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gnom Specialist
Anmeldungsdatum: 10.12.2002 Beiträge: 113 Wohnort: stuttgart
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Verfasst am: 17.Mai 2003 7:04 Titel: Feldzug staatlicher Steuer-Geldeintreiber |
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Es ist ungefähr zwölf Jahre her, dass Herr M. den Schritt vollzog, über den viele Steuerzahler jetzt verschärft nachdenken:
Der Unternehmer verkaufte seine Firma, transferierte das Vermögen auf eine Züricher Bank und zog in die Schweiz. Mit der deutschen Finanzbürokratie, so viel stand für ihn fest, würde er künftig nichts mehr zu tun haben. Da hatte Herr M. geirrt. Nach seinem Wegzug verfing sich der Pensionär heillos im Netz von Finanzbeamten und Fahndern.
Zunächst entdeckten Steuerpolizisten bei der Durchsuchung von Herrn M.'s ehemaliger Bank, dass der Pensionär zu einer Zeit, als er längst weggezogen war, Anleihen im Wert von 7500 Euro gekauft hatte. Anschließend machten die Beamten ein Haus in den bayerischen Alpen ausfindig, das M. weiterhin gehörte. Das Chalet hatte der Ex-Unternehmer zwar den Kindern überlassen, bei Besuchen in Deutschland aber selbst bewohnt. Ein schwerer Fehler, denn für die Beamten war er mit der Nutzung der Immobilie hier zu Lande weiter steuerpflichtig.
Nach diesen Zufallsfunden lief die Steuermaschine zu Hochform auf.
Anhand des Wertpapiergeschäfts rechnete das Finanzamt das Vermögen des heute 70-Jährigen hoch. Einfach so. Eine halbe Million Euro soll M. im Depot haben, befand der Fiskus. Die Zinsen auf diese Summe muss er nun nachversteuern - und zwar für zehn Jahre. Macht inklusive Zinsen und Strafzinsen rund eine halbe Million, den Wert des angeblichen Vermögens. M. wird wohl nie zahlen - in der Schweiz ist er vor den Nachstellungen des deutschen Fiskus sicher.
Bürger auf der Flucht - vor einem Staat, dessen Steuer-Häscher keinen Winkel des Privatlebens aussparen; vor einem Fiskus, der ungebremst dabei ist, das Land mit einem nahezu lückenlosen Kontrollsystem zu überziehen; vor einer Obrigkeit, die jede Hemmung verloren hat, die Steuerzahler auszuplündern.
Wer privat fürs Alter vorsorgen muss, hatte bisher schon Probleme, sein Gespartes vor Geldentwertung und dem konfiskatorischen Zugriff des Finanzamts zu schützen. Nun aber, mit ihren Plänen, die Gewinne aus dem Verkauf von Mietimmobilien und Wertpapieren abzuschöpfen, dreht die Regierung erst richtig auf.
Quelle: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,227759,00.html |
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el condor Pathfinder
Anmeldungsdatum: 30.11.2002 Beiträge: 407 Wohnort: deutschland
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Verfasst am: 24.Mai 2003 15:49 Titel: er wird wohl nie zahlen? |
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aber seine kinder? die steuerschulden verjähren schließlich nicht. der fiskus kann die 5 jährige verjährungsfrist regelmäßig von neuem laufen lassen (s. hierzu § 231 ao http://www.steuernetz.de/gesetze/ao/20010626/p231.html ), und wenn irgendwann mal seine kinder erben, dann hält sich der fiskus an sie.
oder haben sie ihr vermögen und sich selbst auch schon vor dem deutschen fiskus durch auswanderung entzogen? |
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el condor Pathfinder
Anmeldungsdatum: 30.11.2002 Beiträge: 407 Wohnort: deutschland
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Verfasst am: 24.Mai 2003 15:54 Titel: wer es nicht glaubt, |
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der erinnere sich an die scherereien des johannes zwick.
bekanntlich hatte dessen vater dr. eduard zwick den fiskus um etliche mio dm beschissen. und beim versuch, diesen ärger mit dem fiskus zu klären, wurde er selbst wg. steuerhinterziehung angeklagt. s. hierzu
| Zitat: |
| Rede des Bayerischen Staatsministers der Justiz Hermann Leeb vor dem Ausschuß für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags im Fall Zwick am 21. Januar 1998, 9.15 Uhr |
http://www.justiz.bayern.de/pe1qu98.htm |
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insignia Specialist
Anmeldungsdatum: 15.03.2003 Beiträge: 88
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Verfasst am: 24.Mai 2003 17:06 Titel: |
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mal ehrlich hat sich seit Menschengedenken oder seit Sheriff von Notthingham IRGENDETWAS geändert an der staatlichen Läusemelkkultur ?
daniel |
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