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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 3.Nov 2004 8:49 Titel: Warum ich meine Sekretärin feuerte |
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Ich wachte auf und fühlte mich schon morgens deprimiert,
weil ich Geburtstag hatte und dachte, "Schon wieder ein Jahr
älter", aber ich beschloss, nicht daran zu denken. So duschte
und rasierte ich mich, mit dem Wissen, daß wenn ich zum
Frühstück hinuntergehe, meine Frau mich mit einem großen
Kuss begrüßen und sagen würde: "Herzlichen Glückwunsch
zum Geburtstag, mein Schatz".
Strahlend, ging ich zum Frühstück, wo meine Frau saß und wie
üblich die Zeitung las. Sie sagte kein ein Wort. So nahm ich
mir eine Tasse Kaffee und dachte, "Oh, sie hat es wohl
vergessen. Die Kinder werden aber in einigen Minuten hier
sein, und mir ein Geburtstagslied singen und sicher haben sie
ein nettes Geschenk für mich."
Da saß ich nun und genoss meinen Kaffee, und wartete.
Schließlich rannten die Kinder schreiend in die Küche: "Gib mir
eine Scheibe des Toast, ich bin schon spät dran. Wo ist mein
Mantel? Ich werde noch den Bus verpassen". Da fühlte ich
mich deprimierter als jemals zuvor, und ging ins Büro.
Als ich dort ankam, begrüßte mich meine Sekretärin mit einem
großen Lächeln und sagte fröhlich: "Herzlichen Glückwunsch
zum Geburtstag, Chef". Dann fragte sie mich, ob ich einen
Kaffee möchte. Das Sie sich an meinen Geburtstag erinnert
hatte, stimmte mich ein bisschen fröhlicher. Außerdem sah sie
heute mal wieder besonders aufreizend aus.
Später am Morgen klopfte meine Sekretärin an meine Bürotür
und sagte: " Da es Ihr Geburtstag ist, können wir ja zusammen
Mittagessen, oder?" Ich dachte, daß mich das aufheitern
könnte, und sagte: " Das ist eine gute Idee!".
Die Art, mit der sie das sagte lies eh keinen Widerspruch zu.
So schlossen wir das Büro ab, und weil es mein Geburtstag
war, sagte ich: "Warum fahren wir nicht aus der Stadt heraus
und essen auf dem Land anstatt im üblichen Restaurant." Also
fuhren wir aus der Stadt heraus und gingen in ein etwas
abgelegenes Gasthaus, tranken ein paar Martinis und hatten
ein nettes Mittagessen. Als wir dann in die Stadt
zurückzufahren, sagte meine Sekretärin: "Warum gehen wir
nicht zu mir, und ich heitere Sie ein bisschen mit einem
weiteren Martini auf?" Es klang nach einer guten Idee, weil wir
heute nicht mehr viel im Büro zu tun hatten. So gingen wir in
ihre Wohnung, und sie machte noch ein paar Martinis.
Nach einer Weile hauchte sie in mein Ohr:
"Wenn Sie mich entschuldigen, ich denke, ich schlüpfe in
etwas Gemütlicheres", und sie verließ das Zimmer.
Einige Minuten später öffnete sie ihr Schlafzimmer und kam mit
einen großen Geburtstagskuchen heraus. Ihr folgten mein Frau
und alle meine Kinder.
Und ich saß da, splitternackt, nur mit Socken!
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