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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6865
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Verfasst am: 17.Jun 2008 7:59 Titel: Zulu Energy Corp. |
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Botswana hat sich von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem Land des mittleren Einkommens gewandelt und konnte seit seiner Unabhängigkeit im Jahre 1966 eine der weltweit höchsten Wirtschaftswachstumsraten aufrechterhalten.
Seitdem erlebte das Land das weltweit rascheste Wachstum beim Pro Kopf Einkommen, welches in 2006 bei $11.200,00 stand. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum betrug 7% in den letzten 40 Jahren seit der Unabhängigkeit von Großbritannien.
Eine Meinungsumfrage des Weltökonomischen Forums hat Botswana 2004 als eine der wettbewerbsfähigsten Wirtschaften Afrikas eingestuft. Beide Ratingagenturen, Moody' s (A2) und Standard&Poor' s (a), räumen Botswana das beste Kreditausfallrisiko in ganz Afrika ein, basierend auf seiner anhaltenden makroökonomischen und politischen Stabilität.
Zulu hat einen Eigentumsanteil von 100% an Nyati Botswana, eine Firma, welche Rechte an Lizenzen hat, die eine Fläche von 2.2 Million Acres im Kalahai Karoo-Bassin im nordöstlichem Botswana umfassen.Name: Zulu Energy Corp.
Land / Branche: USA / Explorer
WKN / ISIN: A0MRY7 / US9897751015
Handelsplatz: Stuttgart
Aktueller Kurs: 0,522 EUR (17.06.08 ) Durch den Kauf von Nyati-Aktien hat Zulu einen 100%-igen Anteil an einer 9000 Quadratkilometer (2,2 mio acres) großen Fläche in Botswana erworben. Dieses Gebiet läuft im Trend mit den Kohlebecken des NE in Zimbabwe, in dem Kern-, und Testbohrungen weltklasse CBM-Vorkommen aufgezeigt haben. Im inneren Teil dieses Beckens, auf der Seite von Botswana, könnten die Kohleablagerungen sogar noch dicker und gashaltiger als in Zimbabwe sein.
Eine vorausgehende CBM-Erforschungsstudie des Kalaharikaroo-Bassins zeigt, dass die Kohlelager und der dazugehörige kohlenstoffhaltige Schiefer innerhalb des erforschten Bereichs ein geschätztes Gasvorkommen von 196 Tcf. enthält. (2003 Botswana Department of Geological Survey).
Zulu Energy konzentriert sich zusammen mit seinen Venturepartner Nyati Resources auf die Erforschung und Entwicklung von Coalbed Methane (CBM) in Südafrika.
Das Management von Zulu und von Nyati hat zusammen 40 Jahre Erfahrung in der Erdöltechnik und -geologie. Dieses schließt erhebliche Sachkenntnis in der Kohlenlagermethan-Geologie, -bohrung und -produktion im Powder-River-Bassin von Wyoming und in Zimbabwe, Botswana's östlichem Nachbarn, mit ein. Zusammen waren sie für die Bohrung von tausenden von Bohrlöchern für verschiede Firmen zuständig. Als eine Art Pionier fingen Sie dann in den frühen 90er Jahren mit der CBM-Exploration in Afrika an.
Kohlelagermethan (CBM) ist eine Form des Erdgases, produziert über Bohrlöcher, die in Kohlenschichten gebohrt werden. Südafrikas CBM wurde durch biogenische und thermogenische Prozesse verursacht, die Torf in Kohle und Methan verdichteten. Die bedeutendste Lagerung des Methans ist die Aufnahme auf den Oberflächen der kleinen Carbonpartikel, die Kohle enthalten. Da der Druck des Grundwassers in der Kohle das Gas zurückhält, fängt ein CBM-Bohrloch erst mit der Entwässerung der Kohle an, Gas freizugeben.
Herkömmliche Gasansammlungen sind knapp und obgleich sie möglicherweise hoch im Volumen sind, so sind sie in der Erforschung und Entwicklung der Betriebsmittel mit hohem Risiko behaftet.
Wenn ein CBM-Vorkommen erst einmal entdeckt wurde, kann man es mit deutlich geringerem Risiko in die Produktion überführen, als bei herkömmlichem Gas. CBM-Vorkommen sind seitlich fortlaufend und erstrecken sich über vergleichsweise große Gebiete sehr kontinuierlich, während herkömmliche Gasvorkommen gewöhnlich auf flächenmäßig kleinere Bereiche begrenzt vorzufinden sind.
Das Gros der CBM-Produktion kommt aus Tiefen zwischen 200-1500 Metern, während herkömmliche Gasvorkommen häufig viel tiefer liegen. Infolgedessen können CBM-Vorkommen in nur wenigen Tagen gebohrt werden, mit leichten, beweglichen Bohrvorrichtungen und deshalb sind auch die Kosten deutlich niedriger als bei herkömmlichen Öl- und Gasvorkommen.
CBM-Bohrungen werden vorgenommen, um die Kohleablagerungen zu treffen. Dann wird ein Stahlgehäuse an der richtigen Stelle zementiert. Außerdem werden die Nähte für die Produktion des Gases und des Wassers lokalisiert. Der Entwässerungsprozess erfordert zahlreiche Bohrlöcher auf einer Fläche, um den benötigten Druckabfall zu erreichen, der eine kommerzielle Gasproduktion möglich macht. Typischerweise befinden sich vier Bohrlöcher pro Quadratkilometer und diese bestehen teilweise über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren
Die Kernproben, die von den Hunderten Löchern in Zimbabwe genommen werden, zeigen das Vorhandensein einer Weltklasse- Ablagerung des Gases an.
Die stärksten Kohlevorkommen in Zimbabwe sind im Westen, direkt gegenüber von Zulu' s- Gebiet. Geophysikalische Aufzeichnungen bzgl. der einzelnen Bohrlöcher zeigen an, dass die Kohleansammlungen mit geringer Dichte und das kohlehaltige Schiefergestein in diesem Bereich sehr stark sind und 100 Meter übersteigen.
Bisherige Testbohrungen, die von Zulu für andere Unternehmen in Zimbabwe durchgeführt wurden, haben bereits vor der vollständigen Entwässerung Gas zu Tage gebracht. Zulu geht basierend auf geologischen Trends davon aus, die grössten Kohlevorkommen der Region unter den Kalahari-Sanden zu finden
Bis dato haben nur etwa 22 Prozent der Bevölkerung Botswanas Zugang zu Elektrizität, aber die Regierungs-Pläne sehen vor, bis März 2009 bis zu 70 Prozent der Bevölkerung und dem Rest der Bürger Botswanas bis zum Jahr 2016 Zugang zu Elektrizität zu ermöglichen. Jedoch kämpft die Region im Süden Afrikas bereits jetzt mit Energiemängeln. CBM könnte hierbei eine wichtige Rolle spielen, die Elektrizitätsengpässe zu überwinden.
Dies könnte erfolgen durch Gasturbinenerzeugung auf das bestehende Strom-Versorgungsnetz, welches durch das Zulu-Lizenzgebiet läuft, oder aber auch alleinstehende, selbständige Stromgeneratoren, angetrieben durch CBM. Unter Anbetracht des stark zunehmenden globalen Interesses in Sachen Klimaveränderung, wird der anhaltende Gebrauch der Kohleverbrennung zur Erzeugung von Elektrizität ein Argument.
Anders als Kohle enthält CBM nicht Partikelverschmutzungsstoffe, und seine Produktionsnebenerscheinung, Wasser, kann für Bewässerung oder andere Zwecke benutzt werden. Über die Elektrizitätserzeugung hinaus, kann CBM Transportkraftstoff entweder direkt in Form von komprimiertem Erdgas (CNG) oder flüssigem Erdgas (LNG) oder direkt durch Umwandlung zu synthetischem Diesel oder Methanol zur Verfügung stellen. CNG oder LNG könnte mittels Trucks auch zu industriellen Verbrauchern von LPG (flüssigem Erdgas) transportiert werden, der teuersten Energie der Region. CBM kann auch verwendet werden, um Erdölchemikalien wie Düngemittel-, Explosivstoff-, Plastik-, Cyanid- und Ruß zu produzieren.
Seit nunmehr bereits einem Jahr verliert die Aktie von Zulu Energy an Wert. So lag die Aktie in der Spitze Ende Juli bei 1,59 Euro, gab zwischenzeitlich bis auf ein Tief von 0,48 Euro nach und notiert aktuell bei 0,63 Euro.
Seit März dieses Jahres zeichnet sich aber nun endlich eine anscheinend stabile Bodenbildung mit leicht steigenden Tiefpunkten ab. Ein interessanter Aspekt dabei ist, dass seit über einem Jahr zum ersten mal die 38-Tage-Linie die 100-Tage-Linie nach oben durchschnitten und somit ein erstes dezentes Kaufsignal generiert hat. Auch die Umsätze ziehen zum ersten mal seit langem wieder etwas an.
Die Stochastik deutet darauf hin, dass die Aktie vor kurzem noch deutlich überverkauft war. Diese Situation hat sich nun wieder etwas verändert, da der Indikator wieder über die wichtige 20-Punkte-Marke geklettert ist. Die Aktie ist momentan deshalb nur noch leicht überverkauft.
Die Relative Stärke zeigt, dass sich die Aktie bisher meistens schlechter als der Gesamtmarkt entwickelt hat. Somit besteht hier unseres Erachtens etwas Aufholbedarf.
Fazit
Das momentane Dauerthema Öl- und Gaspreis-Steigerungen bringt auf der einen Seite erhebliche Nachteile für die Verbraucher, doch auch enorme Vorteile für Unternehmen wie Zulu Energy. Zusätzliche Marktchancen bieten sich dem Unternehmen, da es in den aufstrebenden Ländern wie Zimbabwe und vor allem in Botswana tätig ist.
In dem Fördergebiet von Zulu Energy konnten durch erste Bohrungen weltklasse CBM-Vorkommen lokalisiert werden. Des muss aber berücksichtigt werden, dass dir Förderung auch nicht ganz einfach von statten geht, da die Vorkommen erst entwässert werden müssen, was zahlreiche Bohrlöcher notwendig macht.
Auch wenn sich die politische und wirtschaftliche Lage in den Ländern zu stabilisieren scheint, kann eine kurzfristige negative Veränderung nicht ausgeschlossen werden. Wir gehen allerdings davon aus, dass von dieser Seite her keine Schwierigkeiten zu erwarten sind.
Wenn man den Plänen der Regierung Glauben schenken kann, besteht in Botswana immenses Potenzial. Denn wir beschrieben, verfügen erst 22% der Bevölkerung über Elektrizität. Dieser Wert soll sich bis März 2009 auf 70% und bis 2016 sogar auf 100% erhöhen. Das von Zulu Energy produzierte CBM soll hierbei eine wichtige Rolle spielen.
Auch wenn unserer Meinung nach enormes Potenzial besteht, darf nicht vergessen werden, dass es sich bei Zulu Energy eher um einen exotischen Vertreter am Aktienmarkt handelt und auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann. Wir empfehlen deshalb die Aktie als Beimischung für risikofreudige Anleger. Kaufen Sie dabei nur mit einem strengen Limit, um marktferne Ausführungen zu vermeiden und setzen Sie anschließend ein Stopp-Loss-Limit nach Ihrem Ermessen.
Ohne Gewähr! Quelle: obb
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