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HarryP Newbie
Anmeldungsdatum: 29.03.2006 Beiträge: 4
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Verfasst am: 7.Jun 2008 17:42 Titel: Einschätzung einer Immobilienfinazierung |
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Liebe Forumsteilnehmer,
nachdem wir gerade wieder (mal) schlechte Erfahrungen mit einem Vermieter machen ist das Thema "Eigenheim" wieder im Vordergrund.
Da ich allerdings bisher nur die Aussage der Beraterin bei der Sparkasse habe und ich in der Thematik wirklich blutiger Anfänger bin, suche ich hier nun fachmännischen Rat.
Folgende Grundsituation:
Meine Frau(35) ist verbeamtete Lehrerin (Hauptschule), mit einem verfügbaren Nettoeinkommen von ca. 2200
Ich selbst (32) bin Angestellter im ÖD (Krankenpfleger) mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Allerdings beginne ich im Herbst ein Studium, welches mich in etwa 5 Jahren zum Lehrer für Berufsschulen machen sollte. Mein Resteinkommen in der Zeit (ich arbeite Teilzeit in meinem Beruf weiter) dürfte die finanziellen Belastungen des Studiums gerade abdecken, kann somit kaum gewertet werden.
Kinder haben wir keine, ist allerdings nicht völlig ausgeschlossen.
Ansonsten bestehen zur Zeit keinerlei finanzielle Verpflichtungen.
Die Sparkasse bietet uns bei einem vorhandenen EK von ca. 20.000 Euro nun eine Finanzierung von bis zu 190.000 Euro bei einer monatlichen Tilgung von 1000 Euro über 35 Jahre Laufzeit an. Die 1000 Euro waren unsere Vorgabe, da zumindest die nächsten 5 Jahre sicher nicht mehr drin ist und wir nebenzu ja auch noch leben wollen.
Ist das ein gutes Angebot, oder geht es besser/viel besser. Und wenn ja, wo?
Besten Dank schon mal.
Harald P. |
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dls-24 Insider

Anmeldungsdatum: 27.02.2006 Beiträge: 581 Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen
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Verfasst am: 9.Jun 2008 9:09 Titel: |
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Hallo Harald P.
Die Tilgungsrate scheint realistisch und ich denke, dass sie bei ihrer Beraterin in guten Händen sind.
Trotzdem sollten sie auf einige "Angeln" im Hypothekenvertrag achten,
z.B.
sollte ausgeschlossen werden, dass die Sparkasse deren Forderungen ohne ihr Einverständnisnicht an andere Banken Veräußern können.
lesen sie dazu:
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/852/150480/ _________________ Achtung:KEINE GEWÄHR, dieser Beitrag GIBT NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG WIEDER UND DARF NICHT ALS RECHTSBERATUNG MISSVERSTANDEN WERDEN.
ggf. konsultieren sie einen Rechtsanwalt.
Keine Dienstleistung ist kostenlos- Die Erstberatung ist grundsätzlich kostenfrei
freundlichst - Johann Zöchling - DLS-24
www.dls-24.de -- dls-24@freenet.de
Ich helfe ihnen individuell – schnell – kompetent – und preiswert |
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Mr_Durchschnitt Pathfinder
Anmeldungsdatum: 01.10.2004 Beiträge: 326
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Verfasst am: 9.Jun 2008 14:38 Titel: |
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Auch Beamte können versetzt werden, ich kenne Fälle wo das Ehepaar weit auseinander arbeiten musste. Beide Beamte.
Das gekaufte Haus war wie ein Klotz am Bein. Man ist an einen Standort doch irgendwie gebunden. Vermieten heist immer dann auch das Risiko dass die Miete nicht kommt oder das Haus stark abgewohnt wird (bis hin zu Mietnomaden)
Ich würde niemanden empfehlen mit diesem geringen Eigenkapital ein Haus zu kaufen, bzw. eine Wohnung. Die Banken stört das weniger denn die werden bei einer Zwangsversteigerung Ihr Objekt verwerten und sie werden bis an ihr Lebensende die restlichen Schulden abzahlen, wenn etwas unvorhergesehenes passiert.
Scheidung - Krankheit - Unfall vielleicht mit Todesfolge
In der heutigen Zeit finde ich kann man niemanden Empfehlen fast 30 Jahre ein Haus oder Wohnung abzuzahlen.
Für mich ist das finanzieller Selbstmord auf Raten. |
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Zaphirarosa Newbie
Anmeldungsdatum: 27.07.2008 Beiträge: 4
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Verfasst am: 2.Aug 2008 20:16 Titel: Mietkauf über Genossenschaft |
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Bei Beamten, bei denen die Möglichkeit einer Versetzung nicht ausgeschlossen ist, würde ich keinen Immobilienkauf mit einer Bankfinanzierung raten.
Wie Mr_Durchschnitt schon sagte, die Immobilie ist dann ein Klotz am Bein, und wenn man schnell verkaufen muss, erlöst man meist nicht mehr das, was sie einmal gekostet hat.
Es gibt eine sehr flexible Lösung über eine Genossenschaft, bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro reichen 20.000 Euro Eigenkapital, die monatliche Belastung liegt bei 932 Euro, davon etwa 180 Euro Ansparleistung. Wenn der Umzug innerhalb der ersten 8 Jahre stattfindet, kann man sich zu den gleichen Konditionen woanders ein neues Objekt suchen. Es kann auf jeden Fall aber der Mietkauf-Optionskaufvertrag mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden, dann gibt's das Eigenkapital zurück und die bisherige Ansparung nebst Zinsen.
Zur Ansparung des Kaufpreises hat man 25 Jahre Zeit, die monatliche Zahlung bleibt auch über 25 Jahre unverändert. Man schließt Anfangs einen notariellen Optionskaufvertrag, erhält eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch, und hat praktisch ein 25-jähriges Zahlungsziel.
Und das Beste: Ihr habt zu keinem Zeitpunkt Schulden - das Grundbuch bleibt in Abteilung III lastenfrei!
Zur Beantwortung weiterer Fragen bitte mailen an:
[E-Mail anzeigen]
Solltet Ihr Euch auf jeden Fall durch den Kopf gehen lassen und mich bei Interesse kontaktieren.
Schönes Wochenende allerseits |
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