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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 2938
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Verfasst am: 7.Apr 2008 4:33 Titel: Steuerflucht - Auslandskonto - und Vermögensverwalter |
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Die Steuerfahndung deckt auf
Für deutsche Steuerflüchtlinge mit Auslandskonten wird es eng. Nicht nur dass die geheimen Kontodaten von Insidern dem deutschen Fiskus zum Kauf angeboten werden; auch die vermeintlich vertrauenswürdigen Vermögensverwalter halten nicht immer was sie versprechen.
Es hatte alles so schön angefangen. Im hohen Alter lernte die sehr vermögende Koblenzerin noch einmal einen jungen, attraktiven Mann kennen. Gemeinsam verlebten Sie Urlaube in Spanien und Österreich. Die Rücklagen, die dies ermöglichten und von denen der deutsche Fiskus nichts wusste, betreute ihr persönlicher Kundenberater bei einer großen Schweizer Bank. Es handelte sich hierbei um einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich.
Leider verstarb die Dame im August 2003 und wurde unter anderem von ihrem zum damaligen Zeitpunkt 38-jährigen Lebensgefährten beerbt. Im Rahmen der Erbauseinandersetzungen kam es dann zu Ungereimtheiten, die auch die deutschen Finanzbehörden aufmerksam werden ließen. Aufgrund eines Hinweises wurde die Steuerfahndung des Finanzamts Koblenz aktiv.
Im Zuge der Ermittlungen entwickelte der Fall immer neue Facetten. Ging es anfänglich eher darum, die korrekte Höhe des Nachlasses zu ermitteln, konnten bald auch frühere Schenkungen der Erblasserin nachgewiesen werden. Nach Durchsuchungen in Deutschland, Österreich, Spanien und der Schweiz stand schließlich fest, dass der Nachlass deutlich höher war, als bislang dem Finanzamt vorgegaukelt wurde.
Gleichzeitig kamen aber auch Zweifel am Geschäftsgebaren des Kundenberaters der Schweizer Bank auf. Aufgrund intensiver Recherchen der Koblenzer Beamten bei denen auch Spezialisten des Landeskriminalamts eingeschaltet wurden, konnten dem Schweizer zahlreiche Buchungsfälschungen und Barabhebungen von dem Konto der alten Dame nachgewiesen werden. An sämtlichen Kontrollen und an seinen Vorgesetzten vorbei hatte der Bankmitarbeiter über mehrere Jahre insgesamt ungefähr 4,5 Millionen Schweizer Franken (ca. 2,9 Millionen Euro) in die eigene Tasche gewirtschaftet. Mit dem Geld finanzierte der Kunstliebhaber sein teures Hobby und kaufte sich einen Luxus-Sportwagen.
Aufgrund der Ermittlungen der Steuerfahndung Koblenz konnte insgesamt ein steuerliches Mehrergebnis von über 6 Millionen Euro realisiert werden. Der Kundenberater ist nicht mehr für die Schweizer Bank tätig; das Strafverfahren gegen ihn läuft noch. Er ist gewillt, den Schaden im Rahmen seiner Möglichkeiten wieder gut zu machen. Ob dies die im Rahmen der Steueraffäre ohnehin aufgeschreckten Steuerflüchtlinge beruhigen kann, ist zu bezweifeln.
[Quelle: OFD Koblenz und Steuerlinks |
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NOMOCON Specialist

Anmeldungsdatum: 20.12.2006 Beiträge: 120 Wohnort: Kiel
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Verfasst am: 7.Apr 2008 11:10 Titel: Auslandskonto |
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Es scheint im Allgemeinen einen Niedergang der Moral und des korrekten Geschäftsgebahrens zu geben.
Glücklicherweise sind solche Vorgänge die Ausnahme.
Schweizer Banken gehören nach wie vor zu den diskretesten der Welt.
Wichtig ist, den richtigen Kontakt zu bewährten Unternehmen und Personen zu haben.
Steuerehrlichkeit rechnet sich am besten, auch mit Einsatz einer Auslandsgesellschaft.
Sollten Sie Fragen haben, so zögern Sie nicht uns anzurufen. _________________ NOMOCON Ltd&CoKG
Holstenstr. 19-27
24103 Kiel
Tel.: 0431-97 99 544
E-Mail: info@firma-offshore.com
WebSite: http://www.firma-offshore.com |
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KLP Group .

Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 59 Wohnort: Dubai & Berlin
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Verfasst am: 7.Apr 2008 16:32 Titel: Der Niedergang |
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@NOMOCON,
| Zitat: |
| Es scheint im Allgemeinen einen Niedergang der Moral und des korrekten Geschäftsgebahrens zu geben. |
Meiner Meinung nach auch und insbesondere von staatlicher Seite. Da wird offiziell und medienwirksam in Deutschland Hehlerware eingekauft, an Ermittlungsbehoerden "zur Verwertung" gegeben - und es scheint sich niemand mehr um gesetzliche Verwertungsverbote (StPO) zu scheren.
Es gibt einen alten Satz: Wie man in den Wald reinruft, so schallt es hinaus.
| Zitat: |
| Schweizer Banken gehören nach wie vor zu den diskretesten der Welt. Wichtig ist, den richtigen Kontakt zu bewährten Unternehmen und Personen zu haben. |
Zeitaktuell geht es nicht um die Diskretion der Banken, sondern ihrer Mitarbeiter. Da helfen auch keine Top-Kontakte in den Vorstand, wenn im Backoffice ein Datenhaendler sitzt. Nennen Sie mir eine Bank, in der z.B. der Vorstand selbst noch von A bis Z eine Konteneroeffnung oder Buchung vornehmen kann, wie wir alle es selbst noch vor 15 Jahren bei der Raiffeisenbank um die Ecke praktizieren konnten. Die Dezentralisierung in den Prozessen ist genau das Gegenteil von Diskretion.
| Zitat: |
| Steuerehrlichkeit rechnet sich am besten, auch mit Einsatz einer Auslandsgesellschaft. |
Insbesondere in Zeiten, wo JEDER Unternehmer mit Auslandsaktivitaeten schon der Pauschalaburteilung als Steuerhinterzieher und Vaterlandsverraeter unterzogen wird. Sorry, aber dass immer mehr schulterzuckend eben "dem Affen seinen Zucker geben", kann ich irgendwo nachvollziehen.
Nachdenklich
Martin Kraeter _________________ KLP GROUP EMIRATES
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