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ohnemoosnixlos Newbie
Anmeldungsdatum: 11.03.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 11.März 2006 1:44 Titel: Opfer von Basel II |
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Ich habe ein Problem und würde mich über konstruktive Beiträge, Tipps etc. freuen.
Folgender Sachverhalt: Meine Frau und ich haben mit unseren Kindern ein kleines Reihenhaus mit einem Wert von ca. 270.000 €. Dieses Haus ist im Grundbuch mit ca. 210.000 € (Rate: 890 €) belastet. Des weiteren haben wir ein Vers. Darlehen in Höhe von 40.000,-- €, welches noch eine Restschuld von 30.000 hat, da seit 1999 eine Rate von 433 € gezahlt wird. In der Schufa sind noch 3 weitere Kredite mit einem Volumen von ca. 20.000 Restschuld. Abgetragen werden diese Kredite mit einer Gesamtsumme von ca. 420 €.
Bei einem Familieneinkommen von ca. 4.500,-- € im Monat ist die Abtragung machbar.
Leider fangen hier meine Probleme an. Während ich als Beamter ca. 3.100 € an festen Bezügen habe, verdient meine Frau als Lehrerin auf Honorarbasis sehr unterschiedlich. Sie ist seit 16 Jahren an einer Schule Tätig und erhält mal 400 € im MOnat mal 2.000 € usw. In den letzten Jahren sind die Einnahmen permanent gestiegen und sind im Jahresschnitt bei ca. 1.000 € angesiedelt. Ich habe auch noch mehrere Nebentätigkeiten, da ich für meinen Arbeitgeber Kurse abhalte. Hier erhalte ich mind. 400 € im Schnitt pro Monat.
Nun möchten wir ein weiteres Haus kaufen. Kaufpreis 55.000, da Denkmalgeschützter Altbau von 1937 mitr ca. 70qm Wohnfläche. Wir haben 11.000 € an EK und wollen 80 % finanzieren. Ein mündliches Angebot vom BHW über 209 € für die fehlenden 44K ist bei Abgabe der Unterlagen noch mal positiv beurteilt worden, da die Mieteinnahmen bei 300 € liegen. Heute sind die Unterlagen zurück gekommen. Leider möchte das BHW nun wegen fehlender Nachhaltigkeit bei den Einnahmen meiner Frau die Finanzierung nicht mittragen. Deadline für den Kaufpreis ist der 1.4.2006.
Ich möchte diese Haus unbedingt, da es das Elternhaus meiner Frau ist, und meine Schwiegermutter seit den 50er -Jahren dort lebt. Sie soll mit 80 nicht noch rausgeklagt werden, da die Bewerber Schlange stehen.
Wer kann mir einen Tipp geben?
Bitte nur ernstgemeinte Tipps. |
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Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
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Verfasst am: 12.März 2006 12:18 Titel: |
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Bei der Summierung Ihrer Verbindlichkeiten und Gegenüberstellung Ihrer verlässlichen Einkünfte darf an dieser Stelle bemerkt werden, dass Sie kein Opfer von Basel-II (siehe Titel Ihres Postings) sind, sondern ein Opfer Ihrer strapazierten finanziellen Möglichkeiten.
Mit anderen Worten: Sie scheinen bereits dermaßen verschuldet zu sein, dass vermutlich der Überblick bald verloren gehen dürfte.
Es sei Ihnen daher geraten, Ihre monetären Zustände vorerst in den nächtsen Jahren in Ordnung zu bringen, anstatt noch weitere Schulden anzuhäufen um am Ende alles zu verlieren.
Die Gier ist ein Luder...! |
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Liberalix Newbie
Anmeldungsdatum: 01.02.2006 Beiträge: 34 Wohnort: Ostwestfalen
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Verfasst am: 12.März 2006 17:19 Titel: |
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Hallo,
also Elly hat Recht, für einen Beamten mit soviel Einkommen sind Sie ziemlich unsinnig verschuldet. Wenn Sie da einen Haushaltsplan aufstellen, den auch eine Bank akzeptiert, dann kommt da in der Tat heraus, das keine Luft drin ist. Weil unregelmässige Einkünfte eben nicht sicher sind und man sich da fast immer etwas vormacht, sprich "sich reich rechnet". Haben Sie wohl auch, sonst hätten Sie doch mehr auf der Kante, oder?
Zudem sind die Angaben auch nicht so ganz schlüssig, wenn Sie z.B. einen Versichrungskredit mit Summe 40.000 seit 1999 im Monat mit 433,- bedienen, dann sind das aber keine 30.000 Rest mehr, kann doch nicht sein...
Andererseits könnten Sie aber auch mal aufräumen in Ihrer Verschuldung, wenn Sie das mit einem fähigen Banker durchrechnen, dann können Sie mit dem bisherigen Abtrag von über 1.800,- schon auch mehr Kredit bedienen, als Sie jetzt haben. Dazu müssten Sie die Ratenkreditreste in die Immobilien nehmen, sprich ablösen, wenn das zweite Haus noch als Sicherheit dazukommt, vielleicht ja auch noch etwas mehr wert ist, als Sie zahlen müssen, dann müsste das schon gehen, dann ist das, wie man so schön sagt, "darstellbar". Das kriegen Sie aber eigentlich nur noch mit Ihrer Hausbank hin, BHW macht das natürlich nicht, und noch wen anderes zu finden und zu überzeugen, reicht die Zeit nicht.
Gehen Sie auf jeden Fall erst einmal zur Hausbank, dort wird man sich freuen, dass Sie mal nachdenken und aufräumen, kennt man doch aus der laufenden Analyse Ihrer Kontobewegungen die Lage bei Ihnen besser, als Sie denken.
Aber wenn die Hausbank auch nicht mitmacht, weil Sie da schon Probleme in der Vorgeschichte haben, dann können Sie sich, so schade das persönlich gesehen sein mag, die Hütte vermutlich wirklich nicht leisten.
Bitte dann realistisch bleiben, sicher würde sich ein Vermittler finden, der Ihnen etwas anderes verspricht (ich bin keiner), fallen Sie bitte nicht darauf herein, Sie landen in der Schuldenfalle. Und das ist mal sicher. |
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ohnemoosnixlos Newbie
Anmeldungsdatum: 11.03.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 12.März 2006 17:48 Titel: |
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Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit "Opfer von Basel II" meinte ich folgende Tatsache: Ich habe von einer Bank bei weitaus höhere Gesamtverschuldung und mind. 700 € niedriger Einnahmen vor einigen Jahren ein Darlehen von 35.000 € erhalten, welches nur durch Gehaltsabtretung und "frei werdener Gelder" bei der Immobilie gesichert war. Heute gibt mir die Bank eben die fehlenden 44.000 € für ein Einfamilienhaus in bester Wohngegend nicht.
Verschuldung und Überschuldung sind 2 verschiedene Worte.
Für einen Arbeitslosen Hartz IV Empfänger können 10.000 € eine fast überwindbare Hürde sein, während ich als Beamter über ein gesichertes Einkommen verfüge. Ich kann durch den Verkauf meiner Immobilie alle Verbindlichkeiten ablösen und es blieben -je nach Verkaufswert- mindestens 20.000 € übrig. Da meine Frau auch noch mindestens 1.000 € mtl. verdient, ich weitere Einnahmen erziele, bleiben mir ca. 4.500 - 5.000 € pro Monat.
Ich denke, dass meine Verbindlichkeiten zwar hoch, aber nicht zu hoch sind. Meiner Meinung nach müßten meine mtl. Raten mit vernünftiger Beratung durch die Banken zu senken sein. Leider vergißt man zu schnell, daß es auch indivuduelle Fälle gibt. Ich passe nun mal nicht in ein Bankenchema einer Direktbank.
Fakt ist, dass eine Bank mit mir Geld verdienen kann. Sicherheiten sind da. Banken vergessen, dass ein Sparer noch so viel Geld zur Bank tragen kann, verdient wird nur mit denen, die das Geld leihen (Dispo, Kredit, Baufinanzierungen, Unternehmerkredite etc.)
Ich glaube, dass hier durch "falsche" Kreditvergabepraktiken nicht die richtigen Signale gesetzt werden. Wenn meine Frau seit 16 Jahren an einer Schule beschäftigt ist, nachweislich jedes Jahr höhere Einnahmen erzielt , dann kann ich nicht nachvollziehen, wenn die Einnahmen nicht nachhaltig sind.
Haben Sie keinen Arbeitsvertrag ? Ich frage, wie sicher ist denn ein heutiger Arbeitsvertrag bei einer Bank, bei Karstadt, bei Walter-Bau usw.?
Meiner Meinung nach habe ich nicht die falschen Antworten, sondern es werden falsche Fragen gestellt. Es wird nur noch in eine Richtung gedacht. Wie kann ich am schnellsten Geld verdienen ohne mich um den gegenüber gross "kümmern" zu müssen?
Die wenigen Bankangestellten, die noch da sind, tun mir eigentlich leid. Sie können ihren eigentlichen Job kaum noch im Sinne ihrer Ausbildung nachgehen. Es geht nur noch um Verkaufen, Verkaufen, Verkaufen. Der Kunde stört eigentlich nur. Als ich letztens in einer großen Bank (Sparda) mit einem 50 € - Schein eine Einzahlung von 20 € tätigen wollte, konnte mir erst nach Beschwerde durch mich das Restgeld in 1 € und 2 € -Stücken zurückgegeben. ( Kassen abgeschafft, Einzahlungen am Aurtomat etc.) Die Tipps vorher waren "Gehen Sie doch irgdwo Geld wechseln" und können Sie nicht 50 € einzahlen?
Nun beende ich meine Gedanken, da ich hier offensichtlich keine konkrete Hilfe erwarten kann. |
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ohnemoosnixlos Newbie
Anmeldungsdatum: 11.03.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 12.März 2006 18:12 Titel: |
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Antwort an Liberalix
Ihre Antwort hat sich wohl mit meinem gerade geschriebenen überschnitten.
Ich habe Anfang 2005 eine Umschuldung gemacht, die leider wegen der Vorfälligkeiten nicht alles abdecken konnte. Den Rest mußte ich durch die kleineren Kredite bei verschiedenen Banken ablösen, da ich bei einer neuen Bank bei 0 anfangen wollte. Ich war es leid, dass z.B. 4,95 für eine Handyrechnung zurückgegeben wurde, da das Konto bis zum Anschlag überzogen war. (Hier sind nur noch Computer und keine Menschen am Werk, Zahlungseingang am nächsten Tag ca. 4.500 €, Gebühren für die Rücklastschrift 20,-- € vom Handy Hersteller) Heute habe ich kaum noch Abbuchungsaufträge, zahle alles selbst, das Konto wird nur auf Guthabenbasis geführt. So kann ich steuern und bekomme keine negativen Scorerpunkte bei den Banken, habe keine Rücklastschriften und dementsprechende Kosten.
Meiner Meinung nach kann ich mir die neue Immobilie sehr wohl leisten, da 1. die eingehende Miete die Belastung voll deckt; 2. die Immobilie hat einen höheren Wert, als tatsächlich bezahlt wird; 3. Es besteht Null Risiko, da das Haus sofort vermietet werden kann, sofort verkauft werden kann; 4. Es gäbe Steuervorteile für mich.
Meine Tilgung beträgt ca. 1.000 € mtl. Was glauben Sie, wieviel ich in 5 Jahren getilgt habe.
In einigen Punkten gebe ich Ihnen Recht. Ich habe Fehler gemacht und daraus gelernt.
Die 433 € für die Versicherung beinhaltet eine Tilgung über LV (sehr teuer) und die normale Zinsbelastung. Die Zahlen stimmen schon. Deshalb will ich diesen Vertrag auch irgendwie loswerden. Damals war es eine richtige Entscheidung (Weniger Einnahmen, Kinder klein, ich war Haupternährer und wollte meine Familie absichern etc. ) heute sehe ich es etwas anders.
Schönen Sonntag noch. |
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Gianni Newbie
Anmeldungsdatum: 21.01.2004 Beiträge: 21
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Verfasst am: 10.Mai 2006 20:41 Titel: Die Lösung |
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Die Lösung ?
finden sie unter diesen LINK
www.drefreieberater.de , und zwar gibt es die Fa. Genotec die ein super konzept hat für alle die Eigentümer werden wollen, einfach durchlesen ich glaube das ist die Lösung.
Gruß Gianni |
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GM&P Moderator Specialist

Anmeldungsdatum: 20.01.2006 Beiträge: 136
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unex Specialist
Anmeldungsdatum: 27.04.2006 Beiträge: 52 Wohnort: Viersen
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Verfasst am: 11.Mai 2006 10:16 Titel: |
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Hallo GM&P Moderator,
vermute das es heisen soll, www.derfreieberater.de dieser Link funktioniert.
Bis dahin nur die Hoffnung nicht verlieren. |
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deppi Specialist
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 221
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Verfasst am: 11.Mai 2006 10:28 Titel: |
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| Wo man denn schon bei ist, einfach mal "genotec" hier in der Suche eingeben, dann hat sich die Seite eh erledigt... |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 2098 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 11.Mai 2006 12:49 Titel: Re: Die Lösung |
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| Gianni hat folgendes geschrieben:: |
Die Lösung ?
finden sie unter diesen LINK
www.derfreieberater.de , und zwar gibt es die Fa. Genotec die ein super konzept hat für alle die Eigentümer werden wollen, einfach durchlesen ich glaube das ist die Lösung.
Gruß Gianni |
@Gianni,
dieser Artikel ist in weiten Teilen O-Ton von Genotec, also ein schlecht getarnter Verkaufsprospekt aus der Genotec-Presseabteilung. Mitnichten ein neutraler, redaktioneller Bericht. Die möglichen Fallstricke bei Genotec habe ich bereits mehrfach beleuchtet.
Struckischreck |
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