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Steuerprivilegien im Visier

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Moderator GM&P
.


Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 6457

BeitragVerfasst am: 2.Nov 2006 7:31    Titel: Steuerprivilegien im Visier Antworten mit Zitat

Während die Verfassungshüter die Offenlegung der Nebeneinkünfte aller Parlamentarier prüfen, nimmt der Bundesfinanzhof deren Steuerprivilegien ins Visier.

Zitat:
n einem Verfahren (VI R 81/04) fordern die Richter vom Bundesfinanzministerium eine Stellungnahme. Sie wollen wissen, welche Ausgaben der Abgeordneten die jährliche steuerfreie Pauschale von 43 746 Euro abdecken soll. Schließlich seien Mitglieder des Bundestages bei den Reisekosten bereits durch die Freifahrtberechtigung bei der Bahn im Vorteil.

Zudem fragen sich die Richter, warum die Abgeordnetenpauschale jährlich erhöht wird - im Gegensatz zur 920-Euro-Werbungskostenpauschale für Arbeitnehmer.

Quelle: Wirtschaftswoche
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hostaria
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 2.Nov 2006 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Zudem fragen sich die Richter, warum die Abgeordnetenpauschale jährlich erhöht wird - im Gegensatz zur 920-Euro-Werbungskostenpauschale für Arbeitnehmer.

Eine angebrachte u.überfällige Frage.

Dies ist nur ein Bespiel, wie schnell u. lautlos sie handeln, wenn es zum ihrem eigenen Vorteil ist.
Wo liegen überhaupt deren hohe Spesen?Werden doch überall hofiert.
Wer arbeitet, bleibt dem noch die Zeit, soviel auszugeben?Wofür?
Und die ganze Summe bisher möglicherweise buchungsfrei.
Das wäre ja der i Punkt der Vehöhnung gegenüber dem, der Steuern bezahlt.
Zuzumuten ist diesen Maulhelden alles.
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makemoneytakemoney
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 13.Nov 2006 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

hostaria hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Zudem fragen sich die Richter, warum die Abgeordnetenpauschale jährlich erhöht wird - im Gegensatz zur 920-Euro-Werbungskostenpauschale für Arbeitnehmer.

Eine angebrachte u.überfällige Frage.

Dies ist nur ein Bespiel, wie schnell u. lautlos sie handeln, wenn es zum ihrem eigenen Vorteil ist.
Wo liegen überhaupt deren hohe Spesen?Werden doch überall hofiert.
Wer arbeitet, bleibt dem noch die Zeit, soviel auszugeben?Wofür?
Und die ganze Summe bisher möglicherweise buchungsfrei.
Das wäre ja der i Punkt der Vehöhnung gegenüber dem, der Steuern bezahlt.
Zuzumuten ist diesen Maulhelden alles.

Wer so etwas schreibt, kann nie in irgendeiner Form politisch aktiv gewesen sein.
Denke mal für einen Pfennig nach wie qualifiziert Politiker i.d.R. sind, was für eine Stunden-Woche sie haben und was sie für diese Leistung in der freien Wirtschaft bekommen würden...
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Cob
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 290
Wohnort: Ortenau

BeitragVerfasst am: 14.Nov 2006 8:03    Titel: Antworten mit Zitat

Aber hallo,
makemoneytakemoney hat folgendes geschrieben::

Denke mal für einen Pfennig nach wie qualifiziert Politiker i.d.R. sind, was für eine Stunden-Woche sie haben und was sie für diese Leistung in der freien Wirtschaft bekommen würden...


das rechtfertigt doch noch lange nicht,
- dass sie rd. T€ 44 steuerfrei erhalten, ohne Rechenschaft darüber abgeben zu müssen - anders als jeder andere Steuerzahler
- dass sie sich ständig die Diäten erhöhen, während sie bei anderen die Steuern erhöhen
- dass sie sich ihre Aufwands"pauschalen" auch dann erhöhen, wenn sie beim kleinen Mann die Werbungskostenpauschale von € 1044 auf € 920, somit um rd. 12 % kürzen - nach dem Motto: der braucht´s ja nicht

Die Politiker haben sich ihren Job genauso ausgesucht wie der Arbeitnehmer und der Unternehmer. Bei denen fragt auch keiner nach der Wochenstundenbelastung - bitte alles versteuern!
Warum dürfen sie SICH anders behandeln als die Leute, die sie mit ihren Steuern finanzieren???
Warum gehen sie dann nicht in die freie Wirtschaft? Es steht ihnen doch frei, oder? Und die meisten haben eh einen Beratervertrag oder Ausichtsratspöstchen, woran sie nochmals verdienen - und was Ausfluss ihrer politischen Tätigkeit ist. Sprich: auch das haben wir Steuerzahlern ihnen erst ermöglicht.

Ganz zu schweigen von den Berufspolitikern, die in ihrem Leben noch nichts anderes gemacht haben. Was ist deren Leistung?

Also bitte nicht auf die Tränendrüse drücken bei diesen Leuten.

Gruß

Cob
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hostaria
Specialist


Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 15.Nov 2006 0:30    Titel: Antworten mit Zitat

@makemoneytakemoney
Zitat:
Wer so etwas schreibt, kann nie in irgendeiner Form politisch aktiv gewesen sein.

Nein, das ist mir in der gegenwärtigen Praxis, wie Politik seit u. von den 68er Arbeitsverweigerern quer durch alle Parteien gelebt u. praktiziert wird zu minderwertig.

Zitat:
Denke mal für einen Pfennig nach wie qualifiziert Politiker i.d.R. sind, was für eine Stunden-Woche sie haben und was sie für diese Leistung in der freien Wirtschaft bekommen würden...

Mit diesem Argument führen sie uns vor, wie entfernt sich Politiker vom Realitätssinn bewegen.

Der Großteil dieser Schwätzer hat sich eben deshalb in die Politik begeben, weil sie den harten Weg durch die freie Wirtschaft gescheut haben.. Dort fliegen solche Vögel nämlich im hohen Bogen wieder hinaus, bevor sie sich als Versager für ewig platzieren können.
Nur in der Politik können sich Leute auf Kosten anderer, und ohne Haftung für eigene Fehler und Folgeschäden an anderen, hochprostituieren.

Was ihre „qualifizierten Politiker“ uns täglich vorführen , treibt ein „freies“ Unternehmen in kurzer Zeit in den Bankrott.
Dabei gibt es etwas präzieser definiert, gar keine freie Wirtschaft, oder freies Unternehmen mehr;
Die Unfähigkeit dieser „Demokraten“ im Wirken ihrer Politik, ihrer mangelnden Übersicht u. Weitsicht zeigt sich schon dadurch, dass für alles Gesetze, oft doppelt u. dreifach her müssen, nach dem Motto.
Schaut her:wir tun was!
Dabei werden ihrer Aktionen vom Blick auf ihre eigene hochdotierte Rentenaussicht geleitet, währenddessen sie jedes Tempo an Fortschritt mehr behindern, als sich visionär zu beweisen.
Wie sollen sie das auch, haben sie doch in ihrer eigenen Vergangenheit, bis auf Ausnahmen, nichts auf feste Beine gestellt.

Unter dem Slogan u. Alibi „Demokratie“, ist eine schöne, verantwortungsvolle Aufgabe, die Leitung u. Mitbestimmung des Staatswohles, zu einer parlamentarischen Quatschbude u. einem der bequemen, legitimierten Bereicherungswege für linke Lehrer u. pubertäre Juristen verkommen.
Eine Minderheit von Idealisten verschwindet im Strudel der Möchtegernpropheten.
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