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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 8.Nov 2005 17:44 Titel: Steuersparmodelle - endgültig abgeschafft? |
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Steuersparmodelle werden sofort abgeschafft
Reine Steuersparmodelle wie Medien- oder Windkraftfonds sollen noch in dieser diese Woche endgültig abgeschafft werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat Finanzminister Hans Eichel (SPD) ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht. Dieses soll bereits am 10. November in Kraft treten, die Abzugsfähigkeit von Verlusten wäre von diesem Tag an nicht mehr möglich. |
http://www.welt.de/data/2005/11/08/800740.html
| Zitat: |
Stichtag ist der 10. November
Die als reine Steuersparmodelle angebotenen Fonds stehen vor einem raschen Aus. Bereits an diesem Donnerstag und damit früher als erwartet soll die Abzugsfähigkeit von Verlusten etwa bei Medien- oder Windkraftfonds eingeschränkt werden. Dem Staat eröffnen sich so Einnahmen in Milliardenhöhe. Die Neuregelung sieht ein Gesetzentwurf vor, den der amtierende Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am Dienstag per Umlaufverfahren auf den Weg gebracht hat.
Das Kabinett soll den Beschluß bereits am 10. November fassen und die Abzugsfähigkeit von Verlusten von diesem Tag an nicht mit mehr möglich sein. Künftig sollen Verluste nur noch mit Gewinnen des gleichen Fonds verrechnet werden können. Betroffen davon sind neben Medien- und Neue-Energien-Fonds auch Leasingfonds, Wertpapierhandels- und Video-Game-Fonds. SPD und Union waren sich im Grundsatz bereits einig über das Ende solcher Steuersparfonds. Sie erhoffen davon bei voller Wirkung Mehreinnahmen von etwas mehr als zwei Milliarden Euro. |
http://www.ftd.de/pw/de/29637.html
| Zitat: |
Eichel macht Steuersparfonds den Garaus
Die als reine Steuersparmodelle angebotenen Fonds stehen vor dem Aus. Früher als erwartet soll die Abzugsfähigkeit von Verlusten etwa bei Medien- oder Windkraftfonds eingeschränkt werden. Dem Staat eröffnen sich so Einnahmen in Milliardenhöhe. |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 8.Nov 2005 19:17 Titel: |
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Di Nov 08, 2005
| Spiritus Rector hat folgendes geschrieben:: |
Schon ab 10. November aus für reine Steuersparmodelle!
Reine Steuersparmodelle wie Medien- oder Windkraftfonds sollen noch diese Woche endgültig abgeschafft werden. Informationen nach hat Finanzminister Hans Eichel am Dienstag ein entsprechendes Gesetz per Umlaufverfahren auf den Weg gebracht. Dieses soll bereits am 10. November abgeschlossen sein, die Abzugsfähigkeit von Verlusten wäre von diesem Tag an nicht mehr möglich. Damit kommt der Stichtag für das Ende bloßer Steuersparfonds früher als erwartet. SPD und Union waren sich im Grundsatz bereits einig über das Ende solcher Steuersparfonds. Sie erhoffen davon bei voller Wirkung Mehreinnahmen von etwas mehr als zwei Milliarden Euro.
Das Ende solcher Fonds war schon Teil des Job-Gipfels. Danach sollten die überwiegend wegen ihrer Verluste als Steuersparmodelle genutzten Fonds abgeschafft und so ein Teil der Unternehmensteuersenkung finanziert werden. Von der Einordnung als Steuerstundungsmodelle sind vor allem Medien-, Neue Energien- und Wertpapierfonds betroffen. Aus SPD-Kreisen verlautete, das auf den Weg gebrachte Gesetz sei eine wichtige Einigung in den Koalitionsverhandlungen sowie ein wichtiger Baustein zum Abbau von Steuervergünstigungen. Unterhändler sprachen von einem Konsens-Signal und ich meine - dass das aus vielen Gründen eine Riesensauerei ist!
S.R. |
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Mariechen Specialist
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 62 Wohnort: FFHland
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Verfasst am: 9.Nov 2005 12:03 Titel: Steuersparmodelle - endgültig abgeschafft? |
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Da sieht man's mal wieder: Wenn es darum geht, schnelles Geld zu machen, sind unsere "Oberen Zehntausend" nicht zu schlagen!
--> Abschaffung von Steuersparmodellen innerhalb einer Woche -
wer hier nix mehr schnell genug auf die Beine gestellt hat, geht leer aus;
--> Aufschlag auf die Mineralölsteuer von einem Tag auf den anderen - den Nächsten an der Zapfsäule
trifft ein empfindlicher Schlag... (und die Mineralölgeschäfte freuen sich über jeden Tropfen, der da vertankt wird und lachen sich ins Fäustchen!).
Wie wird demnächst wieder im deutschen Sprachraum gesungen?
"Lasst uns froh und munter sein..."
In diesem Sinne... |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 208 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 9.Nov 2005 15:29 Titel: Re: Steuersparmodelle - endgültig abgeschafft? |
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| Mariechen hat folgendes geschrieben:: |
Da sieht man's mal wieder: Wenn es darum geht, schnelles Geld zu machen, sind unsere "Oberen Zehntausend" nicht zu schlagen!
--> Abschaffung von Steuersparmodellen innerhalb einer Woche |
Naja, da schneiden sich die "oberen Zehntausend" doch wohl in's eigene Fleisch.
| Mariechen hat folgendes geschrieben:: |
| --> Aufschlag auf die Mineralölsteuer von einem Tag auf den anderen - den Nächsten an der Zapfsäule trifft ein empfindlicher Schlag... (und die Mineralölgeschäfte freuen sich über jeden Tropfen, der da vertankt wird und lachen sich ins Fäustchen!). |
Welchen Vorteil haben denn Ölfirmen von einer Erhöhung der Mineralölsteuer? |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1194 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 10.Nov 2005 9:09 Titel: |
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Bereits in der Vergangenheit wurde mehrfach darauf hingewiesen, daß auf Grund der gesetzlichen Rahmenbedingungen die Konstruktion von Steuersparmodellen ad absurdum geführt worden ist. Die guten Emissionshäuser haben bereits im Verlauf der ersten Jahreshälfte auf die Konzeption von Kombimodellen verzichtet, weil die "pro ratarische" AfA, d.h. die Abschreibung nach monatlicher Inanspruchnahme im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, zu immer geringeren Verlusten geführt hätte. Somit war das Kombimodell praktisch erledigt. Gleichwohl haben einige unverbesserliche Emissionshäuser an den Kombimodellen festgehalten.
Doch nun ist endlich Schluß damit! Der Gesetzgeber hat in einem eiligen Umlaufverfahren den im ersten Halbjahr gescheiterten Gesetzentwurf des § 15 b EStG wieder hervorgezaubert, darüber haben Sie sicherlich schon gelesen! In Anbetracht der Haushaltsmisere sicherlich eine letzten "Don Quichotte"- Handlungen des scheidenden Finanzministers Eichel. Aber gerade vor dem Hintergrund der Haushaltsmisere und dem Regierungswunsch mit Kanzlerschaft der größten Partei ist davon auszugehen, daß dieser Vorstoß von Herrn Eichel diesmal klappt. Und das ist nach unserer Meinung auch gut so!
Von der Gesetzesänderung betroffen sind vor allem die Filmfonds, die Verluste von 100 Prozent der Kommanditeinlage bieten. Hier sind insbesondere in der Zusammenarbeit mit Banken Konstruktionen entwickelt worden, die, mit hohen Zwangsfinanzierungen versehen, Verluste von fast 200 Prozent der Bareinlage zu bieten hatten. Abgesehen vom anfänglichen Steuervorteil der Verlustzuweisung konnten diese Fonds keine annähernd vernünftige Rendite erzielen und ein Sparbuch wirkte dagegen in der Langzeitbetrachtung der Rendite wie ein Thriller! Da aber auch andere Filmfonds, zumindest in der Vergangenheit, kaum Erträge erwirtschafteten, wird diese Produktlinie wohl hoffentlich von der Bildfläche verschwinden.
Den Todesstoß erhalten dankenswerter Weise auch die Wertpapierhandelsfonds, die wirtschaftlich noch viel weniger Existenzberechtigung haben als Filmfonds. Gerade dieser Fondstyp, natürlich auch wieder von Banken entwickelt, hat auf Grund von temporären Steuerverschiebungen zu Steuerausfällen in Milliardenhöhe geführt. Insofern haben wir Verständnis dafür, daß diesen ekzessiven Auswüchsen des Marktes endlich Einhalt geboten wird. Ab dem 11.November ist diese Ära vorüber!
Den kompletten Bericht: www.mira-anlagen.de/schiffsbeteiligungen-news/09112005.html |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Mariechen Specialist
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 62 Wohnort: FFHland
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Verfasst am: 10.Nov 2005 9:50 Titel: Steuersparmodelle - endgültig abgeschafft? |
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@thomas_hh (verfasst: Mi Nov 09, 2005 1:29 pm)
Die haben keinen Vorteil, die machen sich einfach einen! Indem sie einen kleinen Preisaufschlag dazwischen schieben - der "kleine Mann an der Tankstelle merkt's ja eh nicht". Woher sollen die Mineralölfirmen wie Shell, Esso, ARAL ... denn die hohen Gewinnzuwächse haben???
Rechne man sich mal aus, wenn der Aufschlag zum Mineralölsteuerbetrag pro Liter 0,023 Euro - also 2,3 Cent ausmacht - und die Ölfirmen hauen dann gleich 0,03 Euro drauf!
Welcher Betrag ergibt sich bei einem monatlichen Absatz von grob gerechnet 1 Milliarde Litern? Das wären für die Mineralölsteuer = 23 Millionen Euro;
und für die Ölfirmen ein Plus an = 7 Millionen Euro! Aber bitte, das waren doch nur 7 Zehntel von einem einzigen Cent, die wird der kleine Mann an der Tankstelle doch wohl noch übrig haben, oder???
- Oder glaubt hier jemand, die Ölfirmen würden 0,003 Euro pro Liter lieber von ihren Einnahmen abziehen, um ihren obligatorischen "hoch 9" Betrag zu halten???
In diesem Sinne... |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 10.Nov 2005 16:45 Titel: |
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KEIN Aus für Steuersparmodelle: Grüne stoppen Kabinettsbeschluss
Die geplante Regelung zur Verlustbeschränkung bei Steuersparfonds (§ 15b EStG), die heute nach einem Kabinettsbeschluss in Kraft treten sollte, ist offenbar gescheitert. Wie eFonds24 unter Berufung auf die finanzpolitische Sprecherin der Bündnis90/Die Grünen, Christine Scheel, schreibt, soll der von Noch-Finanzminister Hans Eichel erst am Dienstag im Umlaufverfahren auf den Weg gebrachte Gesetzesentwurf am Widerstand von Umweltminister Jürgen Trittin gescheitert sein.
Damit gilt bis auf Weiteres noch keine Verlustausgleichsbeschränkung. Allerdings, so eFonds24 weiter, ist damit zu rechnen, dass spätestens mit der ersten Regierungserklärung – voraussichtlich am 22. November – oder dem ersten Kabinettsbeschluss der neuen Bundesregierung am Tag darauf der Vertrauensschutz für den Ausgleich von Verlusten aus Fondsbeteiligungen endet. Die Opposition plant jedoch, eine Anhörung im Bundestag zum Gesetzesentwurf § 15b EStG zu beantragen. Bündnis90/Die Grünen streben dabei einen Schutz für Beteiligungen in regenerative Energien an.
Quelle: FONDS professionell |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 10.Nov 2005 16:59 Titel: |
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Trittin-Veto: 15b vorerst gescheitert
Der Kabinettsbeschluss, mit dem Finanzminister Hans Eichel den Paragrafen 15b Hals über Kopf ins Einkommensteuergesetz einführen wollte, kommt nicht zustande. Eichels Vorhaben scheiterte am Widerstand von Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Trittin legte sein Veto ein, weil Eichels Pläne für noch in der Platzierung befindliche Fonds, die bereits von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestattet wurden, keine Übergangsfrist vorsah.
In einem Brief an den Chef des Bundeskanzleramtes schreibt Trittin, er halte das Anliegen, die Verlustverrechnungsmöglichkeiten für Steuerstundungsmodelle zu beschränken, grundsätzlich für richtig. Jedoch: "Ohne eine solche Übergangsfrist sollte der Gesetzentwurf vom Kabinett nicht beschlossen werden." Damit ist der Plan vorerst vom Tisch, weil Kabinettsbeschlüsse im Umlaufverfahren nur einstimmig herbeigeführt werden können.
Mutmaßlich auf Anregung aus Kreisen der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU und in Abstimmung mit seinem designierten Nachfolger Peer Steinbrück (SPD) hatte Eichel im Eilverfahren versucht, den 15b einzuführen. Die Verlustverrechnungsmöglichkeiten so genannter Steuerstundungsmodelle, so der Plan, sollten auf diese Weise schon ab dem 11. November beschränkt werden. Nach dem neuen Stand fällt dieser Termin als Deadline nun weg.
Aufatmen kann die Branche dennoch nur vorübergehend. Denn in Fachkreisen wird allgemein erwartet, dass das Thema Einschränkung der Verlustverrechnung bei geschlossenen Fonds auch bei einer neuen Bundesregierung ganz oben auf der Agenda stehen wird.
Die Verantwortlichen bei eFonds24 etwa rechnen damit, dass die künftige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits in ihrer ersten Regierungserklärung am 22. November eine entsprechende Ankündigung machen wird. Spätestens am 23. November könnte sich das Steuernsparen mit geschlossenen Fonds dann endgültig erledigt haben.
cash-online.de |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 11.Nov 2005 18:16 Titel: |
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Letzte Galgenfrist für Steuersparmodelle
Noch-Umweltminister Jürgen Trittin hat quasi in einer letzten Amtshandlung die Abschaffung steuersparender Investments in Medien- und Windkraftfonds vorerst gestoppt. Sein Ministerium weist den Vorwurf einer "Klientelpolitik" weit von sich. Anleger müssen sich jetzt beeilen.
weiter hier >>> klick >>>
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 15.Nov 2005 6:26 Titel: |
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| Zitat: |
Rückwirkendes Aus für Steuersparfonds zum 11.11.
Der 11. November 2005 hat als Termin für das Aus von reinen Steuersparmodellen unabhängig vom gescheiterten Vorstoß von Noch-Finanzminister Eichel weiterhin Bestand. Wie die Zeitung „Die Welt“ unter Berufung einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa schreibt, plant der designierte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD), den Gesetzentwurf zur Beschränkung der steuerlichen Verlustrechnung (§ 15b EStG) noch in der ersten Kabinettssitzung nach der Konstituierung der neuen Bundesregierung durch einen ordentlichen Kabinettsbeschluss rückwirkend absegnen zu lassen. Aus dem Ministerium sei zu hören, dass der Stichtag 11. November möglich sei, da er der Branche bekannt gewesen sei. Dieser Umstand reiche aus.
Die erste Beschlussfassung durch das von Hans Eichel initiierte Umlaufverfahren war am 11. November am Widerstand der Grünen gescheitert, die sich für eine Übergangsfrist ausgesprochen hatten. Die Branche war daraufhin mehrheitlich davon ausgegangen, dass sich der Stichtag für das endgültige Aus auf Ende November verschiebt.
Angesichts dieses Umstandes fordern Finanzexperten wie Heinz Gerlach vom „anlergerschutz-report“, dass im Anlagevertrieb nun über das hohe steuerliche Nichtanerkennungsrisiko bei Geschlossenen Fonds mit Verlustzuweisungen aufgeklärt werden muss.
Quelle: FONDS professionell
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 16.Nov 2005 8:18 Titel: |
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Subventionsland Deutschland:
Der Koalitionsvertrag steht, und Wirtschaftsexperten sind verdutzt: Statt Subventionen in Milliardenhöhe abzubauen, will der Bund seine Finanzen vor allem durch höhere Steuern sanieren. Dabei stünden die Chancen zum Großreinemachen so gut wie lange nicht mehr. Das finden auch Deutschlands Nachbarn - und machen vor, wie es geht.
Union und SPD wollten deutsche Steuervergünstigungen in Milliardenhöhe streichen, um den Bundeshaushalt zu sanieren. Hessens Ministerpräsident Roland Koch kündigte "Heulen und Zähneklappern" in Deutschland an. Drei Wochen nach der Warnung ist vor allem den Wirtschaftsexperten zum Heulen zu mute.
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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KronJ Newbie
Anmeldungsdatum: 23.02.2005 Beiträge: 19
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Verfasst am: 16.Nov 2005 14:13 Titel: Finanzexperten? |
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@ Henneberg schrieb:
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| Angesichts dieses Umstandes fordern Finanzexperten wie Heinz Gerlach vom „anlergerschutz-report“, |
Seit wann ist der selbsternannte "Finanzexperte H.G." wirklich ein Experte? Meines Wissens haben gerade mal ca. 200 Personen den "Anlegerschutz-Report" abonniert! - trotzdem hat er Recht! |
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