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Steuerrecht Offshore und Interneteinnahmen?

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Peter27
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 29.Jan 2006 22:59    Titel: Steuerrecht Offshore und Interneteinnahmen? Antworten mit Zitat

Nachdem ich hier massig Threads über "Offshore" (bis dato noch nie davon gehört) gelesen habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß Offshore sich toll anhört, aber nicht so toll ist wie es klingt...

Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste man die Steuern bei einem Offshore Unternehmen auch in Deutschland versteuern, solange man in Deutschland seinen Wohnsitz hat...oder müsste man die nur in Deutschland versteuern? Worin liegt denn da der Vorteil?

Englische Limited etc fallen ja unter die Doppelbesteuerung...wenn man in Deutschland wohnt...

Wie kann man eigentlich Steuern sparen wenn man in Deutschland wohnt aber 99,99% seiner Einnahmen durch das Internet, vorwiegend aus dem Ausland (Adsense etc) generiert werden, gibt es da nichts wirklich legales?
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Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Miami Beach

BeitragVerfasst am: 29.Jan 2006 23:25    Titel: Re: Steuerrecht Offshore und Interneteinnahmen? Antworten mit Zitat

Peter27 hat folgendes geschrieben::

Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste man die Steuern bei einem Offshore Unternehmen auch in Deutschland versteuern, solange man in Deutschland seinen Wohnsitz hat...oder müsste man die nur in Deutschland versteuern? Worin liegt denn da der Vorteil?

Englische Limited etc fallen ja unter die Doppelbesteuerung...wenn man in Deutschland wohnt...


Anscheinend haben Sie da was Falsch verstanden. Die Besteuerung aufgrund, dass Sie in Deutschland wohnen, hat nur damit zu tun, dass es darum geht, Ihren richtigen "Place of Principal Business" einzustufen.
D.h. wenn Sie nun mit einer amerikanischen Corporation in Deutschland Geschäfte machen würden, dann müsste man aufgrund des Sitzes die Gewinne in den USA versteuern. Da allerdings macht das deutsche Finanzamt Probleme mit der Besteuerung. Wenn das deutsche Finanzamt nachweisen kann, dass sich die Geschäftsführung/leitung und die wichtigsten Geschäftsentscheidungen/Verwaltungssitz in Deutschland befinden, dann werden diese Gewinne dementsprechend nicht nach der Sitztheorie besteuert (in diesem Beispiel USA), sondern danach, wo die Verwaltung sitzt. Da gibt es im Gomopa Forum einen recht guten und ausführlichen Beitrag, lesen Sie da mal weiter >>> "Place of Principal Business".

Das deutsche Finanzamt wird sich deswegen aber nur kümmern, wenn Sie auch in Deutschland geschäftlich aktiv werden und eine Niederlassung betreiben. Solange Sie keinerlei/kaum Tätigkeiten in Deutschland ausüben, interessieren die sich für Ihre Gesellschaft nicht.


Zitat:

Wie kann man eigentlich Steuern sparen wenn man in Deutschland wohnt aber 99,99% seiner Einnahmen durch das Internet, vorwiegend aus dem Ausland (Adsense etc) generiert werden, gibt es da nichts wirklich legales?


Wieso nehmen Sie dafür nicht eine amerikanische Corporation? Wir können Ihnen ein amerikanisches Bankkonto mit Online Banking, Checks und Visa Card besorgen, und Sie lassen Ihre Zahlungen auf das US-Konto eingehen. Gerade bei Google macht es viel Sinn, da dies ein US-Unternehmen ist. Kunden von uns bekommen direkt aus den USA Checks von Google zugeschickt und lösen diese bei Ihrer amerikanischen Bank ein. Auch entfallen bei einem amerikanischem Sitz die Mehrwertsteuer, die Sie für Google Adwords z.B. ausgeben würden.

Wir haben so einige Kunden, die das so machen und hauptsächlich nur über Internet und dem Ausland Ihre Einnahmen haben.

Für weitere Fragen stehe Ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können mich gerne per Email kontaktieren.
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Peter27
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 29.Jan 2006 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hui, daß macht neugierig sich vielleicht doch damit ausführlicher zu beschäftigen...weil 90% der Einnahmen kommen durch Google zu Stande!
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Peter27
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 0:29    Titel: Antworten mit Zitat

Mail ist draußen (und ich kann hier keine PMS beantworten aber empfangen TZZ...)
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Holymoly
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Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Vreden

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 16:43    Titel: Hallo Peter Antworten mit Zitat

Bin schon länger Mitglied im Gomopa Forum und arbeite auch mit amerikanischen Seiten.
Interessiere mich schon lange für das Geldverdienen mit Adsense. Endlich finde ich mal einen Deutschen, der das anscheinend auch erfolgreich tut.
Ich hab zwar schon das eine oder andere englische ebook darüber gelesen und eine Menge Artikel, aber das ganze erscheint mir doch sehr kompliziert!
Wäre toll, wenn du mir mehr darüber berichten könntest!


Würde mich freuen, von dir zu hören!

Danke
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Holymoly
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.04.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Vreden

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 16:44    Titel: Hallo Peter Antworten mit Zitat

Bin schon länger Mitglied im Gomopa Forum und arbeite auch mit amerikanischen Seiten.
Interessiere mich schon lange für das Geldverdienen mit Adsense. Endlich finde ich mal einen Deutschen, der das anscheinend auch erfolgreich tut.
Ich hab zwar schon das eine oder andere englische ebook darüber gelesen und eine Menge Artikel, aber das ganze erscheint mir doch sehr kompliziert!
Wäre toll, wenn du mir mehr darüber berichten könntest!


Würde mich freuen, von dir zu hören!

Danke
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Solange Sie keinerlei/kaum Tätigkeiten in Deutschland ausüben, interessieren die sich für Ihre Gesellschaft nicht.


Das ist genau der Punkt. Daher wird Peter27 wahrscheinlich Ruhe vor dem deutschen FA haben, wenn nicht ersichtlich ist, dass der "Place of Principal Business" in Wirklichkeit in Deutschland ist.

Zitat:
gibt es da nichts wirklich legales?

Legal ist die Konstruktion nicht. Wenn Ihnen jemand nach 10 Jahren darauf kommt, dann zahlen Sie die Steuern für die 10 Jahre nach + 6% Zinsen + eine Strafe die wahrscheinlich so hoch ist wie die Steuern. Das macht zusammen in der Größenordnung 100% Ihres Gewinns. So eine Konstruktion würde ich mir dreimal überlegen! Sie müssen ständig so leben, als wenn jeden Tag morgens um 6 Uhr die Steuerfandung vor der Tür stehen könnte. Dann dürfen die keinen Beweis dafür finden, dass der Place of Principal Business" in Wirklichkeit in Deutschland ist. Viel Glück!
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Peter27
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 20:15    Titel: Re: Hallo Peter Antworten mit Zitat

Holymoly hat folgendes geschrieben::
Bin schon länger Mitglied im Gomopa Forum und arbeite auch mit amerikanischen Seiten.
Interessiere mich schon lange für das Geldverdienen mit Adsense. Endlich finde ich mal einen Deutschen, der das anscheinend auch erfolgreich tut.
Ich hab zwar schon das eine oder andere englische ebook darüber gelesen und eine Menge Artikel, aber das ganze erscheint mir doch sehr kompliziert!
Wäre toll, wenn du mir mehr darüber berichten könntest!


Würde mich freuen, von dir zu hören!

Danke

Habe extrem gute Erfahrungen mit der Klickrate von Blogs gemacht, da sie sowieso von Haus aus schon recht suchmaschinenfreundlich sind insbesondere inden USA, dort ist der Blogmarkt viel grösser und da es viel mehr englisch sprachige User gibt wie deutsch sprachige erklärt es sich auch, wieso manche celebrity blogs über 3 mio views haben und damit nach meiner einschätzung 4stellige adsense einnahmen erwirtschaften dürften...in foren und galerien läuft adsense hingegen sehr schlecht...
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Peter27
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
siggi_siggi_siggi hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Solange Sie keinerlei/kaum Tätigkeiten in Deutschland ausüben, interessieren die sich für Ihre Gesellschaft nicht.


Das ist genau der Punkt. Daher wird Peter27 wahrscheinlich Ruhe vor dem deutschen FA haben, wenn nicht ersichtlich ist, dass der "Place of Principal Business" in Wirklichkeit in Deutschland ist.

wenn ich das richtig verstanden habe, ist mein name bei der us-coporation nicht auffindbar es ist auch nicht nachvollziehbar wo der betreiber der gesellschaft sich aufhält, sofern man sich verhält als sei man wirklich in der usa ansässig....am sichersten wäre diese struktur mit rein ausländischen partnerprogrammen, ausländischen server und am besten keine deutschen seiten, dann dürfte das finanzamt das nie merken...sofern keine rachefreudige menschen z.B. exfreundin den mund zu voll nimmt
Zitat:
gibt es da nichts wirklich legales?

Legal ist die Konstruktion nicht. Wenn Ihnen jemand nach 10 Jahren darauf kommt, dann zahlen Sie die Steuern für die 10 Jahre nach + 6% Zinsen + eine Strafe die wahrscheinlich so hoch ist wie die Steuern. Das macht zusammen in der Größenordnung 100% Ihres Gewinns. So eine Konstruktion würde ich mir dreimal überlegen! Sie müssen ständig so leben, als wenn jeden Tag morgens um 6 Uhr die Steuerfandung vor der Tür stehen könnte. Dann dürfen die keinen Beweis dafür finden, dass der Place of Principal Business" in Wirklichkeit in Deutschland ist. Viel Glück!


Ich wusste, daß diese Konstruktion seinen Harken hat die nachazhlung ist in der tat zu hart, dieses risiko zu tragen wäre hammerhart, daß lohnt sich nicht für "ein paar %" steuerersparnis

Doch mal angenommen ich würde diese konstrukton so machen (relativ sicher ist sie ja) ein restrisiko besteht immer auch beim autofahren :_)

Nach 2-3 jahren merke ich, die einnahmen sind so gut, daß mich nichts mehr in deutschland hält (deutschland finde ich eh ziemlich dumm mit den abmahnwahnsinn, jugendschutzgesetzen usw...) und ich ziehe z.B. nach tschechien ein halbes jahr nach meinen umzug ins ausland stellt das finanzamt aufgrund irgendwelcher umstände dahinter, daß die gesellschaft die letzten 2 jahre ihren sitz in deutschland hatte...was würde dann passieren, könnten sie sofern sie die neue adresse wüssten (durch eltern oder gar impressum oder...), noch an die kohle, die das finazamt hätte kriegen müssen?

Konstruktion etwas anders
a) user xy aus deutschland kontaktiert user b aus usa, daß er die gesellschaft gründen soll und dafür 30% der steuerersparnis bekommt oder eine ähnliche absprache
b) user b aus den usa gründet die gesellschaft da er der gesellschafter ist, ist das place of Principal Business in den usa, da er dort ja wohnt
c) ich mach die seiten kümmere mich um partnerprogramme usw...
d) mein partner überweist mir die kohle auf ein us-konto und dank kreditkarte oder western union würde das finanzamt von den zusazteinnahmen auch dort nichts mitbekommen

Wäre diese Konstruktion "legal"?

Sind alles nur Gedankengänge, im Moment bin ich sehr verunsichert...
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Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Miami Beach

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

siggi_siggi_siggi hat folgendes geschrieben::
Legal ist die Konstruktion nicht. Wenn Ihnen jemand nach 10 Jahren darauf kommt, dann zahlen Sie die Steuern für die 10 Jahre nach + 6% Zinsen + eine Strafe die wahrscheinlich so hoch ist wie die Steuern. Das macht zusammen in der Größenordnung 100% Ihres Gewinns. So eine Konstruktion würde ich mir dreimal überlegen! Sie müssen ständig so leben, als wenn jeden Tag morgens um 6 Uhr die Steuerfandung vor der Tür stehen könnte. Dann dürfen die keinen Beweis dafür finden, dass der Place of Principal Business" in Wirklichkeit in Deutschland ist. Viel Glück!


Nana siggi, malen Sie mal den Teufel nicht an die Wand. Was ist denn an einer Us-Corporation mit dem Konstrukt nicht legal? Ihr Horrorszenario trifft nur zu, wenn Peter27 seine Gesellschaftsanteile nicht bei seiner Steuererklärung angibt. Solange er dem deutschen Finanzamt offenbart, was er hat und was nicht, kann an diesem Konstrukt nichts passieren.

Und da ist auch nichts illegales dran. Nehmen Sie doch mal an, Peter27 hat eine Firma in den USA, und diese hat mit Deutschland überhaupt nichts zu tun. Dann wird die Besteuerung auch in den USA stattfinden, wenn er denn tatsächlich auch über die USA Geschäfte macht. Und da hat Peter27 seinen Denkfehler gehabt. Nur weil man eine Firma im Ausland laufen hat, wird diese nicht noch in Deutschland versteuert. Deutschland hat da überhaupt kein Recht, eine Ausländische Firma irgendwie zu besteuern. Diese Firma ist eine juristische Person nach ausländischem Recht, in diesem Beispiel der USA.

Die ganzen Gerichtsurteile in Deutschland über den Principal Place of Business und der UK-Limited beziehen sich nur darauf, dass diese Inhaber von UK-Limited eine DEUTSCHE Niederlassung haben und es geht hier auch lediglich um die GEWINNVERSTEUERUNG/Überführung.

Hier in diese Konstruktbeispiel werden lediglich die PERSÖNLICHE Einnahmen von Peter27 versteuert, diese wären z.B. Gesellschafterauszahlungen von Gewinnen der Firma usw. Diese sollte er dann auch in seiner Steuererklärung angeben, ob er dies tut oder nicht, bleibt ihm dabei selbst überlassen.

Also Peter27, lassen Sie sich nicht beirren, solange Sie geschäftlich nicht in Deutschland zu tun haben, kann Ihnen auch kein deutsches Finanzamt irgendwelche "Principal Place of Business" festlegen. Dazu ist es gar nicht befugt.
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 30.Jan 2006 22:53    Titel: geplänkel Antworten mit Zitat

naja, geschätzter peter 27... also


"... (bis dato noch nie davon gehört) gelesen habe, bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß Offshore sich toll anhört, aber nicht so toll ist wie es klingt ..."


gut, dass es sie gibt... bis dato von nix 'ne ahnung, aber - anstatt sich fundamental kundig zu machen - zum entschluss kommen, dass "offshore nicht so toll ist, wie es klingt ..."


ich glaube, sie sollten's lassen - wenn ICH nämlich ein geschäft aufziehe, wie sie es hier beschreiben, informiere ich mich VOR GESCHÄFTSBEGINN über MÖGLICHE STRUKTUREN


bei ihnen geht's offensichtlich darum, hier und heute irgendwelche informationsträger herauszufiltern, mit denen sie sich wahrscheinlich bis zum st. nimmerleinstag über möglichkeiten, gefahren etc. austauschen können


ich wünsche ihnen bei der suche nach einer optimal für sie geeigneten lösung von herzen erfolg


ffbkdavid
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 1.Feb 2006 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nana siggi, malen Sie mal den Teufel nicht an die Wand. Was ist denn an einer Us-Corporation mit dem Konstrukt nicht legal? Ihr Horrorszenario trifft nur zu, wenn Peter27 seine Gesellschaftsanteile nicht bei seiner Steuererklärung angibt. Solange er dem deutschen Finanzamt offenbart, was er hat und was nicht, kann an diesem Konstrukt nichts passieren

Legal ist es natürlich zwanzig US-Corporations zu haben! Der Punkt ist der, dass im vorliegenden Fall wohl eindeutig der "Principal Place of Business" in Deutschland liegt? Wo denn sonst, im Briefkasten in den USA?

Zitat:
geschäftlich nicht in Deutschland zu tun haben, kann Ihnen auch kein deutsches Finanzamt irgendwelche "Principal Place of Business" festlegen.

Solange Sie in D leben, gelten die deutschen Steuergesetze und damit müssen Sie im Zweifelsfall irgendeinem deutschen FA nachweisen, dass der Principal Place Of Business in den USA liegt. Der Punkt ist doch der, das Peter27 seiner Tätigkeit weiter von D aus nachgehen will!

Liebe US-Cooperation.org, ich verstehe ja durchaus Ihr geschäftliches Interesse, aber ihre Ausführungen sind so nicht richtig. Bringen wir es doch einmal auf den Punkt: Ich lebe und arbeite in D. Jetzt gründe ich eine schöne US Firma. Wo die Kunden sitzen ist hier total unerheblich. In den USA existiert keine Betriebsstätte, keine Angestellten, nur ein schöner Briefkasten. Jetzt zahle mir ein Gehalt von 10000 Euro p.a. Die US-Cooperation erwirtschaftet Gewinne von $1M p.a. Diese Gewinne werden thesauriert. Wolllen Sie allen ernstes hier öffentlich behaupten, bei diesem Konstrukt hätte D keinen Besteuerungsanspruch? Nun werden Sie vielleicht argumentieren, dass sei alles kein Problem, dann müsse man eine Betriebsstätte in den USA kreieren. Bei $1M p.a. sicher kein Problem, aber bei $50T Gewinn?
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