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Private Equity Newbie
Anmeldungsdatum: 08.01.2007 Beiträge: 5
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Verfasst am: 17.Feb 2007 23:19 Titel: Private Equity Firma rettet Premiere AG |
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Arena rettet Premiere Apollo KKR RWB
Pay-TV-Sender verbündet sich mit Rivalen und zeigt wieder Bundesliga · Kartellamt prüft Allianz
Premiere kann nach fast einem Jahr Durststrecke wieder allen Kunden Fußballbundesliga zeigen. Der Bezahlfernsehsender hat einen mfassenden
Pakt mit dem Kabelnetzbetreiber und Rechteinhaber Unity Media geschlossen, wie die Unternehmen Donnerstag bekannt gaben.
Die Premiere-Aktie schoss daraufhin um 20 Prozent in die Höhe.
In einem spektakulären Bieterpoker hatte Unitys TV-Tochter
Arena dem Rivalen Premiere Ende 2005 die Exklusivrechte für die
Fußballspiele abgejagt.
FTD, Titelseite, 09./10./11.02.2007
Die neue Allianz sieht vor, dass Unity 16,7 Prozent an Premiere erhält. Dazu werden zusätzliche Aktien ausgegeben.
Im Gegenzug darf Premiere über Satellit und Kabel das Arena-
Programm verbreiten. Dafür garantiert Premiere eine Umsatzbeteiligung
von über 100 Mio. €.
„Das hat eine große Unsicherheit weggenommen“, sagte Premiere-Chef Georg Kofler. „Das wird die Aussichten für Arena signifikant verbessern“, sagte Unity- Chef Parm Sandhu.
Mit dem Pakt rücken erstmals ein Infrastrukturunternehmen und ein Fernsehanbieter eng zusammen. Solche Verbindungen zwischen den Eigentümern der Verbreitungstechnik und denen des Programms hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Begehrlichkeiten geweckt. So hatten Firmenvertreter etwa ein mögliches Zusammengehen von Premiere mit der Deutschen Telekom oder dem Kabelbetreiber Kabel Deutschland durchgerechnet.
Doch immer wieder hatte das Bundeskartellamt solchen Ideen einen
Riegel vorgeschoben. Die Wettbewerbshüter befürchten eine zu große Marktmacht, wenn Verbreitungstechnik und Programminhalte in einer Hand sind. Die Sorge ist, dass mit der Digitalisierung des TVs solche Anbieter die Neudefinition der Geschäftsmodelle diktieren könnten.
Die Partner Unity und Premiere sehen sich jetzt vor Eingriffen des Kartellamts gefeit. Ihre Allianz ist durch ein kompliziertes Geflecht von Einzelverträgen geregelt. Demnach soll einerseits Premiere Arena-Abos verkaufen, andererseits Unity in seinen Kabelnetzen in Nordrhein-Westfalen und Hessen künftig als Vermarkter von Premiere- Abos auftreten. Zudem soll Unitys Premiere- Beteiligung treuhänderisch durch eine Bank gehalten werden, um Einflussnahme auszuschließen.
„Wir haben uns sehr lange beraten lassen, wie wir Bedenken des Kartellamts ausschließen können“, sagte Sandhu. Kofler sagte, das Vorhaben sei beim Kartellamt „nicht anmeldepflichtig“, weil es nur eine Fortsetzung bestehender Geschäftsbeziehungen sei. Das Kartellamt Kündigte an, die Verträge zwischen den Unternehmen zu prüfen. Premiere hatte der Verlust der Bundesliga in die Krise gestürzt.
Der Sender hatte sich kaum verschleiert als Übernahmekandidat angeboten. Zwar konnte Premiere den am Donnerstag vorgelegten Zahlen zufolge den Verlust von Kunden 2006 auf 156 000 begrenzen. Gleichzeitig brach aber der Umsatz pro Kunde ein. Der operative Gewinn sank um 90 Mio. €. Als sicher gilt, dass Arena und Premiere bei der anstehenden Ausschreibung der Bundesligarechte für die Zeit ab 2009 nicht mehr gegeneinander antreten. Premiere hat sich das Recht gesichert, die Marke Arena zu nutzen.
Sandu: „Es ist denkbar, dass wir fürunterschiedliche Pakete bieten.“
Arena hatte die angestrebte Abonnentenzahl allein nicht erreichen
können. Bereits im Sommer hatte Unity daher Premiere die Vermarktung von Arena-Abos in einem Großteil der Kabelhaushalte überlassen. Nun werde man mit Arena im zweiten Halbjahr profitabel, sagte Sandhu. Die Programmangebote von Arena und Premiere wachsen zusammen.
FTD, Titelseite, 09./10./11.02.2007 |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 13.Jul 2007 10:52 Titel: |
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Noch steht eine Entscheidung des Bundeskartellamts zur geplanten Übertragung der Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga von Arena an Premiere aus – doch hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf die Nach-Arena-Zeit bereits auf Hochtouren: Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge hat Premiere schon neue Preise für das Bundesliga-Paket festgesetzt.
Danach kostet das Abo ab August 19,90 Euro im Monat – fünf Euro oder rund ein Drittel mehr als bislang bei Arena.
Wie es weiter heißt, habe Premiere zunächst geplant, den Preis von 19,90 Euro nur bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten zu gewähren. Bei einer Laufzeit von zwölf Monaten seien sogar 24,90 Euro im Gespräch gewesen. Doch davon habe der Pay-TV-Anbieter zunächst wieder Abstand genommen. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Premiere wieder "zurück in die guten alten Zeiten" wolle, als ein Bundesliga-Paket knapp 35 Euro im Monat kostete, schreibt die Süddeutsche. |
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