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Schultag Newbie
Anmeldungsdatum: 30.09.2005 Beiträge: 2
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Verfasst am: 30.Sep 2005 23:29 Titel: Finanzierung der Privatschule möglich ? |
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Hallo ,
Ist wohl im Vergleich zu anderen Fragen hier , eine etwas ungewöhnliche Anfrage.
Folgendes : Mein Kind besucht zur Zeit die 3.Klasse einer Grundschule.
Leider ist der bisherige Schulalltag , aufgrund einer ignorierten Behinderung seitens der Lehrer, das reinste Mobbing u. nur Frustation füs Kind.
Nun überlegen wir unser Kind nach der Grundschule auf eine Privatschule zu schicken um ihm weiteres Elend zu ersparen. Eine Finanzierung durchs Jugendamt wurde aber abgelehnt. Wir wären aber auch bereit die Kosten selber zu tragen !
Nun aber das Problem : Die PS kostet 500 € pro Monat u. diese Summe können wir monatlich aber nicht aufbringen. So kamen wir halt auf die Idee ob man das Schulgeld nicht auch über Kredit finanzieren lassen könnte um den Beitrag auf ein Maximum von 180 € pro Monat zu senken u. dafür einen längeren Finanzierungsrahmen in Kauf zu nehmen.
Nach Sichtung einiger Ratenkreditangebote mussten wir aber festellen, das es nur Angebote im Zeitrahmen bis zu 84 Monate gibt u. die Rate letztendlich genauso hoch wäre wie das Schulgeld selbst. Lediglich die Konditionen der Hypothekendarlehen , kämen unserer Finanzierungsvorstellung nahe. Diese Darlehen dürfen aber ja nur für Wohneigentum, Renovierung oder ähnliches gewährt werden.
Wenn ich von 5 Jahren Schulbesuch ausgehe ginge es wohl um eine Finanzierungssumme von 30.000,- € . Ein Finanzierunszeitrahmen von 10 oder mehr Jahren würde uns nicht stören.
Gibt es da noch andere Möglichkeiten der Finanzierung ? Wenn welche ?
Mit freundlichen Grüßen
Schultag |
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Rothenburg Insider
Anmeldungsdatum: 06.04.2005 Beiträge: 837
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Verfasst am: 1.Okt 2005 18:28 Titel: |
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Sehr geehrte Eltern Schultag,
der Besuch einer Privatschule für Ihre Tochter sollte nur der
letzte Weg sein, Ihrer Tochter einen normalen Schulalltag zu
ermöglichen.
Sie sollten zuerst ein erneutes, klärendes Gespräch mit der Schulleitung,
dem (der) Klassleiter (in) und den Elternbeiräten der Schule Ihrer Tochter suchen. Sollte dies wieder fehlschlagen, rate ich Ihnen, die zuständigen
Schulaufsichtsbehörden zu informieren und zur Intervention aufzufordern.
Als weiterer Weg ist ein Klassen - bzw. Schulwechsel oftmals hilfreich,
Hänseleien und Mobbing schlagartig zu beenden. Dabei denke ich auch
an konfessionsgebundene Schulen etc. Deren Schulgebühren, falls
sie überhaupt anfallen, orientieren sich an Ihrer wirtschaftlichen Leistung-
kraft und sind sicherlich ohne Darlehen für Sie erschwinglich.
Ich hoffe, daß man mit solchen oder ähnlichen Wegen dem bisherigen
Leidensweg Ihres Kindes beikommen kann und verbleibe
mit besten Wünschen für
eine glückliche Schulzukunft
Ihrer Tochter
Rothenburg |
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Schultag Newbie
Anmeldungsdatum: 30.09.2005 Beiträge: 2
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Verfasst am: 2.Okt 2005 0:40 Titel: |
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Vielen Dank für ihre Antwort Herr/Frau Rothenburg .
Natürlich sind wir auch die von ihnen erwähnten Wege gegangen. Leider ohne Erfolg. Und wir vermuten auch ,das die Situation sich auf einer anderen staatlichen Schule für unser Kind nicht verbessern würde.
Andere Privatschulen (Waldorf, Montessori, usw.) sind aufgrund der enormen Klassengrößen für unser Kind nicht besuchbar. Auch die Möglichkeit der Heimbeschulung wurde seitens des Schulamts abgelehnt.
Gerade die von uns gewünschte PS hätte keine Probleme mit der Behinderung unseres Kindes u. wäre mit einer Klassengröße von 15 Kindern ein optimales Lernumfeld.
| Zitat: |
| Gibt es da noch andere Möglichkeiten der Finanzierung ? Wenn welche ? |
Gäbe es da denn Möglichkeiten oder ist das absolut unrealistisch ?
Mit freundlichen Grüßen
Frau Schultag |
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BC Newbie
Anmeldungsdatum: 09.02.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 4.Okt 2005 15:56 Titel: |
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| Rothenburg hat folgendes geschrieben:: |
Sehr geehrte Eltern Schultag,
der Besuch einer Privatschule für Ihre Tochter sollte nur der
letzte Weg sein, Ihrer Tochter einen normalen Schulalltag zu
ermöglichen.
Sie sollten zuerst ein erneutes, klärendes Gespräch mit der Schulleitung,
dem (der) Klassleiter (in) und den Elternbeiräten der Schule Ihrer Tochter suchen. Sollte dies wieder fehlschlagen, rate ich Ihnen, die zuständigen
Schulaufsichtsbehörden zu informieren und zur Intervention aufzufordern.
Als weiterer Weg ist ein Klassen - bzw. Schulwechsel oftmals hilfreich,
Hänseleien und Mobbing schlagartig zu beenden. Dabei denke ich auch
an konfessionsgebundene Schulen etc. Deren Schulgebühren, falls
sie überhaupt anfallen, orientieren sich an Ihrer wirtschaftlichen Leistung-
kraft und sind sicherlich ohne Darlehen für Sie erschwinglich.
Ich hoffe, daß man mit solchen oder ähnlichen Wegen dem bisherigen
Leidensweg Ihres Kindes beikommen kann und verbleibe
mit besten Wünschen für
eine glückliche Schulzukunft
Ihrer Tochter
Rothenburg |
Dem kann ich nur zustimmen, was User Rothenburg geschrieben hat.
Machen Sie einen Termin mit der Schulleitung und den entsprechenden Lehrkräften und diskutieren Sie ganz offen die von Ihnen genannten Probleme. Sie Haben auch die Möglichkeit dem Unterricht beizuwohnen und so mögliche Schwächen der Lehrkörperschaft (oder war es doch ein Leerkörper ) aufzudecken.
Die meisten Lehrer in öffentlichen Schulen sind faule Säcke (hart aber wahr) für die unbequeme und schwächere Schüler nur mehr Arbeit bedeutet.
Ich möchte Sie aber trotz allem darauf Aufmerksam machen, dass sogenanntes Mobbing auch auf Privatschulen gang und gebe ist.
MFG BC |
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