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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6453
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Verfasst am: 4.Jun 2007 15:53 Titel: Ethanex Energy Inc. |
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Das Kerngeschäft des in Basehor, Kansas/USA, beheimatete Unternehmen ist Entwicklung, Besitz, Betrieb und Akquisition von Ethanol-Produktionsanlagen weltweit, sowie Ausstattung existierender und im Bau befindlicher Anlagen mit der patentierten Ethanex/Bühler-Fraktionierungstechnologie. Die Vision der an der OTCBB in den USA gelisteten Gesellschaft ist es ein führender Ethanol-Produzent mit kostengünstigen Produkten zu werden.
Name: Ethanex Energy Inc.
Land / Branche:
WKN / ISIN: A0LARL / US2976121036
Börsenplatz: Frankfurt
Aktueller Kurs: 0,53 EUR (01.06.07)
Kursziel: 1,70 EUR
www.ethanexenergy.com
Ethanex revolutioniert mit einem „grünen Prozess“ und einem „grünen Produkt“ die Ethanol-Industrie, indem Prozess- und Technologiefortschritte wie selbstversorgende Stromerzeugung mit erhöhter Produktion und reduzierter Energieverbrauch verwendet werden. Ziel ist die Produktion von rund 2 Mrd. Liter Ethanol jährlich bis 2010.
Das Management-Team hat insgesamt etwa 100 Jahre an Erfahrung in der Ethanol- und Energieproduktion und hat die EthanolIndustrie in den USA maßgeblich in den letzten Jahren geprägt und vorangetrieben und es haben sich mittlerweile hochkarätige Experten aus der Ethanol- und Energiebranche unter dem Dach von Ethanex versammelt.
Ethanex ist nun – nach dem Joint Venture und der Fertigstellung des gemeinsam entwickelten „integriertem Fraktionierungssystems“ mit dem bilanzstarken Maschinenbauer Bühler AG aus der Schweiz - in der Position, von den Banken die benötigten Kredite für den Bau von eigenen Ethanol-Fabriken zu erhalten. Das Kreditbewerbungsverfahren über etwa $500 Mio. für den Bau von 2 Ethanol-Fabriken in den USA befindet sich in der Abschlussphase. Zusage dürfte im Sommer 2007 bekannt gegeben werden.
Ein weiterer Punkt, warum Ethanex unserer Meinung derzeit ein äußerst interessanter Aktienwert darstellt und wir die Aktie als „strong buy“ mit Kursziel von € 1,70 bewerten, ist, dass das mit der in der Schweiz ansässigen Bühler AG entwickelte Fraktionierungssystem verkaufsbereit ist und alsbald die ersten Einnahmen generieren dürfte. Die Ethanol-Messe in St. Louis, Missouri/USA Ende Juni 2007 könnte der Kathalysator für die ersten Verkäufe des gemeinsam entwickelten Systems („Generation1“) an Dritte sein. Wir sind zuversichtlich, dass bis Ende des Jahre mehrere Systeme verkauft werden können.
Bühler ist bereits seit längere Zeit damit beschäftigt, ein Produktionsverfahren zur Herstellung von Ethanol zu entwickeln, doch erst mit der Expertise und dem Wissen von Ethanex konnte seit Ende 2006 gemeinsam ein Fraktionierungssystem entwickelt werden, welches innerhalb der Branche nach seines Gleichen sucht. Das innovative, neue Produktionssystem beinhaltet einen verbesserten Fraktionierungsprozess und ist um etwa 25% effizienter als herkömmliche Anlagen - geringerer Energiekonsum ohne fossile Brennstoffe, höhere Ethanolproduktion und höherer Output an höherwertigeren Nebenprodukten, die verkauft und/oder für die eigene Stromerzeugung verwendet werden können.
Anfangs plante Ethanex, mit der Semo Milling LLC das von Ethanex entwickelte Fraktionierungssystem in einer neu zu bauenden Ethanol-Fabrik in Missouri zu integrieren, doch die Verhandlungen scheiterten aus mehreren Gründen, insbesondere da finanzierende Banken sog. Performance Garantien sehen wollen und weder Ethanex noch Semo Milling eine starke Bilanzstruktur besitzen. Mit dem neuen JV-Partner Bühler dürfte der Kreditzusage nichts mehr im Wege stehen - Bühler erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Nettogewinn von 116 Mio. CHF - bei einem Umsatz von 1,6 Mrd. CHF und Liquiditätsreserven von etwa 430 Mio. CHF. Der Konzern ist mit 17,7 Mio. CHF kurz und langfristiger Verbindlichkeiten praktisch schuldenfrei.
Das von beiden Unternehmen entwickelte Ethanol-Produktionssysterm („Generation 1“) beinhaltet einen innovativen Fraktionierungsprozess. Das Besondere an diesem System ist nicht nur die Effizienz im Vergleich zu anderen Prozessen, sondern auch dass es in bereits existierenden Ethanol-Fabriken integriert werden kann. Die Kosten eines kompletten Systems belaufen sich auf etwa $50 Mio., wobei sich eine solche Investition dank der erhöhten Effizienz bereits nach 2-3 Jahren bezahlt machen kann. Darüber hinaus ist Ethanex mittlerweile in der verhandlungsstarken Position, existierenden Ethanol-Fabriken finanzielle Lösungen anbieten, wenn diese die neue Technologie in ihr System implementieren möchten. Ethanex kann mittlerweile die Finanzierung übernehmen - vorzugsweise gegen Unternehemensanteile.
Allein in den USA sind derzeit 115 Ethanol-Anlagen in Betrieb und weitere 80 befinden sich im Bau - all diese Fabriken sind potenzielle Kunden von Ethanex, womit allein in den USA ein $10 Mrd. Markt für Ethanex existiert (200 Anlagen x $50 Mio). Wir sind zuversichtlich, dass bis Jahresende mindestens 3 Systeme an Dritte verkauft werden können - die Ethanol-Messe in St. Louis Ende Juni 2007 könnte der Kathalysator für ein demnächst stark ansteigendes Bestellungsbuch werden.
Ethanex wird sein System darüberhinaus weltweit vermarkten und neben dem Verkauf seiner patentierten Technologie an Dritte auch selber neue Ethanol-Fabriken weltweit bauen sowie alte Fabriken akquirieren, modernisieren und betreiben. Der Markt befindet sich seit etwa einem Jahr in einer Konsolidierung und viele Projekte stehen derzeit zum Verkauf, von denen Ethanex mehrere hochinteressante identififizieren konnte und die Verhandlungen kurz vor Abschlüssen stehen, womit auch hier mit Neuigkeiten in den nächsten Wochen und Monaten erwartet werden können.
Bühler kann mittlerweile ein komplettes System in nur 10 Monaten (weltweit) produzieren und in den Produktionsbetrieb integrieren. Bühler garantiert die Performance, die Anlagen und das Zubehör, womit Ethanex die Meisterleistung erbracht hat, einen starken Partner gefunden zu haben, der nicht nur die Performance garantiert, sondern auch langjährige Erfahrung in der Produktion von Anlagen hat. Die JV-Vereinbarungen sehen vor, dass die generierten Einnahmen 50/50 geteilt werden. Somit ist es fraglich, ob Ethanex die Chevron Energy Solutions (CES) überhaupt noch für die Entwicklung und Bau neuer Anlagen benötigt, da mit Bühler eine hochwertige Partnerschaft eingegangen wurde und die Kosten mit Bühler wesentlich geringer sein dürften als mit CES, die nebenbei bemerkt zwar stark im Bereich erneuerbare Energien engagiert sind, aber mit Ethanol-Anlagen noch keinerlei (Produktions)erfahrung gemacht haben - im Gegensatz zu Bühler.
Ethanex dürfte mit der CES lediglich aus dem Grund eine Allianz gebildet haben, da CES eine starke Bilanz besitzt und dadurch eine Finanzierung durch Banken erst möglich geworden ist und der Kontakt wohl über den Vorstandsvorsitzenden von Ethanex, Robert Walther, gekommen ist, der in der Vergangenheit mehrere Projekte mit Chevron abgewickelt hat.
Im September 2006 gab Ethanex bekannt, mit Star Ethanol LLC ein Joint Venture unter dem Namen Ethanex Southern Illinois LLC eingegangen zu haben, um eine Ethanol-Fabrik zu bauen und zu betreiben (in Jefferson County nahe der Stadt Waltonville, Illinois/USA). Die Kapazität soll 500 Mio. Liter Ethanol pro Jahr betragen. Die Tochtergesellschaft von Ethanex, IPT Ethanol Inc., hat mit einem an der NYSE gelisteten Elektritätswerk in den USA eine Vereinbarung unterzeichnet, die vorsieht, dass beide Unternehmen die Umwelt- und Betriebsauswirkungen einer neuen Ethanol-Fabrik evaluieren. Die Ethanol-Fabrik soll eine Kapazität von 500 Mio. Liter jährlich haben und mittels dem überschüssigen Dampf des Kohle-Elektrizitätswerk (befindet sich im Besitz des Elektritätswerks) betrieben werden, welches sich im Nordosten von Kansas/USA befindet.
Fazit:
Die seither negative Aktienentwicklung dürfte wohl darauf zurückzuführen sein, dass u.a. der Bau der neuen Ethanol-Fabrik am Semo-Hafen in Missouri mit dem Joint Venture Partner Semo Milling LLC wohl nun doch nicht stattfinden wird. Beide Unternehmen haben den JV-Vertrag gekündigt und Ethanex sind damit Verluste über etw $2,7 Mio. entstanden, die nun abgeschrieben werden müssen. Missouri hat bereits 4 Ethanolfabriken sowie 3 weitere, welche derzeit in Planung stehen und in etwa 1-1,5 Jahren betriebsbereit sein sollen.
Ein zweiter Grund für die enttäuschende Entwicklung der Aktie in den letzten Monaten sind wohl die negativen Schlagzeilen um den nicht autorisierten Handel mit Stammaktien von Ethanex. Der Handel soll von der (ehemaligen) Anwaltskanzlei von Ethanex abgewickelt worden sein. Ethanex teilte im Februar 2007 mit, dass der 41 jährige Anwalt Louis Zehil aus New York mit der Beschuldigung verhaftet wurde, sich (rechtswidrig) Kontrolle über 3 Mio. Ethanex-Aktien und Optionen während der Privatplatzierung von $20 Mio. im September 2006 verschafft zu haben. Ethanex wurde darauf hingewiesen, dass einige oder alle der von Zehil kontrollierten Aktien ohne den erforderlichen Vermerk über den eingeschränkten Weiterverkauf wohl in den Markt verkauft wurden und dass der Handel mit den 3 Mio. Aktien und Optionen folglich gegen U.S.-Wertpapiergesetze verstieß. Zehil hat durch den rechtswidrigen Aktienverkauf Einnahmen von geschätzten $17,8 Mio. generiert, die über seine Firmen Chestnut Capital Partners Ltd. und Strong Branch Ventures Ltd. abgewickelt wurde. Zehil hat daraufhin die Verkaufserlöse auf sein Privatkonto transferiert und u.a. Immobilien, Schmuck und eine Club-Mitgliedschaft gekauft, sowie einen Innenarchitekten für eines seiner Häuser beauftragt. Zehil ist nicht mehr für Ethanex tätig und laut einem Bericht der Associated Press reichte die U.S.-Börsenaufsicht SEC Klage wegen Wertpapierbetrugs gegen Zehil ein, so dass ihm nun eine Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren und etwa $5 Mio. Strafe erwartet.
Ethanex hat eine Prüfung der gesamten Angelegenheit eingeleitet und wir gehen davon aus, dass die 3 Mio. Aktien zwischen September 2006 und Anfang 2007 (illegal und folglich überhastet) in den Markt verkauft wurden, und dies für den starken und heftigen Rückgang des Aktienkurs (mit)verantwortlich war, womit wir die Aktien als (künstlich) überverkauft und folglich substanziell unterbewertet einstufen. Spekulativ-orientierte Investoren haben zum jetzigen Zeitpunkt die Möglichkeit, Ethanex-Aktien zu einem Preis kaufen zu können, der durch den illegalen Verkauf von 3 Mio. Aktien in die Knie gegangen ist.
Das Team, das sich mittlerweile unter dem Dach von Ethanex zusammen getan hat, konnte in den vergangenen Jahren die Ethanol-Industrie maßgeblich mit vorantreiben. Gemeinsam verfügt das hochkarätige Management über eine Erfahrung von über 100 Jahren im Bereich Energie und über 25 Jahre im Bereich Ethanol. Mit mehr als 100 erfolgreich abgeschlossenen Projekten liest sich der Track Record des Managements und dessen Ingenieure wie das „Who is Who“ der Energiebranche. Die Branchen- und Regierungskontakte, die das Management kombiniert, sind unzählbar und von unschätzbarem Wert, so dass mit Ethanex ein Unternehmen ins Leben gerufen wurde, das Synergien in der boomenden Ethanol-Industrie in nachhaltige Werte ummünzen dürfte.
Wir sind überzeugt, dass aufgrund der Erfahrung, Expertise und Kontakten des Managements, Ethanex in den kommenden Jahren zu einem der größten Firmen in der Ethanol-Industrie nicht nur in den USA, sondern weltweit avancieren wird. Als erstes Kursziel für die nächsten Wochen sehen wir den Emissionskurs von $2 (€ 1,47), sowie alsdann unverzüglich stärker ansteigende Kurse, so dass wir unser Kursziel erstmals bei € 1,70 fixieren.
Ohne Gewähr! Quelle: small-cap
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