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Der sich abzeichnende Börsencrash

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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 22.Apr 2006 7:00    Titel: Der sich abzeichnende Börsencrash Antworten mit Zitat

Zitat:
Cassandra war die Tochter des Königs Priam, Herrscher über Troja in der Zeit des trojanischen Kriegs. Der Legende nach war sie eine sehr hübsche Frau mit langem, fließendem Haar, so dass sich der Gott Apollo in sie verliebte. Dieser versprach ihr die Gabe der Vorhersehung in der Hoffnung auf ihre Zuneigung.

Die schlaue Cassandra nahm die Gabe der Vorhersehung an, verschmähte aber Apollo jedoch. Empört hierüber schwor der Gott nun Rache. Er bettelte um nur einen einzigen Kuss, zu welchem Cassandra letztendlich auch bereit war. Schließlich, als seine Lippen ihre berührten, versprühte Apollo einen grausamen Fluch über Sie.

Apollo konnte Cassandra die Vorhersehung nicht nehmen, sie konnte noch immer in die Zukunft schauen und kommende künftige Ereignisse, genau deuten. Der Fluch des Apollo bestand aber darin, dass der Cassandra keiner mehr Aufmerksamkeit schenkte und sie schließlich nur noch ignoriert und verachtet wurde, so dass die Gabe keinen Nutzen mehr für sie hatte.

Es scheint so, dass in den Zeiten der jetzigen Blasen am Immobilienmarkt, auf dem Aktienmarkt, in den Emerging Markets und auf den Rohstoffmärkten, wo sich jeder als „alter Hase“ sieht und Analysten, welche zur Vorsicht auf den überhitzten Märkten warnen ignoriert werden, sich Parallelen zur griechischen Mythologie abzeichnen. Während derzeit die Märkte von Wall Street Investoren kontrolliert werden, welche von der enormen Liquiditätsversorgung der Zentralbanken profitieren und die Märkte in den Medien immer höher geredet werden, so scheinen die Stimmen, welche von einem Ende des Booms sprechen, ähnlich verachtet zu werden wie Cassandra.

Glücklicherweise gibt es noch einige, welche die Einsicht und die Stärke haben, sich von den überhitzten Märkten fern zu halten und trotz der irreführenden Informationen das kommende Gewitter am Markt schon erahnen.

Dabei sind diese vereinzelten Investoren und Analysten nicht im Geringsten beleidigt wenn man sie Cassandra nennt. Im Gegenteil, sie sind sogar froh diesen Titel tragen zu können. Sie verstehen, dass Cassandra mit Ihren Vorhersagen keine Lügnerin war, sondern der Fluch sie daran hinderte, ihre exakten Prophezeiungen kundzutun.

Einer dieser Analysten ist Robert Prechter von Elliot Wave International. In seinem neusten “Elliot Wave Theorist” vom 21. März 2006 schreibt er folgendes:

Der sich abzeichnende Börsencrash

"Die US-Aktienmärkte haben ihre Kursgewinne auf schon fast mystische Art fortgesetzt, obwohl sich eine überhitzte Stimmung, Divergenzen beim Marktmomentum und sich ein vollendeter Marktzyklus in der jüngeren Vergangenheit abgezeichnet hat. Demgegenüber mussten schon andere Märkte deutlich abgeben. So verlor der Saudi-Arabische Aktienindex SASE rund 28 Prozent und das in nur zweieinhalb Wochen.

Dabei wurden an den Ölmärkten Preise nahe dem Rekordniveau verzeichnet.

Daher stehen die Ampeln für die US-Märkte in diesem Jahr auf Rot. Denn historisch gesehen mussten die Märkte nach einem Eintritt in einen Marktzyklus wie er derzeit vorherrscht, deutliche Kursabschläge verzeichnen. So stiegen die Aktien im Jahre 1929 2,5 Jahre in einem 2,7 Jahren andauernden Zyklus. In den restlichen zweieinhalb Monaten des Zyklus fielen die Märkte dann um rund 50 Prozent Ihres Wertes. In 1987 stiegen die Aktien für 3,1 Jahre in einem 3,3 Jahren andauerten Zyklus. In den restlichen 7 Wochen stürzten die Märkte schließlich um 40 Prozent ab.

Erreichen die Aktienmärkte erstmal einen Höchststand wie diesen, so gilt es als wahrscheinlich, dass eine Gegenreaktion wie beim Saudi-Arabischen Index stattfinden wird. Betrachtet man den kommenden Sommer, so ist es möglich, dass ein noch deutlicherer Kursrückgang als 1929 und 1987 stattfinden wird. Sieht man den Bärenmarkt als den kommenden Megazyklus, den größten seit fast 300 Jahren, so könnte der kommende Absturz die Ereignisse von 1929 und 1987 noch in den Schatten stellen.

Hier noch ein weiteres Beispiel vom Dubaier Aktienmarkt. Dieser hat seit November 53 Prozent an Wert einbüssen müssen. Betrachtet man die Relation zum Dow Jones, so würde diesen einen Crash bis Mitte Juli in den 5000-Punkte Bereich bedeuten. Ein ähnliches Schicksal traf auch den Markt in Abu Dhabi. Niemand kann sich derzeit einen ähnlichen Kursverfall bei den US-Aktien vorstellen, aber Robert Prechter ist sich gewiss, dass dieses auch in den USA geschehen wird, wenn der neue Bärenmarkt eintritt. Anders gesagt, was auf anderen Aktienmärkten passiert ist, wird seiner Vorhersage nach auch auf die US-Märkte zukommen.

Möge der durchschnittliche Anleger an solche Prophezeiungen nicht glauben und ein Auge auf plötzliche Kurseinbrüche haben, so könnte ein Crash auf der anderen, nicht beachteten Seite auftreten. Daher sollte er im Gegensatz zur Antike den Cassandras der heutigen Zeit mehr Aufmerksamkeit widmen und die Warnungen zumindest zur Kenntnis nehmen.“

von Robert Prechter
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Nihilit
Specialist


Anmeldungsdatum: 24.08.2004
Beiträge: 89
Wohnort: Ludwigshafen

BeitragVerfasst am: 22.Aug 2006 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

"DRINGENDE ANLEGER-WARNUNG:
>Millionen ahnungsloser Anleger laufen geblendet von der momentanen Börsen-Euphorie schnurstracks in den drohenden ... STAATSBANKROTT
>
Die 8,2 BILLIONEN Dollar Staatsschulden der USA werden die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise reißen - und den Dollar gleich mit! Diese Fakten sprechen eine mehr als deutliche Sprache:
>
Die Regierung von George W. Bush hat alleine mehr neue Schulden angehäuft als alle vorherigen Regierungen seit 1776 ZUSAMMEN (!)
>
Die 204,4 Milliarden Dollar Kosten für den Irakkrieg betragen das VIERFACHE dessen, was die USA für den Einsatz im 2. Weltkrieg ausgegeben haben ... und ein Ende ist nicht abzusehen
>
Momentan stehen Hypotheken im Wert von fast 6 Billionen Dollar aus. Wenn die Immobilienblase platzt, wird das wie ein Gashebel auf Inflation und Dollarverfall wirken
>
Und auch in Deutschland liegen 2 Billionen Euro Schulden verborgen, die heimlich, still und leise unter den Teppich gekehrt werden ... (nein, ich rede hier nicht von den schon bestehenden 1,4 Billionen Staatsschulden!

fallen Sie nicht vom Stuhl, wenn Sie auf der nächsten Seite die ungeschönten TATSACHEN über die gigantischste Staatsverschuldung der Menschheitsgeschichte sehen. Die meisten Anleger werden in Kürze genau wie im 2000er-Crash wieder alles verlieren.
>
SIE dagegen können mit den richtigen Wertpapieren gelassen bleiben und zusehen, wie Ihr Vermögen immer weiter wächst:
>
Mit jedem Prozent zusätzlicher Inflation. Mit jedem Anstieg des Ölpreises. Mit jedem Dollar oder Euro neuer Staatsschulden.
>
Ich garantiere Ihnen schon jetzt: Je tiefer Sie in diesen Schulden-Spezial-Report einsteigen, desto häufiger werden Sie den Kopf schütteln und sagen: "Das gibt´s doch gar nicht! Das kann doch nicht wahr sein!"
>
Doch die brutale Wahrheit ist:
>
ES IST WAHR! Jetzt, hier und heute!
>
Viele Anleger fragen sich: "Die Amis leben übe wirtschaftlichen Exitus noch nie so nahe wie heute! Und das ist keine leere Behauptung - ich kann und werde Ihnen die Beweise auf den nächsten Seiten auf den Tisch legen.
>
Nur leider will es die breite Masse immer noch nicht glauben und läuft der drohenden Schuldenkrise ins offene Messer!
>
Sie haben jetzt 2 Möglichkeiten:
>
Die erste ist: Sie stecken den Kopf in den Sand und machen es dieser Masse nach.
>
Die zweite Möglichkeit ist: Sie investieren ein paar Minuten Zeit und machen sich mit den Möglichkeiten vertraut, um dieses Blutbad finanziell unbeschadet zu überleben. Dann erfahren Sie zum Beispiel, dass Sie bei jeder Bank und an jeder Börse Wertpapiere erwerben können, die Ihr Vermögen selbst dann erhalten, wenn die Bank pleite geht, die Wirtschaft kollabiert oder sogar ganze Staaten den Bach runtergehen. Sehen Sie:
>
Auch ich würde mir am liebsten wünschen, wir Anleger wären nicht dieser Bedrohung ausgesetzt. Doch jetzt ist es leider zu spät.
>
Kurzsichtig denkende Politiker, Konzern-Vorstände und andere Oligarchen haben uns in diese Lage hineinmanövriert. Wir müssen HEUTE NOCH handeln, um uns vor noch nie da gewesenen Verlusten zu schützen.
>
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ein ungutes Gefühl im Magen sagt mir: "Irgendwann kommt der große Knall ... und das kann nicht mehr lange dauern!":
>
Das Defizit des US-Bundeshaushalts betrug schon letztes Jahr über 300 Milliarden Dollar. Diese Jahr werden mehr als 400 Milliarden erreicht (und wenn George W. Bush sich richtig ins Zeug legt, bricht er vielleicht sogar den Rekord aus 2004)
>
Was den Außenhandel angeht, gibt Amerika 700 Milliarden Dollar mehr aus, als es einnimmt
>
Weil die Immobilienpreise stiegen und stiegen, fühlten sich die Amerikaner immer reicher und stockten ihre Hypotheken auf: um mehr als 400 Milliarden Dollar allein im letzten Jahr. Jetzt ist der Immobilienmarkt mancherorts schon um mehr als 50 % überbewertet ...
>
> Der Irakkrieg läuft völlig aus dem Ruder: Auch nach zwei Jahren ist kein Ende absehbar. Mit den 204,4 Milliarden Dollar, die die US-Regierung bis jetzt ausgegeben hat, hätte man den Hunger in der Welt halbieren können.
>
> Außerdem hätte man damit für volle drei Jahre Medizin gegen Aids, Kinderimpfungen, sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen in der Dritten Welt sicherstellen können.
>
> Insgesamt hat der Irakkrieg die USA bis jetzt VIER MAL SO VIEL gekostet wie ihre Beteiligung im 2. Weltkrieg! Nur: damals konnten sich die Amerikaner das meiste Geld hinterher in Form von Reparationszahlungen von Deutschland zurückholen ...
>
> Ein weiterer Krieg im Iran würde die USA sowohl militärisch als auch finanziell überfordern. Von dieser Tatsache will in Washington aber niemand etwas wissen: Denn international ist die Popularität der USA an einem Tiefpunkt angelangt >
> Die US-Notenbank Fed druckt weiter fleißig Geldscheine und beschwört damit eine Inflation mit nie da gewesenen Ausmaßen herauf: Die US-Geldmenge M3 hat sich mehr als verdoppelt:
>
> Von Januar bis August 2004 stieg sie von 4.300 Milliarden US$ auf 9.500 Milliarden US$. Dreimal dürfen Sie raten, warum diese Zahl in Zukunft gar nicht mehr veröffentlicht wird ...
>
> Doch Sie und ich als sicherheitsorientierte Anleger können uns jetzt davor schützen. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alle Details.
>
8.280.004.621.438,71 DOLLAR SCHULDEN! (In Worten: 8,2 BILLIONEN!) "Dazu kommen weitere 37 Billionen Dollar Schulden unter anderem von Bundesstaaten, Kommunen und Privathaushalten!

(Für SIE als sicherheitsorientierter Anleger ist diese irrsinnige Verschuldungs-Epidemie die letzte Chance, Ihr Vermögen zu schützen und Gewinne von bis zu 238,16 % einzufahren. Darf ich Ihnen beweisen, wie es geht?")

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: DER DOLLAR IST ERLEDIGT!
>
> An jedem x-beliebigen Zeitungskiosk der USA konnten Sie bereits im Dezember 2005 diese Schlagzeilen lesen:
>
> "Das Verschwinden des Dollar" auf dem Titel des Economist
>
> "Der niedergeschlagene Dollar" auf dem Titel von Fortune
>
> "Wie viel ist das in Euro?" auf dem Titel von USA Today

>
> Wenn die amerikanische Notenbank mit demselben Tempo wie jetzt weiter fleißig Geld druckt, dann sind in 15 Monaten von jetzt an auf diesem Planeten mehr neue Dollars im Umlauf als der Gesamtwert allen Goldes, das seit der Zeit von König Midas gefördert wurde.
Die US-Notenbank lässt ihre Druckerpressen schon seit Jahren auf Hochtouren laufen. Die Geldmenge wächst weit stärker als die Wirtschaft. Und jetzt kommt akutes:
>
Allein in der 3. Kalenderwoche 2006 stieg die Geldmenge M3 um mehr als 25 Milliarden Dollar. Ja, in dieser einen Woche erblickten 2.500 Millionen neue, bis dahin nicht existierende Dollars das Licht der Welt.
>
Und das passiert nicht nur ab und zu mal, sondern laufend. Es hat auch schon Wochen gegeben, wo dieser Wert bei 50 Millionen lag. Das hat natürlich fatale Folgen:
>
Die Geldmenge ist heute DOPPELT so hoch wie noch 1995! Ist Ihnen klar, was das bedeutet?
>
Die Inflation wird in bis heute nicht geahnte Dimensionen ansteigen. Und zum Auslöser der gigantischsten Schulden-Epidemie werden, die es je gegeben hat. Dieses marode System reagiert mittlerweile wie ein Drogenjunkie ... nur damit man in der Presse schreiben kann, dass alles in Butter ist
>
Und zwar nicht nur in den USA. Auch für Deutschland gibt es kein Entrinnen, wie Sie noch erfahren werden ...
>
Das ist Ihnen zu gewagt? Zu reißerisch? Ich sage Ihnen eins:Wenn Ihnen in wenigen Minuten von jetzt an die ungeschönten Beweise auf dem Tisch liegen, dann werden Sie erkannt haben, dass die Massen-medien Sie regelrecht unmündig machen wollen. Und dass die Politiker Sie in Sicherheit wiegen wollen.
>
Wie hoch die US-Schulden heute schon sind, haben Sie eben gesehen. Umgelegt auf jeden der 280 Millionen US-Bürger sind das 29.571,45 Dollar. Stunde um Stunde steigt das Defizit um weitere 80 Millionen. Damit ist dieser Schulden-Irrsinn aber noch lange nicht zu Ende:
>
Wenn Sie die Grafik genau studiert haben, dann ist Ihnen nicht entgangen, dass 7.000 Milliarden (7 Billionen) aus der jüngsten Vergangenheit (genauer: den letzten 30 Jahren) stammen. 85,7 % der US-Schulden stammen aus den letzten 30 Jahren
>
Ach so: In Gedanken müssten Sie noch die Schulden der Bundesstaaten und Kommunen, die Investitionen der Industrie und natürlich die Kredite der Privathaushalte dazuaddieren.
>
Das sind dann WEITERE 37 Billionen Dollar oder 336 % des jährlichen Bruttoinlandsprodukts!
>
Selbst ein Land wie die USA können diesen Schuldenberg nicht verkraften. Sie glauben mir nicht? Oder Sie sagen sich: "Ja, aber kann denn ein Staat überhaupt Bankrott machen?"
>
Nun, Sie werden sich wundern: In diesem Vermögensschutz-Report:
>
Historisch belegbar: wie sich der Staat in Kürze seiner nicht mehr rückzahlbaren Schulden elegant entledigen wird
>
Warum die Bilanz-Tricksereien der US-Regierung eine viel größere Bedrohung für Ihr Vermögen darstellen als die Enron- und WorldCom-Skandale
>
Warum der Zusammenbruch des Währungssystems zwangsläufig zu einer Weltkrise führt
>
Der totgeschwiegene Schuldenberg, der Deutschland in den kommenden Jahren das Genick brechen wird
>
Mit welcher skandalösen Zahlenpanscherei man Ihnen eine heile Welt der US-Wirtschaft vorgaukeln will
>
Machen Sie bis zu 238,16 % Gewinn mit "Sicheres Geld"
>
"So spannend geschrieben wie ein Krimi": Das sagen zufriedene Leser über die Prognose-Sicherheit von Martin Weiss
>
Die deutlichen Warnsignale, die den heraufziehenden US-Immobiliencrash ankündigen ... und wie er höchstwahrscheinlich ablaufen wird
>
> Mit welchen Geldanlagen Sie sich im kommenden Crash vor horrenden Verlusten schützen
>
In der gesamten Menschheitsgeschichte ist KEINE EINZIGE nicht durch Goldreserven gedeckte Währung überliefert, die nicht im Überfluss produziert wurde und irgendwann auf null gefallen ist - also ihre gesamte Kaufkraft verloren hat!
>
Und der Dollar ist schon seit Ende des Bretton-Woods-Abkommens vom 15. August 1971 nicht mehr durch Gold gedeckt. Für historische Beweise brauchen wir gar nicht einmal weit in die Vergangenheit zu reisen:
>
Deutschland war im 20. Jahrhundert schon zweimal bankrott, wie Sie sicherlich wissen. Zum ersten Mal während der Inflation von 1923. >
Und dann nach dem Zweiten Weltkrieg 1948. Beide Male hatte die Bevölkerung geglaubt, dass die Reichsmark ihre Kaufkraft bewahren würde. Doch es sollte anders kommen ...
>
Als man für 1 Billion Mark gerade noch ein Brot kaufen konnte, gab es im November 1923 eine "Währungsreform" - und die wertlosen Papierschnipsel wurden im Verhältnis 1 Billion zu 1 in die neue "Rentenmark" umgetauscht. Und jetzt kommt der wichtigste Punkt:
>
> In diese Umrechnung wurden ALLE Vermögen einbezogen: positive wie negative. "Ein Staat kann doch nicht Pleite gehen!"
>
> Ach nein? Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dem besonders die Regierungen selbst anhängen.
>
> Aber Tatsache ist:
>
> In den vergangenen 30 Jahren hat es Währungskrisen in 87 (!) Ländern gegeben. Oft verbunden mit inflationären Total-Bankrotten und Hyper-Inflationen:
>
> 1789-96: Frankreich
>
> 1920-23 und 1948: Deutschland
>
> 1922-24: Sowjetunion
>
> 1947-49: China
>
> 1989-90: Argentinien Besonders in den letzten 9 Jahren
> haben sich solche Fälle gehäuft:
>
> 1997: Thailand
>
> 1998: Russland
>
> 1999: Ecuador
>
> 2001: Argentinien - der größte Zahlungsausfall der Geschichte. Ein
> paar Tage später wertete Argentinien seine Währung ab, was die Finanzwelt noch mehr schockte ...
>
Übrigens: ALLE Hyper-Inflationen der Geschichte haben im 20. Jahrhundert stattgefunden!
>
Also rein zufällig auch jene Staatsschulden, die der deutsche Staat zur Finanzierung des Ersten Weltkriegs aufgenommen hatte ...
>
Das bedeutet: Durch die Inflation und die anschließende Währungsreform befreite sich der Staat buchstäblich "für 'n Appel und 'n Ei" von seinen gigantischen Staatsschulden. Und jetzt frage ich Sie: Sehen Sie gewisse Parallelen zur Situation heute?
>
Immense Schuldenberge. Kriege, die den Staatshaushalt auszehren. Düstere Zukunftsaussichten. Und richtig weh tut es, wenn Sie einmal folgende zwei Zitate vergleichen:
>
"Was die USA den ausländischen Staaten schulden, zahlen sie auch - zumindest teilweise mit Geldscheinen, die sie einfach selbst drucken können, wenn sie das wollen.", beobachtete der französische Staats-präsident Charles de Gaulle 1965 - also 37 Jahre vor Greenspan und Bernanke.
>
Und eben dieser neue Notenbankchef, auch "Helicopter Ben" genannt, sagte kürzlich:
>
"Die US-Regierung besitzt eine Technologie, Druckerpresse genannt, die es erlaubt, so viele Dollars herzustellen, wie sie wünscht ... und das im Wesentlichen ohne großen Kostenaufwand."
>
Er verdiente sich seinen Spitznamen durch seinen Vorschlag, aus Hubschraubern Geld auf die Bevölkerung herabregnen zu lassen ....
>
Was den Staatsbankrott besonders gefährlich macht, ist: Kein Präsident stellt sich hin und erklärt den Staat für pleite. Nein, man entledigt sich der Schulden viel eleganter:
>
Wenn der Staat Bankrott macht, wird er als Staat nicht verschwinden, sondern hinterher wie Phönix aus der Asche steigen - mit einer neuen Regierung, vielleicht sogar als eine neue Staatsform mit neuer Verfassung.
>
Und von allen Schulden befreit, kann er dann die alten Fehler wiederholen, bis es einige Jahrzehnte später wieder so weit ist ... Und die Haupt-Leidtragenden werden auch dieses Mal die Anleger sein
>
Auch 1923 wurden die Sparguthaben derjenigen, die dem Staat freiwillig oder per Zwangsanleihe Geld geliehen hatten, vernichtet. Gewinner waren ausschließlich Schuldner und Eigentümer von Grundstücken, Immobilien, Fabriken oder anderen Wertgegenständen.
>
Die Amerikaner sind schon heute auf dem besten Weg dorthin.
>
Ja, der Vorsitzende des US-Rechnungshofs, David Walker, hat dieses Problem sogar schon genau so angeprangert:
>
"Man kann die Vereinigten Staaten mit dem Römischen Reich direkt vor dem Zusammenbruch vergleichen. Der finanzielle Zustand ist schlimmer als angekündigt. Das Modell des Staates ist zerstört. Es muss sich mit Budget-Defiziten herumschlagen, nicht ausgeglichenen Zahlungs-bilanzen, Rücklagen - und seiner Führung."

Was Sie in der Presse nirgends lesen werden, ist:
Der US-Bundeshaushalt und die Haushaltsschulden sind parteiübergreifender BLÖDSINN!
>
Zusammen haben die beiden Parteien geduldet, dass mehr Schulden während der beiden Regierungsperioden von George W. Bush aufgenommen werden mussten, als unter ALLEN vorherigen Regierungen ZUSAMMEN.
>
Selbst die Heritage Foundation, die eigentlich hinter Bush steht, glaubt, dass die Bundesdefizite bis 2020 auf 1 Billion Dollar pro JAHR ansteigen werden!
>
> Ein großer Teil dieser Schulden wurde verursacht durch den ausufernden Krieg im Irak.
>
> Dieser Krieg hat bis heute schon viermal so viel gekostet wie die amerikanische Beteiligung im 2.Weltkrieg - 2 Billionen Dollar, oder ungefähr 20.000 Dollar pro Familie in Amerika.
>
> Seit März 2003 stiegen die monatlichen Kriegskosten von 4,4 Milliarden auf 7,1 Milliarden Dollar. Das bedeutet, der Krieg kostet 266 Milliarden MEHR als ursprünglich geplant. Am Ende könnten es 1,2 BILLIONEN werden. Anders ausgedrückt: Jeder einzelne getötete Al-Kaida-Terrorist kostete die USA 46 Millionen Dollar
>
Aus diesem Grund steigt der Verteidigungshaushalt so rapide an: 2002 waren es 310 Milliarden. Letztes Jahr schon 420,6 Milliarden. Und jeder einzelne Penny beliehen mit 4 % Zinsen ...
>
Sie meinen, jetzt ist langsam die Schmerzgrenze erreicht? NEIN! Es kommt noch schlimmer:
>
Nur wenige Menschen wissen, dass die Zahlen, mit denen die Politiker in Washington arbeiten, ein ziemlich marodes Zahlengebäude sind. Denn:
>
Im US-Kongress wird ausschließlich über die Zahlen des Finanzministeriums debattiert. Niemand betrachtet die Zahlen der Fed, die erheblich zuverlässiger sind. Das ist eigentlich ein Riesen-Skandal:
>
> Wenn an der Wall Street Bilanzmanipulationen à la Enron oder WorldCom bekannt werden, schlägt die Meldung ein wie eine Bombe.
>
> Aber wenn die Regierung ihr Defizit um 500 Milliarden Dollar (!) zu niedrig ansetzt, stößt man auf taube Ohren. Nur: Die Bilanz-Tricks in Washington sind noch viel schlimmer als die in der Wirtschaft:
>
> Erstens geht es um viel größere Größenordnungen. Bei den Manipulationen des Schatzamtes mit den Regierungsbehörden und der Sozialversicherung geht es seit dem Jahr 2000 um mehr als 2 Billionen Dollar.
>
Zweitens: die Regierung jongliert nicht einfach mit Zahlen herum, sondern mit ECHTEM GELD. Die Sozialversicherung wird ausgeplündert, indem das harte Geld, das eigentlich für künftige Sozialleistungen reserviert ist, einfach verpulvert wird.
>
Drittens betrifft dieses Verschuldungsproblem nicht nur die Amerikaner, sondern alle Bürger weltweit. Das ist aber nur den wenigsten bewusst.
>
Jahrzehntelang haben sich die Regierungen aller großen Industrienationen Geld von den kommenden Generationen gepumpt. Jetzt stehen wir vor dem Tag der Abrechnung. Die Zukunft ist jetzt da, und WIR sind die so genannte kommende Generation, die die Schulden bezahlen muss!
>
> Sind das schon die ersten Anzeichen eines Staatsbankrotts? Oder sind wir längst auf dem Weg dahin? Die USA waren zum Jahreswechsel 1995/96 zeitweise nicht einmal in der Lage, ihre Staatsdiener zu bezahlen. Weswegen sie sie mehrmals vorübergehend in unbezahlten Zwangsurlaub schickten ...

Nun, mit Steuersenkungen, Terrorattacken und Kriegen in Afghanistan und Irak in den letzten viereinhalb Jahren sind die Staatsschulden jetzt schon um 2 Billionen höher als bei Bushs Amtsantritt. Jawohl, 2 BILLIONEN! Und, ob Sie es glauben oder nicht:
>
> Als das Römische Reich zerfiel, als die Französische Revolution heraufzog und am Vorabend der Großen Depression in den 20er Jahren gab es erstaunliche Parallelen zur Schuldensituation heute. Und sie haben dieselbe Ursache:
>
> Die Politik lässt die Staatsmacht ausufern, was schließlich zu exzessiven Schulden führt, die letztlich nicht mehr zu bewältigen sind. Der Wert des Geldes wird zerstört. Der Wohlfahrtsstaat ufert aus. Die Bevölkerung wird unter Vorwänden und leeren Versprechungen vieler ihrer Freiheiten beraubt. Wenn Sie die letzten 5 Jahre Revue passieren lassen: Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor?
>
Anders als früher gibt es heute aber ganz bestimmte Finanz-Instru-mente, mit denen Sie Ihr Geld dann über die Inflation hinweg-retten können, ohne in Sachwerte investieren zu müssen. Dazu gleich mehr.
>
Zunächst möchte ich noch klarstellen, dass es sich bei diesem Schulden-Problem nicht allein um ein amerikanisches Phänomen handelt. Auch Deutschland ist in höchstem Maße davon betroffen. Und zwar durch eine Zeitbombe, deren Ticken heute kaum jemand zur Kenntnis nimmt: Wenn Sie heute einen Politiker fragen, warum die Staatsverschuldung in Deutschland so hoch ist, bekommen Sie wahrscheinlich zur Antwort: "Das war der nötige Preis für die Wiedervereinigung!" Doch das ist eine fatale Illusion: NICHT der 1,4 Billionen Euro-Schuldenberg wird Deutschland das Genick brechen, sondern es gibt noch einen ZWEITEN Schuldenberg, der heimlich unter den Teppich gekehrt wird. Und der noch viel höher ist, weil seine Wurzeln lange vor der Wiedervereinigung liegen

Er wird ebenfalls eine wahre Schulden-Epidemie auslösen, die dramatischer ist als alles, was es bisher in der Bundesrepublik gab. Dieser gigantische schwarze Schatten, der über allen öffentlichen Haushalten liegt, sind die Pensionen und Zusatzleistungen für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes. Lassen Sie sich nicht davon beirren, dass Sie in der Presse nur von maroden Sozialkassen für Renten, Pflege oder Gesundheit lesen. Diese Posten sind immer noch durch Umlagen oder Kapitaldeckung gegenfinanziert. Ganz anders sieht es dagegen bei den Pensionslasten des öffentlichen Dienstes aus: Historisch beweisbar:
> Warum der Zusammenbruch des Währungssystems zwangsläufig zu einer Weltkrise führen wird
> Wenn Sie das, was Sie bis hierhin gelesen haben, noch nicht überzeugt hat, dann halten Sie sich jetzt einmal sehr fest: Jeden Tag werden weltweit 2 Billionen US-Dollar um den Globus gejagt und zwar zu rein spekulativen Zwecken. In den 70er Jahren betrugen die täglichen Devisentransaktionen nur etwa 20 bis 30 Milliarden US-Dollar. 2 Billionen. Ich möchte Ihnen einmal verdeutlichen, wie viel Geld das ist: Stellen Sie sich vor, Sie besäßen eine Druckerpresse, die jede Sekunde eine Dollarnote drucken kann. Diese Maschine lassen Sie 24 Stunden am Tag ununterbrochen laufen. Und jetzt schätzen Sie einmal: Wann hätte die Maschine diese gigantische Summe von 2.000.000.000.000,00 Dollar fertig gedruckt?
Nun, Sie könnten die Maschine erst nach 63.416 Jahren abstellen. Sie müssten in die Jungsteinzeit zurückreisen und einen Neandertaler (!!!) anlernen, wie man diese Druckmaschine bedient. MOMENT ... ich bin noch nicht fertig:
Die Währungsreserven aller Zentralbanken der Welt, ihre sämtlichen Goldbestände eingeschlossen, entsprechen nur den Transaktionen, die in 7 bis 8 Stunden getätigt werden. In einer weltweiten Währungskrise wäre keine Instanz in der Lage, sie zu stoppen. Denn die Mittel dazu sind überhaupt nicht vorhanden. Damit ist das weltweite Währungssystem heute schon so stabil wie ein Wackelpudding! Unser Währungssystem ist heute nur noch ein Viertel so stabil wie noch vor 30 Jahren
>
Seit Präsident Nixon 1971 den Dollar vom Goldstandard abkoppelte und feste Wechselkurse auflöste, läutete er damit ohne es zu wissen das Ende des Weltwährungssystems der Nachkriegszeit ein. Seither ist der Zusammenhang zwischen dem internationalen Geldsystem und der materiellen Realität aufgehoben. Aber wo kommt unser Geld denn jetzt eigentlich her? Nun, die Antwort mag Sie verblüffen: AUS DEM NICHTS!
>
> Sie beruht auf der Kreditvergabe der Privatbanken und ist somit an keinen materiellen Gegenwert mehr gebunden. Gigantische Geldsummen können heute mit ein paar Mausklicks transferiert werden. Nichts ist so mobil wie Kapital. Das ist der Grund, weshalb spekulative Devisentransaktionen enorm zugenommen haben:
>
> Heute entsprechen nur 2 % aller Devisentransaktionen einem realen Austausch von Gütern und Dienstleistungen, 98 % sind spekulativ.
In den späten 60er und frühen 70er Jahren gab es massive Einstellungswellen, die - Sie ahnen es sicher bereits - in Kürze in ebenso massive Pensionierungswellen umschlagen werden!
>
> Umschlagen wird dann auch die Struktur der Staatsschulden: Bis 2030 müssen über 600.000 zusätzliche Pensionäre versorgt werden. "Ja, ich will auch von den Empfehlungen von Sicheres Geld profitieren!
>
> Deren Pensionsansprüche übersteigen bis 2040 die Marke von 2 Billionen Euro. Sie werden dann der größte Einzelposten der Staatsschulden sein. Um es klar zu sagen: Diese Zahl finden Sie in KEINER öffentlichen Statistik. Obwohl sie heute schon absolut unausweichlich ist!
>
> Ja, der kürzlich veröffentlichte "Dritte Versorgungsbericht der Bundesregierung" ist so aufgebaut, dass sämtliche Zusammenhänge zwischen den Pensions-und Leistungszusagen sowie der Verschuldung VERSCHLEIERT werden.
>
> Ist das der Grund, warum der Vorsitzende des Beamtenbundes Peter Heesen mit Widerstand in "einer ungeahnten und bislang noch unbekannten Weise" droht, wenn irgendjemand am Berufsbeamtentum "herumzündeln" sollte? Ja, er droht implizit sogar mit einem Beamtenstreik (!), der klar rechtswidrig wäre! Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, der dem Fass den Boden ausschlägt:
Das Berechnungsmodell dieses "Dritten Versorgungsberichts" ist nämlich schlichtweg falsch! Es berücksichtigt folgende simple Tatsache nicht:
>
> Wovon werden die wachsenden Pensionen gezahlt? Aus defizitären Haushalten. Und wie werden die finanziert? Nun, über Kredite natürlich, in der Regel über Anleihen, die der Staat herausgibt. Und hier liegt der Hase im Pfeffer

Die Zinsen, mit denen sich die Bundesrepublik bei anderen verschulden kann, werden schon bald steigen.
>
Denn die Rating-Agentur Standard & Poor s hat bereits angekündigt, dass der Bund auf der Liste der 15 Länder mit dem begehrten "AAA-Rating" (niedrigstes Ausfallrisiko) an letzter Stelle steht und bald herabgestuft wird. So lügt man mit Statistik:
Betreiben Sie einfach ein bisschen Zahlenpanscherei ... und alles ist wieder in Butter!
>
Eine Besonderheit der amerikanischen Statistiken sind die so genannten hedonistischen Anpassungen:
>
Damit soll die qualitative Verbesserung der produzierten Güter erfasst und in Statistiken berücksichtigt werden. Leider wird dadurch die Realität völlig verzerrt:
>
Nehmen wir an, ein neuer, schnellerer Computer kostet dasselbe wie sein Vorgängermodell. Dank des "hedonistischen Kunstgriffs" fließt er aber - da er ja besser ist als der Vorgänger - mit einem höheren Wert in die Statistik ein.
>
Und so erklärt sich auf ganz einfache Weise das amerikanische "Produktivitätswunder", von dem man in aller Welt so schwärmt ...
>
Auf dieser Basis wären Computer seit 1991 um durchschnittlich 27,5 % teurer geworden. Mal ehrlich: Haben Sie davon etwas mitbekommen?

Doch auch bei Aktiengesellschaften liegt einiges im Argen:
Zahlreiche Unternehmen und Bankanalysten verwenden statt der gängigen Bilanzierungsmethode US-GAAP eine andere Methode und errechnen so genannte Pro-Forma-Gewinne.

Der Vorteil dabei:
Dadurch können die Analysten fast nach Belieben bestimmte Kostenblöcke links liegen lassen - und die Gewinne entsprechend höher ausweisen. Mit gravierenden Folgen:
>
Nach US-GAAP betrugen die Gewinne der im S&P 500 gerichteten Unternehmen im Jahr 2002 28 Dollar pro Aktie. Bei einem Indexstand von 900 Punkten ergibt das ein KGV von 32. Ganz anders sieht es allerdings bei der anderen Methode aus: Addiert man die Pro-Forma-Gewinne dazu, ergeben sich 46 Dollar pro Aktie - und damit eine Steigerung um 64 %. Dadurch lässt sich die Aktie den Anlegern erheblich leichter schmackhaft machen: denn jetzt hat sie nur noch ein KGV von 19,5!
Auf diese Weise werden massenhaft unbedarfte Anleger irregeführt.

Mehrere Bundesländer haben diese Prozedur bereits hinter sich. So wird die Finanzierung der Pensionen zum Gashebel für eine noch höhere Verschuldung, weil die Zinssätze für die öffentliche Kreditaufnahme steigen werden.
>
Sie werden aber noch aus einem weiteren Grund steigen:
Die Zinsen befinden sich deswegen in einem Aufwärtstrend, weil nur so die kommende Inflation eingedämmt werden kann.
>
> Verstehen Sie, was ich meine? Egal, was der Staat tut: ER KANN WEDER VOR NOCH ZURÜCK! Ich prophezeie schon jetzt:
Die Bundesrepublik wird diesen dramatischen Schulden-Zuwachs nicht überleben. Bei derart monströsen Größenordnungen kann sie im Jahr 2040 unmöglich in ihrer heutigen Form existieren.
>
> Lassen Sie uns noch einen Moment beim Thema Anleihen bleiben und mit einem weit verbreiteten Irrglauben aufräumen: Was die meisten Menschen nicht wissen, ist: Nicht der Kollaps am Aktienmarkt ist die größte Bedrohung für private Vermögen ...
> ... sondern der Zusammenbruch des Anleihenmarktes und von Währungen wie dem US-Dollar. Der Dollar ist jahrelang gestiegen. Darum nahm man oft an, der Dollar sei stark und stelle kein Risiko dar. Aber das stimmt nicht.
>
> Ausländische Investoren halten US-amerikanische Aktien und Anleihen im Wert von 4,6 Billionen US-Dollar. Sie sind der größte Eigentümer der meisten amerikanischen Wertpapierkategorien, größer als die inländischen Banken, Versicherungen oder sonst ein Finanzsektor für sich genommen.
Was meinen Sie, was passiert, wenn irgendwie deren Vertrauen erschüttert wird?
>
So wie es analog in Deutschland geschehen könnte, wenn Geldgeber neuer Anleihen plötzlich über den ungedeckten Schuldenberg der Beamten-Pensionen stolpern? Dieses Beispiel zeigt aber noch mehr:
>
Nämlich die Tatsache, dass es für eine Regierung nur eine Möglichkeit gibt, mit einem Defizit umzugehen: Schulden machen!
>
Und das wiederum geht nur durch den Verkauf von Anleihen und anderen Staatspapieren an die Öffentlichkeit. Lassen Sie uns diesen Teufelskreis einmal von Anfang bis Ende offen legen:
Stellen Sie sich vor, Sie sind der Präsident eines Staates ... und Sie sehen, dass Sie nicht zu deckende Defizite haben. Je größer das Defizit, desto mehr Anleihen müssen Sie verkaufen. Und wie bringen Sie die Bürger dazu, dass sie mehr Anleihen kaufen als je zuvor? Klarer Fall: Indem Sie höhere Zinsen bezahlen. Und genau hier wird der Punkt ohne Wiederkehr überschritten:
>
Denn schon bald sagen sich die Menschen: "Warum zum Teufel sollte ich mein Geld für lausige 5-prozentige Anleihen ausgeben, wenn der Staat demnächst sowieso welche mit 7 oder 8 % Zinsen ausgibt?"
>
Diese Einstellung erschwert es Ihnen als Regierung noch mehr, Ihre Anleihen zu verkaufen. Und deshalb beginnen die Zinsen noch schneller zu steigen. Fatale Folge: die Preise für bestehende Anleihen mit niedrigen Zinsen verfallen! In solchen Fällen purzeln die Anleihenpreise manchmal genauso schnell wie Aktienkurse. Und dann breitet sich der Anleihen-Crash wie eine Epidemie binnen weniger Stunden weltweit aus.
>
Denn alle bedeutenden Anleihenmärkte der Welt sind genauso miteinander verbunden wie die Aktienmärkte.
Wenn ein Markt fällt, dann fallen die anderen Märkte wie Dominosteine. Historische Beweise gefällig? Kein Problem - alles schon mal da gewesen! Und zwar mehrfach: Im Jahre 1987 fing der Anleihen-Crash in Japan an und griff dann auf die Vereinigten Staaten über. Diesmal gehe ich davon aus, dass der nächste Anleihen-Crash in New York beginnen wird.
Und 1980 schlug der Crash so heftig und schnell zu, dass das Defizit außer Kontrolle geriet und Inflation und Zinsen stiegen. Niemand wollte Anleihen kaufen. Und es hat schon Tage gegeben, wo die Anleihenpreise an einem Tag um fast 10 % gefallen sind. 10 % bei Anleihen ... wissen Sie, wie viel das ist?
>
Das ist prozentual betrachtet fast so viel wie am schlimmsten Tag des Börsencrashs 1929! Nur zur Erinnerung:
>
Wir reden hier nicht über riskante Aktien, sondern über angeblich super-sichere Anleihen, die von einer ach so super-soliden US-Regierung ausgegeben wurden!
>
Und in solchen Situationen will niemand mehr Anleihen kaufen: Am 11. Februar 1980 fanden die Händler nicht einmal mehr Käufer für die vergleichsweise kleine Menge von 5 Millionen Anleihen. >
> In einer solchen Situation wird eine Regierung alles opfern - die Wirtschaft, die Unternehmensgewinne, Arbeitsplätze, einfach alles >
> ... nur um weiterhin Kredite aufnehmen zu können. Sie hat keine andere Wahl. Genau das ist 1980 passiert, und es wird auch das nächste Mal passieren!
>
Nur wenn der "American Way of Life" weiter aufrechterhalten werden kann, hat die US-Regierung Rückhalt bei der Bevölkerung. Damit das Leben auch weiterhin unbeschwert weitergeht:
>
Die Amerikaner sparen nicht. Autos kaufen sie auf Pump und selbst Lebensmittel per Kreditkarte. Ohne dass es jemand bemerkt hat:
> Schon zweimal haarscharf am Crash vorbei!
>
Wir sind bereits mehrmals knapp an einem Crash vorbeigeschrammt:
>
1990: Seit diesem Jahr hat Japan mindestens vier Rezessionen hinter sich. Der Aktienmarkt hat seitdem rund 78 % verloren. Ja, der Gouverneur von Tokio hat in der schlimmsten Phase sogar schon damit gedroht, das Vermögen der Stadt Tokio aus der größten Bank Japans abzuziehen, weil er fürchtete, es könnte sich in Rauch auflösen!
>
1998 verlor eine Gesellschaft, von der vorher noch nie jemand etwas gehört hatte - Long Term Capital Management - ein Vermögen mit obskuren und hoch riskanten Investments.
>
> Sie setzte damit eine Kettenreaktion von Insolvenzen in Gang, die die Märkte und Institutionen der ganzen Welt in den Untergrund hätte treiben können. Das wurde buchstäblich in letzter Sekunde verhindert.
Dasselbe im Jahr 2001: Nach den Terroranschlägen vom 11. September befürchteten die Behörden, dass der Börsencrash noch schlimmer werden könnte als 1987. Und dieses Mal machten sie einfach die Börse dicht - unter der fadenscheinigen Ausrede:
"Infrastrukturelle Wartungsarbeiten!" Doch wenn man eine Börse schließt, dann hat niemand den blassesten Schimmer, wie der Schlusskurs wirklich aussieht.
>
> Nur zu Erinnerung:Welcher der Analysten der Wall Street hätte auf dem Höhepunkt im März 2000 jemals gedacht, dass der Nasdaq jemals so tief fallen würde wie der Dow Jones in den dreißiger Jahren (-89 %)?
>
Und trotzdem ist es passiert: Sämtliche Gewinne von fast sieben Jahren wurde in nur 15 Monaten komplett ausgelöscht ...
>
Mit diesem Lebenswandel haben sie 2004 Waren und Dienstleistungen in Höhe von 102 % ihres Bruttoinlandsprodukts konsumiert. So eine Situation gibt es nirgends sonst auf der Welt. Anders ausgedrückt: Der Rest der Welt finanziert den USA 2 % des Alltagskonsums. Das heißt:
>
Die Amerikaner fressen ihre eigene Wirtschaftsleistung förmlich auf. Und die ersten Anzeichen sind schon deutlich sichtbar:
>
2005 wurde ein neuer Rekord bei den privaten Pleiten erreicht. Mehr als 2 Millionen Menschen machten in Amerika Bankrott, in Deutschland immerhin knapp 100.000, das ist jeder Neunte (ein Anstieg um satte 25 % zum Vorjahr). Das Merkwürdige ist diesmal aber:
>
2005 gab es KEINE Rezession. Und auch KEINEN Crash am Aktienmarkt! Warum haben dann so viele Menschen Pleite gemacht?
>
Nun, ganz einfach deshalb, weil die meisten sich schlichtweg finanziell übernommen haben!
>
Das sehen Sie daran, dass 90 % des Wachstums des Bruttoinlands-produkts aus Verbraucherausgaben und Baumaßnahmen kommen.
>
Baumaßnahmen? Richtig, das führt uns zum nächsten Problem: Sicher haben auch Sie vom überhitzten Immobilienmarkt in den USA gehört.
>
Wo ist das ganze Geld aus dem Aktienmarkt hingekommen? Die hauptsächliche Geldquelle für Immobilien sind Hypothekendarlehen, und momentan stehen Hypotheken von fast 6 Billionen USDollar aus. Allerdings wächst dieser Betrag nicht mehr. Jetzt wird dieser Sektor schwächer.
>
Bisher war alles in Butter: Die Preise gingen ab wie eine Silvester-rakete: San Francisco - über 70 % Plus. San Jose - 80 % Plus. Und in Beverly Hills geht ein 60.000-Dollar-Haus jetzt für 742.000,00 Dollar weg! Die größte Gefahr dabei ist:
>
Wenn der US-Immobilienmarkt in eine Krise gerät, können die Amerikaner nicht wie bisher ihre bestehenden Hypotheken immer weiter aufstocken.
>
Ein ziemlich eindeutiges Anzeichen für die heraufziehende Krise am Immobilienmarkt ist: Die Wirtschaftsmagazine sind vollgestopft mit Artikeln über einen Einstieg in Immobilien. Ja, sogar andere Magazine, die sich sonst keinen Deut um Häuser und Eigentumswohnungen scheren, treten das Thema auf einmal breit!

"Die Verschuldungssituation der einzelnen Staaten schätze ich als sehr riskant ein. Viele Investoren werden in Rohstoffe und Ressourcen gehen, die langsam ausgehen. Mit herkömmlichen Blue Chips wird nicht mehr viel zu verdienen sein. Und auch Osteuropa ist mittlerweile gelaufen.
>
Momentan mag es noch eine Erholung geben, bis zum nächsten Schlag - aber die meisten Leute vergessen das schnell. Aber Rohstoffe sind knapp, es drohen Inflation und eine Immobilienblase, außerdem stagniert die Massenkaufkraft in Europa.
>
Bei all dem Frust über die momentane Wirtschaftslage schreiben Sie mir mit Ihrem Weitblick aus dem Herzen. Das ist so spannend zu lesen wie ein Krimi - so sehr lässt einen Ihre totale Wahrheit erschrecken.
>
Wenn das alles in der ,Bild -Zeitung geschrieben würde, gäbe es eine Revolution. Und ein Banker könnte einem nicht mehr in die Augen sehen. Das ist die knallharte Realität!"
>
Auch ich bin in der Vergangenheit auf Empfehlungen von teueren Börsenbriefen hereingefallen, die an den Kiosken verkauft werden. Alle wollen nämlich nur das "Beste" für den Anleger: SEIN GELD!!
>
Die Analysten, die die Anleger von Quartal zu Quartal auf eine steile Rallye vertröstet haben, um noch mehr Geld in den Markt zu pumpen, sind inzwischen verdächtig ruhig geworden. Es ist genau das eingetroffen, was Herr Weiss in seinem Börsenbrief veröffentlicht hat, während die übrigen Analysten noch das Blaue vom Himmel versprochen haben."
> "Im Schnitt 15 % Plus im Jahr"
>
"Die politischen Ereignisse z.B. im Iran und die Entwicklung der Energiepreise sind sicher signifikante Faktoren für die Entwicklung der Börse.
>
Schön, dass Herr Weiss mit seinen zutreffenden Analysen und Markt-Einschätzungen, gerade was den Rohstoffsektor und das Thema Gold betrifft, uns Anlegern bei unseren Entscheidungen so zuverlässig weiterhilft. Diese ganze Euphorie versperrt leider den Blick auf die heraufziehenden dunklen Wolken. Denn sowohl lokal als auch US-weit hat es immer wieder Immobilienblasen gegeben, unter anderem ...
>
1990 auf Hawaii
>
1987 in Texas
>
1926 und 1975 in Florida: Land, das man Mitte der 20er Jahre in Florida für 800.000 Dollar kaufen konnte, wurde einem innerhalb eines Jahres für 4 Millionen aus den Händen gerissen. Der Markt war so aufgebläht, dass man 1926 für eine Eigentumswohnung den Preis hinlegen musste, den heute ein Luxushaus in den bewachten Vororten von Miami kostet (4,5 Millionen Dollar) ... und zwar OHNE die Inflation zu berücksichtigen!

Selbst der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg bezeichnet den Untergang des lokalen Immobilienmarktes als "dramatisch". Er sagt weiter: "Es müsste ein Wunder geschehen, um die Preise jetzt noch vor einem Rückgang zu bewahren."
>
Und so unrealistisch ist das Szenario nicht: Wussten Sie, dass der Immobilienmarkt in Hongkong zum Beispiel einen Einbruch von 57 % zwischen 1997 und 2002 verkraften musste? Die Crux dabei:
>
Viele Menschen haben überhaupt kein finanzielles Sicherheitspolster, das sie bei einem Crash schützen könnte.
>
Sie haben das meiste Geld für Urlaubsreisen, Luxusautos, Boote und andere Spielzeuge verpulvert oder haben es gleich an der Börse verzockt.
>
Je mehr der Wert ihrer Häuser zugenommen hat, desto mehr haben die Menschen sie beliehen. Daher sank ihr Kapital, obwohl die Häuser im Wert stiegen. Und das ist extrem gefährlich, denn, wenn die Häuser wieder an Wert verlieren, dann wird das restliche Kapital im Nu zunichte gemacht. Dann stecken alle bis zum Hals in Schulden! Dazu reicht ein Funke, um das Pulverfass hochgehen zu lassen ... >
Ja, ich kann Ihnen sogar prophezeien, wie der Crash ablaufen wird. Und wie er vielleicht sogar zum Auslöser der drohenden Schuldenkrise wird:
>
Zuerst gibt es eine unscheinbare Zinserhöhung. Die Leute bekommen Angst, weil sie plötzlich merken, dass die Zeit steigender Preise vorüber ist. Die ersten bekommen kalte Füße und verkaufen.
>
Dann wollen immer mehr verkaufen. Und auf einmal ist keiner mehr da, der ihnen ihr Häuschen mit Kusshand abnimmt! Das "Zu verkaufen -Schild hängt immer länger an der Tür und jeder sieht es. Jetzt bemerken auch die letzten, dass der Boom vorbei ist.
>
Weil niemand kauft, gehen die Verkäufer mit den Preisen etwas herunter. Sinkende Preise führen nach kurzer Zeit zu einer Massenpanik, weil jeder seine Felle wegschwimmen sieht, wenn er nicht sofort verkauft. Der Crash ist da!
>
Und während die Amerikaner auf ihren Immobilien sitzen, die keiner mehr haben will, laufen die Hypotheken weiter und weiter, fordern die Kreditkartenfirmen ihre monatlichen Abschlagszahlungen ein ...
>
... wollen die Autoleasingfirmen bezahlt werden. Doch woher soll dieses Geld jetzt noch kommen?
>
Die Kredite werden den Leuten in Kürze um die Ohren fliegen: denn die Hypothekenzinsen werden in den USA flexibel angepasst - nach unten wie nach oben. Solange die Zinsen sinken, schenkt diesem Thema kaum jemand Beachtung. Aber wehe, der Wind dreht ...
>
Selbst wenn die Häuser unter den Hammer kommen ... wer soll sie kaufen? Wenn die Hypothekenzinsen plötzlich 6 % statt 3 % betragen?
>
Erinnern Sie sich noch an das Beispiel mit dem Anleihencrash 1980? Genauso wird es in Kürze wieder sein. Warten Sie nur ab, bis die Zahl der faulen Hypotheken drastisch ansteigt!
>
Wenn die Banken in Zahlungsschwierigkeiten geraten und auf allen Vieren die Regierung anwinseln, sie möge ihnen doch aus der Klemme helfen.
>
Übrigens: Auf die Rückzahlung des Geldes aus dem 1980er-Crash warten wir noch heute vergebens. Und diesmal werden es noch einige Dollar mehr werden! "Was gibt Dr. Martin Weiss das Recht, so radikal die Axt zu schwingen?" Eine Wall-Street-Journal-Untersuchung kommt zum Ergebnis:Weiss Ratings ist die Nummer 1 unter 23 getesteten Rating-Firmen!
>

Wenn dieser Schulden-Crash beginnt, bricht ein weltweites Chaos aus: Die Chinesen können den Amerikanern ihre Produkte nicht mehr verkaufen, weil sie die dann wertlosen Dollars nicht mehr haben wollen. Und auch sonst wird niemand mehr bereit sein, bankrotten Amerikanern Geld zu leihen, damit sie damit Flachbildschirme, Digitalkameras und Drittwagen kaufen können, die sie nicht brauchen!

Allein die Vorstellung, während eines Crashs Geld zu verdienen, ist den meisten Menschen vollkommen fremd. Dabei gibt es mehrere bewährte Methoden, mit denen "Sicheres Geld"-Leser schon seit Jahren ihr Vermögen absichern und sich vom Dollar-Verfall sowie der damit zwangsläufig einhergehenden Inflation schützen:
>
> Die erste Alternative, wie Sie von einem Niedergang der Börse profitieren können (und ein absolutes Muss für jeden sicherheitsorientierten Anleger) sind Geldmarktfonds:
>
> Das sind Investmentfonds, die keine Aktien, sondern sichere Anlage kaufen. Man kauft Anteile wie bei jedem anderen Fonds, und der Fonds verleiht das Geld für sehr kurze Zeiträume, z. B. für 30 bis 90 Tage, an den Staat, an Banken und ein Unternehmen. Wenn Sie bis hierher aufmerksam gelesen haben, werden Sie wahrscheinlich aufschreien. ABER:
>
> Die Bank hat NICHTS von dem Geld im Geldmarktfonds. Weder sie noch die Fondsgesellschaft kann über Ihr Geld verfügen. Denn es liegt bei einer separaten Bank, die sich der Fonds als Treuhänder gesucht hat. Je tiefer die Börse fällt, desto mehr Geld fließt in Ihre Tasche
>
> Und außerdem bewahrt die Bank dieses ganze Geld getrennt von ihrem eigenen Vermögen auf. Also auch wenn die Bank oder die Fondsgesellschaft zu Grunde gehen, beeinträchtigt das Ihr Geld nicht. Ja, nicht einmal dann, wenn die aufbewahrende Bank selbst Bankrott geht.
>
> Eine weitere Möglichkeit sind Gold-Anlagen:
>
> Denken Sie noch einmal an mein Beispiel mit der Inflation 1923 zurück: Gold ist die einzige Währung, die ein Staat nicht selber herstellen oder vermehren kann. Das verleiht dem gelben Edelmetall eine nicht zu unterschätzende Macht: Unter Hitler, Mao und Stalin war privater Goldbesitz schlichtweg verboten. Auch Roosevelt verbot 1933 weitgehend den Besitz von Goldmünzen und -barren. In China ist Goldbesitz erst seit kurzem wieder erlaubt. Raten Sie einmal, warum! Diese Gründe sprechen dafür, dass Sie einen Teil Ihres Geldes in Gold anlegen sollten:
>
> Es ist eine Tatsache, dass Gold im Wert steigt - allein 40 % seit 2005.
>
> Es ist auch eine Tatsache, dass Goldminen-Aktien regelrecht explodiert sind - Glamis Gold allein hat sich im Kurs mehr als versechsfacht!
>
Aber ist es jetzt nicht schon zu spät, um noch in Gold einzusteigen? KEINESWEGS! Dem Goldmarkt stehen geradezu PARADIESISCHE Zeiten bevor. Wir werden in Kürze eine Goldrallye erleben, wie sie die Welt noch nie gesehen hat:
>
> GRUND 1: Zum einen ist da der schwelende Iran-Konflikt. Schon vor einigen Jahren hat der Iran angedroht, seine Erdöl- und Erdgaslieferungen nur noch gegen Euro zu verkaufen. Dann noch der Streit um die iranischen Atomwaffen.
>
> Das wird den Dollar mächtig in den Keller treiben und Anleger weichen scharenweise in Alternativen wie Gold aus.
>
> GRUND 2: In Asien (besonders in Indien und China) entwickelt sich derzeit eine kaufkräftige Mittelschicht, die sich nicht nur Autos und Kühlschränke leisten kann, sondern zunehmend auch teuren Mode-schmuck. Das Gleiche gilt für den Nahen Osten, der nach der Ölpreis-explosion förmlich in Petrodollars ertrinkt
>
> GRUND 3: Die Goldminengesellschaften konnten in den vergangenen Monaten ihre Produktion kaum noch erhöhen.
>
> GRUND 4: Die Zentralbanken warfen weniger Goldreserven auf den Markt. Außerdem plant die chinesische Notenbank möglicherweise, ihre Fremdwährungs-Reserven in Höhe von geschätzten 762 Milliarden Dollar zu "diversifizieren" - sprich unabhängiger vom Dollar zu machen. Sie wissen sicher, was das bedeutet ...
>
Es bedarf keiner langen Beweise: Diese Auswirkungen schlagen sich BEREITS HEUTE im Goldpreis nieder: Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) steht mit mehr als 550 Dollar auf einem neuen 25-Jahres-Hoch!
>
> Alles, was Sie brauchen, sind die RICHTIGEN Goldaktien - und ich werde Ihnen die Namen nennen.
>
Darin nenne ich Ihnen alle Namen der besten Gold-Investments, und ich gebe Ihnen Schritt für Schritt meine Gold-Spezial-Strategie an die Hand, mit der Sie bei überschaubaren Risiken überdurchschnitt-liche Gewinne einfahren.
>
> Ich sagte es ja bereits: In den nächsten 12 bis 24 Monaten wird sich die Art, wie Sie Ihr Vermögen erhalten und vermehren, gravierend ändern! Und ich denke, die erschütternden Fakten in diesem Spezial-Report haben das mehr als deutlich gemacht ...
>
PS: Bedenken Sie: Sie bekommen die oft brutalen Enthüllungen in "Sicheres Geld" praktisch nirgendwo anders. Kaum jemand wagt sie auszusprechen, weil er zum Beispiel auf fremde Interessen Rücksicht nehmen muss. Das habe ich nicht nötig, wie Sie gerade gesehen haben!
>
"Über Marktentwicklungen am Aktienmarkt kann man eigentlich nie genug erfahren. Denn selbst seiner Hausbank kann man nicht immer trauen. Die verkaufen einem noch die Aktien, obwohl sie wissen, dass die Kurse fallen werden!
>
Martin Weiss warnte seine Leser in den letzten Jahren gleich dreimal vor den gefährlichen Krisen, die die deutschen und amerikanischen Aktienmärkte kurz darauf in die Tiefe reißen sollten:
>
> beim Zusammenbruch der Technologiewerte
>
> bei den skandalösen Bilanzbetrügereien sowie
>
> den Manipulationen der Börsenhändler und Analysten
>
> JEDE seiner Vorhersagen traf ein: Diese Krisen sorgten für dramatische Verluste an den Weltbörsen - der Nasdaq fiel um 78 %, der S&P-500-Index um 51 % und der Dow Jones um 39 %. Der DAX brach um 70 % ein. Dabei wurden ganze 10,5 Billionen US-Dollar und 700 Milliarden Euro Anlegervermögen vernichtet. Doch was geschah mit dem Vermögen seiner Leser?
>
> Sie nutzten diese dramatischen Entwicklungen zu ihrem Vorteil und machten mit Short-Zertifikaten Profite bis zu 142 %. Und realisierten mit Goldaktien fantastische Gewinne von 88 % oder sogar 134 %!
>
> Jetzt warnt Martin Weiss vor der größten Bedrohung, die es jemals gab - uns droht eine Schuldenwelle, die wohl die schwersten Jahre Ihrer gesamten Anlegerkarriere darstellen wird!
>
> Martin Weiss sagt Ihnen, was Sie sofort tun müssen, um Ihre Ersparnisse, Geldanlagen und finanziellen Rücklagen für den Ruhestand vor dem wahrscheinlichen US-Staatsbankrott in Sicherheit zu bringen.
>
> Beim Öl ist der Punkt ohne Wiederkehr bald überschritten:Wir haben zu wenig Öl und verbrauchen zu viel.
>
> Wenn wir so weitermachen, wird der Ölpreis bald von einem Rekordhoch zum nächsten jagen. Nur: Einfach den Ölhahn aufdrehen (wie in der Vergangenheit) geht diesmal nicht:
>
Die derzeitige Fördermenge von weltweit 80,2 Millionen Barrel pro Tag lässt sich nämlich nicht erhöhen.
>
Die Förderung läuft auf vollen Touren ... Und trotzdem lässt die Produktivität der Ölquellen nach. Dazu kommt noch eine pikante politische Tatsache:
>
> Das Öl Saudi-Arabiens ist die Achillesverse Amerikas. Die Saudis liefern momentan 17 % des Öls, das in den USA verbraucht wird - 1,5 Millionen Barrel täglich - und sind damit für kolossale 68 % der gesamten Öllieferungen zuständig, die die USA von arabischen OPEC-Ländern beziehen. So sind die USA von einem Land abhängig, das mit zu vielen politischen Unsicherheitsfaktoren belastet ist.
>
Jeder einzelne der 481 Milliarden Dollar an US-Handelsdefizit steht für einen weiteren US-Dollar, den Amerika dem Ausland schuldet. Nur: Die ausländischen Investoren kriegen langsam kalte Füße!
>
Sie machen sich vermehrt Sorgen, ob die USA überhaupt in der Lage sind, ihre Schulden jemals zurückzuzahlen und ob man den Dollar überhaupt noch als starke Währung bezeichnen kann.
>
Je mehr sie sich anderen Währungen zuwenden - selbst in bescheidenem Umfang -, desto mehr sinkt zwangsläufig der Wert des Dollar! >
Und was macht die Fed? Sie druckt weiter fleißig Geldscheine: Die US-Geldmenge (M3) hat sich seit 1995 mehr als verdoppelt: Von Januar bis August 2004 stieg sie von 4.300 Milliarden US$ auf 9.500 Milliarden US$.
>
Allein seit Januar 2000 ist die Geldmenge um 36,1 % gestiegen. Dreimal dürfen Sie raten, warum dieser Wert in Zukunft gar nicht mehr veröffentlicht wird .
>
Doch es gibt 2 Alternativen, wie Sie sich vor dem Dollar-Verfall und der sich damit zwangsläufig einstellenden Inflation schützen:
>
> Währungs-Zertifikate
>
> Ausländische Währungen und Dollar-Optionen

Denn auch wenn es nach der hinter uns liegenden Gold-Hausse fast unglaublich klingt: Der Höhenflug des Goldes hat gerade erst die erste Phase hinter sich gelassen.
Während dieser ersten Phase war das US-Haushaltsdefizit noch unter Kontrolle ...
Der US-Dollar fiel noch nicht. Und es gab unter Investoren keinen wilden Ansturm, möglichst viel Gold zu kaufen.
>
Ergo war der Anstieg des Goldpreises ausschließlich auf kleiner werdende Vorräte und eine gestiegene Nachfrage zurückzuführen. Was wir jetzt erleben, ist bereits die zweite, explosivere Phase des Hausse-Markts für Gold.
>
Schrumpfende Vorräte und eine extrem hohe Nachfrage sorgen weiterhin für einen Anstieg, aber dies sind lediglich zwei von acht Kräften, die die Goldpreise in die Höhe treiben ...
>
Alle Details und welche Zertifikate vom kommenden Gold-Boom am stärksten profitieren, lesen Sie in diesem Report.

Diese Broschüre ist eine schonungslose Abrechnung mit der abgewirtschafteten Technologiebranche. Hüten Sie sich vor den Aktien, die darin aufgelistet sind!
>
Sie erfahren, welche Gründe wirklich dafür verantwortlich sind, dass die Technologie-Branche so anfällig für Abstürze ist ...
>
PLUS: Die 3 oft übersehenen Trends, wie Sie Ihr Vermögen vor der kommenden Talfahrt des USDollar schützen und vom Preisanstieg bei Gold und anderen wichtigen Bodenschätzen profitieren
>
Was dieses Buch von allen anderen unterscheidet: Es erklärt leicht verständlich in spannend geschriebener Romanform, wie die Bilanz-Betrügereien am Neuen Markt zustande kamen, wie die US-Regierung Zahlen manipuliert - und wie Sie sich vor diesen Machenschaften schützen. Ein (namentlich nicht genannter) Leser beurteilt dieses Buch bei Amazon.de mit 5 Sternen und schreibt:
>
> Deutschen Anlegern ist er bis jetzt vor allem als ,Crashprophet bekannt. Mit diesem Buch beweist er, dass er mehr ist. Natürlich geht er auch in ,Den Markt im Griff! (US-Titel: Crash Profits) zunächst einmal von schlechten Zeiten an der Börse aus.
>
Für diese Zeiten entwickelt er seine Strategien. Diese kann man aber auch in guten Zeiten anwenden, so dass das Buch aus meiner Sicht ein nützliches Grundlagenwerk für jeden Anleger ist."
>

General Motors macht mit jedem verkauften Auto 2.700 Dollar Verlust. Jedem Dollar Eigenkapital stehen über 13 Dollar Schulden gegenüber!
>
Genauso schlimm sieht es bei einem der führenden Hypothekenfinanzierer der USA aus: 1.000 Milliarden Dollar Hypotheken-Portfolio und der größte Bilanzbetrug der Geschichte können dieses Unternehmen und die ganze Immobilienblase zum Bersten bringen ... "

aus Investor's Daily, jedoch stark gekürzt von mir um die wiederholten
Angebote die diversen Dienste zu bestellen.

Auch wenn einige wieder schreien das sei alles überspitzte Panikmache der Crashpropheten, so kann ich nur gegenhalten, dass die meisten der Punkte doch den Tatsachen entsprechen, und man sich doch wenigstens Gedanken darüber machen sollte.
Auch empfehle ich meinen Mandanten Geldwerte zu meiden und ihre Anlagen in Unternehmensbeteiligungen, in vermietete Immobilien und 5-10% des Vermögens in Gold anzulegen. Schaut man sich einmal an, was bei der letzten Währungsreform 1948 passiert ist, so wurden die Geldwerte (u.a. auch Lebensversicherungen und Bausparverträge im Verhältnis 100:10 bzw. 100:6,5 abgewertet. Bei Unternehmen wurde damals keine Hand angelegt und auch die vermieteten Immobilien schnitten gut ab, denn Mieten wurden damals, ähnlich wie die Löhne auch 1:1 auf die neue Währung umgestellt.
Also mein Tipp: ein Mix von Private Equity, vermieteten Immobilien ( hier vielleicht denkmalgeschützte Immobilien mit Steuervorteil) und für die worst case Absicherung ein Klümpchen physisches Gold. Die Rendite für gute Zeiten dürfte zwischen 10 und 15% liegen, und die Rendite für schlechte Zeiten zumindest ein -zig-faches höher als herkömmliche Geldanlagen
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 27.Feb 2007 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

China erlebt den größten Aktiensturz seit zehn Jahren.

Daraufhin brechen rund um den Globus die Aktiemärkte ein. Die Anleger sind extrem verunsichert. So bricht die Internet-Seite eines Online-Brokers unter der Last der Aufrufe immer wieder zusammen.

Und plötzlich ist die Angst wieder da. Ausgehend von einem Kurssturz an den chinesischen Festlandsbörsen Shanghai und Shenzhen sind die weltweiten Kapitalmärkte am Dienstag von einer Verkaufspanik heimgesucht worden. Nachdem die Kurse im Reich der Mitte am Morgen um mehr als neun Prozent nachgegeben hatten, verzeichneten auch die Börsen der etablierten Märkte empfindliche Verluste. Dabei war ein klares Muster auszumachen: Je stärker die jeweiligen Indizes in den vergangenen Wochen und Monaten gestiegen waren, desto rapider ging es im Zuge des Ausverkaufs abwärts.

Der deutsche Leitindex Dax gab knapp drei Prozent nach. Der mit Wachstumswerten bestückte TecDax knickte in der Spitze um fast sieben Prozent ein. Einzelne Firmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien verloren zweistellig. Auch die Wall Street startete mit Minus-Zeichen in den Handel.

Wie groß die Verunsicherung unter den hiesigen Börsianern war, wurde auch daran deutlich, dass die Internet-Seite von Cortal Consors unter der Last der Aufrufe immer wieder zusammenbrach. Der Online-Broker ist besonders beliebt bei Tradern, die schnell auf Markentwicklungen reagieren.

Allein in China wurden durch den Krach 110 Mrd. Euro Anlegergelder vernichtet. Hierzulande beliefen sich die Wertverluste dieses einen Tages immerhin noch auf 30 Mrd. Euro.

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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 25.Mai 2007 5:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Alan Greenspan, Ex-Chef der US-Notenbank,

warnte vor einer starken Kurskorrektur an der chinesischen Börse. Der 81-jährige, der seit kurzem als Berater bei der Allianz-Tochter Pimco unter Vertrag ist, meinte auf einer Veranstaltung in Madrid, dass die Kursanstiege nicht nachhaltig seien. Daher werde es einen kräftigen Einbruch geben.

„Die Weltwirtschaft wächst derzeit so schnell wie noch nie zuvor“, sagt er weiter. Billige Exporte auch China, Arbeitskräfte in Osteuropa und die niedrige Inflation seien die Gründe dafür.

Gleichzeitig versuchte Greenspan zu beruhigen: „Das globale Wirtschaftswachstum sei jedoch stark genug, um auch einen Rückgang der Aktienkurse in China auszuhalten.“


Quelle: Fondsprofessionell
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 31.Mai 2007 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Mark Mobius, Managing Director von Templeton Asset Management Ltd. und Fondsmanager des Templeton Emerging Markets Fund, zeigt sich in einer aktuellen Stellungnahme eher nicht sonderlich beeindruckt vom starken Kurverfall in China am gestrigen Handelstag. Nachfolgend sein kurzer Kommentar, in dem er versucht, die Geschehnisse vor Ort entsprechend einzuordnen.

Den Kommentar lesen Sie >> hier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 5852

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2007 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Der Schwarze Montag von 1987 jährt sich zum 20. Mal. Roland Leuschel hatte den Kurssturz Monate vorher prophezeit. Und nun sieht der Vermögensverwalter deutliche Parallelen zu damals.

Zitat:
WELT ONLINE:
Herr Leuschel, Sie haben vor einem Jahr alle Ihre Aktien verkauft. Seitdem ist der Dax um fast 50 Prozent gestiegen. Das muss ziemlich wehtun, oder?

Roland Leuschel:
Sicher schmerzt das, aber das ist für mich ja nichts Neues. Ich habe ja auch den Crash von 1987 nicht am Tag davor prophezeit, sondern viele Monate früher. Die Zeit dazwischen kann hart sein, aber inzwischen mehren sich die Zeichen, dass ein Crash bevorsteht. Deshalb bin ich auch am Tag des Dax-Rekords short gegangen, habe also Produkte gekauft, die steigen, wenn der Dax fällt.

WELT ONLINE:
Aber umgekehrt verlieren Sie auch, wenn der Dax weiter steigt. Was macht Sie denn so mutig?

Leuschel:
Schauen Sie doch nur auf die Kursentwicklung. Die Märkte laufen völlig aus dem Ruder. Allein in der vorletzten Woche hat der Dax sechs Prozent zugelegt, seit Jahresanfang sind es gute 20 Prozent. Solche Renditen können gar nicht nachhaltig sein, das sagt mir der gesunde Menschenverstand.

WELT ONLINE:
Die Märkte reagieren nicht immer rational. Was nützt Ihnen Ihre Börsenratio, wenn Ihnen am Ende die Kurse davonlaufen und Sie nichts verdienen?

Leuschel:
Solche Fragen habe ich auch 1987 gehört. Auch damals meinten die Akteure, dass schon alles gut gehen wird. Bis dann das böse Erwachen kam.

WELT ONLINE:
Sehen Sie Parallelen zu damals?

Leuschel:
Ja, und die Ähnlichkeiten sind frappierend. Nehmen Sie nur den Wahnsinn bei Fusionen und Übernahmen. Das war in der Endphase vor dem Crash von 1987 nicht anders. Genauso wie die Inflation, die auch heute wieder zum Problem werden könnte. Und nicht zuletzt gibt es Parallelen bei der Zinsentwicklung. Heute wie vor 20 Jahren hoben die Notenbanken die Leitsätze an, und die Renditen an den globalen Rentenmärkten schossen in die Höhe. Es wird Sie kaum verwundern, wenn ich heute dasselbe mulmige Gefühl wie damals habe.

WELT ONLINE:
Was aber diesmal fehlt, ist die Euphorie am Markt. Und ohne die hat es noch nie einen Crash gegeben.

Leuschel:
Und ob es die gibt. Ich messe den Überschwang aber nicht an dem, was die Leute auf der Straße oder auf Partys sagen, sondern daran, wie sie handeln. In den USA werden so viele Aktien auf Pump gekauft wie sonst nur in ähnlichen Übertreibungsphasen. 1,8 Prozent der Marktkapitalisierung aller US-Aktien sind über Wertpapierkredite finanziert, das sind 340 Milliarden Euro. Die Quote ist so hoch wie 1987 und sogar höher als Anfang 2000, als sie 1,3 betrug. Im langjährigen Durchschnitt liegt dieser Wert zwischen 0,6 und 0,7. So hoch wie heute war die Quote übrigens auch vor dem Crash 1929 mit seinen fatalen realwirtschaftlichen Folgen.

WELT ONLINE:
Gemessen an diesem Indikator, könnte die Hausse in Deutschland noch ewig weiterlaufen. Hierzulande kauft ja schon kaum ein Privatanleger von seinem Ersparten Aktien, geschweige denn auf Kredit.
Leuschel: Lieschen Müller wird keinen Crash auslösen. Der Abschwung wird mit Sicherheit von den USA oder China ausgehen.

WELT ONLINE:
Ein Einbruch dort muss nicht zwangsläufig den Dax ins Verderben stürzen. In den vergangenen Jahren ließ sich gut erkennen, wie sich der deutsche Markt vom vermeintlichen Leitindex in Amerika abgekoppelt hat. Der Dax hat seit Januar dreimal so viel zugelegt wie der Dow.

Leuschel:
Sie meinen also, dieses Mal sei alles anders? Das ist der teuerste Satz der Investmentgeschichte. Glauben Sie mir: Wenn es an der Wall Street kracht, kann man sich an keiner anderen Börse der Welt verstecken. Sicher gibt es Phasen, in denen sich einzelne Märkte emanzipieren können, aber das gilt nur für sonnige Zeiten, wie wir sie in den vergangenen Jahren erlebt haben. In Schlecht-Wetter-Perioden ist es damit schnell vorbei.

WELT ONLINE:
Sie können doch nicht bestreiten, dass der Aufstieg Chinas und Indiens das Wirtschaftsgefüge der Welt stabilisiert hat und der Aufschwung auf mehr Säulen ruht als früher.

Leuschel:
China ist in der Tat zu einem wirtschaftlichen Schwergewicht aufgestiegen. Das ändert aber nichts daran, dass ein Großteil des Wachstums im Milliardenreich von Exporten in die USA abhängt. Und wenn dort die Rezession kommt, mit der ich schon für Ende 2007 rechne, sind zweistellige Wachstumsraten in China erst einmal Vergangenheit. Kombinieren Sie das mit der dortigen Börsenblase, und das Unheil ist perfekt. Dass Europa allein die Welt retten kann, glauben Sie doch nicht im Ernst!

WELT ONLINE:
Die Notenbanken haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie gefährliche Situationen wirkungsvoll unter Kontrolle bringen können. Das Einfachste wäre etwa, die Märkte mit ausreichender Liquidität zu fluten. Schließlich kann keinem Politiker oder Währungshüter daran gelegen sein, den ersten großen globalen Crash zugelassen zu haben.

Leuschel:
Wir müssen uns doch noch immer mit den Folgen der letzten Rettungsaktion herumschlagen. Die seit Ende der 90er-Jahre in die Märkte gepumpte Liquidität hat zu unglaublichen Ungleichgewichten geführt. Und das wird auch einer der Auslöser des bevorstehenden Crashs sein.

WELT ONLINE:
Können Sie das näher ausführen?

Leuschel:
Wenn ich jetzt über einen Menschen lese, er habe sich einen Airbus A 380 für mehr als 300 Millionen gekauft, und es sich auf der anderen Seite immer weniger Menschen leisten können, mit einem Airbus in den Urlaub zu fliegen, dann ist im System eindeutig etwas faul. Auf einer anderen Ebene gilt das genauso: Wenn die US-Amerikaner ein milliardenschweres Defizit in Haushalt und Handelsbilanz haben und zugleich die Chinesen Dollar-Reserven auftürmen, kann man von einer Globalisierungsblase sprechen, die irgendwann zu platzen droht.

WELT ONLINE:
Also heißt es jetzt für Anleger, in Deckung zu gehen und das Geld unter das Kopfkissen zu legen?

Leuschel:
Ich habe tatsächlich einen Großteil meines Vermögens in Bargeld angelegt, allerdings in Euro. Früher hätte ich US-Staatsanleihen gekauft, aber weder in Bonds noch in den US-Dollar habe ich noch das dafür nötige Vertrauen. Für den Fall der Fälle besteht mein Depot zu etwa 25 Prozent aus physischem Gold, das in verschiedenen Bankentresoren lagert. Neben meinem Short-Dax-Produkt fühle ich mich damit gut für einen Crash gewappnet.
Quelle: Welt
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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 276
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2007 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man mal schaut, wann dieser Fred gestartet wurde, kommt man unweigerlich zur Folgerung:

Wenn ich nur lang genug unke, dann trifft meine Prophezeiung vielleicht ja auch mal irgendwann ein - und dann habe ich richtig vorhergesagt!
Mann, bin ich wieder gut gewesen!


Tatsache ist doch, dass keiner vorhersagen kann, ob und wann ein Crash kommt. Sondern lediglich irgendwelche ihm gerade passenden Parameter dafür heranzieht, ob er die Börse steigen oder fallen sieht.

Warum haben eigentlich viele Analysten gegensätzliche Empfehlungen? Das müsste einen doch nachdenklich machen!

Deshalb: No risk, no fun

Gruß

cob
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GOLDPOOL
Specialist


Anmeldungsdatum: 26.01.2006
Beiträge: 160
Wohnort: Ibiza

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2007 20:59    Titel: Deshalb: No risk, no fun Antworten mit Zitat

Deshalb: No risk, no fun ??

was für ein Unsinn! Ich habe nur "fun", wenn ich verdiene, egal ob an steigenden oder fallenden Kursen. Ob Roland Leuschel wieder mal etwas zu früh ist oder nicht, zyklisch verhalten sich alle Bereiche ohnehin. Dazu gehört auch, sich zyklisch jetzt von Aktienbeständen zu trennen oder short zu gehen. Nachweislich erhöht es die Performance, sich zyklisch zu verhalten.
Ich jedenfalls würde mal eher auf das nächste oder übernächste Jahr für einen Crash tippen. Sollte nämlich nichts passieren, könnte man sich im Spätherbst nochmal günstiger eindecken. Zyklische Termine kann man auch ohne Gurus kostenfrei auf Blogs und Foren erfahren.
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 17.Jul 2007 8:59    Titel: Antworten mit Zitat

Eine interessante Diskussionsanregung

Lesen Sie heute im Manager-Magazin

Zitat:
Stehen wir vor dem großen Dollar-Crash? Wird die Weltwährung des 20. Jahrhunderts in die ewigen Jagdgründe der Wirtschaftsgeschichte eingehen? Ja, könnte man meinen, wenn man die Entwicklung des Wechselkurses anschaut, die seit Jahren nur eine Richtung kennt – tiefer, tiefer, tiefer.


Teil 1: Das Dollar-Kartell

Teil 2: Sagenhaftes Defizit

Teil 3: Krasse Kettenreaktion
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 572

BeitragVerfasst am: 18.Jul 2007 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
ich glaube nicht daran, dass der Weltweite Börsencrash bis zu Staatsbankrott kommt.
Es wird Probleme geben, ganz sicher!
Aber ein Zusammenbruch der Weltwirtschaft? Nein!
Dazu sind zu viele mächtige daran interessiert, dass das nicht kommt.
Dass der Dollar über kurz oder lang seine Einzigartigkeit verliert ist selbstverständlich. Durch die Globalisierung verliert die USA ihren Charakter als Superabsatzmarkt. Und das ist der Hauptgrund für die Führung des Dollars.
Anfänge sind schon gemacht und werden weiter geführt. So musste einer der "Vordenker" der Abschaffung des Dollars als Leitwährung und Einführung des Euros an seiner Stelle, Saddam Hussein dafür büßen. Doch der Gedanke verselbständigte sich: Russland, China, Korea, und noch ein paar Staaten überlegten laut, ob dieser Wechsel sinnvoll ist.
meiner Meinung nach: ja. Aber nicht von heute auf morgen! Gut Ding will Weile haben!
Die EU ist auf dem besten Wege zur Wirtschaftsmacht Nr. 1 zu werden.... trotz Polen und GB.
Eine Stärkung des Dollars wird nach der US-Präsidentenwahl kommen. Dann, wenn die Republikaner abgewählt und die Clinton ans Ruder kommt. Sie wird eine irrsinnig schwere Aufgabe haben: die Rückführung der GIs aus dem IRAK ohne die Aufgabe der Ölfel