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juanitolo * Consulter *
Anmeldungsdatum: 12.11.2004 Beiträge: 1068
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Verfasst am: 17.Jan 2006 23:15 Titel: |
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Was mich mal interessieren würde, Sie haben bisher zwei Beiträge hier eingestellt.
Rein "zufällig" finden Sie als "Neuer" diesen Thread, posten ausschließlich hier und erzählen mir was von Affenärschen.
Was treibt Sie eigentlich als Münchener an, sich hier derart einzubringen? |
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hostaria Specialist
Anmeldungsdatum: 17.01.2006 Beiträge: 246
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Verfasst am: 18.Jan 2006 17:59 Titel: |
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@juanitolo.
Ein buntes Sch.. fällt auch bei gomopa auf.Schlechtes spricht sich schnell rum.
Schmeichelt doch ihrem EGO welchen Bekanntheitsgrad sie erreichen.
Ihr Wortgebrauch: von Affenärschen stammt aus der Tierwelt u. dessem Vokabular!
Es bestätigt rückwirkend meine Soforterkenntnis:
.......gehört ins Gehege der Paviane zur Eigentherapie.
Sie untwerbieten sogar die beschreibung wie SIE in anderen Munden tituliert werden. |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 20.Jan 2006 9:23 Titel: Re: Ich suche Matrixplan |
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| Vecchiatto hat folgendes geschrieben:: |
Hallo Networker,
seit kurzem beschäftige ich mich mit dem Thema MLM. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Programm oder einer Excel-Vorlage, wo ich einfach mal verschiedene Matrixpläne erstellen kann. Mich interessiert (rein informativ), wie so eine Downline mit z.B. 5 Ebenen (variable Ebenenprovisionen) und einem variablen Produktpreis aussieht. Dabei interessieren mich insbesondere, wieviel die einzelnen Ebenen-Affiliates verdienen und was (theoretisch gesehen) am Anbieterunternehmen hängen bleibt. |
Ich habe mir gerade mal die Excel-Tabelle von Norbert Warnke angeschaut. Ist tatsächlich nur ein einfach gestricktes Modell nach dem Motto "den letzten beißen die Hunde".
Man sollte halt im Hinterkopf haben, daß die entsprechenden datenbankgestützten Abrechnungssysteme manchmal für den Unternehmer allein mehr in der Anschaffung kosten, als manche Leute in eine komplette Firmengründung investieren. Teilweise sind da heutzutage auch in einem System mehrere gegenläufige Matrizen miteinander kombiniert, um auf den ersten Blick negative Eigenschaften eindimensionaler Matrixsysteme kompensieren zu können. Sowas ist dann eher was für studierte Informatiker. Geht vom technischen Aufwand her in die Richtung von Systemen für Verkehrsleitung oder Wetterberechnung.
In der Regel liegt der Werbekostenaufwand, mit dem der Betreiber kalkuliert (dazu zähle ich auch vor allem die Vertriebspartnerprovisionen, denn Network ist eigentlich nichts anderes als ein Outsourcing der Werbeabteilung) heutzutage bei etwa 30%. Diese 30% werden dann je nach Marketingplan unterschiedlich aufgeteilt, entweder mehr gleichmäßig oder mehr leistungsbezogen.
Mit den übrigen 70% der Verkaufseinnahmen muß Produktentwicklung, Gestaltung, Logistik und Administration bezahlt werden.
Theoretisch positiv für den Unternehmer ist der Gedanke, daß er Provisionen für Verkäufe nur im Erfolgsfall zahlen muß. Man hat also weniger Kosten für Medienwerbung, die ohne Effekt verpufft. Andererseits muß man sich halt überlegen, wie man es hinbekommt, daß die eingetragenen Vertriebspartner auch wirklich die erforderlichen Umsätze bringen, damit die Firma handlungsfähig bleibt.
Gegebenenfalls ist zu berücksichtigen, nicht den kompletten eingeplanten Vertriebskostenanteil als Provision auszuschütten, sondern man muß auch ansprechendes Marketingmaterial vorhalten. Sowas erwartet der Kunde heute.
Jürgen Böhme |
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Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 20.Jan 2006 12:03 Titel: Re: Ich suche Matrixplan |
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@ jbg
die Tabelle soll ja auch kein MLM-Unternehmen in allen Punkten durchkalkulieren, nur allein die Struktur und Provisionen berücksichtigen, so dass man sieht, welche Konstellation für welches Provisionsaufkommen etwa nötig wäre.
Natürlich gibt es keinen linearen Aufbau und alle Ebenen sind auch nicht immer komplett gefüllt, das kann i. d. R. nicht einmal Spillover garantieren, der sich in tieferen Ebenen meist eh "totläuft". Man hat aber auch einen ersten Eindruck von den Schwächen solcher Matrizen.
Ein Network betreiben kann man mit solcher Excel-Datei natürlich nicht, dazu bedarf es schon einer ausgeklügelten komplexen Spezialsoftware, die alle Vorgaben berücksichtigen muss und die i. d. R. auch sehr teuer ist. |
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ratiomama Insider
Anmeldungsdatum: 31.10.2005 Beiträge: 614 Wohnort: 59457 Werl
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Verfasst am: 20.Jan 2006 12:21 Titel: Jescali |
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Hallo jbg,
viele deutsche Networks arbeiten mit Software von Jescali.
Jescali passt die Software auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Networks an.
Bei ETDN läuft die Software wunderbar.
Billig sind die nicht.
Gruß
ratiomama |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 20.Jan 2006 23:41 Titel: |
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Ich denke, daß das eine Sache ist, die man vielleicht mal etwas genauer betrachten könnte. Viele Unstimmigkeiten zwischen Menschen über Visionen im Network kommen aus meiner Sicht daher, daß manche Leute Dinge über mögliche Einkommen erzählen, die sich andere nicht erklären können.
Das kann mehrere Gründe haben.
1) Der Verkäufer ist geschult und beherrscht alle notwendigen Tricks, um die Abwehr anwesender Opfer zielgerichtet auszuschalten. Opfer, die so etwas nicht zum ersten mal erleben, werden mit der Zeit immer mißtrauischer.
2) Der Verkäufer erzählt eigentlich nichts falsches, der Kunde hat jedoch mit Computertechnik und Buchhaltung nichts am Hut und kann den Informationen nicht richtig folgen.
3) Der Verkäufer hat das System selbst nicht richtig verstanden und will sich aber keine Blöße geben, macht also eine Show drumherum und versucht, den Kunden mangels Fachwissen auf der emotionalen Ebene einzufangen.
Ich komme aus der IT-Branche und beobachte folgendes: Viele Leute, die früher einen Beruf erlernt haben, standen nicht vor der Notwendigkeit, sich nach der Ausbildung noch einmal weiterzubilden. Sie machen ihre Arbeit und werden dafür bezahlt. Mt vielem von dem, was in den letzten Jahren zu zentralen Bestandteilen der Arbeitswelt geworden ist, sind sie nicht groß geworden. Sie können sich daher nicht vorstellen, daß viele Dinge, die manche Leute als großartige Visionen anpreisen, einfach bloß Rechenaufgaben sind, die ein Abrechnungscomputer halt löst, wenn man ihm den Auftrag gibt, das zu tun.
Es war früher halt nicht üblich, daß jemand gleichzeitig Angestellter sein kann (respektive Teilnehmer in der Downline eines anderen) und gleichzeitig Chef einer eigenen Firma (sozusagen für die Downline, die sich eventuell mit der Zeit unter ihm bildet).
Sehr schwer ist auch die Vorstellung, daß jemand, der weiter unten in einem Downlinesystem eingeordnet ist, ein höheres Einkommen haben kann als jemand, der weiter oben steht, weil er vielleicht eher da war. Wenn einer meiner Kunden selbst auf die Idee kommt, aus dem Produkt, was ich ihm verkauft habe, einen eigenen Geschäftsbetrieb zu machen, dann kann er das gerne tun. Ich werde an seinem Umsatz beteiligt, kann mir also ganz recht sein. Allerdings kann es sein, daß er mit den Verkäufen in seiner "Firma" mehr Einnahmen erzielt als ich mit meinen Anteilen an seinen Verkäufen. Schon verdient er mehr Geld als ich. Ist also durchaus möglich.
Normale Buchhaltungssoftware kann so etwas nicht ausrechnen. Die Firma in einer Firma in einer Firma in einer Firma, die an den Umsätzen einer Firma beteiligt ist, die an den Umsätzen einer Firma beteiligt ist, die an den Umsätzen einer Firma beteiligt ist, ist dort nicht vorgesehen.
Technisch gesehen basiert das heute auf Standarddingen: SQL-Server, Relationen, referentielle Integritäten, Database-Frontends, Cronjobs, Data-Warehousing (sehr beeindruckend, was ich alles für Fachbegriffe kenne, nicht wahr? ).
Und dabei sind solche Sachen noch lange nicht alles. Entscheidend ist letztendlich, wie die Leute das System einstellen. Das ist wie so eine moderne Motorelektronik. Es sind immer dieselben Bauteile, aber mal läuft der Motor leiser und mit Normalbenzin, ist aber nicht so kräftig. Oder er läuft lauter und schneller, braucht dann aber Super und auch noch mehr davon. Oder weniger, hat weniger Kraft und ist deswegen in einer anderen Versicherungsklasse.
Früher konnte man aus ein und demselben Gerät nicht soviel verschiedenes machen wie heute mit diesen Programmiermöglichkeiten.
Eine Schwierigkeit ist halt, daß viele Leute mit solchen Sachen überhaupt nichts anfangen können und trotzdem Interesse an dem Geld haben, was einem solche Buchhaltungssysteme zuordnen würden, sofern der Computer ausrechnet, wieviel jemand nach irgendwelchen Rechenregeln bekommt.
Auf diese Weise gibt es viele Möglichkeiten, wo Mißverständnisse entstehen können. Dem Computer ist das ziemlich egal, ob jemand bessere oder schlechtere Chancen hat, Kunden zu finden.
Er schaut einfach nur bei jedem einzelnen, wieviel er denn auf die Reihe bekommen hat. Entsprechend gibt es dann Geld oder nicht.
Jürgen Böhme |
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