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papiermond Newbie
Anmeldungsdatum: 14.03.2005 Beiträge: 2 Wohnort: Mirow
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Verfasst am: 16.Jul 2006 21:07 Titel: auswandern nach Spanien....wer braucht uns dort? |
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„Lebe deinen Traum“
Unser neues Familienmitglied Laurin, der um den 2.August geboren wird hat uns zum Nachdenken angeregt!
Der immer größer werdende Preisdruck auf kleine Unternehmen in der Bundesrepublik und die unseres Erachtens desolate Regierungsarbeit lässt ein agieren als Gewerbetreibender in der Bundesrepublik für die nahe Zukunft aussichtslos erscheinen; es sei denn, man fängt Inflation und Preissteigerung etc. mit noch mehr Arbeitstunden oder wirtschaftlicher Prostitution auf. Von der Zukunft Deutschlands für unsere Kinder wollen wir hier nicht reden! Aber eines ist gewiss! Deutschland gehört mit zu einem der kinderfeindlichsten Länder Europas.
Aus diesen Gründen sucht, SIE (28 Jahre alt, Bankkauffrau) und ER (51 Jahre alt, techn. Allrounder) eine neue Herausforderung in der Nähe von Malaga – Spanien.
Viele werden sagen: „Noch so ein Träumer der keine Ahnung hat“
„Das ist auch gut so“, denn nur wer Fantasie hat und zwischen den Zeilen unseres Beitrages lesen kann wird uns verstehen.
Einst selbständig in der IT- Branche verfügen wir über genügend professionelle Erfahrung bei der Ausformung, Gestaltung und Bewerbung der verschiedensten Internetplattformen sowie dem Aufbau und der Betreuung von Server – Technik im In- und Ausland z.B. auch in Spanien.
Wir haben beschlossen den Versuch zu unternehmen in Partnerschaft eine kleine touristische Plattform für den spanischen Markt aufzubauen, die von zwei Familien administriert werden kann. Wir möchten mit unserem Wissen nicht nur Kunden nach vorne bringen sondern selbst an unserem angebotenen Service/ Produkt partizipieren.
Die Personen in Frage (aktiv oder passiv), sollten schon einige Jahre in Spanien verbracht und den Gedanken ans schnelle Geld ausgeträumt oder vollendet haben.
Selbstverständlich sind auch Angebote, bei denen wir mit unseren IT – Kenntnissen komplettieren können von Interesse. Vielleicht haben Sie ja auch einen Vorschlag ganz anderer Art.
Wir, ER spricht Deutsch, Englisch, Schwedisch und eigentlich auch schon ganz gut Spanisch und ist techn. versiert. Ab August möchte er nur ein wenig mehr Zeit haben damit er die schönsten Jahre des heranwachsen seines Sohnes miterleben kann. Wenn er dann noch einen Augenblick übrig hat, springt er Fallschirm, taucht und fährt Mountainbike oder Rennrad.
SIE, spricht Deutsch, Englisch und kämpft seit einem Jahr energisch mit der Schwangerschaft und dem Spanischkurs. Sie möchte später selbstverständlich die größte Aufmerksamkeit ihrem Sohn widmen. Doch in der Hauptsache ist ihr künstlerisches Verständnis unentbehrlich für das Design an unserer Internetplattform. Nebenbei möchte sie das Tauchen gerne erlernen und fährt Mountainbike oder Rennrad.
Trotz unseres Altersunterschiedes funktionieren wir harmonisch und sind sehr modern und zukunftsorientiert ausgerichtet. Der Humor darf bei uns nie fehlen.
Wir wollen nicht der Arbeit entfliehen sondern nur der modernen Sklaverei. Wir wollen keine Lobby dicker und fetter füttern sondern lieber einen ausgehungerten spanischen Esel.
Der ist wenigstens noch dankbar!
Mit einem Schmunzeln auf der Backe und der Hoffnung, das jemand mit diesen 462 Wörtern etwas anfangen kann, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.
Papiermond |
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CALVIS Newbie
Anmeldungsdatum: 08.03.2006 Beiträge: 1 Wohnort: Weil am Rhein
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Verfasst am: 19.Jul 2006 16:14 Titel: |
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Hallo Papiermond,
3 wichtige Ratschläge für Spanien:
Spanisch lernen,
doppelt soviel arbeiten wie in Deutschland
und sich von den Deutschen vernhalten.
Gruss Calvis |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 19.Jul 2006 16:32 Titel: |
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| CALVIS hat folgendes geschrieben:: |
Hallo Papiermond,
3 wichtige Ratschläge für Spanien:
Spanisch lernen,
doppelt soviel arbeiten wie in Deutschland
und sich von den Deutschen vernhalten.
Gruss Calvis |
Damit ist eigentlich schon so ziemlich alles gesagt.
| Zitat: |
| und sich von den Deutschen vernhalten. |
Dies ist gerade rund um Marbella dringend zu beachten!
Was mich etwas irritiert hat:
| Zitat: |
| SIE, spricht Deutsch, Englisch und kämpft seit einem Jahr energisch mit der Schwangerschaft und dem Spanischkurs. |
Hmmm... schwierige Geburt...
Spass beiseite: Sie sollten grundsätzlich über ausreichend Kapital
verfügen, um dort 1-2 Jahre bequem über die Runden zu kommen,
alles andere ist Glücksrittertum.
Natürlich werden Fachkräfte in Andalusien ebenso gesucht wie anderorts
auf der Welt, die Bezahlung ist aber erstens niedriger und zweitens muß
man erst mal zusehen, dass man sein Geld auch bekommt.
Und gerade darüber kann ich Ihnen Geschichten erzählen...
Tipp für Marbella speziell: am La Canada, einem großen Einkaufszentrum
in der Art wie das CentrO in Oberhausen, gibt es einen deutschen Imbiss,
auch Würschtlbude genannt.
Dort sollten Sie nach Möglichkeit noch nicht mal eine Wurst essen!
Nicht aufgrund der Qualität, die sind sogar recht lecker, aber dort
werden Sie von Selfmademillionären und Glücksrittern umgerannt.
Der einzige Haken: die schlafen allesamt am Strand, weil's für die
Miete nicht reicht...
Viel Glück und Erfolg, das wird ein hartes Brot! |
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rasa46 Newbie
Anmeldungsdatum: 24.09.2005 Beiträge: 35
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Verfasst am: 7.Aug 2006 17:05 Titel: alles halb so wild.... |
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Dem ersten Vorschlag von Calvis kann ich nur absolut zustimmen, der zweite stimmt so nun auch wieder nicht unbedingt und der dritte ist (Verzeihung) gequirlter Schwachsinn.
Unter der Bevölkerung jeglicher Nation gibt es solche und solche. Das ist personenbezogen und hängt in keinster Weise vom Passport ab.
Des weiteren ist Marbella an der Costa nun wirklich nicht das Mass aller Dinge, es gibt hier auch noch die ganz normale Bevölkerung (selbst in Marbella) und das ganz normale Leben, nicht jeder hier ist ein Abzocker und Herr Callies eines würde mich dann doch mal interessieren: wie gut sind denn Ihre Spanischkenntnisse?
Sie leben doch teilweise hier (in meiner Nähe)?
In wieweit können Sie den das tatsächliche Wirtschaftsleben vom einheimischen Standpunkt aus beurteilen?
Das geht doch wirklich nur, wenn man der Landessprache mindestens soweit mächtig ist, dass man verhandlungssicher-mündlich als auch schriftlich- ist, und dann eben auch mit den Einheimischen zu verhandeln selbst in der Lage ist, im Folgenden auch deren Mentalität einschätzen kann...das ist natürlich nicht "nötig", wenn man ausschliesslich mit den Landsleuten verkehrt, aber das hat mit Spanien nicht wirklich viel zu tun.
Also in wie weit haben Sie tatsächlich einen Einblick in das was hier in Spanien passiert, Grundvoraussetzung sind wie gesagt profunde Sprachkenntnisse und woher bitte wollen Sie wissen wie spanische Firmen bezahlen? Haben Sie hier jemals einen Arbeitsvertrag gehabt (und darum oder um etwas ähnliches geht es ja in dieser Anfrage), aufgrund welcher persönlichen Erfahrungen schreiben Sie folgendes:
"die Bezahlung ist aber erstens niedriger und zweitens muß
man erst mal zusehen, dass man sein Geld auch bekommt.
Und gerade darüber kann ich Ihnen Geschichten erzählen..."
Diese Geschichten würden mich wirklich mal interessieren, das klingt nach:
üblicherweise muss man in Spanien seinem Geld hinterherlaufen.
Das ist ebenso gequirlter Schwachsinn.
Und dafür gibt es einen ganz simplen Grund:
Im Falle eines Arbeitsvertrages kann ich bei Nichtzahlung eine praktisch sofortige richterliche Entscheidung erzwingen und die CCOO oder UGT (das sind die hiesigen Gewerkschaften nur zur Info) stehen mir mit Freuden zur Seite sollte es je zu solchem kommen.
Diese Gewerkschaften sind in Spanien sehr stark (wir haben noch dazu eine rote Regierung)
Ansonsten ist die Zahlungsmoral aufgrund der guten wirtschaftliche Allgemeinlage wesentlich besser als zur Zeit in Deutschland. Wenn hier ein kleiner HAndwerksbetrieb pleite geht, dann in der Regel nicht, weil die ausgeführten Arbeiten nicht bezahlt wurden.
@Papiermond
Klingt zwar simpel ist aber einen Versuch wert:
schon mal bei der Abteilung für Auslandsjobs in AA nachgefragt?
@Werner Callies
Nichts für ungut, Sie sind sicherlich ein beschlagener Finanzprofi, da sag ich nix, da kenn ich mich wenig aus, aber die Verhältnisse in Spanien / Costa etc. kenne ich sicherlich besser als Sie, ich lebe und arbeite hier schon fast ein halbes Leben lang und das wirkliche Leben hier hat wenig bis gar nichts mit all den Spinnern zu tun, die an dieser Würstchebude oder in ähnlichen Etablisements sich rumteiben, die gibt es natürlich, aber im Verhältnis zu der Zahl der Spanierndie hier leben ist es eine verschwindend geringe Minderheit, die nicht wirklich in´s Gewicht fällt. Die spanische Toleranzschwelle ist schon noch um einiges höher angesetzt, ausserdem würde niemand hier auf die Idee kommen, einen Spanier vor einem anderen im Ausland zu warnen...typisch deutsch...tssss |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 7.Aug 2006 17:22 Titel: |
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| Zitat: |
und das ganz normale Leben, nicht jeder hier ist ein Abzocker und Herr Callies eines würde mich dann doch mal interessieren: wie gut sind denn Ihre Spanischkenntnisse?
Sie leben doch teilweise hier (in meiner Nähe)? |
Hallo Rasa,
richtig, gelegentlich bin ich in Marbella, aber auch an anderen Orten in Spanien.
Zu meinen Spanischkenntnissen: diese gehen schon etwas über das "Bier bestellen"
hinaus, allerdings benötige ich diese (beruflich) auch nicht.
Denn:
| Zitat: |
| und das wirkliche Leben hier hat wenig bis gar nichts mit all den Spinnern zu tun, die an dieser Würstchebude oder in ähnlichen Etablisements sich rumteiben, die gibt es natürlich, aber im Verhältnis zu der Zahl der Spaniern die hier leben ist es eine verschwindend geringe Minderheit, die nicht wirklich in´s Gewicht fällt. |
Sehen Sie, es ist ja ein Unterschied, ob ich mir die Sonne auf die mit
Sangria gefüllte Plauze scheinen lasse oder ob ich dort meinen Lebens-
unterhalt verdienen muß!
Und dies muß ich (da) nicht, so gesehen ist es zweitrangig, wie gut oder
schlecht ich spanisch spreche.
Wenn jemand für eine spanische Firma arbeitet, hat der bestimmt keine
Probleme, sein Geld zu bekommen. Allerdings die Deutschen, die dort als
Glücksritter "mal eben" eine kleine Firma gründen, dann die gestrandeten
Deutschen einstellen oder die, die mit "kurzen Hosen" da runter gehen,
zahlen sehr schleppend, wenn überhaupt. Und davon kenne ich einige.
Viele Grüße nach Andalusien,
Werner Callies |
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fahnder User gebannt
Anmeldungsdatum: 08.03.2004 Beiträge: 260
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Verfasst am: 2.Okt 2006 19:31 Titel: |
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@alle
Ich denke es gibt einen Unterschiede wie man es in Spanien Anpacken möchte. Es gibt zur Zeit in Deutschland etliche Fernsehsender die über das Auswandern ihr Reportagen bringen.
Fraglich ist nur ob diese mit Ihren Beiträgen Abschrecken wollen oder die Volksverdummung in Deutschland Fördern wollen.
Bezüglich der Zahlungsweise in Spanien kann ich nur sagen das man sich da an die Mentalität anpassen muss. Die Spanier habe mit allem sehr viel Zeit.
Deshalb werde diese auch bekanntlich Älter als wir Deutschen.
`` Ningún estrés ``
Ich kann dem User papiermond nur dazu raten diesen Versuch zu wagen. Vorraussetzung ist allerdings wirklich das Sie sich mit der Spanischen Mentalität vertraut gemacht haben was für Deutsche nicht immer einfach zu sein vermag .Es ist ein Unterschied ob man in den Urlaub fährt oder sich und seinen Kindern eine etwas angenehme Zukunft aufbauen möchte.
Mehr kann man zu so einer Anfrage gar nicht schreiben unabhängig davon das diese nicht`s in einem Finanzforum zusuchen hat. |
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