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Kirchensteuer-Spartrick

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MACHTNIX
Specialist


Anmeldungsdatum: 28.04.2005
Beiträge: 110
Wohnort: Hinter den 7 Bergen

BeitragVerfasst am: 24.Okt 2007 10:31    Titel: Kirchensteuer-Spartrick Antworten mit Zitat

50 Millionen Bundesbürger sind in Deutschland noch in einer der beiden großen Konfessionen. Sie zahlen rund 8 Milliarden Euro Kirchensteuer. Zwangsweise. Denn jeder, der der katholischen bzw. evangelischen Kirche angehört, muss 9% der EKS an Kirchensteuer zahlen (Baden-Württemberg, Bayern, Bremen und Hamburg nur 8%). Viele würden diese Kirchensteuer gern umgehen, auf die Dienstleistungen der Kirchen aber bei Taufe, Tod, Konfirmation, Kommunion, zu Ostern, an Weihnachten und auf verschiedene soziale Einrichtungen nur ungern verzichten. Lässt sich nicht Beides unter einen Hut bringen?

Doch! Nichts leichter als das: Der Alleinverdiener muss nur den Austritt aus der Kirche für sich selbst erklären. Der Rest der Familie bleibt Mitglied. So zahlt er ab sofort keine Kirchensteuer mehr und spart jährlich mehrere Hundert oder mehrere Tausend Euro. Die Familie kann aber trotzdem uneingeschränkt alle Angebote in Anspruch nehmen, vom Abendmahl bis zum Kindergarten.

Sie meinen, wer so etwas macht ist ein Schmarotzer? Meine ich auch, aber das ändert an den Tatsachen nichts. Ade!
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221261
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 9:10    Titel: Kirchensteuer Antworten mit Zitat

Da sollte man dann nur nicht das anfallende Kirchgeld bspw. bei der Evangelischen Kirche vergessen.
Also lieber überlegen, vor man solche Kommentare in diesem Forum abgibt...
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Maxim
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 9:11    Titel: Antworten mit Zitat

Was hat Kirchenaustritt mit Schmarotzertum zu tun? Nichts!

Bei uns wurde vor Jahren die Kirchliche Gemeindeschwester von der Kirche wegrationalisiert. Folge war, reihenweise Kirchenaustritte und es wurde ein privater Verein gegründet, der die Schwester wieder einstellte.

Kirchen sind heute fast nur noch gewerbliche Organisationen mit teilweiser mittelalterlichen Ansichten.
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veracrux
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 10:48    Titel: Re: Kirchensteuer Antworten mit Zitat

221261 hat folgendes geschrieben::
Da sollte man dann nur nicht das anfallende Kirchgeld bspw. bei der Evangelischen Kirche vergessen.
Also lieber überlegen, vor man solche Kommentare in diesem Forum abgibt...


Das Kirchengeld ist eine freiwillige Zahlung und wer das nicht weiß, sollte sich den "Kirchengeldbescheid" korekt durchlesen!
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 10:56    Titel: 50 Mille zahlen Kirchensteuer Antworten mit Zitat

Hi,

nicht nur die 50 Mille zahlen Kirchensteuer, jeder Bezieher von Arbeitslosengeld zahlt auch Kirchensteuer, auch wenn er noch niemals ein Mitglied einer dieser Mafiösen Organisationen war oder ist. Dieser Tatbestand wird regelmäßig von den Sozialgerichten bestätigt und für gut befunden. Ganz sicher sind es auch keine 50 Mille Leute mehr in dieser Kirche, ich denke weit weniger als 50 % der Deutschen gehören einer Kirche an ... Das kann aber nicht festgestellt werden, weil genau auf diese Erhebungen immer wieder verzichtet wird, um der Kirche Ihr wichtigste Einnahmequelle nicht zu nehmen ... Und ich prognostiziere, sollte es zu einer solchen Erhebung kommen, wird man das statistische Mittel in Bayern definieren --- dann stimmen die Prozente an Kirchen
mitgliedern und das wird dann auf alle feudalen Fürstenländereiene im Rest der deutschen Bundesländervereinigung abgebildet.

Deutschland ist so dumm und korrupt ...
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veracrux
Newbie


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 11:05    Titel: Re: Kirchensteuer Antworten mit Zitat

. . . . korrekt durchlesen![/quote]
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

hab ich ...

Zitat:
Das Kirchengeld ist eine freiwillige Zahlung und wer das nicht weiß, sollte sich den "Kirchengeldbescheid" korekt durchlesen!


Ist eben falsch und Kirchensteuer ist eine deutsche Geisel .... und auf keinen Fall freiwillig für die ALG Empfänger ...

Sorry, aber diese Thema Kirchensteuer ist immer wieder schön und zeigt, daß wir Deutschen uns immer wieder unterjochen lassen ....
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo cashinfo,
bitte genau lesen:
es wird von zwei (2) Kirchenzahlungen geredet:
1. Kirchensteuer
2. Kirchengeld
Zu 1= Zwangseintreibung
zu 2. = freiwillige Unterstützung notleidender Pfaffen.

Grüße
Brendle
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 14:13    Titel: .... Antworten mit Zitat

sorry, ich habe nur von der Steuer geredet ....

von Kirchengeld habe ich als bekennender atheist keine ahnung !

Nur zu dem kriminellen fakt der steuer behalte ich meine meinung.

schönes we @all
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karlreiner
Newbie


Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 1
Wohnort: Maintal

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Eine zusätzliche Info: In Hessen gibt es das zwangsweise erhobene Kirchgeld! Es handelt sich hier nicht um eine freiwillige Zahlung siehe Hess. Kirchgeldgesetz. Dumm, wenn man als Nicht-Angehöriger einer Konfession eine Abfindung kassiert und dann für den Partner, der einer Konfession angehört, zur Kasse gebeten wird. Also Achtung bei Abfindungen!
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Brendle
Insider


Anmeldungsdatum: 27.11.2002
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
das deutsche System der Kirchengeldzwangseintreibung ist doch einmalig.
M.W. gibt es das nicht mal in den Gottesstaaten des Islam.
Grüße
Brendle
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purplepeopleeater
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 17.11.2003
Beiträge: 483
Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

@cashinfo:
das müssen sie aber mal erklären:
wieso zahlt ein arbeitsloser irgendeine einkommens- oder kirchensteuer?
nur die 19% merkelsteuer muss er zahlen, sofern er im laden was bezahlt oder eine rechnung.
und dann halt energiesteuer, sofern er von dieser mafia abhängig ist......
sektsteuer wird sich ein arbeitsloser wohl weniger erlauben, eher kaffeesteuer oder nikotinsteuer oder branntweinsteuer, aber eine entwöhnungstherapie hilft hier weiter ....

fazit: ein alo, der im laden klaut und holz im wald zahlt gar keine steuer!
schade dass wir keine 50 mio arbeitslosen haben, was würden sich die bürokraten zu tode langweilen......
es sei denn die statistiker wollen dann immer noch was zählen..... oder fälschen...
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GM&P Info
.


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3709

BeitragVerfasst am: 26.Okt 2007 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

purplepeopleeater hat folgendes geschrieben::

das müssen sie aber mal erklären:
wieso zahlt ein arbeitsloser irgendeine einkommens- oder kirchensteuer?
.

Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Kirchensteuer beim Arbeitslosengeld - 1 BvL 8/85

Leitsatz
Es ist mit dem Grundgesetz vereinbar, daß nach § 111 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 AFG auch bei Arbeitslosen, die keiner Kirche angehören, bei der Berechnung des Nettoentgelts, nach dem sich die Höhe des Arbeitslosengeldes bestimmt, ein Kirchensteuer-Hebesatz zu berücksichtigen ist.

Die Vorlage betrifft die Frage, ob es verfassungsrechtlich zulässig ist, daß auch bei Arbeitslosen, die einer kirchensteuererhebenden Kirche nicht angehören, bei der Berechnung des Nettoentgelts, nach dem sich die Höhe des Arbeitslosengeldes bestimmt, ein Kirchensteuer-Hebesatz zu berücksichtigen ist.

Die zur Prüfung gestellte Norm ist mit dem Grundgesetz vereinbar.

Mehr dazu unter: Ladisch.de
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strategiedoctor
Specialist


Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 27.Okt 2007 0:20    Titel: Kirchensteuer ist wie Zuhälterei, Schutzgelderpressung Antworten mit Zitat

Kirchensteuer ist wie Zuhälterei, Schutzgelderpressung

Das ist die unmaßgebliche Meinung des strategiedoctor, die er in fünf Punkten begründet:

1. Tatsache:
Die meisten Kirchen sind nichts anderes, als Gewerbebetriebe ohne Gewerbeerlaubnis. Eine andere Legitimation haben sie nicht, wie der geneigte Leser selbst nachprüfen kann. Der so genannte "Heilige Stuhl" ist ein Staat, nämlich der "Staat Vatikanstadt" (offizieller Name), der die römisch-katholische Kirche als Einnahmequelle betreibt. Staatschef ist zur Zeit ein gewisser Herr Joseph Alois Ratzinger.

2. Tatsache:
In der Bibel wird dieser Staat Vatikanstadt mit seiner römisch-katholischen Kirche und ihrer vom alten Babylon übernommenen Baals-Religion als "Große Hure Babylon, die Mutter aller Gräuel auf Erden" bezeichnet. Wer's nicht glaubt: In Offenbarung Kapitel 17 und 18 wird alles haarklein und exakt beschrieben.

3. Tatsache:
Martin Luther hat bereits im 16. Jahrhundert, als er noch römisch-katholischer Priester war, festgestellt, dass der Papst der Antichrist ist. Dass er den Papst als Antichrist entlarvt hat, was sich inzwischen auch nach Offenbarung 13, 1-18 erwiesen hat, hat er schriftlich in seiner Original-Bibel festhalten. Der strategiedoctor hat diese Bibel als Faksimilie-Ausgabe.

4. Tatsache:
In der Welt lässt sich niemand so ausnehmen, wie der Deutsche Michel. Denn selbst in den katholischen Ländern, wie z.B. Italien, Spanien, Portugal, usw. zahlt kein Mensch Kirchensteuer oder Kirchgeld. Dort leben die Kirchen von Spenden.

5. Tatsache:
In Deutschland zahlt der Staat, also wieder der Steuerzahler, zusätzlich noch über 90% der Gehälter der Bischöfe, Priester, Pfarrer, Diakone, Kindergärtnerinnen, selbst der Putzfrauen in kirchlichen Einrichtungen. Wer's nicht glaubt: Als Renate Schmidt noch Bundesministerin war, habe ich mir das von ihr schriftlich bestätigen lassen, weil das sonst kein Mensch glaubt! Und diesen Unfug gibt es in keinem anderen Land der Erde!


Fazit:

Wenn ich diese Fakten zusammenzähle, komme ich zu der Meinung, dass die Kirchensteuer kassierenden Kirchen vergleichbar sind mit organisierter Kriminalität.

Der Vergleich mit der organisierten Kriminalität ist nicht fern, wenn man bedenkt, dass der Staat Vatikanstadt und seine römisch-katholische Kirche bis zu 100 Millionen Menschen wegen ihres Glaubens umbringen lies. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie die Judenverfolgung von Papst Innocenz III. im 13. Jahrhundert bis zum Holocaust sind bis heute ungesühnt. Die Päpste sind die Erfinder der Konzentrationslager. Dies können Sie im Internet mühelos herausfinden. Geben Sie die Zahl des Antichrist "666" und "KZ" in die Suchmaschine ein.


Und nun zum "Christentum":

Da Jesus Christus - und der sollte ja der Maßstab sein für Menschen, die sich als "Christen" bezeichnen - biblisch nachweisbar niemals eine Religion, eine Kirche, eine Glaubensgemeinschaft und erstrecht keinen "Staat Vatikanstadt" gegründet hat, ist es für einen Bibelkenner kein Wunder, dass

1. Gottes Wort die römisch-katholische Mutterkirche als die "Große Hure" und aufgrund ihrer nachweisbar begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit als "Mutter aller Gräuel auf Erden" bezeichnet,

2. Jesus Christus in Offenbarung 18, 4+5 die Menschen auffordert, aus genau diesen Kirchen (Mutterkirche und Ökumene-Töchter) auszutreten, weil ihre Mitglieder, die drin bleiben, für die Sünden (und Morde) dieser Kirchen mitverantwortlich gemacht werden.

3. Jesus Christus das komplette Priestertum abgeschafft hat! Er hat nach Offenbarung 1, 5+6 jeden einzelnen Menschen in die Position gehoben, in der vorher ein Priester oder König war. Wenn man weiß, dass die Juden nur über den Priester zu Gott beten konnten, dann versteht man auch, warum dies von Jesus Christus abgeschafft wurde. Der Grund ist einfach: Jeder Mensch soll direkt mit Gott in Kontakt treten können. Ohne Papst, Bischöfe, Priester, Pfarrer, und wie sie sich alle schimpfen.

Und ausgerechnet der Apostel Petrus, als dessen Nachfolger sich Herr Ratzinger ausgibt, obwohl dieser biblisch nachweisbar nie in Rom war, hat die Abschaffung des Priestertums in 1. Petrus 2, 5+9+10 bestätigt.

Welch ein Hohn, wenn man sich als "Christ" bezeichnet, aber die Bibel nicht liest, und sich deshalb von Religionsbetrügern ausnehmen lassen muss, weil man da auf einmal so etwas wie ein Gewissen verspürt!

Wer an Gott und an den Messias, den Menschen Jesus Christus glaubt, der braucht keine "Zuhälter", die er dafür bezahlt, dass sie ihm, wie die Schutzgelderpresser, etwas verkaufen, was sie gar nicht besitzen.

Wer möchte, kann die Worte "Zuhälter" und "Schutzgelderpresser" auch durch "Mafia" ersetzen. Wobei ich die richtige Mafia damit nicht beleidigen möchte. Die Mafia setzt ja nur ein Siebtel des Bruttosozialprodukts von Italien um, wie wir diese Woche der Presse entnehmen konnten. Die sind ja Waisenknaben gegen den Vatikan.

Auch den bekennenden Atheisten kann ich nur empfehlen, sich die Luther-Bibel von 1545 im Internet kostenlos auf den Computer zu laden. Sie ist die einzige Bibel, die noch nicht unter dem Vorwand einer Neuübersetzung gefälscht oder, gelinde gesagt, "umübersetzt" wurde. Und dann nehmen Sie die Bücher "Daniel" und "Offenbarung".

Wenn Sie diese mit der Geschichte vergleichen, dann werden Sie über die Suchmaschinen alles herausfinden, was Ihnen von den Kirchen und Religionen vorenthalten wird. Das Internet ermöglichst einem begabten Kind herauszufinden, dass der Papst nicht der Nachfolger Petri, sondern der Nachfolger des letzten Baalspriesters und Pontifex Maximus Attalus III. ist, der sein Reich den Römern vermachte und seinen Titel Pontifex Maximus den Cäsaren übertrug. Ja, und wer ist heute Pontifex Maximus?

Noch eine Frage:
Hat noch jemand Angst oder ein schlechtes Gewissen, aus der Kirche auszutreten? Okay, dann zahlen Sie halt Ihr Schutzgeld weiter.
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consultcontrol
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.02.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2007 10:09    Titel: Kirchensteuer Antworten mit Zitat

Hitler führte in Deutschland und dann in den besetzten Gebieten die sogenannte Kirchensteuer ein, um eigentlich die Kirche zu schwächen und die Menschen zu einem Austritt zu bewegen. Das wird immer vergessen in diesen ganzen Diskussionen. Diese Steuer hat mit Religion absolut nichts zu tun!
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RvB
Specialist


Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 75
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2007 12:14    Titel: Kirchensteuer ist wie Zuhälterei, Schutzgelderpressung Antworten mit Zitat

Die „Kirchen“... das perfekte Business-Modell...

Nicht nur dass man (als Kirche) kein Gewerbe anmelden muss, man verspricht - gegen Zwangseintreibung - ‚das Paradies’, in dem man den Mensch die Hölle auf Erden macht (s. Erbsünde, Gehirnwäsche vom Kindergarten an, Züchtung paranoider Geschöpfe mit dem Hang zu (Massen)Psychosen...) und verlagert die „Lieferung“ der Dienstleistung (das Paradies) nach dem Tod der „Dumm-Gläubigen“.

Interessanterweise sind ähnlich gelagerte „irdische Geschäftsmodelle“ - von sonstigen Betrügern und Gaunern - allesamt gegen die guten Sitten.

Die Moral kommt halt nach dem Fressen, ob Kirche oder Gauner-Staat, da hackt eine Krähe der anderen doch kein Auge aus, oder?

Randbemerkung: Ob die Kirchensteuer nun auch - mit dem Hinweis auf die gestiegene internationale Nachfrage - ebenfalls erhöht wird? Irgendein Chinese oder Ureinwohner auf Papua Neuguinea wird sich doch als Begründung finden lassen...
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strategiedoctor
Specialist


Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 28.Okt 2007 15:26    Titel: Anleitung zum Reichwerden: Geld verdienen wie die Kirchen! Antworten mit Zitat

Anleitung zum Reichwerden: Geld verdienen wie die Kirchen!


Zitat:
RvB: Die „Kirchen“... das perfekte Business-Modell...


Und weil der Strategiedoctor heute seinen guten Tag hat, hier die Geschäftsidee des Jahrtausends.

Wer das niedergeschriebene Wort Gottes ignoriert, der kann aus seinem "Unglauben" ein Geschäft machen. Und dann Geld verdienen wie die Kirchen!

Was die großen Kirchen können, das können Sie auch. Wenn Sie wissen, wie es geht. Hier steht alles, wie sie von der Pseudo-Evangelisierungswelle profitieren. Sie müssen nur eine Kirche oder Glaubensgemeinschaft gründen. Nichts einfacher als das. Ihrem Reichtum sind kaum Grenzen gesetzt


Was brauchen Sie für den Betrieb eines Religionsgewerbes, einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft?


1. Name

Sie brauchen einen gutklingenden, merkfähigen Namen, der sich gut vermarkten lässt. Den Namen muss sich eine Oma mit Alzheimer light noch merken können, das ist das Wichtigste! Schließlich muss sie ja noch ihr Testament unterschreiben können, in dem sie alles Ihrer Kirche vermacht.

Und aus diesem Namen sollte z.B. die Hoffnung auf ein glückliches Weiterleben nach dem Tod wecken. Das ist zwar genau das Gegenteil von dem, was Gott gesagt hat (siehe Hiob 14, 21; Psalm 146, 4; Prediger 12, 7; Johannes 5, 28.29; 1. Thessalonicher 4, 14-16).

Aber wenn die Kirchen mit dieser teuflischen Lüge (es ist übrigens die erste Lüge überhaupt, siehe 1. Mose 2, 17 + 1. Mose 3, 4) den Ungläubigen das Geld aus der Tasche ziehen, dann können Sie das auch ungestraft machen, zumindest in Deutschland. Sie wollen doch nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, oder? Es gibt noch mehr Dinge, auf die Sie achten sollten. Mehr unter "Lehre"


2. Gemeinnützigkeit

Ihre Kirche melden Sie als gemeinnützigen Verein an, dann ist er "steuerbegünstigt", um nicht zu sagen "steuerfrei"

Die Satzung muss unbedingt den Zusatz "§ ... Steuerbegünstigung: Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke."

Wer sich nicht zu dumm anstellt, zahlt nie mehr Steuern, außer natürlich für das Gehalt, das man sich als Kirchenvorstand bezahlt. Aber auch da kann ein Steuerberater gute Tipps geben, wie man das richtig macht.

Ein Beispiel ist "Universelles Leben". Der Strategiedoctor würde zwar deren Vorgehensweise nicht empfehlen, aber die schwimmen im Geld, wie man ihm erzählte. Von denen können Sie sich einiges abschauen - und machen halt dann nur, was Sie für richtig halten.

Eine Mustersatzung finden Sie gratis im Internet unter "Vereinssatzung gemeinnützig". Dann brauchen Sie nur noch 7 Gründungsmitglieder, die Sie am besten in der Familie finden und zur feierlichen Gründungsversammlung um den Wohnzimmertisch versammeln. Vier Mitglieder können nach Eintragung wieder ausscheiden, da der Verein nach der Eintragung nur eine Mindestzahl von 3 Mitgliedern haben muss. Blanko-Austrittserklärung gleich unterschreiben lassen. Dann bleibt wenigstens alles in der Familie.

Kosten fallen kaum an, für die Beglaubigung der Unterschrift beim Notar, alles in allem unter 50 Euro.

Natürlich darf und will der Strategiedoctor keine Rechtsberatung geben, weshalb er unbedingt die Hinzuziehung eines möglichst teueren Rechtsanwalts empfiehlt.


3. Rhetorikkurs

Aus gegebenen Anlass sollten Sie ein umfangreiches Gebet vor dem Festessen nicht vergessen. Wer mit Reden Schwierigkeiten hat, im Internet werden Sie fündig. Da gibt es sogar fertige Predigten, die Sie nur noch modifizieren müssen.

Ein Rhetorikkurs ist übrigens sehr zu empfehlen. Besonders dort, wo sich Politiker schulen lassen. Da gibt es auch relativ günstige Kurse bei den parteieigenen Stiftungen. Denn Sie "verkaufen" ja auch etwas, was Sie nicht besitzen. Mit der Hoffnung auf bessere Zeiten, auf ewiges glückliches Leben, auf Reichtum in Hülle und Fülle, da lässt sich richtig Geld verdienen. Sie könnten ja sogar eine Geld-zurück-Garantie geben, denn die Leute werden es nicht erleben.


4. Lehre

Wichtig für eine Kirche sind die 10 Gebote! Aber nicht die aus der Bibel. Man muss sie verändern. Denn würde man die Gebote Gottes so lassen wie sie sind, bräuchte man ja keine Kirche gründen. Dann wäre das kein Geschäft.

Am besten nehmen Sie die aus dem Katholischen Katechismus. Die wurden von den Päpsten gefälscht, sind also so gut wie amtlich.

Den größten Dienst als neuen Religions- und Kirchengründer hat Ihnen der Papst erwiesen! Er hat nämlich das 2. Gebot aus der Bibel einfach gestrichen und aus dem 10. Gebot einfach zwei gemacht, damit es wieder zehn waren.

Was steht im 2. Gebot? Am besten, Sie lesen es selbst nach unter 2. Mose 20, 4-6. Der ganze Marienfirlefanz, Bilderdienst, Totenanbetung, usw. wurde von Gott verboten. Das wäre schlecht fürs Geschäft gewesen. Sie können also vom Papsttum profitieren, wenn das auch gänzlich unbeabsichtigt war.

Ganz wichtig ist auch, dass Sie den Sonntag als Ruhetag beibehalten. Damit liegen Sie auf der Welle aller wichtigen Kirchen. Die wenigen, die noch nach das 4. Gebot der Bibel in 2. Mose 20, 8-11 achten, und den Sabbat halten, den es übrigens nicht erst seit den Juden, sondern seit der Schöpfung gibt (1. Mose 2, 1-4), können Sie vernachlässigen. Sie wollen ja Geschäft machen. Also müssen Sie am Sonntag abkassieren, weil Samstag die Leute einkaufen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie bei einer Verfolgung der Sabbathalter, wie sie gemäß Offenbarung 13, 11-18 und 14, 6-12 bevorsteht, nichts zu befürchten haben und Ihr Geschäft bis zur Wiederkunft Christi betreiben können.


5. Wie geht man vor, wenn man eigene Gebote verfassen möchte?

Beginnen wir beim ersten Gebot. Das erste Gebot lautet im Original in 2. Mose 20,

1. Und GOtt redete alle diese Worte:

2. Ich bin der HERR, dein GOtt, der ich dich aus Ägyptenland, aus
dem Diensthause, geführet habe.

3. Du sollst keine andern Götter neben mir haben.


Wie könnten wir es ändern?

Fast alle Kirchen verehren einen Gott, den es überhaupt nicht gibt. Dieser Gott wurde auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 eingesetzt und soll den einen wahren Gott ersetzen. Das ist ein Gott, der aus 3 Teile besteht:

1. Gott Vater
2. Gott Sohn
3. Gott Heiliger Geist

Den sollten Sie beibehalten. Unbestreitbarer Vorteil:

Dieser Gott wird von der Papst-Kirche ebenso verehrt, wie von den Evangelischen, die sich noch immer als Protestanten bezeichnen. Damit können Sie als Kirchengründer bereits 90 Prozent des Marktes ansprechen.

Wie könnte man also das erste Gebot ersetzen?

Man könnte schreiben:

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, außer Jesus und meinen Heiligen Geist, mit denen ich zusammen die Gottheit bilde.

Damit haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Das ist es, was alle glauben möchten, weil sie es von Kindheit so gelernt haben. Wer beschäftigt sich schon als Erwachsener noch damit, ob das nun stimmt oder nicht? Aber wenn Sie jetzt gleich das erste Gebot so umformulieren, dass es genau das aussagt, was alle glauben möchten, dann übertreffen Sie noch das Papsttum. Wieso? Weil das Papsttum zwar einen anderen Gott lehrt, als im ersten Gebot von Gott verkündet wird, trotzdem aber dieses Gebot nicht verändert hat. Im Gegensatz zu den folgenden Geboten. Aber auch hier können Sie es besser machen als die Kirchen.


Was machen wir mit dem zweiten Gebot?

Im Original von 2. Mose 20, 4-6 steht folgendes:

4. Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen weder
des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das
im Wasser unter der Erde ist.

5. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein
GOtt, bin ein eifriger GOtt, der da heimsuchet der Väter Missetat an
den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen,

6. und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben
und meine Gebote halten.


Das ist natürlich schlecht fürs Geschäft. Wenn Gott Kreuze, Heiligenfiguren, Heiligenbilder, Reliquien, Ablassbriefe, usw. verbietet zu verkaufen, dann bricht eine riesige Einnahmequelle weg.

Deswegen hat der Papst sehr weise gehandelt und das zweite Gebot einfach gestrichen.

Es fällt also nicht weiter auf, wenn Sie als neuer Kirchengründer dieses Gebot auch einfach nicht erwähnen und so vorgehen, wie die römisch-katholische Kirche. Sie hat einfach das dritte Gebot an die Stelle des zweiten Gebots gesetzt. Und, man mag es kaum glauben, aber so richtig ist das nur sehr wenigen Menschen aufgefallen. Wer liest schon die Original-Zehn-Gebote nach?

Verkaufen Sie den Leuten Bilder, Kreuze, Marienfiguren usw. Ein einträgliches Geschäft. T-Shirts mit Heiligenbildern hab ich noch gar nicht gesehen.

Hier eine weitere Geschäftsidee:

In China gibt es seit ein paar Tausend Jahren einen Gott, den sie verehren. Auf ihren Bildern ist ebenso eine Mutter mit Kind zu sehen.

Sie können diese Bilder sehr preiswert aus China importieren und anschließend als "Gottesmutter Maria mit ihrem Gottessohn" verkaufen. Das ist zwar nach der Bibel Betrug, aber Ihre große Konkurrenz, die Papstkirche, praktiziert das ja auch ungestraft. Und Sie können auch noch die günstigen chinesischen Produktionspreise nutzen.


Das dritte Gebot lautet:

7. Du sollst den Namen des HERRN, deines GOttes, nicht mißbrauchen;
denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen
mißbraucht.


Ich schlage vor, dass Sie hier ebenfalls den katholischen Text übernehmen und ihn noch etwas ergänzen, damit er zu Ihrem ersten Gebot passt, z.B.

Du sollst die Namen Deiner Götter Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist nicht missbrauchen, denn Deine Götter werden den nicht ungestraft lassen, der ihre Namen mißbraucht.

Das ist dann Ihr zweites Gebot, klingt doch schon nach etwas, oder?


Jetzt kommen wir zum vierten Gebot der Bibel:

8. Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest.

9. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken;

10. aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines GOttes.
Da sollst du kein Werk tun, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch
dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der
in deinen Toren ist.

11. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das
Meer und alles, was drinnen ist, und ruhete am siebenten Tage. Darum
segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.


Da hat der Papst kurzen Prozess gemacht. Er hat einfach den Ruhetag Gottes ignoriert, um seit 326 n.Chr. seinen eigenen Feiertag, den heidnischen Tag des Sonnengottes feiern zu können. Und dann haben sie einfach gesagt:

Du sollst den Feiertag heiligen. Punkt.

Was bietet dieses Gebot für den kreativen Kirchen-Existenzgründer? Eine Menge. Sie könnten hier noch deutlicher werden und zum Beispiel erwähnen, was man in Ihrer Kirche alles anbeten soll.

Die restlichen Gebote betreffen das Verhältnis zu den Menschen. Sie können sie einfach übernehmen und vielleicht textlich umformulieren.

Was sagen Sie jetzt?

Ihre 10 Gebote werden noch besser, als die evangelischen und katholischen, weil sie bereits die Prophetie beinhalten.


5. Bischöfin, Pfarrerin oder Priesterin

Apropo Familie. Ein guter Tipp ist, Ihre Frau, Lebensabschnittsgefährtin oder Tochter zur Bischöfin, Pfarrerin oder Priesterin zu machen, wenn z.B. emanzipierte Frauen oder Menschen mit ganz bestimmten Veranlagungen zu Ihren Zielgruppen gehören. Irgendwann werden vielleicht die Homosexuellen ihre eigene Religion gründen. Das ist zwar auch unbiblisch, aber die Evangelische Kirche nimmt es ja auch nicht mehr so genau. Protestanten zu sein, das hat sich finanziell nicht gelohnt, schließlich müssen ja alle leben.


6. Ihre Sicherheit

Da ja nach der Bibel der Papst der Antichrist ist – wie bereits Luther feststellte - helfen Sie mit Ihrer neuen Kirche mit, dass er nicht so leicht erkannt wird. Weil, wenn Sie das so offen sagen, wie der Strategiedoctor, dann bekommen Sie irgendwann mal Ärger, und vor allem nicht viele Mitglieder.

Wenn Ihre Kirche dann eine bestimmte Mitgliederzahl aufweist, wird man Sie bestimmt einladen, Mitglied im ACK zu werden. Da sind all die anderen Kirchen vertreten, die die zehn Gebote Gottes ablehnen, verändert oder weitgehend die Gebote der römisch-katholischen Kirche übernommen haben.

Warum ich Ihnen abrate, im ACK Mitglied zu werden? Weil das schlecht für Ihr Geschäft ist. Da müssen Sie sich nämlich verpflichten, den anderen Kirchen keine Mitglieder abzuwerben. Auf diese Weise wurden auch die Siebenten-Tags-Adventisten ausgehebelt, die noch den Sabbat halten. Die dürfen jetzt längst nicht mehr so auftreten, wie zu Zeiten ihrer Pioniere, als man noch den Papst als Antichrist entlarvte und dies öffentlich verkündete.

Wenn Sie klug sind, dann machen Sie Ihr Geschäft mit Ihren Mitgliedern. In Babylon, so wird die Ökumene in Offenbarung 17 und 18 von Jesus Christus dargestellt, machen Sie keinen Stich.

In Ihrer (Kirchen-) Vereinssatzung werden nur Sie und zwei weitere Personen Ihres Vertrauens (z.B. diejenigen, denen Sie einmal Ihre Kirche vererben wollen) so gestellt, dass man Sie niemals absetzen kann. Das kann nicht einmal der Papst. Wenn der nicht mehr das macht, was ihm sein Oberster aufgetragen hat, dann kann es schon einmal passieren, dass er das falsche gegessen hat und am nächsten Morgen nicht mehr aufwacht.

Das passiert Ihnen nicht, wenn Sie keine Mitglieder aufnehmen, sondern großzügig bleiben und nur von Spenden leben.


7. Wie ist der Strategiedoctor auf dieses Thema gekommen?

Ich habe mich mit einen Unternehmensberater, den ich sehr gut kannte, über den Glauben gesprochen. Er hat sich nie dafür interessiert, hat mir aber erklärt, warum er eine Abneigung gegen Kirchen hat. Solche Menschen gibt es viele, die aber keine Ahnung vom Evangelium haben.

Ich habe ihm erklärt, dass ich das, was er über Religion fühlt, beweisen kann. Und dass der Religionsbetrug nur aufgedeckt werden kann, wenn man die Bibel kennt. Da er die Bibel nicht kannte und, wie Millionen Menschen, kein Interesse hat, sie kennen zu lernen, habe ich überlegt, wie solche Menschen trotzdem zur Erforschung der Wahrheit motiviert werden können.

Und jetzt kommt die Entscheidung, die jeder Leser treffen muss. Sie haben 3 Möglichkeiten:

1. Sie machen so weiter wie bisher. Dann ändert sich für Sie nichts.

2. Sie wollen nach der Wahrheit leben. Dann werden Sie in Zukunft versuchen, den gleichen Glauben zu leben, den der Mensch Jesus Christus auch hat und die Zehn Gebote Gottes halten.

3. Sie gründen eine eigene Kirche oder Glaubensgemeinschaft, mit der Sie reich werden können.


Der Strategiedoctor hat sich für Punkt 2 entschieden. Warum?

Weil Gott denen ewiges Leben versprochen hat, die seine Gebote halten.
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Bullpower
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Anmeldungsdatum: 01.02.2002
Beiträge: 109
Wohnort: Bodensee

BeitragVerfasst am: 30.Okt 2007 11:07    Titel: Entspringt das Ihrer Feder? Antworten mit Zitat

Sehr geschätzter strategiedoctor,

sind Sie der Initiator von www.hure-babylon.de ?

Freundlicher Gruß

bullpower
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strategiedoctor
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Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 30.Okt 2007 13:25    Titel: @bullpower: Entspringt das Ihrer Feder? Antworten mit Zitat

Zitat:
Sehr geschätzter strategiedoctor,

sind Sie der Initiator von www.hure-babylon.de ?

Freundlicher Gruß


Volltreffer, viele Grüße
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Moderator GM&P
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6866

BeitragVerfasst am: 13.Aug 2008 8:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kennen Sie ein Kino, das keinen Eintritt nimmt, aber bei jedem Besuch um Spenden bittet? Das aber dem Dauerpublikum, also den Mitgliedern im Kinoclub - witzigerweise durch einen Akt der Eltern beigetreten - jeden Monat einen Batzen vom Gehalt abzieht und dann den Austritt aus dem Club mit Gebühren belegt?

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass es in Deutschland Kinoketten geben muss, die nach diesem Geschäftsmodell verfahren. Man nennt sie auch "christliche Großkirchen"

Natürlich hinkt der Vergleich. Weder ziehen die kirchlichen Filmvorführer die Kirchensteuer selbst ein, noch haben sie direkt etwas mit der Austrittsgebühr zu tun, um die es bei der aktuellen Entscheidung ging.

Denn das macht der Staat, und man kann nicht sagen, dass er seine Aufgaben in dieser Hinsicht nicht ernst nähme. Konkret hatte das Bundesverfassungsgericht über die 30 Euro zu entscheiden, die in NRW erst seit 2006 fällig werden, wenn ein Kirchenmitglied seiner Mitgliedschaft überdrüssig ist und diesen Überdruss auch aktenkundig werden lässt.

In anderen Bundesländern sind vergleichbare Gebühren schon länger üblich. Ein Kölner Austrittswilliger wollte sich die Gebühr und das gesamte Verfahren nicht bieten lassen und klagte dagegen. Erst vor dem Amtsgericht Köln, dann vor dem Bundesverfassungsgericht. Unterstützt wurde er dabei vom IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V.), der die Prozesskosten übernahm.

Die Begründung der Klage machte im Wesentlichen geltend, dass das Austrittshindernis (die Gebühr) in Widerspruch zu der verfassungsrechtlich garantierten Religionsfreiheit stehe, wie sie in Artikel 4 des Grundgesetzes verankert sei. Dieses Grundrecht sei ein so hohes Gut, das seine Einschränkung durch Verwaltungsvorschriften und -verfahren nicht zu rechtfertigen sei.

Das Bundesverfassungsgericht zeigte sich anderer Ansicht. In seinem Ende der letzten Woche bekannt gemachten Urteil führt es als Begründung für sein abschlägiges Urteil vor allem an, dass der Staat die regelgemäße Einziehung der Kirchensteuer zu gewährleisten habe. Der Verwaltungsakt, der aus der Erklärung des Ex-Christen zum Austritt einen staatlich geprüften Austritt mache, dauere mindestens 15 Minuten und sei mit 30 Euro nicht überteuert.

Man muss sich Texte wie die dazugehörige Presseerklärung anschauen, um zu verstehen, wie das Staatskirchenkonglomerat in Deutschland funktioniert.

Die Selbstverständlichkeit, mit der das hohe Gericht ein Grundrecht der Funktion des Staats als Klingelbeutelministrant der christlichen Großkirchen unterordnet, macht es erst möglich, dass die Kirchensteuer und ihre Erhebung selbst nur die Spitze des Eisbergs bei der Subventionierung der Kirchen darstellen. Es ist genau diese Selbstverständlichkeit, die die Trennung von Kirche und Staat in Deutschland zu einem ungelösten Problem macht.

Mit der absurden Konsequenz - bitte, das ist nur ein kleines Beispiel - dass auch die kommende Abgeltungssteuer pfiffigerweise einen Kirchensteueranteil enthalten wird. Der bürokratische Aufwand dafür grenzt ans Kafkaeske - alles egal, wenn nur sichergestellt ist, dass die Kirchen ihren Zehnten erhalten.

Und wer glaubt, bei all dem handele es sich um zunehmend obsoleter werdende Petitessen am Rande einer immer laizistischer werdenden Gesellschaft, wer gar wissen will, wie der Rest des Berges aussieht, wird bei YouTube fündig

Kann man die relativ junge Austrittsgebühr in Nordrhein-Westfalen wenigstens als Anzeichen dafür nehmen, dass eine Flut von Kirchenaustritten durch ein paar künstliche Hürden eingedämmt werden soll? Ach, es wäre kein Wunder, wenn's der Staat wie die Kirche macht, und als Begründung für sein Inkasso nur den Wunsch nach Ausdehnung oder wenigstens Erhalt des eigenen Apparats braucht.

Was machen der Kölner Austrittswillige und der IBKA mit ihrer Niederlage?

Es gibt die Überlegung, die Klage an ein europäisches Gericht zu tragen. Es gibt die Forderung, amtlicherseits wenigstens auf die Möglichkeit von Nachlässen bei den Austrittsgebühren hinzuweisen, wenn es sich bei den Austrittswilligen um Leute mit wenig Geld handelt. Eine logische Forderung und ein eindeutiges Rückzugsgefecht zugleich.

Halten wir zunächst fest: Alles bleibt beim Alten.

Die Kirchen nehmen, was sie kriegen können, und der Staat hilft ihnen dabei. Und die Verfassung? Nun ja, die Verfassungswirklichkeit hinkt dem Verfassungstext von 1949 immer noch hinterher. Wie auf so vielen anderen Gebieten auch. Manchmal sogar um mehrere hundert Jahre.
Quelle: M.Hammerschmitt
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