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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1974 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 13.Sep 2005 22:23 Titel: Re: Multi Advisor Fund |
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| Brägenklöterig hat folgendes geschrieben:: |
Wenn die Futura Finanz und Michael Turgut ja gar so kriminell und schlecht sind, kann ich nicht nachvollziehen, dass in erfolgreichen 15 Jahren seit bestehen der IFF es immer noch die IFF und Michael Turgut gibt.
Die Antwort ist ganz einfach. Wo nix is, kann man auch nix machen.
In diesem Sinne.......
Brägenklöterig[/b] |
@Brägenklöterig,
Michael Turgut ist ein Vertriebler, wie es nur sehr wenige gibt. In Ihrem Sinne ist er sehr erfolgreich, weil es ihn immer noch gibt.
Aus anderer Sicht betrachtet ging und geht er aber über Leichen. Es ist ihm völlig egal, was er verkauft, wie sein Vertrieb heißt und wie gut oder schlecht die vertriebenen Produkte sind. Hauptsache, es gibt maximale Provisionen.
Damit hat er immer wieder Vertriebe aufgebaut und diese zu Höchstleistungen, d.h. maximalen Umsatz, getrieben. Natürlich nicht ohne selber maximal davon zu profitieren. Dass die Kunden dabei immer wieder über den Tisch gezogen wurden und teilweise viel Geld verloren haben, ist Herrn Turgut aber so was von egal. Er hat immer wieder mit neuen Firmen und neuen Produkten von vorne angefangen.
Sollte morgen die Finanzbranche am Ende sein und sich mit dem Vertrieb von Strohhalmen das gleiche Geld machen lassen, so werden Sie Herrn Turgut dort mit einem Strukturvertrieb wiederfinden.
Struckischreck |
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Metrodix Newbie
Anmeldungsdatum: 02.09.2005 Beiträge: 23 Wohnort: Dresden / Leipzig
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Verfasst am: 13.Sep 2005 22:39 Titel: Re: Multi Advisor Fund |
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| Brägenklöterig hat folgendes geschrieben:: |
Hallo an alle,
zunächst ein Wort an Matrodix; lesen Sie bitte folgendes (eventuell haben Sie diesen Text beim Registrieren überlesen):
[/b] |
HAbe ich NICHT überlesen.
Ich stehe prinzipiell zu allem, was ich sag/schreibe!
Weiterhin war das meine, nach dem Grundgesetz verbriefte, MEINUNG!
| Zitat: |
Wenn die Futura Finanz und Michael Turgut ja gar so kriminell und schlecht sind, kann ich nicht nachvollziehen, dass in erfolgreichen 15 Jahren seit bestehen der IFF es immer noch die IFF und Michael Turgut gibt.
Die Antwort ist ganz einfach. Wo nix is, kann man auch nix machen.
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Falsche Antwort!
Die richtige Antwort ist, dass er unverschämtes Glück gehabt hat und das Jahr Knast auf BEWÄHRUNG bekommen hat.
Wollen Sie hier allen Ernstes abstreiten, dass der "Herr" Turgut ganz frisch vorbestraft ist? *kopfschüttel*
Weiterhin ist eben gerade von Amts wegen festgestellt worden, dass von den knapp 43 Millionen, die die ach so seriöse IFF mit Hilfe einiger halbgewalkter Politiker, für den "Deutschlandfonds I" eingesammelt hat, nur noch gerade mal 7 Mio. da sind.
WO, bitte, IST DER REST?? Für den Vertrieb drauf gegangen?
Ihrer Schreibe nach zu urteilen haben SIE auch ein hübsches Sümmchen davon bekommen? |
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fcfreiburg Newbie
Anmeldungsdatum: 14.08.2005 Beiträge: 4
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Verfasst am: 15.Sep 2005 7:57 Titel: Widerspruch |
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An Alle,
zum Zitat:
Wieviel bekommt ein Kunde von den ganzen Investitionen (ja sogar auch Beteiligungen) seiner kapitalbildenen Lebensversicherung ausgezahlt? Bei Berechnungen darf man ja sogar die Überschussanteile nicht mit einberechnen, wegen des Kaufkraftverlustes . [/code][/list]
meine Antwort:
ich selbst bin Geschädigter einer BGB Gesellschaft bei der ich nun laufend nachschusspflichtig bin, ein Ende ist derzeit nicht absehbar.
Andererseits habe ich verschiedene Lebensversicherungen, die kurz vor Auszahlung stehen. Gott sei Dank.
Im Übrigen ist äusserst bedenklich - ich möchte sogar behaupten unseriös - wenn der Vertrieb der IFF bei Interessenten damit wirbt bestehende Verträge sich auszahlen zu lassen und das Geld in die Anlagen der IFF zu investieren. Mit welchem Erfolg das investierte Kapital dann wirklich eingesetzt ist, kann man nachvollziehen an der Historie von Anfang der Göttinger Gruppe bis hin zur Neufirmierung der IFF und deren vermittelten Anlagen. Es war ist bisher immer neuer Wein in alten Schläuchen. D.h. viele der Personen sind in dem zwischenzeitlich aufgebauten Firmenkonglomerat immer wieder die selben. Der Erfolg der Anlagen hat sich auch nicht verbessert - wie denn wenn die Personen die diese Anlage ins Leben gerufen haben und ihre Vertriebsorganisationen sich von dem angelegten Geld reichlich bedienen.
Natürlich denke ich dass auch Herr Brägenklöterig im Umfeld der IFF zu sehen ist. Diese Personen sind natürlich aufs äusserste nervös und gereizt, sehen sie derzeit keine Möglichkeit ihren Traum einer Finca auf Mallorca schnell zu realisieren, denn die Zeiten für IFF stehen schlecht. Was soll man verkaufen wenn schon im Vorfeld das neue Produkt schlecht beurteilt und das vorhergehende Produkt vom Markt zurückgenommen werden muss.
Noch eine Anmerkung - ich habe dem Autor `Siggi´ welcher hier auch im Board geschrieben hat telefoniert. Seine Aussagen zu den Vermögensanlagen von IFF waren absolut falsch. Ich frage mich ernsthaft, sind die wirklich noch immer so unbedarft, oder lügen man bewusst? Seiner Aussage war, dass die vorherige Vermögensanlage in den Deutschen Vermögensfond nicht zurückabgewickelt ´die BaFin hat diese Entscheidung zurückgenommen´ und nach seiner Meinung nach wäre das ja auch furchtbar gewesen wenn sowas passiert wäre.
Dass diese Vermögensanlage aber zurück abgewickelt wird, können Sie auf folgender Internetseite brandaktuell nachlesen.
http://www.fondsprofessionell.de/redsys/newsText.php?endDate=2005-09-08&per=2w&kat=1&sid=700439
Zum Schluss nochmals - derzeit verdienen bei dieser Anlage nur die involvierten Vertriebsleute und das sogenannte Management. Der Anleger selbst hat mit solchen Anlagen Geld verloren.
mfg. fcfreiburg [/quote] |
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siegi Newbie
Anmeldungsdatum: 13.08.2005 Beiträge: 2
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Verfasst am: 15.Sep 2005 11:20 Titel: Re: Neues Produkt der Futura Finanz? |
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hallo mal wieder
also ich habe lange überlegt ob ich etwas schreiben soll oder nicht und habe mich entschloßen dass theme hier abzuschließen.
hier schreiben einige leute entschuldigt den ausdruck wirklich nur müll sie beschimpfen andere schreiben gerüchte die keinerlei hintergrundinformationen und wahrheiten beinhalten sind aus welchem grund auch immer so negativ eingestellt das einem schlecht wird können den fakten nicht folgen lassen sich von sogenannten vermögensberatern weiterhin kapitallebensversicherungen und bausparverträge verkaufen unglaublich wisst ihr im internet können versicherungsmarkler und wie sie sich auch alle nennen ohne gefahr unwahrheiten schreiben die euch / uns verunsichern und mehr wollen die auch gar nicht erreichen naja jeder ist alt genug und kann lesen sich informieren bei geeigneteren foren naja ich hab da wohl einen fehler gemacht dass ich hier überhaupt etwas geschrieben habe wollte eben erreichen dass die lügen aufhören dass evt jemand bei mir anruft um sich die wahrheit an zu hören 1 hat es getan viele andere bohren in ein loch der unwissenheit es ist schade zu sehen wie menschen sich beeinflussen lassen in diesem sinne verabschiede ich mich von dieser seite
ps nein ich habe mir keine mühe gegeben auf die groß und kleinschreibung zu achten nein ich habe keine satzzeichen benutzt denn warum sollte ich sachen die ich gelernt habe hier anwenden macht doch ausser ein paar wenigen hier sonst keiner schlimm genug dass mitbewerber müll schreiben aber die haben wenigstens einen grund denn sie haben existenzängste aber leutchen denkt daran die reithinger bank ist eine vollbank wie alle anderen auch und seit euch sicher sie handelt auch wie eine so das war es was ich noch loswerden wollte und viel spass beim weiter hetzen lügen erzählen im dunkeln tappen und und und
siegi |
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Brägenklöterig Newbie
Anmeldungsdatum: 13.09.2005 Beiträge: 10 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 16.Sep 2005 8:12 Titel: Nachschusspflicht |
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Ich habe das Gefühl, dass bei dem ganzen Rummel um IFF nur ein Motto zählt: Only bad news are good news.
Welche Zeitung berichtet schon über positive Sachen bzw. positve Urteile. Wollen das die Menschen lesen? Unsere Gesellschaft wird mit negativen Informationen zugemüllt. Was läuft denn täglich in den Medien? Wie wirkt sich das auf unsere Gesellschaft aus? Ein Teil davon ist in diesem Forum zu erkennen! Bezeichnend dazu ist auch der Film von Michael Moore "Bowling for Columbine". Wer ihn gesehen hat, weiß wovon ich rede.
Nur soviel dazu: Auch hier im Forum wird Angst verbreitet. Angst, dass die Menschen ihr Geld verlieren.
Was hier fehlt, ist moralische Phantasie.
Ein interessantes Buch zu der Beeinflussung der Medien ist z.B. "Der stumme Blick" von Rainer Patzlaff.
Diese ganzen Artikel und die Diskussionen hier zeugen von einer typischen "Bild-Zeitung Mentalität". Auch der umgangssprachliche Ton einiger Forenmitglieder.
Hier noch ein paar aufgewärmte News:
Bundesgerichtshof: Fondsanleger nicht zu Nachschüssen verpflichtet
Anleger von geschlossenen GbR-Immobilienfonds sind in der Regel nicht zur Zahlung von Nachschüssen an die Gesellschaft verpflichtet. Mit einem entsprechenden Urteil vom 4. Juli 2005 (II ZR 354/03) hat der Bundesgerichtshof die Rechtsposition von Fondsanlegern weiter gestärkt.
„In den allermeisten Fonds werden Nachzahlungen zum Ausgleich von Verlusten damit nicht mehr durchzusetzen sein", erklärte Rechtsanwalt Mathias Nittel von der Kanzlei Witt Nittel in Heidelberg.
Nachschußpflichten waren in den vergangenen Jahren für viele Anleger an der Tagesordnung. Die Gesellschafter hochgradig defizitärer Immobilienfonds mußten die aufgelaufenen Verluste fast regelmäßig ausgleichen. Diese waren! nicht selten das Ergebnis eines überteuerten Ankaufs von Fondsimmobilien und weit über dem Marktpreis prospektierter Mieten. Die wirtschaftliche Schieflage war von den Initiatoren dabei oft billigend in Kauf genommen worden. „Die Zeche zahlten die Anleger, für die die Fondsbeteiligung mit all den Nachschüssen und Sonderzahlung schnell zum Faß ohne Boden wurde", sagte Nittel.
Derartige Zahlungen müßten künftig nur noch dann geleistet werden, wenn aus dem Gesellschaftsvertrag Ausmaß und Umfang der möglichen zusätzlichen Belastung eindeutig zu erkennen sind, so Nittel. „Ist eine Obergrenze für die Nachzahlungen im Gesellschaftsvertrag nicht enthalten, verpflichtet auch ein Beschluß der Gesellschafterversammlung nicht zur Zahlung".
Quelle: DIE WELT vom 19. August 2005, Seite 23
In diesem Sinne
Brägenklöterig |
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Cobold33 Newbie
Anmeldungsdatum: 02.08.2005 Beiträge: 42 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 16.Sep 2005 9:20 Titel: |
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@ siegi & Brägenklöterig
Das war ja klar - wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen, dann kommen die üblichen flachen Parolen und "Lebensweisheiten", die einem in diversen "Schulungen" beigebracht wurden ... "die ganze Welt ist böse, allen voran Banken und Versicherungen" ... dabei verwechseln leider die meisten positives Denken mit rosaroter Brille und verurteilen deshalb jeden Realisten zum Negativling ...
Und so war denn auch der einzig sachliche Bestandteil der letzten zwei Beiträge der beiden Futura-Fans bezeichnenderweise kein eigener, sondern eine Presseveröffentlichung zu einem BGH-Urteil.
Und nur auf dieses lohnt es sich deshalb auch sachlich einzugehen:
Also, meine Herren "Finanzberater". Dieses Urteil regelt lediglich Situationen, in welchen die Gesellschaft selbst ihre Kapitaldecke verstärken will (i.d.R. um den schlimmsten Fall, die Insolvenz, zu verhindern), also z.B. durch Entscheidungen der Geschäftsführung oder Beschlußfassung der Gesellschafterversammlung.
Es regelt jedoch nicht den Fall, in dem die Insolvenz bereits eingetreten ist und somit die pers. Haftung (= unbegrenzte Nachschußpflicht jedes einzelnen Gesellschafters) auf gesetzlicher Grundlage eintritt.
Und damit es hier nicht bei der reinen Theorie bleibt, betrachte sich, wen das Thema wirklich interessiert, doch z.B. einfach mal das Schicksal der in den 90er-Jahren plazierten HAT-Fonds (um nur ein Beispiel aus einer langen Liste zu nennen).
Gruß
C 33 |
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ichwillswissen Newbie
Anmeldungsdatum: 10.10.2005 Beiträge: 5 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 10.Okt 2005 16:27 Titel: |
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Ich habe mir hier etwas Hilfe erhofft - bin aber noch unsicherer als vorher!
Auch ich habe einen Vertrag mit dem Deutschen Vermögensfonds (Futura Finaz) Mitte letzten Jahres abgeschlossen. Erst im Juli wurde mir - nach meinem Anruf - von meinem Vermittler mitgeteilt, dass es kleinere Schwierigkeiten geben würde, die aber in den nächsten 4 - 6 Wochen erledigt wären. Ich habe gewartet - meine Einlagen wurden nicht mehr abgebucht und mein Vermittler war telefonisch nicht zu erreichen. Als ich mich im Internet umgeschaut habe, ist es mir anders geworden. Mein Geld, was ich mir mühsam abgeknappst habe, ist weg! Ich bin bald durchgedreht. Nachdem ich meinem Vermittler wohl ziemlich auf die Nerven gegangen bin und ihm alles Mailboxen vollgesprochen habe, konnte ich ihn endlich erreichen. Mir wurde auch das neue "Produkt" angeboten und möchte es mir persönlich vorstellen. Es wären ein umswichten von dem Deutschen Vermögensfond in eine neue Gesellschaft. Aber wie ist das möglich, wenn bereits ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde?????????
Was ich eigentlich nur möchte ist, dass ich mein Geld zurückbekomme. Ich will aus diesem Vertrag raus und will kein neues "Produkt". Wie kann ich das anstellen.
Vielleicht war ich beim Abschluss dieses Vertrages wirklich zu naiv und bekomme jetzt die Quittung?????? Geld futsch??????
Kann mir jemand einen Tipp geben?????? |
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MariBo Newbie
Anmeldungsdatum: 02.03.2004 Beiträge: 21
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Verfasst am: 10.Okt 2005 17:30 Titel: Auch Multi Advisor Fund wird von BaFin dicht gemacht |
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@ichwillwissen
SOFORT zum Anwalt. Futura haftet für Vermögensfonds wegen Prospekthaftung 6 Monate ab Kenntnis des Fehlers. Da auf die fehlerhafte Konstruktion und drohende Rückabwicklung durch BaFin im Prospekt offensichtlich nicht hingewiesen wurde, besteht eine Chance gegen die Initiatoren. Gleichzeitig Ansprüche gegen Vermittler wegen feherhafter Beratung geltens machen. Vermittler haftet 3 Jahre. Und weils so schön ist, wurde das neue Produkt von Turgut und co. gleich wieder plattgemacht. Ich frage mich wann diesen Herrn endlich die Staatsanwaltschaft oder einer seiner betrogenen Kunden/Vermittler plattmacht ? Gerade gelesen...
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BaFin untersagt der IFF AG Zukunftsunternehmen für Investment, Fonds, Finanzen i. G. und der Ravena Finanz Management AG die Anlagevermittlung
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Am 20.09.2005 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der IFF AG Zukunftsunternehmen für Investment, Fonds, Finanzen i. G. (IFF AG i. G.), Hof, und der Ravena Finanz Management AG, München, die Anlagevermittlung, insbesondere die Vermittlung von Anleger-Beteiligungsverträgen der Multi Advisor Fund I GbR, München, untersagt.
Die Beteiligungsverträge sahen vor, das Anlagekapital u.a. in Anteile zugelassener Investmentfonds zu investieren. Allerdings erwarb der Anleger danach nicht unmittelbar die Investmentanteile. Vielmehr beteiligte er sich zu diesem Zweck als Gesellschafter an der Multi Advisor Fund I GbR, die die Investmentanteile letztlich anschaffen sollte.
Die Vermittlung solcher GbR-Beteiligungen stellt eine erlaubnispflichtige Anlagevermittlung dar, die nicht der gesetzlichen Ausnahmeregelung für Investmentfondsvermittler unterliegt. Im Unterschied zu einer direkten Anlage in Investmentfonds besteht für den Anleger durch den GbR- Beitritt ein erhöhtes Risiko. Gesellschafter einer GbR haften grundsätzlich mit ihrem gesamten Privatvermögen für die Verbindlichkeiten der GbR.
Weder die IFF AG i. G. noch die Ravena Finanz Management AG besitzen die erforderliche Erlaubnis zum Erbringen der Anlagevermittlung.
Die Untersagungsverfügungen waren erforderlich, da die beteiligten Unternehmen nicht bereit waren, die unerlaubte Anlagevermittlung freiwillig einzustellen.
Die BaFin hat die Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG als Geschäftsführerin der Multi Advisor Fund I GbR angewiesen, keine Anleger-Beteiligungsanträge mehr von den unerlaubt tätigen Vertriebsunternehmen entgegenzunehmen.
Die Verfügungen der BaFin sind noch nicht bestandskräftig.
Bonn/Frankfurt, den 07. Oktober 2005 |
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gaugraf Newbie
Anmeldungsdatum: 14.02.2005 Beiträge: 8 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 10.Okt 2005 18:47 Titel: Fonds gestoppt |
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der letzte Fonds von Turgut und Thannhuber soeben von der Bafin im Vertrieb gestoppt.
so ist das
piss dahin |
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Struckischreck * Consulter *
Anmeldungsdatum: 27.04.2005 Beiträge: 1974 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 10.Okt 2005 22:49 Titel: Es gibt solche und Strolche! |
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| ichwillswissen hat folgendes geschrieben:: |
Ich habe mir hier etwas Hilfe erhofft - bin aber noch unsicherer als vorher!
Auch ich habe einen Vertrag mit dem Deutschen Vermögensfonds (Futura Finaz) Mitte letzten Jahres abgeschlossen. Erst im Juli wurde mir - nach meinem Anruf - von meinem Vermittler mitgeteilt, dass es kleinere Schwierigkeiten geben würde, die aber in den nächsten 4 - 6 Wochen erledigt wären. Ich habe gewartet - meine Einlagen wurden nicht mehr abgebucht und mein Vermittler war telefonisch nicht zu erreichen. Als ich mich im Internet umgeschaut habe, ist es mir anders geworden. Mein Geld, was ich mir mühsam abgeknappst habe, ist weg! Ich bin bald durchgedreht. Nachdem ich meinem Vermittler wohl ziemlich auf die Nerven gegangen bin und ihm alles Mailboxen vollgesprochen habe, konnte ich ihn endlich erreichen. Mir wurde auch das neue "Produkt" angeboten und möchte es mir persönlich vorstellen. Es wären ein umswichten von dem Deutschen Vermögensfond in eine neue Gesellschaft. Aber wie ist das möglich, wenn bereits ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde?????????
Was ich eigentlich nur möchte ist, dass ich mein Geld zurückbekomme. Ich will aus diesem Vertrag raus und will kein neues "Produkt". Wie kann ich das anstellen.
Vielleicht war ich beim Abschluss dieses Vertrages wirklich zu naiv und bekomme jetzt die Quittung?????? Geld futsch??????
Kann mir jemand einen Tipp geben?????? |
@ichwillswissen,
das ist eine Lüge des Vermittlers. Es gibt kein "umswitchen", Sie würden einen neuen Vertrag abschließen. Das Geld, das Sie in den Deutschen Vermögensfond eingezahlt haben, wird nicht in das neue Produkt übertragen, es ist ohnehin üblicherweise ausschließlich in Provisionen für Michael Turgut und seine Kloppertruppe umgewandelt worden.
Haben Sie eine Einmaleinzahlung geleistet oder "nur" monatliche Zahlungen? Können Sie sagen, wieviel Geld es war?
Ansonsten kann ich mich den Ausführungen von MariBo nur anschließen. Ich denke, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie zumindest einen Teil des Geldes wiederbekommen. Notfalls vom Vermittler über die Beraterhaftung. Mit dem würde ich außer über den Anwalt ohnehin kein Wort mehr wechseln. Es sei denn, er erstattet Ihnen persönlich Ihre Zahlungen, dafür kann er dann gerne den Vertrag mit dem Deutschen Vermögensfond von Ihnen haben.
Struckischreck |
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moonlight Newbie
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 19 Wohnort: Austria
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Verfasst am: 11.Okt 2005 0:31 Titel: Re: Auch Multi Advisor Fund wird von BaFin dicht gemacht |
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| MariBo hat folgendes geschrieben:: |
@ichwillwissen
SOFORT zum Anwalt. Futura haftet für Vermögensfonds wegen Prospekthaftung 6 Monate ab Kenntnis des Fehlers. Da auf die fehlerhafte Konstruktion und drohende Rückabwicklung durch BaFin im Prospekt offensichtlich nicht hingewiesen wurde, besteht eine Chance gegen die Initiatoren. Gleichzeitig Ansprüche gegen Vermittler wegen feherhafter Beratung geltens machen. Vermittler haftet 3 Jahre. Und weils so schön ist, wurde das neue Produkt von Turgut und co. gleich wieder plattgemacht. Ich frage mich wann diesen Herrn endlich die Staatsanwaltschaft oder einer seiner betrogenen Kunden/Vermittler plattmacht ? Gerade gelesen...
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BaFin untersagt der IFF AG Zukunftsunternehmen für Investment, Fonds, Finanzen i. G. und der Ravena Finanz Management AG die Anlagevermittlung
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Am 20.09.2005 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der IFF AG Zukunftsunternehmen für Investment, Fonds, Finanzen i. G. (IFF AG i. G.), Hof, und der Ravena Finanz Management AG, München, die Anlagevermittlung, insbesondere die Vermittlung von Anleger-Beteiligungsverträgen der Multi Advisor Fund I GbR, München, untersagt.
Die Beteiligungsverträge sahen vor, das Anlagekapital u.a. in Anteile zugelassener Investmentfonds zu investieren. Allerdings erwarb der Anleger danach nicht unmittelbar die Investmentanteile. Vielmehr beteiligte er sich zu diesem Zweck als Gesellschafter an der Multi Advisor Fund I GbR, die die Investmentanteile letztlich anschaffen sollte.
Die Vermittlung solcher GbR-Beteiligungen stellt eine erlaubnispflichtige Anlagevermittlung dar, die nicht der gesetzlichen Ausnahmeregelung für Investmentfondsvermittler unterliegt. Im Unterschied zu einer direkten Anlage in Investmentfonds besteht für den Anleger durch den GbR- Beitritt ein erhöhtes Risiko. Gesellschafter einer GbR haften grundsätzlich mit ihrem gesamten Privatvermögen für die Verbindlichkeiten der GbR.
Weder die IFF AG i. G. noch die Ravena Finanz Management AG besitzen die erforderliche Erlaubnis zum Erbringen der Anlagevermittlung.
Die Untersagungsverfügungen waren erforderlich, da die beteiligten Unternehmen nicht bereit waren, die unerlaubte Anlagevermittlung freiwillig einzustellen.
Die BaFin hat die Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG als Geschäftsführerin der Multi Advisor Fund I GbR angewiesen, keine Anleger-Beteiligungsanträge mehr von den unerlaubt tätigen Vertriebsunternehmen entgegenzunehmen.
Die Verfügungen der BaFin sind noch nicht bestandskräftig.
Bonn/Frankfurt, den 07. Oktober 2005 |
@MariBo
aus welcher Quelle stammt diese Info? Wo haben Sie das gelesen? Kann man das nachlesen? Bin höchst interessiert. Danke für Ihre Antwort.
LG Moonlight |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4926 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 11.Okt 2005 6:31 Titel: |
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| Zitat: |
Pressemeldung:
Deutsche Vermögensfonds:
Die Fallstricke des Angebotes der Futura Finanz AG
Derzeit sind die Vermittler der Futura Finanz AG aufgerufen, sämtliche Anleger aufzusuchen und sie zum Abschluss eines Sparplanes beim Bankhaus Reithinger zu bewegen. Begründet wird die Umstellung seitens der Vermittler damit, dass aufgrund von angeblichen Änderungen im Steuerrecht die Steuervorteile beim Deutschen Vermögensfonds entfallen seien und der Fonds deshalb nunmehr vom Bankhaus Reithinger übernommen worden sei. Gelockt wird außerdem mit hohen Zinsen/Boni, einer Kapitalgarantie sowie ständiger Verfügbarkeit.
Gleichzeitig sollen die Anleger einen "Haftungsausschluss" gegenüber der Futura Finanz unterzeichnen.
Die BSZ-Vertrauensanwälte raten von der Annahme des Angebotes dringend ab.
Zum einen sind die dargestellten Gründe für den wirtschaftlichen Misserfolg des Deutschen Vermögensfonds I unzutreffend dargestellt. Nicht die Änderung des Steuerrechts hatte die Insolvenz der Fondsgesellschaft zur Folge, sondern sie beruht allein auf der Tatsache, dass die Fondsgesellschaft nicht über die erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin verfügte. Ungeklärt ist des weiteren der Verleib der eingezahlten Anlegergelder. Von € 43 Mio. sind nur noch € 5 Mio. vorhanden. Die verbleibenden € 38 Mio. sind verschwunden. Die Fondsgesellschaft wird nunmehr vom Insolvenzverwalter abgewickelt und nicht etwa wie von den Vermittlern dargestellt vom Bankhaus Reithinger übernommen.
Auch das Angebot des Bankhaus Reithinger beinhaltet einige Fallstricke. Zum einen erhebt das Bankhaus Reithinger ein Agio in Höhe von 5 % der Vertragssumme, welches bei Sparplanen dieser Art völlig unüblich ist. Dieses Agio von 5 % wird zudem von den ersten Einzahlungen des Sparers einbehalten. Dies bedeutet z.B., dass bei der vertragsgemäßen Einzahlungsdauer von 25 Jahren die Einzahlungen der ersten fünfzehn Monate vollständig für das Agio aufgebraucht werden und keinerlei Anlage in Vermögenswerten erfolgt. Gravierende Auswirkungen hat dies beispielsweise dann, wenn ein Sparer während der Laufzeit die monatlichen Raten nicht mehr erbringen kann und den Vertrag beitragsfrei stellen muss. Das eingezahlte Agio ist in jedem Fall verloren. Bei Lebensversicherungen wurde der Vorwegabzug von Kosten zwischenzeitlich für unwirksam erklärt. Lebensversicherungsgesellschaften sind verpflichtet, die Kosten auf die gesamte Vertragslaufzeit aufzuteilen.
Addiert man sämtliche, in den Vertragsbedingungen aufgeführte Kosten, so ergeben sich für einen Sparplan mit monatlicher Rate von € 100,00 während er gesamten Vertragslaufzeit außergewöhnlich hohe Kosten in Höhe von € 2.485,92 oder 8,29 %.
Zum zweiten bestehen erhebliche Risiken im Hinblick auf den Sparanteil, der in den Investmentfonds HSBC Top-Invest Grand Slam angelegt werden soll. Die Qualität des Fondsmanagements kann noch nicht beurteilt werden, da der Fonds erst zum 01.07.2005 aufgelegt wurde. Ein Vergleich mit dem HSBC Top-Invest Fonds ist entgegen der Darstellung im Werbeprospekt des Bankhauses ebenfalls nicht möglich, da beide Fonds völlig unterschiedliche Kennzahlen aufweisen. Zum Beispiel beträgt die Verwaltungsvergütung beim HSBC Topinvest Fonds nur 1,3 %, beim HSBC Topinvest Grand Slam hingegen 2,1 %.
Im Übrigen hat auch der HSBC Top-Invest Fonds nicht die positive Rendite erwirtschaftet, wie im Prospekt der Privatbank Reithinger dargestellt. Von Auflegung des HSBC Topinvest Fonds am 09.08.2000 bis zum 31.08.2005 hat der Fonds einen Wertverlust von rund 17 % zu verzeichnen.
Zum dritten ist das Bankhaus Reithinger nicht Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken (BdB). Einlagen sind nur über die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) und damit in weit geringerem Umfang als bei den meisten anderen deutschen Bankhäusern abgesichert.
Entscheidender Grund das Angebot der Futura Finanz nicht anzunehmen ist allerdings der mit dem Abschluss des Sparplanes verknüpfte Verzicht auf Schadensersatzansprüche gegenüber der Futura im Hinblick auf die Vermittlung der Beteiligung am Deutschen Vermögensfonds I. Ein solcher Verzicht sollte keinesfalls erklärt werden. Gegen die Futura Finanz AG können nämlich unter Umständen Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, die auf Rückzahlung sämtlicher, bereits geleisteter Zahlungen gerichtet sind. Da die Fondsgesellschaft mittlerweile zahlungsunfähig ist, ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen die einzige Möglichkeit für die Anleger, ihr Geld wiederzubekommen. Wir empfehlen allen Anlegern, sich zunächst anwaltlich beraten zu lassen, bevor in irgendeiner Form auf die Geltendmachung von Ansprüchen verzichtet wird.
| Zitat: |
Die BSZ® e.V. Interessengemeinschaft „Deutsche Vermögensfonds“ bietet Geschädigten die Möglichkeit, von BSZ® -Rechtsanwälten ihren Schaden fachkundig bewerten zu lassen. Die Anwälte prüfen, ob die Ansprüche juristisch durchsetzbar wären, ob Schadensersatz zusteht und welche Maßnahmen sofort einzuleiten sind. Auf Wunsch können die Ansprüche dann über die Rechtsanwälte der Interessengemeinschaften durchgesetzt werden.
| Zitat: |
| Die Aufnahme in die BSZ® e.V. Interessengemeinschaft kostet einmalig 75,00 Euro. Dieser Betrag deckt die Verwaltungsgebühren des BSZ® e.V. ab. Die weitere Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft ist beitragsfrei. Die Anspruchsprüfung des Falles durch die Rechtsanwälte löst keine gesonderten Kosten aus. |
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http://openpr.de/news/63252.html |
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ichwillswissen Newbie
Anmeldungsdatum: 10.10.2005 Beiträge: 5 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 11.Okt 2005 8:32 Titel: |
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Vielen Dank zunächst! Ich habe mir soetwas schon gedacht und werde sicherlich nichts unterschreiben.
Ich habe sowohl eine hohe Einmaleinlage als auch monatliche Einlagen gezahlt. Ich kann auf den Cent genau sagen, wieviel Geld die von mir haben. Viel werde ich wohl nicht wiedersehen. Ich habe mich auch schon mit einem Anwalt in Verbindung gesetzt, der meine Unterlagen genau prüfen will.
Für meine Naivität muss ich jetzt wohl einen sehr hohen Preis zahlen. |
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ichwillswissen Newbie
Anmeldungsdatum: 10.10.2005 Beiträge: 5 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 11.Okt 2005 13:12 Titel: |
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| Mein Anwalt meint auch, dass dieser neue Vertrag einzig und alleine dazu dient alle Schadensersatzansprüche gegen Futura Finanz mit einer Unterschrift abzutreten. |
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felgenspezi Newbie
Anmeldungsdatum: 14.10.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 14.Okt 2005 12:53 Titel: |
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| ichwillswissen hat folgendes geschrieben:: |
| Mein Anwalt meint auch, dass dieser neue Vertrag einzig und alleine dazu dient alle Schadensersatzansprüche gegen Futura Finanz mit einer Unterschrift abzutreten. |
Hallo,
meine Lebensgefährtin legte letztes Jahr im Dezember eine nicht unerhebliche Summe Geld im Master Star Fund an und stellte mit Freuden fest, dass der Postbote vor einigen Tagen einen Brief des Insolvenzverwalters der Fondsgesellschaft vor die Tür legte.
Allem Ärger vorangestellt bekommt man von entsprechendem Anwalt keine Auskunft ohne nocheinmal tief in den Geldbeutel zu greifen.
Entsprechende Links im Netz verweisen lediglich auf Vereine oder Fachanwälte, die die Gunst der Stunde für sich in Anspruch nehmen- wie auch immer das aussehen mag.
Ich suche hier Betroffene, die ebenfalls in den Deutschen Vermögensfond I fehlinvestiert haben, um eine Kostenreduzierung der Rechtsberatung für alle zu erzielen oder Betroffene, die sich schon einer Gruppe angeschlossen haben.
Vielen Dank. |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 14.Okt 2005 14:34 Titel: toll, dass es wohlklingende abkürzungen gibt...... |
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hallo!
ich entnehme hier, dass herr turgut (was immer wir von ihm und seinen aktivitäten halten) seine geschäfte unter dem wohlklingenden kürzel iff betreibt?
bei gelegenheit werde ich mal herrn dr. reiffner fragen, was er von solchen verwechselungs-gefährdeten abkürzungs- verwendungen hält.
ich lerne daraus: ich werde meine firma demnächst wohl auch mit drei buchstaben benennen, die schon gut bekannt sind und einen hervorragenden ruf haben, mlp fällt mir da spontan ein.....
man sollte halt seine buchstaben markenrechtlich schützen lassen, dann kann man gegen missbrauch / unerlaubte verwendung juristisch vorgehen |
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Brägenklöterig Newbie
Anmeldungsdatum: 13.09.2005 Beiträge: 10 Wohnort: Bayern
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Cobold33 Newbie
Anmeldungsdatum: 02.08.2005 Beiträge: 42 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 15.Okt 2005 16:59 Titel: |
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@ Brägenklöterig
sehr interessant ... und was bitte soll das mit DIESEM Thema zu tun haben ?
... dieser Link wurde im Übrigen bereits hier bei GoMoPa veröffentlicht ... |
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Brägenklöterig Newbie
Anmeldungsdatum: 13.09.2005 Beiträge: 10 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 17.Okt 2005 7:13 Titel: Zum Beispiel ........ |
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Kapital-Rechtinfo -- Kanzlei gibt Kostenvorteile --- klick hier
Gemeint ist, dass schon im Vorfeld Anwälte wie die obige Kanzlei Klieenten lockten.
Keiner der Anleger braucht einen Anwalt zu konsultieren. Dieser verdient sich nur eine goldene Nase und der Anleger ist noch mehr Geld los. Was soll ein Anwalt denn schon noch mehr "rausschlagen" als in der Insolvenzmasse noch vorhanden ist?
Geprellt werden die Anleger alleine durch die Bafin (die ihre Genehmigung des Deutschen Vermögensfonds zurücknahm) und wohlmeinende Anwälte.
Ebenso verfuhr die Bafin mit dem Multi Advisor Fund, der genehmigt war. Doch dann fiel den Leuten von der Bafin ein, hach, das überlege ich mir doch noch mal alles, nachdem der Fond schon einige Monate lief. Das gleiche Spielchen wie bekannt.
Die Panikmache diverser Anwälte und bezahlter Schreiberlinge in den Medien tun ihr Übriges.
Brägenklöterig |
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Profi! Specialist
Anmeldungsdatum: 15.09.2005 Beiträge: 52
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Verfasst am: 17.Okt 2005 13:30 Titel: |
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@ Brägenklöterig und sonstiges IFF-Vertriebsvolk:
Kriminelle Energie in der Chefetage, kombiniert mit unglaublicher Naivität und Kadavergehorsam an der Basis sind leider offenbar die beste Voraussetzung, hierzulande einen"erfolgreichen" Vertrieb zu unterhalten.
Hinsichtlich Ihrer Ausführungen zum Thema Anwälte stimme ich Ihnen sogar großteils zu - in dieser Zunft der sog. "Ehrenberufler" gibt es leider in der Tat jede Menge "Leichenfledderer", die sich damit, bereits geschädigte Anleger noch ein zweites mal zu rupfen, eine goldene Nase verdienen.
(Dieses Thema wurde hier auch bereits behandelt - siehe http://www.gomopa.net/Finanzforum/Themen-die-fuer-Wirbel-sorgten/Abzockbande-Wilhelm-Lachmair-Mueller-Bonn-Dersch-und-Co-Seite-3.html)
Aber der Rest Ihrer Ausführungen ist schlicht - entschuldigen Sie die drastische Ausdrucksweise - gequirlte Schade !
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin sicherlich kein Fan der BaFin, an deren Wirken es leider auch jede Menge berechtigte Kritik gibt und die sich mit diversen Fehlentscheidungen auch in der Vergangenheit des öfteren nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat ...
... aber in diesem Fall trifft die Bundesanstalt sicherlich keine Schuld !
Der "Deutsche Vermögensfonds" wurde niemals von der BaFin "genehmigt, da es zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Genehmigungspflicht für geschlossene Fonds gab. Insofern kann also natürlich auch von einer Genehmigungs-"Rücknahme" gar keine Rede sein.
Im Gegenteil: Die BaFin hatte bereits monate vor der ersten Abwicklungsverfügung das Management der DPM AG darauf hingewiesen, daß hier genehmigungspflichtige Finanzkommissionsgeschäfte betrieben werden - nur leider hat die Fondsgeschäftsführung in ihrer maßlosen Arroganz es nicht für nötig befunden, angemessen darauf zu reagieren. Offenbar war man sich seiner Sache zu sicher, nachdem der eigentliche Obermufti hinter den Kulissen, Her Turgut, ja jede Menge "Prominenz" in Form abgehalfterter Politiker versammelt hatte.
Darüber hinaus hätte ein kompetenter und verantwortungsbewußter Geschäftsführer die Problematik auch ohne Hinweis durch die BaFin spätestens zu dem Zeitpunkt erkennen müssen, als nahezu konzeptgleichen Fonds wie z.B. der "MV Capital Management Vermögensfonds" der Grünwalder Emporium, die überdies auch noch aus der gleichen Feder, nämlich der des Obergeldvernichters Dr. Jürgen Rinnewitz stammten, entsprechende Abwicklungsverfügungen ins Haus flatterten - aber auch angesichts dieser massiven Vorwarnung hielten Rasch und Co. es offenbar nicht für nötig, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Ebensowenig, wie es Oberguru Turgut für notwendig hielt, das hochgefärdete Produkt aus dem Vertrieb zu nehmen oder auch nur wenigstens seine Mannschaft über die Problematik ins Bild zu setzen.
Ähnlich verhält es sich mit dem "Multi Advisor Fonds" des Altabzockers Klaus Thannhuber. Auch hier hat es sich die BaFin nicht etwa "anders überlegt" (die Genehmigung des Prospektes hat nach wie vor Bestand), sondern endlich einen Weg gefunden, das Übel bei der Wurzel zu packen, indem sie der IFF AG den Vertrieb desselben untersagte.
Dabei dürfte es sicherlich auch mit eine Rolle gespielt haben, daß Turgut seine Mannen allen Ernstes mit der Parole an die Front geschickt hatte, den in Abwicklung begriffenen DV-Fonds in den neuen MAF "umzuschreiben". Spätestens diese Aktion - die nur noch als vorsätzlicher Betrug gewertet werden kann - dürfte nun mit einiger Sicherheit neben der BaFin auch die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen haben.
Von einer Anlegerschädigung durch die BaFin (die es in der Vergangenheit auch schon des öfteren gab) kann also im vorliegenden Fall überhaupt keine Rede sein. Für diesen massiven Schaden tragen ausschließlich Turgut und Co. die Verantwortung.
Und was das Ausmaß des Schadens angeht, so ist hier das Ende noch bei Weitem nicht erreicht:
Durch die nunmehr abgeschnittene Geldzufuhr zum völlig maroden Bankhaus Reithinger, dürfte auch dieses über kurz oder lang das zeitliche segnen ... und im direkten Gefolge folgt dann zwangsläufig der endgültige Zusammenbruch der Münchner DBVI-Gruppe mit hunderttausenden betroffenen Anlegern.
Bleiben wird dann wohl neben einem Schaden von mehreren hundert Millionen nur ein Baudenkmal im Münchner Stadtbild in Form der Schrannenhalle - finanziert von geprellten Anlegern. |
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