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Neues Produkt der Futura Finanz?

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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 22.Nov 2005 22:44    Titel: Re: Einlagensicherung Antworten mit Zitat

sorry, bin kein Computerexperte. Krieg den Artikel leider nicht geladen. Kann mir mal einer eine mail schicken mit "test". Vieleicht klappt dann die Antwort. Nur so kurz einmal. DM vom Juni 1995 Seite 12.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Deutsche Bank AG 175,5 Milliarden Kundengelder, die Dresdener 133,7 Milliarden und die Commerzbank114,6 Milliarden. Im deutschen Einlagensicherungsfonds lagen die gigantische Summe von rund 5,7 Milliarden. Haben wir einen promovierten Dipl. Mathematiker unter uns, der mir jetzt die Sicherheit für die Anleger ausrechnen kann? 3.3% der Kundeneinlagen??? Das heißt konkret bei 20.000.- Festgeld bekäme der Anleger 660.- zurück. Wohlgemerkt alte Zahlen. Sind die Neuen eher besser oder schlechter? Warum werden diese Zahlen nicht veröffentlicht. 9Monate später habe ich den Artikel im Netz nicht mehr gefunden.
Darum europäischer Einlagensicherungsfonds. by excabe [/code]
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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 0:37    Titel: Re: Rendite, Liquidität und Sicherheit Antworten mit Zitat

Hallo Strckischreck, wie wahr, Bankenpleiten werden in Deutschland der Bevölkerung nur verschwiegen. Warum wohl? Erwarte natürlich keine Antwort! Siehe Einlagensicherungsfonds excabe
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Profi!
Specialist


Anmeldungsdatum: 15.09.2005
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 20:26    Titel: Re: Risiken von Banken? Antworten mit Zitat

excabe hat folgendes geschrieben::
Hi, Profi! Wie recht. jedoch nicht alles stimmt. erstens ist die Reithinger Mitglied im europäischen Einlagensicherungsfons, Warum? Kopie folgt

excabe hat folgendes geschrieben::
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Deutsche Bank AG 175,5 Milliarden Kundengelder, die Dresdener 133,7 Milliarden und die Commerzbank114,6 Milliarden. Im deutschen Einlagensicherungsfonds lagen die gigantische Summe von rund 5,7 Milliarden. Haben wir einen promovierten Dipl. Mathematiker unter uns, der mir jetzt die Sicherheit für die Anleger ausrechnen kann? 3.3% der Kundeneinlagen??? Das heißt konkret bei 20.000.- Festgeld bekäme der Anleger 660.- zurück.


Also einen solchen Mist hab ich ja schon lang nicht mehr gelesen !

1. Es gibt keinen "Europäischen Einlagensicherungsfonds", sondern nur eine EU-Richtlinie (Richtlinien 94/19/EG vom 30. Mai 1994 und 97/9/EG vom 3. März 1997) zur Einlagensicherung, welche in den jeweiligen Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt wurde.
In der Bundesrepublik Deutschland ist dies das "Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz" (EAG).
Träger diese gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung ist die "Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH" (EdB).

2. Diese ist also auch im Falle des Bankhauses Reithinger (ausschließlich!!!) für die Einlagensicherung zuständig und die Absicherung beteht exakt in der Form und Höhe, in der ich dies hier bereits geschildert habe.
Dies ergibt sich übrigens auch eindeutig aus der Homepage der Reithinger Bank selbst, auf der wortwörtlich nachzulesen steht:
"Die Bank ist Mitglied in der gesetzlichen Einlagensicherung im Sinne des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes. Der Entschädigungsanspruch ist der Höhe nach begrenzt auf 90 v.H. der Einlagen und den Gegenwert von Euro 20.000,00 sowie 90 v.H. der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften und den Gegenwert von Euro 20.000,00."

3. Im Gegensatz zu dieser lächerlichen Grundabsicherung, sichert der so genannte "Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken" die Guthaben jedes einzelnen Kunden der angeschlossenen Banken bis zu einer Höhe von 30% des haftenden Eigenkapitals der Bank zum Zeitpunkt des letzten veröffentlichten Jahresabschlusses ab. Dabei sind nicht nur die Einlagen, sondern auch die Zinsen geschützt. Selbst bei kleinen Banken mit einem Eigenkapital von z.B. nur 5 Millionen Euro werden so Beträge bis zu 1,5 Millionen Euro pro Anleger gesichert - das bedeutet praktisch einen vollständigen Schutz der Ersparnisse.
Das obige von excabe angeführte Rechenbeispiel ist völliger Humbug, da es völlig irrelevant ist, wieviel Kapital sich jeweils aktuell im Topf befindet. Die Statuten dieser Sicherungseinrichtung schreiben nämlich vor, daß im Schadensfall eines Mitgliedes, alle anderen Mitglieder die versicherte Summe aufbringen müssen. Dies würde also in dem doch recht unwahrscheinlichen Fall der Insolvenz einer deutschen Großbank wie z.B. der "Dresdner Bank" zur Folge haben, daß alle anderen angeschlossenen Institute kräftig ins Portemonaie greifen und nachschießen müssten.

4. Zu einem solchen Fall wird es in der Praxis allerdings ohnehin niemals kommen, da die deutsche Bankenlobby schon aus Imagegründen eine Pleite dieser Größenordnung niemals zulassen würde.
Ein schönes Beispiel hierfür ist die ehemalige "Bayerische Hypotheken und Wechselbank", welche bereits 3 Jahre vor ihrer (als Fusion "getarnten") Übernahme durch die "Bayerische Vereinsbank" insolvent war. (Übrigens sehr bedauerlich, daß bei Instituten dieser Größe die verantwortlichen Vorstände nicht in den Knast wandern, wie das bei jedem mittelständischen Unternehmen im Falle einer so massiven Insolvenzverschleppung der Fall wäre, sondern in den Aufsichtsrat weggelobt und schließlich noch fürstlich abgefunden werden - aber das ist ein anderes Thema.)
Fakt ist, daß kein einziger Kunde dadurch zu Schaden kam, da der marode Laden einfach von einem anderen übernommen wurde.
Ähnliche Beispiele gab es in der Vergangenheit jede Menge.
Es ist also kaum anzunehmen, daß bei einer Großbank jemals tatsächlich der Entschädigungsfall eintritt.

5. Geht hingegen eine kleine Privatbank wie die Reithinger-Klitsche über den Jordan, schert das die Großen der Branche einen Dreck - im Gegenteil: Die Pleiten kleiner Banken, die den Großen durch verlockende Konditionen die Kunden abspenstig machen, sind Wasser auf die Marketingmühlen der Großbanken ... darum läßt man sie nur zu gerne medienwirksam sterben.

Fazit: Wo weder ausreichende Sicherungseinrichtungen, noch Brancheniteressen vorhanden sind, liegt das mühsam Ersparte auf ziemlich wackeliger Grundlage.


Kleiner Nachtrag zur Reithinger Bank im besonderen:
Durch die - in der Person Klaus D. Thannhuber begründeten - Verflechtungen zwischen dem Bankhaus Reithinger und der DBVI-Gruppe, zählt die Reithinger-Bank sicherlich derzeit zu den am meisten gefährdeten Kreditinstituten Deutschlands.
Eine - immer wahrscheinlicher werdende - Insolvenz der DBVI (oder Teilen derselben) würde bei der Reithinger Bank einen solch massiven Wertberichtigungsbedarf auslösen, daß der BaFin gar nichts anderes übrig bliebe, als umgehend ein Moratorium über die Bank zu verhängen.
Und zu welchem Endergebis dies führt dürfte hinlänglich bekannt sein.
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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 2:33    Titel: Re: Risiken von Banken? Antworten mit Zitat

Hallo Profi, besorgen Sie sich doch einfach obigen Artikel. Es ist ja nicht meine Meinung. Zu den Haftungskriterien der Reithinger haben Sie ja Recht-ich denke es wurde auch nie etwas anderes behauptet. Wenn jedoch die Zahlen des Artikels stimmen ( ich hab ihn an den Admin deschickt ) wie soll es dann funktionieren ? im FALLE einer größeren Pleite. Sagen Sie bitte nicht, so etwas kann nicht passieren, ist in Japan und England schon gewesen, oder? Also erst die Zahlen (wenn Sie dann stimmen ) lesen und dann jemanden beschimpfen. herzliche Grüße excabe
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Struckischreck
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 27.04.2005
Beiträge: 1971
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 9:32    Titel: Fakten versus Vertriebsargumente Antworten mit Zitat

excabe hat folgendes geschrieben::
Hallo Profi, besorgen Sie sich doch einfach obigen Artikel. Es ist ja nicht meine Meinung. Zu den Haftungskriterien der Reithinger haben Sie ja Recht-ich denke es wurde auch nie etwas anderes behauptet. Wenn jedoch die Zahlen des Artikels stimmen ( ich hab ihn an den Admin deschickt ) wie soll es dann funktionieren ? im FALLE einer größeren Pleite. Sagen Sie bitte nicht, so etwas kann nicht passieren, ist in Japan und England schon gewesen, oder? Also erst die Zahlen (wenn Sie dann stimmen ) lesen und dann jemanden beschimpfen. herzliche Grüße excabe


@excabe,

User Profi! beschimpft weder Sie noch irgendjemand anderen.

Zitat:
excabe verfügt ganz offensichtlich über nicht unerhebliches Fachwissen sowie gute Produkt- und Branchenkenntnisse ...

Im Gegenteil, er stimmt Ihnen in einigen Bereichen sogar ausdrücklich zu!

Allerdings übernimmt er nicht die oberflächlichen Vertriebsargumente, wie Sie auf diversen "Schulungen" verbreitet werden, sondern setzt sich mit detailliertem Fachwissen mit den Fakten auseinander.

Statt
Zitat:
Wo bekomme ich ein Sparbuch bis 8,5% pa ? 3,75 fest im Depot zur heutigen Zeit ist wohl eher auch unüblich. Einen 15%igen Schlußbonus bekomme ich auch nirgendwo und was ist mit der 18%igen Sonderförderung bei VWL?


so etwas:
Zitat:
2. Diese ist also auch im Falle des Bankhauses Reithinger (ausschließlich!!!) für die Einlagensicherung zuständig und die Absicherung beteht exakt in der Form und Höhe, in der ich dies hier bereits geschildert habe.
Dies ergibt sich übrigens auch eindeutig aus der Homepage der Reithinger Bank selbst, auf der wortwörtlich nachzulesen steht:
"Die Bank ist Mitglied in der gesetzlichen Einlagensicherung im Sinne des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes. Der Entschädigungsanspruch ist der Höhe nach begrenzt auf 90 v.H. der Einlagen und den Gegenwert von Euro 20.000,00 sowie 90 v.H. der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften und den Gegenwert von Euro 20.000,00."


Untermauern Sie Ihre Argumente bitte ebenso mit Fakten, das bringt allen Usern hier im Forum etwas. Gute Produkte setzen sich am Markt durch.

Struckischreck
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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 16:25    Titel: Re: Fakten versus Vertriebsargumente Antworten mit Zitat

Hallo Stuckischreck, letztmalig- das, was Sie sagen steht in jedem Antrag im " Kleingedruckten" der Reithingerbank. Wurde auch weder bestritten noch verfälscht. Jedoch ich glaube, die Diskussion ging am Thema vorbei. Was ist, wenn es einmal eine Megapleite geben sollte ( DB, Dreba,CommerzB. ) usw. Wo soll das Geld herkommen? Gesetze ist das Eine. Tatsächlich vorhandenes Geld jedoch das Andere. Wollte mit dem Artikel nur eine andere Seite der Medaille aufzeigen. Grüße aus der Mitte D. excabe
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excabe
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2005 0:15    Titel: Re: Fakten versus Vertriebsargumente Antworten mit Zitat

Hallo Struckischreck,

Zitat:
Wo bekomme ich ein Sparbuch bis 8,5% pa ? 3,75 fest im Depot zur heutigen Zeit ist wohl eher auch unüblich. Einen 15%igen Schlußbonus bekomme ich auch nirgendwo und was ist mit der 18%igen Sonderförderung bei VWL?

Untermauern Sie Ihre Argumente bitte ebenso mit Fakten, das bringt allen Usern hier im Forum etwas. Gute Produkte setzen sich am Markt durch.

Struckischreck


also das Sparbuch hat eine tägliche Verfügbarkeit,wie jedes andere Sparbuch auch. ab min. 100.- € ohne Laufzeit. 1. Jahr= 2.2%; 2. Jahr =3%; 3. Jahr = 3,5%; 4 Jahr =4% usw. Bis 8,5% . Für Kautionskonten super geeignet, oder?
Zu erfragen bei der Privatbank Reithinger avena. Schönen 2. Advent excabe
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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2005 0:17    Titel: Re: Privatbank Reithinger Antworten mit Zitat

Struckischreck hat folgendes geschrieben::
excabe hat folgendes geschrieben::
Hallo Profi, besorgen Sie sich doch einfach obigen Artikel. Es ist ja nicht meine Meinung. Zu den Haftungskriterien der Reithinger haben Sie ja Recht-ich denke es wurde auch nie etwas anderes behauptet. Wenn jedoch die Zahlen des Artikels stimmen ( ich hab ihn an den Admin deschickt ) wie soll es dann funktionieren ? im FALLE einer größeren Pleite. Sagen Sie bitte nicht, so etwas kann nicht passieren, ist in Japan und England schon gewesen, oder? Also erst die Zahlen (wenn Sie dann stimmen ) lesen und dann jemanden beschimpfen. herzliche Grüße excabe


@excabe,

User Profi! beschimpft weder Sie noch irgendjemand anderen.

Zitat:
excabe verfügt ganz offensichtlich über nicht unerhebliches Fachwissen sowie gute Produkt- und Branchenkenntnisse ...

Im Gegenteil, er stimmt Ihnen in einigen Bereichen sogar ausdrücklich zu!

Allerdings übernimmt er nicht die oberflächlichen Vertriebsargumente, wie Sie auf diversen "Schulungen" verbreitet werden, sondern setzt sich mit detailliertem Fachwissen mit den Fakten auseinander.

Statt
Zitat:
Wo bekomme ich ein Sparbuch bis 8,5% pa ? 3,75 fest im Depot zur heutigen Zeit ist wohl eher auch unüblich. Einen 15%igen Schlußbonus bekomme ich auch nirgendwo und was ist mit der 18%igen Sonderförderung bei VWL?


so etwas:
Zitat:
2. Diese ist also auch im Falle des Bankhauses Reithinger (ausschließlich!!!) für die Einlagensicherung zuständig und die Absicherung beteht exakt in der Form und Höhe, in der ich dies hier bereits geschildert habe.
Dies ergibt sich übrigens auch eindeutig aus der Homepage der Reithinger Bank selbst, auf der wortwörtlich nachzulesen steht:
"Die Bank ist Mitglied in der gesetzlichen Einlagensicherung im Sinne des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes. Der Entschädigungsanspruch ist der Höhe nach begrenzt auf 90 v.H. der Einlagen und den Gegenwert von Euro 20.000,00 sowie 90 v.H. der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften und den Gegenwert von Euro 20.000,00."


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Struckischreck
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excabe
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2005 0:18    Titel: Re: Risiken von Banken Antworten mit Zitat

Struckischreck hat folgendes geschrieben::
excabe hat folgendes geschrieben::
Hallo Profi, besorgen Sie sich doch einfach obigen Artikel. Es ist ja nicht meine Meinung. Zu den Haftungskriterien der Reithinger haben Sie ja Recht-ich denke es wurde auch nie etwas anderes behauptet. Wenn jedoch die Zahlen des Artikels stimmen ( ich hab ihn an den Admin deschickt ) wie soll es dann funktionieren ? im FALLE einer größeren Pleite. Sagen Sie bitte nicht, so etwas kann nicht passieren, ist in Japan und England schon gewesen, oder? Also erst die Zahlen (wenn Sie dann stimmen ) lesen und dann jemanden beschimpfen. herzliche Grüße excabe


@excabe,

User Profi! beschimpft weder Sie noch irgendjemand anderen.

Zitat:
excabe verfügt ganz offensichtlich über nicht unerhebliches Fachwissen sowie gute Produkt- und Branchenkenntnisse ...

Im Gegenteil, er stimmt Ihnen in einigen Bereichen sogar ausdrücklich zu!

Allerdings übernimmt er nicht die oberflächlichen Vertriebsargumente, wie Sie auf diversen "Schulungen" verbreitet werden, sondern setzt sich mit detailliertem Fachwissen mit den Fakten auseinander.

Statt
Zitat:
Wo bekomme ich ein Sparbuch bis 8,5% pa ? 3,75 fest im Depot zur heutigen Zeit ist wohl eher auch unüblich. Einen 15%igen Schlußbonus bekomme ich auch nirgendwo und was ist mit der 18%igen Sonderförderung bei VWL?


so etwas:
Zitat:
2. Diese ist also auch im Falle des Bankhauses Reithinger (ausschließlich!!!) für die Einlagensicherung zuständig und die Absicherung beteht exakt in der Form und Höhe, in der ich dies hier bereits geschildert habe.
Dies ergibt sich übrigens auch eindeutig aus der Homepage der Reithinger Bank selbst, auf der wortwörtlich nachzulesen steht:
"Die Bank ist Mitglied in der gesetzlichen Einlagensicherung im Sinne des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes. Der Entschädigungsanspruch ist der Höhe nach begrenzt auf 90 v.H. der Einlagen und den Gegenwert von Euro 20.000,00 sowie 90 v.H. der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften und den Gegenwert von Euro 20.000,00."


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excabe
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 3.Dez 2005 0:24    Titel: Re: Risiken von Banken Antworten mit Zitat

Sparbuch?
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Finest-Brokers
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 24
Wohnort: Bad Mergentheim

BeitragVerfasst am: 10.Dez 2005 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Von der Futura über die Frankonia zum Bankhaus Reithinger, zwischen durch KG Beteiligungen, GbR Fonds und atypisch stille Beteiligungen gestreift

Da ich mich erst seit zwei Tagen in diesem Forum aufhalte finde ich den regen Meinungsaustausch hier sehr interessant, leider gibt es auch hier Mitglieder welche immer wieder in polemischer Art und Weise Ihre Meinung mitteilen und zu einer sachlichen Konversation nicht in der Lage sind.

MfG
Markus Ruf
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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18.Dez 2005 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Finest Brokers, Was meinten Sie mit Ihrer Aussage? Haben Sie stille Beteiligungen und GbR Fonds verkauft oder puschen Sie diese? In diesem tread geht doch wohl die eindeutige Meinung zu " Hände weg" . Oder haben Sie sich im Chart geirrt? Kann Ihren Eiwurf nicht zuordnen. Falls Sie jedoch meine Einwände meinen, sorry, Sie sollten dann schon mal meine Beiträge lesen, dann wird keiner auf Ihre Gedanken kommen. Ich denke bei einigen Sachen sollte man nur genauer hinsehen und nicht das Geschwafel anderer wiederholen. Wenn ich solche Fragen höre wie:
Ist ein Sparbuch auch sicher oder ähnliches, dann geht einem der Hut hoch. Mündelsicherheit noch nicht gehört. Wenn ich 10.000.- € auf dem Sparbuch habe bekomme ich bei der Reithinger Bank genau so meine 9.000.-€ bei einer eventuellen Insolvenz zurück, wie bei der Dreba, DB, HSB oder Coba. Hoffentlich oder wahrscheinlich hat eh' niemand mehr Geld auf einem Sparbuch. Das die Reithinger auch eigene Fonds hat,
( die nicht besonders gut sind und über die FWU oh Entschuldigung ATL laufen ),
dürfte doch einigen aufgefallen sein. Trotzdem, oder gerade deswegen gehört die Reithinger doch nicht dem Dr. Dirrheimer. Und weil die Reithinger einem M. Turgut Geld giebt ist T. nicht der Vorstand der Reithinger. Nochmal- eine Bank verleiht Geld, das ist ihr Auftrag. Es steht am Firmenschild nicht Reithinger-Sozialstation. Bei der DB allerdins auch nicht. Und wenn sie auch mal gute oder bessere Produkte konzipieren, warum sollte man diese nicht für bestimmte Zwecke nutzen, wenn der Markt es so verlangt. Wissen Sie, in München Neu-Perlach oder in Berlin-Märkischen Viertel oder Marzahn, wird von 160.000 Mietern für die Mietkaution ein Sparbuch verlangt. Warum dann nicht ein Sparbuch der Reithinger Bank mit bis zu 8,5% Zinsen? Oder stehen alle Deutschen mitlerweile zu der Meinung, was ich nicht kenne, darf auch nicht sein. Nur weil sie einem M. Turgut Geld gegeben hat? Glauben Sie mir, auch die Reithinger Bank arbeitet mit vielen Maklern und großen Vertrieben zusammen, über die ich pers. hier noch nie etwas negatives gelesen habe. Aber es ist ja leichter seinen Senf dazu zu geben, ohne vorher den Tread zu lesen. Denn an die wirklich großen traut man sich nicht heran. Frohes Fest excabe
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Knuspi
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 12.Jan 2006 22:58    Titel: Multi Advisor Fund Antworten mit Zitat

Hallo @ all,

ich würde gerne wieder auf den ursprünglichen Grund dieser Beiträge zurückkommen.

Wir haben ebenfalls einige Euronen bei dieser GbR angelegt. Eine Verwandte, die diese Anlage vertrieben hat, hat uns diese Geldanlage in den höchsten Tönen gepriesen. Nun ist sie nicht mehr dabei. Wohl, weil ihr das zu heiss geworden ist.

Bei Abschluss mussten wir ein Gesprächsprotokoll unterschreiben. Darin bestätigten wir, dass wir auf alles mögliche hingewiesen wurden, dass wir den Emissionsprospekt erhalten hätten, dass wir keine anderen Verträge stornieren sollten usw.

Selbst schuld! Wir hatten weder einen Emissionsprospekt, noch sollten wir KEINE Versicherungen kündigen. Im Gegenteil - es sollte bei einem von uns gleich alles gekündigt werden (LV, RV und Bausparer) Den Emissionsprospekt erhielten wir nach mehreren Anrufen und Mahnungen dann vier Wochen später. Aber wir hatten es ja unterschrieben, dass wir ihn erhalten hatten.

Die Ausreden der Verwandten klangen durchaus glaubwürdig. Wer hat schon auf die Schnelle so viel Kapital flüssig, dass er eine hohe Einmaleinlage machen kann?! Der Prospekt läge zu Hause, sie würde ihn morgen gleich vorbeibringen. Na ja, eben Verwandtschaft.

Die Fragen, die uns so auf der Stelle einfielen, wurden auch beantwortet. Leider steht von so viel Schönfärberei gar nichts im Prospekt.

Nun ist mir aber dennoch ein Angriffspunkt aufgefallen. Im Prospekt wird erklärt, dass bei einem Misserfolg die Einlage weg sein kann und man auch mit seinem Privatvermögen nachschusspflichtig werden kann. Einige Seiten darauf steht aber geschrieben, dass dieses nicht passieren kann, weil innerhalb der GbR dieses so geregelt wäre, dass Anleger dazu nicht herangezogen werden können.

Jetzt erst habe ich mich mit dem Recht der BGB-Gesellschaft befasst. Das besagt doch eindeutig, dass im Aussenverhältnis ALLE Gesellschafter haftbar sind. Was im Innenverhältnis geregelt ist, ist erst mal Nebensache. M.E. muss das dann im Falle des Eintreffens dieses Ereignisses unter den Gesellschaftern geklärt und bei Bedarf eingeklagt werden. Aber erst mal kann Dein Vermögen weg sein und ob Du es dann wieder bekommst, liegt in "Gottes Hand".

Ist der Emissionsprospekt nun falsch??? Wurden wir dazu falsch beraten??? Haben wir da noch einen Angriffspunkt??? Wo kann man sowas nachlesen???

Viele Grüsse
Knuspi
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excabe
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.Jan 2006 18:56    Titel: Re: Multi Advisor Fund Antworten mit Zitat

Hi Knuspi, Sie hatten oben schon Recht, mit Innenverhältnis und so weiter. Der Prospekt ist auch nicht falsch. Das gerade ist dass Problem, was RA und Gerichte bei Beteiligungen haben. Im Prospekt steht eindeutig drin
" TOTALVERLUSTRISIKO". Damit hat die Gesellschaft doch den Anleger gewarnt. Ob dieser auch 99 Seiten Prospekt liest ist nicht relevant. Fürs Gericht liegt Falschberatung immer dann vor, wenn mann es beweisen kann.
Bei Falschberatung haftet natürlich auch der Vermittler, jedoch werden Sie ohne einen guten RA nicht auskommen. Einer der Erfahrung mit Beteiligungen und Futura hat ist Dr. Schulte in Berlin.
Gruß excabe
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Knuspi
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2006 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

@ excape

vielen Dank für die Antwort.

Dass wir falsch beraten wurden, steht ja wohl ausser Frage. Der Vermittler (Begleiter und Vorgesetzter der Verwandten) sagte zu uns, dass wohl das Nachschussrisiko im Prospekt beschrieben wäre, dieses aber wegen des Innenverhältnisses nicht bestünde. Auch das steht im Prospekt.

Auszug aus dem Gesellschaftsvertrag:
"Über die Einzahlungsverpflichtung... und den Aufwendungsersatz... hinaus übernehmen die Gesellschafter keine weiteren Zahlungs- und Nachschussverpflichtungen. Für die Gründungsgesellschafter (Anm. Reithinger und SECI) besteht keine Nachschusspflicht.

...Die geschäftsführende Gesellschafterin (Anm. Reithinger-Bank) ist verpflichtet, bei jedem Rechtsgeschäft durch entsprechende induvidualvertragliche Vereinbarung die persönliche Haftung der jetzigen und künftigen Gesellschafter auszuschliessen und hierauf in geeigneter Form deutlich hinzuweisen."

Das ist für mich eindeutig die Regelung des Innenverhältnisses. Im gesamten Prospekt steht nichts davon, dass das Innenverhältnis nicht auf das Aussenverhältnis wirken kann und somit die entsprechenden Klauseln im Gesellschaftsvertrag ausser Kraft gesetzt werden.

Ist das nun ein Fehler im Gesellschaftsvertrag? Bewusste Täuschung? Vorsätzlicher Betrug? Fahrlässige Falschinformation?

Ausserdem liegt mir auch keine indiviualvertragliche Vereinbarung bzgl. des (meines) Haftungsausschlusses vor. Vielleicht sollte ich wenigstens darauf bestehen, diese Vereinbarung abzuschliessen, auch wenn sie nicht viel wert ist???

Bevor ich zu einem Anwalt gehe, wollte ich gern erst mal die Möglichkeiten, die mir noch bleiben, abstecken. Wie heisst es doch immer so treffend?: Man soll nicht gutes Geld dem schlechen Geld hinterherwerfen.

Viele Grüße
Knuspi
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excabe
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2006 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Knuspi, Ihre Hauptfrage

Ist das nun ein Fehler im Gesellschaftsvertrag? Bewusste Täuschung? Vorsätzlicher Betrug? Fahrlässige Falschinformation?

würde ich mit Jaaaaa beantworten.

excabe
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Knuspi
Newbie


Anmeldungsdatum: 05.01.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 15.Jan 2006 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Was bedeutet das nun für mich? Könnte ich u.U. ohne Verluste aus dem Vertrag rauskommen?
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excabe
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 166
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 17.Jan 2006 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Knuspi, uU ja, ich denke jedoch, Sie brauchen dazu einen sehr guten RA, der auch Erfahrung mit dieser Art von Verträgen hat.
Anleger schutz macht Kanzlei Dr. Schulte, Berlin oder www. Teleanwalt.de
Diese haben schon div. Mandanten gegen Futura positiv vertreten.
excabe
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GM&P Mod. Team
Insider


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 14.März 2006 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Futura Finanz: Schadenersatz-Urteil

Das Landgericht Heilbronn hat den Finanzvertrieb Futura Finanz AG, Hof, zu Schadenersatz wegen Falschberatung verurteilt. Das Urteil vom 28. Februar 2006 (Az. 5 O 90/05) bezieht sich auf eine Anlage der Frankonia Sachwert AG, für die die Futura Finanz als Vertrieb Anleger als atypisch stille Gesellschafter geworben hat.

Nach dem noch nicht rechtskräftigen Urteil wurde der Klägerin, einer Standesbeamtin, von den Futura-Finanz-Vermittlern die Beteiligungen an der Frankonia Sachwert AG als sichere Kapitalanlagen vorgestellt. Die Klägerin schloss vier Beteiligungen in Höhe eines Nominalwertes von insgesamt 34.000 Euro ab.

Die Vermittler beriefen sich im Rahmen der Beweisaufnahme auf entsprechende Schulungen des Vertriebs der Futura Finanz. Bei diesen sei von einem Totalverlust- oder gar Nachschussrisiko keine Rede gewesen. In den Prospekten und den Zeichnungsscheinen waren zwar anders lautende Hinweise enthalten, dies hat jedoch laut Urteil keinen Einfluss. Die Klägerin durfte nach Argumentation des Gerichts darauf vertrauen, dass sich in dem schriftlichen Vertragswerk keine Klauseln befinden, die den Auskünften der Vermittler der Futura Finanz fundamental widersprechen.

Das Urteil wurde von Rechtsanwalt Oliver Renner von der Stuttgarter Kanzlei Wüterich & Breucker erstritten. Der beklagte Vorstandsvorsitzende der Futura Finanz, Michael Turgut, kündigte in einer Stellungnahme gegenüber cash-online an: „Von Seiten der Futura Finanz AG werden gegen das Urteil vom 28. Februar 2006 entsprechende Rechtsmittel eingelegt.“

Quelle: Cash-Online
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 654

BeitragVerfasst am: 31.März 2006 5:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Falschberatung durch Futura Finanz AG: Schadensersatz für Frankonia-Anlegerin

Pressemitteilung von: BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Für Anleger an der Frankonia Sachwert AG haben sich die Chancen auf Schadenersatz deutlich verbessert. Offensichtlich wurden die Anleger durch die Vermittler der Futura Finanz AG über die Risiken der Kapitalanlage getäuscht.

Ausgesprochen riskante Kapitalanlage
Die Beteiligung an der Frankonia Sachwert AG stellt eine „ausgesprochen riskante Form der Kapitalanlage“ dar, urteilte das Landgericht Heilbronn jüngst in einem Schadenersatzprozess gegen die Futura Finanz AG. Hierauf hätte der als Vertreter der Futura Finanz AG anzusehende Vermittler ausdrücklich hinweisen müssen. Doch dieser beriet, wie ihm die Beteiligung an der Frankonia Sachwert AG auf einer Schuldungsveranstaltung der Futura Finanz AG vorgestellt wurde: als „sichere Kapitalanlage“. Dabei verfügte er nicht über objektive Informationen zur Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit des Produktes.

Ausdrückliche Risikohinweise im Beratungsgespräch erforderlich
Risikohinweise in Prospekt oder Zeichnungsschein, vermochten in den Augen der Richter die vorhergehende Falschberatung nicht zu heilen. Die Anlegerin hätte in dem Beratungsgespräch ausdrücklich auf etwaige Nachschusspflichten oder das bestehende Risiko des Totalverlusts des einzuzahlenden Kapitals hingewiesen werden müssen.

Das LG Heilbronn verurteilte die Futura Finanz AG daher zu Schadenersatz. Sie muss der Anlegerin die bislang an die Frankonia Sachwert AG gezahlten Beiträge erstatten und sie von künftigen Ansprüchen freistellen.

Falschberatung kein Einzelfall ?
Da die Futura Finanz AG, in den Schulungen ihrer eigenen Vermittler diese Beteiligungsform als „sichere Kapitalanlage“ präsentiert hat, wie der als Zeuge gehörte Anlagevermittler aussagte, dürfte die Falschberatung bei Beteiligungen an der Frankonia Sachwert AG kein Einzelfall sein. Bei der Schulung sei von einem Totalverlust- oder gar Nachschussrisiko keine Rede gewesen, sagte der Vermittler aus. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass auch andere Vermittler der Futura Finanz die Anlage unter falschen Versprechungen vermittelt haben. Anlegern, die über Mitarbeiter der Futura Finanz zu solchen Beteiligungen gekommen sind, wird dringend die Einholung von Rechtsrat empfohlen um Schadenersatzansprüche rechtzeitig zu verfolgen.

Betroffene können sich durch die Anwälte der BSZ® e.V. Interessengemeinschaft "Frankonia Sachwert AG" beraten lassen.

Zitat:
Die Aufnahme in die Interessengemeinschaft kostet einmalig 75,00 Euro. Dieser Betrag deckt die Verwaltungsgebühren des BSZ® e.V. ab. Die weitere Mitgliedschaft in der Interessengemeinschaft ist beitragsfrei. Diese 75.- Euro werden bei einer späteren Beauftragung der Rechtsanwälte in voller Höhe mit den Anwaltskosten verrechnet! Die Anspruchsprüfung des Falles durch die Rechtsanwälte löst jedoch keine gesonderten Kosten aus.
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