| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
|
Verfasst am: 25.Feb 2007 21:31 Titel: Heuschrecken über Holland |
|
|
Widerstand formiert sich gegen den britischen Hedgefonds TCI. Der plant, die ABN Amrobank zu übernehmen, aufzuspalten und ganz oder teilweise zu verkaufen. Der niederländische Zentralbankpräsidenten Nout Wellink ist alarmiert.
Die ins Visier des britischen Hedgefonds TCI (The Childrend's Investment Fund) geratene niederländische Großbank ABN Amro baut Verteidigungslinien auf. Prominente Unterstützung erhielt die ABN Amrobank am Wochenende vom niederländischen Zentralbankpräsidenten Nout Wellink.
Wellink verurteilte des Vorgehen des Investmentfonds TCI scharf. TCI hatte Ende vergangener Woche in einem offenen Brief gefordert, die ABN Amro solle aufgespaltet und verkauft werden, weil die Einzelteile der an der Börse mit rund 52 Mrd. Euro bewerteten Bank mehr wert seien als die Summe des Ganzen.
,,Die Forderung der TCI geht eindeutig zu weit. Der TCI-Brief sagt im Tenor: Ihr müsst verkaufen und ihr schickt uns das Geld. Das ist unakzeptabel,'' sagte Zentralbankpräsident Wellink. Unterdessen enthüllte der wegen der harten TCI-Attacke mit dem Rücken zur Wand stehende ABN Amro-Vorstandsvorsitzende Rijkman Groenink, dass TCI ,,von mehreren anderen Investmentfonds unterstützt wird.'' Sie gingen nach derselben Strategie vor wie TCI.
Denn der britische Hedgefonds hatte in seinem Brief auch bekannt gegeben, dass man rund ein Prozent des Aktienkapitals der ABN Amro erworben habe. Mit einer solcher Minderheitsbeteiligung ist es möglich, dass TCI auf der am 26. April stattfindenden Hauptversammlung der ABN Amro Tagesordnungspunkte mit auf die Agenda setzen lassen kann.
Welche das sein werden, das ist klar: Die Bank aufspalten und ganz oder teilweise verkaufen.
TCI-Manager Chris Hohn scheint nun mit der ABN Amrobank ein ähnliches Spielchen spielen zu wollen, wie er es mit der Deutschen Börse vor zwei Jahren trieb. Damals sorgten die Briten dafür, dass der Vorsitzende der Deutschen Börse Werner Seifert das Feld räumen musste. Dannach kassierten sie ab, nachdem sie sich erst groß bei der Deutschen Börse eingekauft und den Kurs nach oben getrieben hatten.
-->Welt |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
Powered by phpBB © phpBB Group
|
|
|
|