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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 9.Aug 2005 22:26 Titel: Faires Vertriebsmodell? |
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Hallo Networker,
ich hab mal eine Frage, was Ihr von folgendem Vertriebsmodell haltet.
(Ich kann hier Roß und Reiter nicht nennen, da ich eine NDA unterzeichnet habe)
VK-Preis für Endkunden: 99 Euro
macht netto: 85,34 Euro
davon Vertriebspartner: 42,67 Euro
angestrebte Zahl der Verkäufe: 522.000 (weltweit)
Vertriebseinnahmen demnach: 22.275.000 Euro (weltweit)
Die Welt ist in 10 Vertriebsgebiete aufgeteilt
Alle Umsätze aus dem Lizenzgebiet werden, unabhängig davon, wer ihn generiert hat, dem Lizenznehmer zugeschrieben.
Jede Lizenz kostet 50.000 Euro, bei zusammenhängenden Gebieten gibt es Rabatt (Gesamtlizenz: 300.000 Euro)
Die Lizenzgebühr ist im Voraus zu bezahlen, damit es überhaupt zu einer Vertriebspartnerschaft kommt. Die Lizenzgebühr ist aber nicht verloren, sondern wird mit den laufenden Umsätzen rückerstattet und dient als "Sicherheitsleistung" - damit überhaupt ein Vertrieb stattfindet.
Während ja normalerweise 42,67 Euro an den Vertrieb und 42,67 Euro an den Produzenten gehen, wird die Zahlung an den Produzenten solange um die Hälfte reduziert (also 21,33 statt 42,67) bis der Lizenznehmer seine gezahlten Lizenzgebühren wieder bekommen hat.
Zum Produkt: Es braucht keiner zum Leben/Überleben hat aber für eine bestimmte Klientel schon seinen Reiz und ist nicht als überteuert an zu sehen (bspw. lebenslanges Recht nach einmaliger Zahlung von 99 Euro für 25 Euro/Tag/Person all-inclusive Urlaub in der Karibik in einem kleinen Exklusiv-Hotel mit eigenem Strand und eigenem Casino - natürlich zusätzlich Flugkosten)
Ich möchte hier keine Diskussion über das Produkt beginnen, sondern über das Vertriebsmodell.
Ist es fair, erst zahlen zu müssen, um verkaufen zu dürfen?
Ist eine Rückerstattung der Lizenzgebühr aus den laufenden Umsätzen als fair anzusehen?
Liebe Grüße aussem Pott. |
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poldibaer Insider
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 856 Wohnort: irgendwo in Franken
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Verfasst am: 10.Aug 2005 10:35 Titel: |
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@ mhmoeller
1) Für Vertriebs-Lizenzen wird relativ oft Geld bezahlt, entscheident ist welche Rechte mir die Lizenz erlaubt und welche Sicherheiten bezüglich Alleinvertretung (im lizenzierten Gebiet) es gibt.
2) Etwas seltsam kommt mir der Verrechnungsmodus der Lizenzgebühr mit dem laufenden Umsätzen vor. Wahrscheinlich zu geringes Kapital beim Produzenten und er lässt deshalb die Lizenzpartner seine Produktion finanzieren. Fairer ist: Geringere Lizenzgebühr und dafür klare Abrechnung bei den Umsätzen.
3) Zu prüfen ist auch - wer trägt die Kosten für Werbung, Mitarbeitersuche etc.
4) Besonders wichtig: Wie sieht es mit der Bonität des Produzenten aus und welche Garantie außer der Verrechnung mit dem Umsatz kann er geben.
Mein Fazit: Die Möglichkeit, dass nach kurzer Zeit (wenn die Lizenzgebühren bezahlt sind) der Produzent dicht macht (oder Konkurs) ist in die Überlegungen mit einzubeziehen. Dies müssen Sie selbst beurteilen, denn schließlich kenne ich die Details nicht. Es müßte schon sehr überzeugende Argumente sein, damit ich einsteigen würde und vor allem mein Punkt 2) hält mich vom Einstieg ab.
der poldibaer |
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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 10.Aug 2005 11:35 Titel: |
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@ poldibaer
Danke für die hilfreichen Hinweise.
Die Gefahr der Insolvenzanmeldung seiten des Produzenten ist weniger gegeben, säge er doch damit den Ast ab auf dem er sitzt, und das "Produkt" ist vorhanden und stellte keine weiteren Produktionskosten dar.
Nochmals Danke und Grüsse aussem Pott - wo inzwischen Mitte August der Winter einkehrt |
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wm011 Newbie
Anmeldungsdatum: 29.02.2004 Beiträge: 40 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 11.Aug 2005 23:49 Titel: Pyramide ... |
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... und damit verboten. Ein Produkt das keiner wirklich braucht und ein Betrag knapp unter der "Schmerzgrenze" sagt eigentlich schon alles aus ...
Grüsse Wolfgang |
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mhmoeller * Consulter *
Anmeldungsdatum: 20.12.2003 Beiträge: 1263 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 12.Aug 2005 10:05 Titel: |
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@wm011
Sie scheinen ja mehr zu wissen, warum tun Sie Ihr Wissen dann nicht kund? Also ich habe von „verbotener Pyramide“ nichts sehen und entdecken können.
| Zitat: |
| Ein Produkt das keiner wirklich braucht und ein Betrag knapp unter der "Schmerzgrenze" sagt eigentlich schon alles aus... |
Einen Urlaub in Österreich braucht nun wirklich auch niemand – ist deshalb der österreichische Fremdenverkehr unseriös? Oder wird er dadurch wieder seriös, dass die Preise für Getränke und Restauration inzwischen vieler Orts die „Schmerzgrenze“ überschritten haben?
Wenn wir zum 1. September alle Produkte, die keiner wirklich braucht, vom österreichischen Markt nehmen, garantiere ich Ihnen, schlägt am 1. Oktober die österreichische Arbeitslosenquote die von Gelsenkirchen um Längen – und da gehört schon einiges zu.
Sie dürfen mich aber gerne mal zu sich einladen – alles was ich bei Ihnen finde, was Sie nicht wirklich brauchen, darf ich dann bei Ebay versteigern. Der Erlös geht dann ein gemeinnütziges Projekt, was wir vorher gemeinsam festlegen.
Schöne Grüsse aussem Pott – wo man auch im August Ski fahren kann |
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