: Es besteht die Gefahr für die Leerverkäufer, unter Umständen ein Vielfaches ihres Einsatzes zu verlieren. Das macht Leerverkäufe von Pennystocks so gefährlich.
*Reverse Split erzeugt künstliche Knappheit
Inzwischen haben die betreffenden Firmen offenbar eine alte Möglichkeit, Aktien künstlich zu verknappen, wiederentdeckt: Den Reverse Split. Der Reverse-Split ist das Gegenteil eines herkömmlichen Aktien-Splitts. Bei letzterem werden die Aktien geteilt. Beispielsweise bekommt dann jeder Anleger für eine Aktie eine neue Aktie zusätzlich und der Kurs der Aktie halbiert sich. Beim Reverse-Split werden dagegen mehrere Aktien zusammengelegt.
Beispiel Amitelo: Es gab vor dem Split 90 Millionen Aktien. 30 Millionen davon sind im Zuge der jüngsten Kapitalerhöhung ausgegeben, aber dabei für ein Jahr gesperrt worden (was an sich schon ein Warnsignal ist). Es wurde ein Reverse-Split 100:1 angekündigt. Das heißt: Die Zahl der ausstehenden Aktien hat sich gehundertstelt. Statt 90 Millionen gibt es nun nur noch 900.000 Aktien, von denen nur 600.000 Aktien frei handelbar sind.
Wer vorher 1.000 Aktien gehabt hat, der hat jetzt nur noch 10 Aktien, dafür ist der Kurs aber 100-mal so hoch. Vor dem Reverse-Split lag der Kurs in etwa bei 2,6 Cent. Der faire Kurs nach dem Reverse-Split ist damit 100-mal so hoch, also ca. 2,60 Euro - theoretisch!
Der Effekt: Die optische Kurssteigerung lenkt das Interesse auf eigentlich längst "ausgelutschte" Penny-Stocks und lockt Zocker an. Mit dem Aktienkurs steigt das Handelsvolumen und interessierte Kreise bekommen wieder die Möglichkeit sich von quasi wertlosen Aktienpaketen zu trennen, auf denen sie immer noch sitzen.
Genau einen solchen Reverse-Split vollzog am Montag die Schweizerische Amitelo, die in der Vergangenheit bereits mehrmals Negativschlagzeilen produziert hat. Dubios: Eigentlich sollte der Reverse-Split erst bei der außerordentlichen Generalversammlung (Schweizer Variante der Hauptversammlung) am 5. September in Zürich vollzogen werden. So war es jedenfalls in der Einladung angekündigt.
Nun hat man das Ganze kurzerhand vorgezogen. Warum das so gemacht wurde, darüber schweigt man sich bei Amitelo aus.
Möglicherweise ließ man sich von einer anderen Schweizer Zockeraktie, Swiss Hawk, inspirieren. Dort wurde der Reverse-Split nämlich bereits knapp eine Woche vorher, am Dienstag, dem 12.08. vollzogen. Mit durchschlagendem Erfolg: Der Kurs stieg von 0,125 Euro bis auf 0,57 Euro. Die Aktie hat sich also mehr als vervierfacht, ohne dass sich operativ irgendetwas verändert hätte.
*Sogar die Banken waren überrascht
Zurück zu Amitelo: Offenbar kam der Split sogar für die Depotbanken überraschend. So überraschend, dass einige die Depots der Kunden nicht rechtzeitig angepasst hatten. Die Folge: Aktionäre, die schnell reagierten, konnten ihren alten Aktienbestand zu neuen, also den 100-fachen Kursen verkaufen. Das taten dann auch einige. Die Folge: Der Kurs stürzte zunächst ab.
Nach Einbuchung des Splits hatten Aktionäre auf einmal einen negativen Bestand an Aktien (Klar, wenn jemand seinen Bestand von 10.000 Stück verkauft hat, obwohl er nach dem Reverse-Split nur noch 100 Stück hätte haben dürfen, dann entsteht ein negativer Bestand von 9.900 Stücken). Diese Aktien mussten nun natürlich wieder zurückgekauft werden, um den Bestand auszugleichen. Noch ist unklar, wer für den Bestandsausgleich und die damit verbundenen Kosten gerade stehen muss: Der Broker oder der Kunde.
Hieraus ergibt sich also ein weiteres Risiko, das Sie als Aktionär haben, wenn Sie sich auf Short-Transaktionen in solch dubiosen Papieren einlassen.
Inzwischen mehren sich aber die Spekulationen, dass noch mehr hinter der Geschichte steckt und die Panne bei der Depoteinbuchung des Reverse Splits nicht die einzige Ursache für den folgenden kometenhaften Anstieg der Aktie war. Möglich ist, dass interessierte Kreise bewusst große Aktienpakete von Amitelo am Markt aufgekauft und so nahezu den gesamten Free-Float unter Kontrolle gebracht haben.
Vom Kursanstieg angelockte Zocker kauften die wenigen verbliebenen frei handelbaren Aktien dann noch auf, so dass eine immer weiter steigende Nachfrage auf ein kaum noch vorhandenes Angebot traf. Zur dramatischen Zuspitzung der Situation kam es dann am Donnerstagmorgen als alle Banken eine Short-Sperre für die Aktie verhängten. Denn sich eindeckende Leerverkäufer verschärften dann den Angebotsengpass noch zusätzlich.
Die Folge: Die Aktie stieg weiter, die Verluste bei den "Shorties" wurden immer größer und immer mehr mussten ihre Position "glattstellen". Der Kurs explodierte nun regelrecht und erreichte am Freitagmorgen in der Spitze schier unglaubliche 23 Euro - nachdem der Kurs am Montag noch bei gut einem Euro gestanden war und quasi gleichzeitig eine weitere Kapitalerhöhung zum Preis von umgerechnet 1,50 Euro vollzogen worden ist. Die Kursentwicklung hatte sich also vollkommen von der Realität abgekoppelt.
*Die mutmaßlichen Drahtzieher der Aktion
Der Börseninformationsdienst Investment24 behauptet nun in einer Pressemeldung, dass hinter der Entwicklung eine konzertierte Aktion von zwei deutschen Tradern stünde, die nach dem Reverse Split tatsächlich gezielt den Free Float aufgekauft haben sollen.
Diese Vorgehensweise verstößt gegen §20a des Wertpapierhandelsgesetzes und gegen das Verbot der Marktmanipulation. Als "Täuschungshandlung" gilt demnach "das Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung über das Marktangebot bei einem Vermögenswert zu einer nicht marktgerechten Preisbildung". Das gezielte Aufkaufen des Großteils der vorhandenen Aktien zum Zwecke der Kursmanipulation wird dabei als "Cornering" bezeichnet und fällt unter dieses Verbot.
Wenn tatsächlich eine manipulative Kursveränderung eintritt, was bei Amitelo unstrittig scheint, dann handelt es sich dabei um eine Straftat und den Tätern droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.
Auch hier gilt: Eine solche Aktion ist nur bei sehr kleinen Aktien-Gesellschaften möglich. Beim Kurs von gut einem Euro und nur 600.000 ausstehenden Aktien konnte der Free Float bei Amitelo mit relativ wenig finanziellem Aufwand unter Kontrolle gebracht werden.
Das heißt umgekehrt: Wenn Sie als Privatanleger in solche Papiere investieren, setzen Sie sich einem erhöhten Risiko der Kursmanipulation aus - egal ob Sie die Aktie regulär kaufen oder leerverkaufen. Ohne Insiderinformationen ist es dabei ein reines Glücksspiel, ob Sie auf der richtigen Seite positioniert sind.
*Halten Sie sich von solchen Papieren fern
Was Sie auch bedenken sollten: Unabhängig davon, wer hinter einer Manipulation steckt und wie diese umgesetzt werden soll, ist sie nur dann möglich wenn Sie als Kleinanleger mitspielen. Wenn kein Kleinanleger derartige Papiere kauft, dann funktioniert auch keine "Masche", so ausgeklügelt sie auch sein mag.
Das Fazit kann nur lauten: Lassen Sie unbedingt die Finger von Amitelo und anderen dubiosen Pennystocks. Sie machen sich sowohl bei einem Kauf als auch bei einem Leerverkauf zum Spielball der Initiatoren!
Diese haben einen Informationsvorsprung und wissen was hinter den Kulissen gespielt wird. Sie als Kleinanleger zahlen dann meistens die Zeche. |
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