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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 14.Jan 2005 3:15 Titel: Was ist der Unterschied zwischen einem Networker? |
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Falls sich gerade jemand durch das Thema irritiert fühlt, ich greife da auf so einen alten Spruch zurück:
Was ist der Unterschied zwischen einem Frosch? - Je höher, desto platsch ...
Tja, wie sehe ich das denn eigentlich so bzw. wie habe ich das erlebt?
- Irgendwie ist bei mir der Eindruck entstanden, daß es in Süddeutschland mehr Networker gibt als im sonstigen Deutschland (rein subjektiv).
- Irgendwie scheinen mir die Bayern und Baden-Württemberg eine kommunikativere Art zu haben als die Leute in anderen Teilen Deutschlands (ebenfalls mein subjektiver Eindruck). O.k., Köln ist die nächste derartige Insel in meiner Ruhrgebietsgegend.
- Networker scheinen mir ein wenig die Künstler unter den Verkäufern zu sein. Ein Networker kann sich Ziele jenseits von Umsatzprognosen, Mindestumsätzen, betriebswirtschaftlicher Denkweise etc. vorstellen, auf die ein herkömmlicher Vertriebsmensch nicht geschult wurde und die aber dennoch im Rahmen denkbarer Einkommensmöglichkeiten liegen, sofern die dazu notwendigen Vorraussetzungen tatsächlich gegeben sind.
Ein normaler Verkäufer hat eher das Erreichen monatlicher Ziele im Kopf, während der Networker in visionären 5-Jahresplänen denkt, die sich allerdings in den seltensten Fällen betriebswirtschaftlich begründen lassen. Wenn man sich jedoch mal mit der Network-Thematik auseinandersetzt, stellt man auch als normaler Mensch in der Regel fest, daß einem das theoretisch mögliche Ergebnis eigentlich gar nicht so unangenehm wäre.
Die Frage ist halt, wie man es erreicht.
Vielen Networkern täte es gut, die Welt mal ein wenig realistischer zu betrachten. Vielen "herkömmlichen" Geschäftsleuten täte es allerdings auch gut, wenn sie den Gedanken zulassen würden, daß es einem Networker nicht in erster Linie darauf ankommt, an der Spitze irgendeiner Pyramide zu stehen, die ihm dann für wenig Aufwand das dicke Geld beschert.
Wenn im normalen Leben ein Kunde nicht in meinem Shop kauft, sondern woanders, dann hat der böse Konkurrent gewonnen und mir den Kunden abgegraben. Im Network kann ich einen Kunden bedenkenlos zu einem anderen Shop schicken und trotzdem immer noch einen Gewinn daraus ziehen.
Dadurch, daß im Network die Provisionsverhältnisse anders geregelt sind, ergibt sich ein anderes Miteinander und eine andere Denkweise, die man aber argumentieren und auch akzeptieren kann. Ich fühle mich in dieser Szene eigentlich ganz wohl.
Was kann dieser Forumbereich hier dazu beitragen?
Die "normalen" sollen mal ein paar mehr Träume zulassen, und die Networker sollen mal mehr darüber nachdenken, ob der jeweilige Ertrag tatsächlich in einem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand steht. An manchen Stellen haben die normalen Verkäufer nämlich schon recht, was dann wiederum die Networker gelegentlich falsch verstehen.
Ich würde mir bei Networkern manchmal wünschen, daß sie mehr auf ihren eigenen gesunden Menschenverstand hören als auf das, was die Upline vorschlägt. Und sie sollen nicht auf den Erfolg von Downlines warten, sondern versuchen, möglichst selbst zu verkaufen.
Jürgen Böhme |
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Bamboo Newbie
Anmeldungsdatum: 12.01.2005 Beiträge: 44
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Verfasst am: 14.Jan 2005 11:16 Titel: |
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Hallo Jürgen,
ich stimme Dir in vielen Bereichen zu!
Denke aber, daß die regionale Verteilung von Networkern von Süd nach Nord und von West nach Ost ausgeglichen sein dürfte.
Es gibt so eine schöne Geschichte zu den Visionen:
Ein Floh dürfte in der Lage sein, so etwa 2-3m weit zu hüpfen! In der Relation zu seiner Körpergröße eine enorme Leistung! Warum springen Flöhe eines Flohzirkus nicht einfach davon?
Weil sie in ein Glas mit 15 cm Höhe gesperrt werden und somit ihre wahren Möglichkeiten in 15 cm Höhe am Deckel beenden. Läßt man ihn dann frei, hüpft er weiterhin die 15 cm...., er könnte sich ja den Kopf anhauen...
Ist es nicht schön Visionen zu haben ohne gedankliche Grenzen?
Wie Du richtig sagst, arbeiten leider viele ohne Ziele, bzw. den falschen Zielen.
Würden viele ebenso ihre persönliche Qualifikation besser einschätzen, hätten sie auch eine bessere Startbasis für eine erfolgreiche Network-Karriere im Kleinen, wie im Großen!
| Zitat: |
| Wenn im normalen Leben ein Kunde nicht in meinem Shop kauft, sondern woanders, dann hat der böse Konkurrent gewonnen und mir den Kunden abgegraben. Im Network kann ich einen Kunden bedenkenlos zu einem anderen Shop schicken und trotzdem immer noch einen Gewinn daraus ziehen. |
Das habe ich nicht verstanden, kannst Du dieses bitte nochmals genauer erklären?
Herzliche Grüße
Frederic |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 430 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 14.Jan 2005 12:47 Titel: |
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| Zitat: |
| Das habe ich nicht verstanden, kannst Du dieses bitte nochmals genauer erklären? |
Will sagen, natürlich nur, wenn mir dieser Shop irgendwie auch provisionstechnisch zugeordnet ist. Ein bißchen ist Network schon wie eine normale Firma, halt mit dem Unterschied, daß jeder gleichzeitig "Angestellter" und "Firmenchef" sein kann.
Vorteil: Man muß keine Tätigkeitsnachweise ausfüllen, um dem Arbeitgeber gegenüber zu argumentieren, wofür man sein Gehalt erhält.
Jürgen |
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