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Corax Specialist
Anmeldungsdatum: 03.08.2004 Beiträge: 247 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 3.Aug 2005 10:29 Titel: Deutsche Bank verkauft DaimlerChrsyler-Aktien |
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Der jahrzehntelange Großaktionär Deutsche Bank AG hat den Höhenflug der DaimlerChrysler-Aktie sofort zu einem Teilrückzug genutzt. Der bislang schlecht geführte Autokonzern könnte dadurch das Interesse von Hedge Fonds wecken.
"Beziehungsnetzwerk" vor dem Fall
Das Institut verkaufte innerhalb von einer halben Stunde 35 Millionen DaimlerChrysler-Aktien im Wert von 1,4 Milliarden Euro an institutionelle Anleger und reduzierte so den Anteil von 10,4 auf 6,9 Prozent. Damit steht eine der stärksten Bastionen des "Deutschland AG" genannten Beziehungsnetzwerks vor dem endgültigen Fall. Nach Einschätzung von Bankern wird das Institut den Restanteil schnell weiter senken, sofern der Kurs sich über 40 Euro stabilisiert.
Im Visier der Hedge Fonds
DaimlerChrysler könnte zunehmend ins Visier von Hedge Fonds geraten, erwarten Aktienhändler. Hedge Fonds haben derzeit viel Geld zur Verfügung. Sie könnten darauf wetten, dass DaimlerChrysler zum Beispiel Konzernteile abstoßen könnte. Auch Beteiligungsgesellschaften wie der US-Investor Kohlberg Kravis Roberts sollen ein Auge auf das Paket der Deutschen Bank geworfen haben. Allerdings will diese nach eigenen Angaben nicht an Private-Equity-Firmen verkaufen.
Einstieg in prekären Situationen
Der Autokonzern schätzt, dass Hedge Fonds derzeit bereits 10 bis 15 Prozent der Anteile halten. Viele Hedge Fonds verdienen ihr Geld, indem sie bei Unternehmen in prekären Situationen einsteigen, wenn diese kurz vor einer Übernahme, einer Zerschlagung oder einem gravierendem Führungswechsel stehen.
Fondsmanager wollen mitbestimmen
Immer häufiger versuchen die Fondsmanager, auch die Geschäftspolitik von Firmen zu beeinflussen. DaimlerChrysler-Finanzvorstand Bodo Uebber hatte aber zuletzt noch gesagt, er sehe die Gefahr eines zweiten Deutsche-Börse-Falls nicht. Der Londoner Hedge Fonds TCI hatte die Übernahme der London Stock Exchange durch den deutschen Rivalen vereitelt und Börsenchef Werner Seifert aus dem Amt gedrängt.
Buchgewinn von 300 Millionen Euro
Die Deutsche Bank will das Paket schon seit drei Jahren loswerden. Sie will aber nur veräußern, wenn sie dabei keine Buchverluste einstecken muss - also ab einem Kurs von 38,50 Euro. Deswegen gelang nur 2004 ein Verkauf von mageren 1,4 Prozent. Die gestrigen 3,5 Prozent wurden zu 39,50 Euro platziert, knapp 1 Euro unter dem Tageshoch von 40,40 Euro. Die Aktie ging mit 39,49 Euro aus dem Handel.
Historische Verbindung zwischen Bank und Mercedes-Benz
Daraus erzielte die Bank nach eigenen Angaben einen Buchgewinn von 300 Millionen Euro. Auf Grund eines steuerlichen Umkehreffekts bleibt davon nach Steuern allerdings nur ein kleiner Gewinn übrig. Unter ihrem Chef Josef Ackermann hat die Bank jetzt fast alle Industriebeteiligungen abgestoßen. Doch spielte in dem Portfolio DaimlerChrysler stets eine besondere Rolle. Die Verbindung reicht bis in die 20er Jahre zurück, als die Bank den Zusammenschluss von Daimler und Benz unterstützte. |
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kai Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.09.2004 Beiträge: 255
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Verfasst am: 3.Aug 2005 11:26 Titel: |
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Nicht nur die DB verkauft DC-Aktien, sondern auch MB-Cargroup-Chef Eckhard Cordes hat gestern eine Option wahrgenommen, und sich mal eben 500.000 Euronen reicher gemacht. Wenn dies auch der Sinn einer Aktienoption ist, dreht sich mir als dieser Organisation Nahestehender MB-Verkäufer der Magen um. Erst führt der Rücktritt des Vorstandvorsitzenden zu einer Erhöhung des Aktienwertes um 3,5 Mrd.Euro (was schlimm genug ist) und der wegen Nichtberücksichtigung Beleidigte zieht sich noch mal eben dadurch ne halbe Mio. Geil.
Und wir hier "unten" haben massive Probleme mit der Qualität und sollen den Kunden Nachlässe unter 5% anbieten.
Manchmal könnte man nur noch brechen.
Kai |
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chef-manni Specialist
Anmeldungsdatum: 02.06.2005 Beiträge: 82
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Verfasst am: 15.Aug 2005 11:31 Titel: MB-Verkauf |
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Hallo Kai,
warum verkaufen Sie nicht auch Mercedes zu höheren Discounts?
Von Ihren Kollegen hält sich doch niemand an Rabattlimitierungen. |
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